Unschuldig

„Sag mal Big DADDY COOL … hat eigentlich jemand von uns …

also innerhalb der Family … einen Teil Schuld …

dass DU seit ein paar Tagen wieder etwas *nachdenklich* bist …

wieder öfter allein mit dir und deiner geliebten FENDER sein willst …

und auch wieder mit der ein oder anderen Flasche Single Malt … ?“

“ AbsoFUCKINGlut nicht mein Kind … rede dir sowas bloß NIE ein … nennen WIR es einfach *KünstlerPECH* …“

DEFINIERE … *Künstlerpech* …“

“ Okay … kleiner QuälGEIST …

DU bist doch mindestens so viel *Künstler* wie ich …

also wirst DU mich sicher verstehen …

aaaber … gerade bei UNS Guitar – Heroes …

ist das nochmal eine andere Hausnummer …“

WAS zum TEUFEL … ist denn so verdammt schlimm daran …

ein GUITAR – HERO zu sein?“

“ Das schlimme ist … dass es so unFUCKINGfassbar viele Gitarristen gibt … aber so verFICKT wenige WIRKLICHE HELDEN …“

“ aber DU bist ein HELD.“

“ ein NICHTS bin ich … mein Kind.“

„laber nich PAPA … es gibt kaum jemanden … der einen Unterschied hört … wenn DU … in BESTform … mit deiner Lieblings-Fender … die ganz großen Sachen spielst … von David Gilmour SLASH … ANGUS … BUCKETHEAD … den ganzen INSIDERN … die DU  uns *vorgestellt* hast … EGAL von wem … DU hast sie alle drauf …

“ lass dich verdammt nochmal KÜSSEN,KIND …“

„What the FUCK … FUCKT dich dann so ab,Dad ?“

“ Natürlich freue ich mich … wenn ich aus meiner Fender … *vergleichbare Töne* rausquetsche … wie die *großen Jungs* … die größtenteils viel kleiner sind … als ICKE … nehmen wir mal BUCKET aus … der tatsächlich ein paar Zentimeter größer ist … als ich … aaaber egal wie gut mir irgendwas gelingt … ES ist halt NICHT MEINS … also NICHT von MIR gemacht … und das … was ich mache … taugt entweder NIX … oder es enthält … wenn ich´s selbst komponiere … wie bei vielen anderen auch … TEILE von den wirklich GUTEN … und das FRUSTriert manche dermaßen … dass sie sich mit DROGEN … ALKOHOL … falschen Freunden BETÄUBEN … oder sich … im EXTREMFALL … damit TÖTEN … oder *einfach* … die KNARRE in den Mund stecken …“

„wie gut … dass DU mehr bist … als ein *Künstler* … dann bleibt´s also bei den handelsüblichen DROGEN … und die Knarre bleibt im Schrank …

“ VERSPROCHEN …“

“ sag mal … BIG DADDY COOL … wenn wir UNschuldig sind … an deinen *Krisen* … wer ist dann dafür verantwortlich … dass DU immer weiter machst …?“

“ in erster Linie … die LIEBE … zum LEBEN … zur MUSIK … mein *Auftrag* … deine MUTTER … deine Geschwister … und DU …“

OKay … das *Kätzchen* mag auch noch einen gewissen Anteil haben …  😉

DANKE übrigens …

für den PROLL-Bericht für dieses absoFUCKINGlute GENTLEMAN-AUTO …

Das hat großen Spaß gemacht …

by the way …

die LENKUNG … haben WIR überarbeitet … 

WIR wollen ja weiter … LEBEN …  😉 

Freundschaft Plus (bin ich die EINE…?)

Auftritt der *Freundin* …

(NUR für Erwachsene … VIDEO auf jeden Fall bis zum ENDE genießen …)  😎

“ deine *FANS* würden DICH auch gern mal wieder hören,meine schöne …

wie wär´s … hast DU LUST zu uns auf die Bühne zu kommen?“

 … fragt der Gitarren-Held … via Mikro … über die Boxen … seine GELIEBTE/FREUNDIN … die NOCH hinter dem Tresen steht … und fleißig daran arbeitet … dass in ihrem *Laden* niemand verdurstet …

Der Beifall aller anwesenden … lässt kein NEIN als Antwort zu …

Sie entert die kleine Bühne … flüstert ihm schnell ins Ohr … was SIE zu singen gedenkt …

ER schmunzelt kurz … bittet SIE dann aber fast beschwörend …

“ versprich mir nur … dass DU nicht ganz so krass abgehst … wie Beth Hart im Paradiso …“ 

Sie fordert ihn auf … sich einfach auf seine Gitarre zu konzentrieren … küsst ihn schnell noch einmal und flüstert  eine weitere Kleinigkeit in sein Ohr … bevor es losgeht …

„das einzige … was ich dir versprechen kann … mein Held … ist … dass ich nach diesem Song … besonders wenn mir DEINE Antwort gefällt … sehr heisssss bin …“

was die Lady … in etwa meint … ist folgendes …

Ich singe diese Worte, immer und immer wieder
Um meinem Leben Ausdruck zu verleihen, um deine Geliebte und deine Freundin zu sein
Und während die Wolken, weinen, weinen, weinen, weinen von hoch oben, ihre Tränen vergießen
Ich werde dich … mit Liebe … bei all deiner Angst umarmen …

Bin ich diejenige, bin ich diejenige, die du liebst
Bin ich diejenige,hheeyy,
Bin ich diejenige, an die du denkst
Bin, bin ich , bin ich diejenige..

oh yeh yeh yeh
Eine Leidenschaft in deiner Berührung, fließt aus deinen Fingerspitzen …
Und ich bete für den Tag, an dem ich diese schönen Worte von deinen Lippen höre
Wünsche uns auf einen Stern, dort oben … uuhh
Dass du mich bald anschauen wirst Baby … und sagst,dass ich diejenige bin, die du liebst

Bin ich diejenige, yeah
Bin ich diejenige,die du liebst
Bin ich diejenige, hey hey
Bin ich diejenige, an die du denkst

Bring mich nicht dazu, dass ich mich verrückt fühle, wenn ich zusammenbreche und weine
Sag mir nur, dass du mich liebst Baby
Selbst wenn es eine Lüge ist

Bin, bin ich
Bin, bin ich
Bin, bin ich
Bin ich diejenige …

The Guitar Man

vor kurzem hat mich eine liebe Blogfreundin noch mit diesem Song erfreut …

inzwischen mache ich mir Sorgen … hoffe das es ihr gut/besser geht … und vermisse sie …

come back soon … Wölfin …

there are so many songs to play …

Zitat:  

Running Man — 1987

*Ich sagte zu Kilian … ich käme wieder – und ich möchte kein Lügner sein!*

Rette deine Haut

… eigentlich wollte er sie … an diesem wochenende … gar nicht aus dem bett lassen … doch sie wich seinen … ein weiteres mal … voller begierde nach ihr greifenden händen … katzenartig … elegant aus … „erkaufte“ sich ihre „freiheit“ mit einem sanften kuss … und dem vielsagenden versprechen … nach dem duschen … zurück zu kehren … um exakt da weiter zu machen … wo die beiden … erst vor kurzer zeit … aufgehört hatten. …

“ … rette deine haut …! “

… rief er ihr noch lachend nach … deutet kurz eine Verfolgung an und warf eine weintraube nach ihr.

kaum … dass sie im bad verschwunden war … sank er zurück in die kissen … und schloss die augen.

… all die zärtlichen … leidenschaftlichen bilder … der vergangenen nacht … tauchten wieder auf … brachten die erinnerungen zurück … und die sehnsüchtige erwartung … die diese unbeschreibliche frau … immer wieder in ihm auslöste …

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“ bist du nicht dafür zuständig? “

… weckte ihn etwas später ihre sanfte stimme … während sie den seidenbademantel aufreizend über ihre zarten schultern abstreifte … und über ihren wohlgeformten hüften fallen ließ …

… ihr anblick inspirierte ihn erneut.

“ wofür zuständig ? “

… fragte er … und seine leichte verwirrung … amüsierte sie sichtlich.

“ … für meine rettung … “

… flüsterte sie … ganz nah an seinem ohr … während sie sich in seine  arme schmiegte … sich seine kraftvollen hände auf ihren warmen  körper legte … und ihn mit einem frechen blick … in seine augen küsste …

“ … und vor allem … für meine … haut … “

DAS wird nie passieren … NEVER

 

es sprach der HELD zur jungen MAID:

*liebste MAID … mach dich bereit …

vor uns liegt ´ne schöne Zeit …

ich hol dich mit der KAWA ab …

die kann GALOPP und nicht nur Trab …

blitzschnell sind damit wir am MEER …

du weißt wie sehr ich mich verzehr …

nach dir und deinem Erdbeermund

auch treiben woll´n wir´s richtig bunt …

vorsichtig zu sein … versprech ich hier …

sowohl in Kurven … als auch bei dir …

nie schneller als 230 …

bei dir mit KÜSSEN niemals geizig …

die Pille solltest du stets pünktlich nehmen …

denk immer dran … wir haben doch nur dies … eine LEBEN … *

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grad als die MAID die lippen öffnet …

zum KUSS und um ihr einverständnis zu bekunden …

sich auch die tür zu ihrer KAMMER langsam auftut …

die besorgte MUTTER … der erst in 3 monaten 18jährigen … eintritt …

dem jungen glück mit wenigen worten … jegliche träume zerstört …

*DAS … meine lieben liebenden … wird NIE passieren … NEVER!*


 

und so bedurfte es noch mehrerer stunden der ÜBERREDUNG …

bis zur ÜBERZEUGUNG von VATER und MUTTER der MAID …

beiden versprach der junge held …

die tochter wohlbehalten zurück zu bringen …

sorge zu tragen … dass ihr kein leid geschieht …

und er hielt seine versprechen …

alle …

gegenüber den ELTERN …

und gegenüber der MAID …

die wenige tage später … genau gesagt waren es 14 … nach der abreise …

wohlbehalten zurück in den Schoß der Familie kehrte …

mit geheimnisvollem GLANZ in ihren strahlenden Augen …

und ständig wiederkehrendem Verlangen …

in IHREM SCHOß …

wovon ihre Familie  aber nichts ahnte …


 

dieses VERLANGEN wurde sicher durch die Vibrationen der Maschine ausgelöst …

im Galopp … und manchmal auch im Trab …  😳

Bildergebnis für Kawasaki 900

sorry … die rot-schwarze 900 z1 trat später in das leben des helden …

aber ich habe inzwischen ein bild von der 750er gefunden … mit der es seiner zeit ans MEER ging …

Bildergebnis für kawasaki 750 70er

MEHR ging zu der zeit nicht … denn die 900er „durfte“ der held ja (noch) nicht …

wie die leser des beitrags *geliebte Mörderin“ wissen …

die 750er war übrigens nur unwesentlich „gemäßigter“ in ihrer brachialen leistungsabgabe … und als *Witwenmacher* berüchtigt …

tja … das geschäft mit dem TOD hat tradition … im hause Kawasaki …  😎

Mädchentraum

BOCHUM  !

… er verlässt die sporthalle, der stadt seiner jugend, … die sporttasche über die schulter geworfen. .. nicht mehr auf lässigkeit bedacht,  … den sieg davon getragen, …  frisch geduscht, … sich wohl fühlend, … totzdem nachdenklich, … eigentlich wie damals, … nähert er sich, … etwa 15 jahre später nicht mehr einem „moped“, …  wovon zu damaliger zeit alle träumten, … sondern einem traum auf vier rädern … einem von der sorte … schnell,schön,stark …

der kampf war weniger hart, … als er es erwartet hatte, obwohl er der meinung seiner alten kumpel, schon beim ersten aufeinandertreffen nicht wirklich folgen konnte. … dieser junge war sicher begabt, verdammt gut aussehend. … durch die erfolge der letzten jahre vielversprechend, … aber als „the HOPE“, …  ging er vor seinem unbestechlichen auge nicht wirklich durch.

im kampf selbst, … bewahrheitete sich seine anfängliche beobachtung. … dieser  „Modelathlet“ mitte 20, … bestach durch eine menge vorzüge. … die meisten, … hatte er dem jahrelangen training durch die damaligen weggefährten seines heutigen gegners zu verdanken. … sie hatten ihn wirklich gut vorbereitet. … aber dem willen des mannes, … den sie durch seine jügsten verletzungen (fast totalausfall des linken unterarms) … für das geeignete „OPFER“ hielten, … war der junge mann, zu diesem zeitpunkt, noch nicht ganz gewachsen. … im gegenteil.

… angeschlagene „Wölfe“ sind am gefährlichsten. … dieses hatte sich auch heute schon nach wenigen runden bewahrheitet. … und eine andere, … damals ,…  zu „Lobo´s“ besten zeiten aufgestellte regel. :

* ES KANN NUR EINEN GEBEN !!! *

die schlagfolge war lehrbuchhaft, …
mit einer überraschung. … wie „überraschend“.   😉

KO! … dritte runde. … nach großem punktvorteil. … das beste … und eindeutigste … result … you can get. …

nun ging er also auf seinen dunklen wagen zu , … freute sich auf die heimfahrt, .. mit musik … PINK FLOYD sollte es sein. …

als er vor der fahrertür steht … sie öffnet … stellt sich plötzlich, eine mehr als attraktive , weibliche gestalt, …  aus dem dunkel vor seinen wagen.

… nicht, dass er sie nicht schon weit vorher bemerkte, … aber  … … … als er jetzt in ihr hübsches gesicht blickt … ist er zum ersten mal froh … einen kampf … nicht kämpfen zu müssen.

*hey, Sweety.* … flötet er , …  versucht gleichgültig zu wirken … und öffnete die fahrertür … obwohl sie halb versperrt war … durch sie.

sie gibt die tür halb frei … doch sie wusste genau, … dass er sich jetzt nicht einfach ins auto werfen würde.

…  so standen sie sich , nach einem sekundenbruchteil, … an der tür des autos , … auge in auge … gegenüber.

sie funkelte ihn aus augen an, … die alles hätten sagen können ….

nur eins nicht :

*ich hab auf dich gewartet ! * … was aber exakt das ist … was seine ohren ihn hören lassen …

er nimmt sie kurz in den arm, hält sie  mit ausgestreckten händen wie zur ansicht fest, … lächelt freundlich und verwundert sie mit seinen warmen, verbindlichen worten. …

* mein Gott, … was ist nur für eine bezaubernde frau aus dir geworden. … wie geht es dir? … was ist aus deiner familie geworden? … was machen … … …

* sag nicht, … du kennst mich noch …* … unterbricht sie ihn zaghaft.  * … ich dachte, du hast damals nichtmal bemerkt,  dass es mich überhaupt gibt. … als ich von eurem geplanten kampf hörte, hab ich meinen bruder gefragt, ob er mich mitnimmt … das hat er gemacht … mich aber in die vierte reihe gesetzt … allein.*

* natürlich kenn ich dich noch. die süße kleine schwester von Peter und Isabell. du mußt ca 12 gewesen sein. … hab deine schwester immer damit aufgezogen, … dass ich mit dir durchbrenne sobald du 18 bist. … sie war manchmal fast eifersüchtig auf dich. … sie muss geahnt haben, dass du konkurenzlos schön wirst. … geht es ihr gut? … was macht sie ? … und sag schon, Sandy, … wie ist es dir ergangen?*

… er schien wirklich interessiert zu sein. … an ihr, an seiner damaligen freundin … und an ihrer sicht der dinge … von damals und heute.

* sie hat lang geweint, als du damals nach Amiland abgehauen bist … nur um ein jahr lang dort zu spielen und leute zu verhauen.  … verstanden haben es die wenigsten hier. … für viele hier warst du so eine art … HELD. … für mich auch.  13, … ich war 13 … und das mit dem durchbrennen … hab ich während der jahre … im gedanken, gefühlte 1000 mal durchgespielt … selten in der jugendfreien version.*  

* hätte ich geahnt, dass du mich mochtest, … wäre ich doch NIEMALS gegangen, Kleines. * …
er lächelt sie mit gespielter verlegenheit an, … so verschämt,  so  entwaffnend, dass sie fast versucht war  ihm zu glauben. … er beherrschte es noch immer. dieses spiel, mit allem und jedem. … für sie hatte er auch jetzt, so viele jahre nachdem er die kleine schwester seiner damaligen freundin so beeindruckte, … nicht an reiz verloren. … ja, … er war reizvoll für sie und das brachte sie mit der ganzen körpersprache … einer inzwischen erwachsenen, … sinnlichen und überaus erotischen frau zum ausdruck.  …

hier brannte die luft. … und seine kehle … denn bis auf die übliche flasche Evian … nahm er wie immer nichts mit an den ring.

da doch einige „eingeweihte“ den kleinen fight sehen wollten, sah er zwar ihren bruder unter den zuschauern, … aber sie hatte er nicht gesehen. das hätte wahrscheinlich auch nur seine konzentration gestört, … denn jetzt, … in „ruhe betrachtet“ … sah er, dass es mehr als einen guten grund gab, … bei dieser frau „unruhig“ zu werden.

* sag mal,Sandy, … hast du lust auf einen drink? … wollte eh bis morgen in der stadt bleiben. … wenn du magst, suchen wir ein hotel für mich, … machen es uns in der hotelbar gemütlich, reden über gott und die welt … über alte zeiten … und wenn du heim willst … ruf ich dir ein taxi. *

grinsend mustert sie ihn von oben bis unten … und wieder zurück.
* der Lobo, den hier alle kannten, … hätte die möglichkeit von vorn herein ausgeschlossen, dass eine frau nicht die nacht mit ihm verbringen will. *

… seine erklärung, dass viel von seinem damaligen ruf … „total“ überzogen dargestellt wurde, hörte sie gar nicht. … sie schaute auf seinen mund während er sprach … und fragte sich, … ob seine küsse wohl wirklich so atemberaubend wären, … wie sie es mehr als 1000mal von ihrer „großen“ schwester gehört hatte.

in der nächsten sekunde saßen sie in dem sportlichen auto und los ging die fahrt durch die so vertraute stadt bei nacht.
sie genoss es neben ihm durch die lichter der city stadtauswärts zu rollen und als sie das lichtermeer hinter sich hatten, erfuhr sie auch, … was so besonders an seinem fahrstil war. … so wie er fuhr, … so lebte er.  … von umsichtig , über leidenschaftlich bis rasannt. … immer einfühlsam, … immer der situation angemessen. … und die situation, … bestimmter er selbst. IMMER. …  so und so ähnlich, beschrieb ihn ihre schwester auch in anderen bereichen des lebens. … aber , … davon wollte sie sich ja selbst ein bild machen. … so viel zum plan. 

nach der kurzen, angenehmen fahrt zu einem schönen romantik-hotel etwas außerhalb der stadt … fanden sie sich schon bald an der theke , der gemütlichen kleinen hotelbar wieder. … sie nippte an ihrem  73er Chablis, er an einem Single Malt aus den Highlands.(zirka ebenso alt)

… die unterhaltung war anregend und abwechslungsreich. … viele themen lagen in der vergangenheit. … einiges aber auch im hier und jetzt. … einiges, … auch in kleinen phantasieen, die sie jetzt immer häufiger austauschten. … viele davon, drehten sich dabei um vorstellungen, … wie dieser abend weiter gehen könnte. … ein taxi, spielte weder in seinen, … noch in ihren überlegungen eine rolle. 

… längst waren sie ganz allein in der kleinen hotelbar.

… sie tanzten einen  langsamen Blues, zu einem uralten song von  Uriah Heep, als sie den kopf von seiner schulter nahm, ihn neugierig lächelnd ansah und fragte :

* du spielst also keinen fußball mehr, leute beschützen willst du auch aufgeben, die autobranche gefällt dir auch nicht mehr, mit hunden arbeiten willst du auch nicht mehr und im ring wird man dich auch nicht mehr sehen. … offiziell.

sag mal … ist deine leidenschaft für das schöne geschlecht auch gestorben ? *

… ihr war klar, dass sie ihn damit in die enge trieb, … ihm nur noch die wahl zwischen rückzug und angriff gab. … neutral , … war jetzt keine option mehr.

… so fuhr er mit der hand über ihre warme wange, strich ihr haar aus ihren erwartungsvoll blickenden augen, … er neigte leicht ihren kopf und sie schloß auch dann ihre augen noch nicht, als sich ihre lippen zum ersten mal berührten. … diese ersten zarten, ermutigenden und unendlich sanften berührungen wollte sie noch nutzen, … in seinem gesicht zu lesen, … antworten zu suchen, was er wohl denkt. … die antworten suchte sie vergebens, … aber als sie die augen schloss, … ihren mund leicht öffnete, zuließ, … dass dieser kuß zu einem intensiven, sinnlichen erlebnis wurde, … da ersetzte ihr gefühl jede antwort, auf alle fragen , … die sie hätte stellen können.

… ihre beine wollten tatsächlich einen moment lang nachgeben und es war mindestens so „kitschig“ , … wie sich es sich so oft erträumt hatte. … eine angenehme wärme … und ein wohliges kribbeln stieg in ihr auf.
… dieser kuß wurde so innig, … als hätten sie sich nach all den jahren endlich gefunden. … so vertraut.
… dieser kuß war aber zugleich so spannend und elektrisierend, … als wäre sie diesem kerl erst grad in diesem moment zum ersten mal begegnet … und ihm im ersten augenblick verfallen. … und er ihr.

ungeniert gaben sich beide dem moment hin. … die küsse genießend, … mit vorsichtigen, neugierigen händen untermauerten sie das erleben, … indem sie einander behutsam erforschten. … sie zeichnete mit sanften, fast zitternden fingern seine gesichtskonturen nach, … spürte lächelnd seinen 3-tage-bart von dem sie nie gedacht hätte, sowas mal an einem mann attraktiv zu finden. … dass sein kopf ähnlich gut „rasiert“ war, … fand aber auf anhieb ihr gefallen. … alles in allem, … musste er wohl so „respekt einflößend“ aussehen, … allein um seine weiche, zärtliche seite zu kaschieren. … sie lächelte zum wiederholten mal innerlich … amüsiert von ihrer eigenen „erklärung“.

… ihre hände wanderten weiter, über seine gewaltige brust und seine breiten schultern. … letzlich hielt sie sich mit ihren händen an seinen muskulösen oberarmen fest. … als sie seine zärtlichen hände über ihren rücken „schweben“ spürte … und er wie zufällig mit der außenseite seiner rechten hand ihren linken brustansatz streifte, … merkte sie, dass da ein ziemliches verlangen in ihr aufkam.

… zum glück , war der nächste song noch langsamer und so tanzten sie weiter, bzw. … bewegten sie sich kaum wahrnehmbar zur musik,  … küssten und streichelten sich und irgendwann, … während er zärtlich ihren hals küsste, hörte sie die frage, … die sie , … falls sie nicht bald gekommen wäre , … selbst gestellt hätte …

* … willst du die nacht mit mir verbringen?* … fragte er mit ruhiger stimme … und sie antwortete mit einem leidenschaftlichen kuss, der auf die hingabe schließen ließ, … mit der sie sich ihm kurze zeit später schenken wollte.

der freundliche barkeeper gab ihnen die gewünschte flasche Glenmorangie und den eiskühler mit der neugeöffneten flasche Chablis mit, … schrieb alles auf die rechnung und verabschiedete sich mit der hoffnung auf eine „angenehme“ nacht.

* … sag mal, Sandy … war er wie du es erwartet hast? * … erkundigte er sich und sah ihr tief in ihre strahlenden augen.

* … wer war wie ? * … fragte sie, als hätte sie keine ahnung , worauf er nur hinaus wollte.

* … der kuß. … unser erster kuß. … du sagtest vorher mal, … du hast dir oft vorgestellt , wie es wäre, wenn wir uns küssen.*

… er schien es wirklich wissen zu wollen. … männer brauchen wohl alle bestätigung die sie kriegen können, lächelte sie wieder innerlich und antwortete mit einem flüchtigen kuss und den worten: …

* … perfect, sir. … absolut perfect. … ich frage mich, starker mann, … was zum teufel du tun willst, um das irgendwie zu toppen? *

wieder war eine leichte provokation in ihrer stimme, die durch ihr minenspiel und ihre fast angriffslustig funkelnden augen unterstrichen wurde. … ein fast tröstlich wirkender kuss folgte, mit dem gehauchten bekenntnis an seinem ohr :

* manches, … kann man auch gar nicht toppen. … muss man auch gar nicht.*

* manches aber auch doch. … wenn du viel , viel zeit hast, … können wir es ja mal versuchen.* … während dieser worte, hob er sie mit spielerischer leichtigkeit an, trug sie durch das goßzügig ausgelegte zimmer, legte sie behutsam auf das riesige King-size-bett und seine sanften hände versprachen ihr eine steigerung von „absolut allem“ … was sie sich bisher ausmalte. … es war unglaublich, was diese hände bei ihr auslösten.

den armen kerl im Boxring schickten sie schlafen und bei ihr weckten sie so ziemlich jeden wunsch nach erfüllung, … den sie in ihren phantasievollsten träumen hatte.

woimmer diese hände sie berührten, … legten sie kleine brände. … seine finger schickten sich an, … ein feuer nach dem anderen zu entfachen … sein mund erreichte jeden „brandherd“ … nur kurze zeit später. … wie sie schnell feststellte , … nicht um zu löschen. …

ihr erster orgasmus „überraschte“ sie selbst. … sie war nicht einmal komplett ausgezogen, als sie sich fast an ihm festkrallte, … nahezu ungläubig stammelte:

* ich glaub das nicht. … das ist der wahnsinn. … ich halt das nicht aus.*

… mit liebevollem blick schaute er sie an. … registrierte zufrieden wie die anspannung aus ihrem wundervollen körper wich.
er betrachtete ihre ganze schönheit, … als nehme er sie erst jetzt so richtig wahr, … atmete sie tief ein, als wollte er ihren betörenden duft für immer „speichern“.   spätestens in diesem augenblick fasste er den entschluss, diese nacht für sie genau so unvergesslich werden zu lassen, … wie ihr anblick es für ihn war …

* … das nehm ich als kompliment, Sandy … als großes , … sehr großes kompliment. … und als verpflichtung … verdammt ja … als die verpflichtung dir etwas außergewöhnliches zu schenken. … schenken ist nicht das richtige wort … lass uns tauschen … wir tauschen einen traum … gegen eine erinnerung … eine unvergessliche erinnerung* … hörte sie seine ruhige dunkle stimme sagen …  während er fortfuhr die innenseiten ihrer oberschenkel zu küssen … und sie von ihrem zweiten … noch verbliebenen halterlosen strumpf zu befreien … ihrem inzwischen letzten kleidungsstück …

Comeback

Sonntag abend 21 uhr. Hoher schnee und eises kälte, doch in ihrer gemütlichen , kleinen wohnung ist es mollig warm. Ein kurzes klingeln lässt sie aufhorchen und ihr buch auf den tiefen couchtisch legen um zur tür zu gehen.

„ Ach nein, … der gnädige herr gibt sich doch nochmal die ehre. … was machst du denn hier?“ … fragt sie mit spöttischem ton … und legt keinen wert darauf, ihn im ungewissen zu lassen, … wie wenig sie mit seinem besuch noch gerechnet hat.

„ … guten abend. … störe ich?“ fragt er mit gedrückter stimme und für seine verhältnisse eher kleinlaut. Er sieht müde aus und fast kommt es ihr vor, als wünschte er sich, dass sie ihn wieder weg schickt.

Sie gibt die tür frei und weist ihm mit ausgestreckter hand den weg ins wohnzimmer. Die warme beleuchtung, die zur hälfte aus kerzenlicht besteht, lässt farben um ein vielfaches intensiver auf ihn wirken. … die tiefe rot im schweren weinglas auf dem kleinen tisch, … den glanz ihrer haare, … die unbeschreibliche reinheit ihrer augen, auch das gedeckte perlmut ihres aus reinster seide bestehenden hausanzuges, … wirkt in diesem licht wie ein kunstwerk. … ungefragt stellt sie ein zweites glas bereit und will grad einschenken als er dankend ablehnt. Wortlos geht sie zurück zum schrank, holt einen Whiskybecher und eine fast volle flasche 10 jahrigen Aberlour.

„Den hast du bei deinem letzten gastspiel nicht leer gemacht, mein bester. Da ich damals ziemlich sicher war, dich bald wieder zu sehen, hab ich ihn aufgehoben. Das er solang auf dich warten mußte, dass ich solang auf dich warten mußte, … nun ja, wer konnte damit rechnen. Aber nun bist du ja hier, … kannst mir ganz in ruhe erzählen, wo zum teufel du jetzt her kommst … und was du hier willst.“ … ihre stimme ist fast um distanz bemüht, lässt aber für ein sensibles ohr, durchaus spüren, dass sie längst nicht so kalt ist, wie sie hier zu wirken versucht. Sie lehnt sich zurück, schaut ihn offen und abwartend an. …

„ Scotch, ist glaube ich keine so gute idee.“ räumt er ein. „ davon hatte ich an diesem wochenende schon zwei flaschen.“

„Aha. Wo warst du? … hast du wieder irgendwelchen unsinn angestellt. Ist jemand verletzt?“ … sie will jetzt provozieren. Wohl wissend, dass er nicht der typ ist, der unter alkoholeinfluss agressiv wird. Auch wenn er durch seine massige,große, respekteinflößende erscheinung mit den kurz geschorenen haaren ,in dieses klischee passt, wie die berühmte faust aufs auge, war er sanft wie ein lamm. Jedenfalls , solang man ihn nicht durch irgendwelche untaten dazu zwang, sein friedliebendes wesen temporär aufzugeben.

„ Im norden war ich … und nein, ich hab nichts angestellt. … nur gespielt … und zuviel getrunken.“ antwortet er wahrheitsgemäß. Er nahm einen guten schluck des angebotenen Whiskys und bat um Cola und eiswürfel, mit denen er dann einen guten longdrink mixte. … gut, nur für jemanden, der auf 1 zu 1 mischungen steht … und diese auch verträgt. Sie beobachtet ihn nachdenklich, dachte an vergangene zeiten, erwischte sich bei angenehmen erinnerungen und hätte sich noch im gleichen moment, am liebsten selbst geohrfeigt. … zu lang hatte sie vergeblich auf irgend ein lebenszeichen von ihm gewartet. Er war einfach weg und meldete sich nicht mehr. Erwartete nach einem letzten , *klärenden* gespräch wohl einfach, dass sie ihre gemeinsame zeit vergisst und ihn aus ihrer erinnerung streicht. Das alles, nachdem sie ihm, kurz zuvor, ihre liebe gestand. Ein letztes mittel, um ihn zur umkehr zu bewegen. Angewand, obwohl ihr klar war, dass sie ihn damit in schlimmste gewissenskonflikte stürzte. Ihr war auch klar, dass er eine menge für sie empfand, aber es durfte angeblich nicht mehr sein. Warum, nachdem es so lange zeit ok war, … diese antwort blieb er schuldig. An den vielen abenden ohne ihn, erklärte sie es sich 1000 mal selbst. 1000 mal gab sie sich die schuld, weil sie plötzlich das unwort benutzte. Aber was dachte dieser idiot sich denn, was sollte das wohl sein, was sie füreinander empfanden, … wenn nicht liebe.

Sie geht in die küche um sich abzulenken. Sucht nach irgendwelchen knabbereien, als sie ihn plötzlich hinter sich spürt. Seine mächtigen arme umschließen sie, sein gesicht verbirgt sich in ihrer halsbeuge. Sie spürt seinen atem, die zärtliche berührung seiner lippen, seine hände … seitenverkehrt auf ihren festen brüsten. Sofort ist sie wieder da, … die wirkung, die sie eigentlich immer spürte, wenn sie sich einfach an seine brust lehnte, die augen schloss und nur noch seine berührungen auf sich wirken ließ. Einen augenblick lang gab sie dem aufsteigenden , warmen feeling in ihr nach, dann fing sie sich und drehte sich mit einer geschickten bewegung aus seiner umarmung.

„ Wie findest du meinen neuen hausanzug?“ … fragt sie leicht klirrend lachend, sich des ungeeigneten versuchs wohl im selben augenblick bewusst werdend, die situation aufzulockern. Trotzdem auf ein kompliment wartend, dreht sie sich gekonnt wie ein fashionmodel einmal um die eigene achse, präsentiert ihr todschickes kleidungsstück und ihre atemberaubende figur, so natürlich nachmal extra deutlich. Selbst dem blindsten Nixblicker wäre es jetzt aufgefallen … sie war einfach wunderschön.

„ Zieh ihn aus.“ … vernahm sie seinen knappen kommentar. Während sie entgeistert auf seine kraftvollen, gepflegten hände starrt, welche sich an ihren knöpfen zu schaffen machen.

„ Sag mal, du irrer … du erwartest jetzt nicht allen ernstes, dass ich mit dir schlafe, oder?“ … mit der betonung des ODER gibt sie jeden widerstand auf, denn zeitgleich versiegelt sein mund ihre leicht geöffneten lippen mit einem kuß.

Ein kuß, von der art, die sie ihrer freundin mal mit den überschwänglichen worten erklärte … * … da willst du nur noch eins, … ALLES.*

Das aufgeknöpfte oberteil fällt zu boden. Die hose streift er mit einer bewegung ab. Seide auf seide gleitet wirklich lautlos zu boden. … ihre haut kann man nur mit dem begriff seide bezeichnen.

Seine fingerkuppen und sein sein hungriger blick tasten sich gleichmäßig an ihren endlos langen beinen empor, bis sich seine hände knapp unter ihrem straffen po zusammen finden. …

spielerisch hebt er ihren schlanken körper an. Die position seiner fingerspitzen ist kein zufall. Er nutzt jede möglichkeit ihr verlangen zu steigern. Selbst jetzt, berühren seine langen finger fast ihr allerheiligstes. Die leidenschaftlichen küsse tun ihr übriges. Ein erstes leises seufzen verlässt ihre lippen. Sie umfasst seinen hinterkopf mit beiden händen, zieht sein gesicht noch enger an sich, um ihren kuss nochmals leidenschaftlicher werden zu lassen. Im türbogen zum schlafzimmer hält sie sich kurz am rahmen fest. Er lässt sie auf den boden runter und sie beginnt sich über seine brust an ihm herab zu küssen.

„ oh nein.“ versucht er ihr auf den letzten zentimetern noch einhalt zu gebieten …

„oh doch.“ entgegnet sie schmunzelnd … und das nächste was er spührt, ist ihr warmer feuchter mund … an seiner empfindlichsten stelle.

Wie schon früher machte sie ihn auf die gleiche weise vollkommen unfähig ,ihr zu widerstehen. Kurz ganz zurückhaltend, … dann tief und gleichmäßig,verwöhnt sie ihn. Er schließt die augen und der laut , den er jetzt, … fast wie unter schmerzen durch seine zusammengekniffenen lippen presst, wirkt auf sie dann doch , wie ein gnadengesuch.

So lässt sie sich auf ihr bett werfen, zieht ihn gleich mit und empfängt ihn mit leicht gespreizten schenkeln und einem sehnsuchtsvollen blick. Obwohl er sich mit beiden händen abfängt, … somit das gewicht seines körpers gar nicht auf sie einwirken kann, … spürt sie seine erregung deutlich, … ganz nah am zentrum ihrer eigenen lust. Mit beiden händen beschwert sie seinen festen hintern … und langsam, unendlich langsam … aber gleichmäßig dringt er so in sie. Trotzdem sie vor lust fast zerfließt, ein unglaublich intensives erlebnis. Nicht nur körperlich , auch seelisch erfüllt, gesteht sie ihr verlangen und ihre große sehnsucht nach diesem moment.

„ denkst du, mir ging es anders? … es verging nicht ein tag, an dem ich mich nicht in dich gewünscht hab, keine nacht , in der ich nicht wach lag und mit offenen augen von dir geträumt habe. Es war schlimm ohne dich. Jeder verdammte tag, war eine qual, meine schöne.“ … seine worte sind ruhig, warm und ehrlich. Seine augen verraten nur noch unerträgliches verlangen. Um so mehr, irritiert sie sein zögernder rückzug. Ungläubig, fast fassungslos schaut sie ihn an.

„entspann dich, mein engel. Lass dich fallen … und genieße einfach nur.“ fordert er sie auf und beginnt sie im selben moment mit leidenschaftlicher hingabe oral zu stimulieren. Gleichzeitig spürt sie seine elektrisierenden hände überall auf ihrem verlangenden körper. Sich zentimeter für zentimeter an ihr hochzüngelnd legt er plötzlich ihre arme um und bindet ,unter zur hilfe nahme des gürtels aus seiner jeans ihre hände an der kopfseite des großen bettes fest. Nicht besonders fest, aber auch ohne ihr spürbaren spielraum zu lassen. Dann nimmt er den seidenschal, den sie über die kleine lampe geworfen hat und verbindet ihr die augen. Die eine lampe wird gelöscht. Die andere ist jetzt die einzige lichtquelle im ganzen raum. Eigentlich mag sie es,ihn beim liebesspiel zu sehen, doch sie lässt ihn gewähren. Oft hatte sie sich ihm voller vertrauen, bedingungslos hingegeben. …

Bereut hatte sie es nie.

Ob es daran lag, dass sie körperliche liebe so lange schmerzlich vermisst hatte, ob es daran lag, dass sie der umstand zusätzlich erregte, ihm so schutzlos ausgeliefert zu sein, ob vielleicht auch etwas wahres daran war, dass der körper mehr spürt, wenn das auge weniger sieht ,… irgendwas muß die erklärung für das, was sie in dieser sonntagnacht erlebte gewesen sein. Immer hatte sie den sex mit ihm genossen, war mehr als glücklich und tief befriedigt danach in seinen armen eingeschlafen und wenn möglich auch voller neuer lust und leidenschaft wieder mit ihm erwacht. Heute aber, … in dieser nacht, war jede beührung ein geschenk, welches nicht mehr mit irgendeiner form von selbstverständlichkeit hingenommen wurde, sondern auch als solches vertanden wurde. Als geschenk, als liebesbeweis, … als beweis seiner liebe.

Mit leichten fingern streichelte er die innere fläche ihres linken armes entlang, folgte … mit mal gehauchten, dann mit leicht saugenden küssen der strecke, die seine fingerkuppen vorgezeigt hatten, bis zum ansatz ihrer linken brust, welcher die erregung deutlich anzumerken war. Ein letztes vorsichtiges streicheln, sanftes massieren, ein ausgiebiges verwöhnprogramm der oralen art, welches mit dem von ihr so geliebten saugen und spielerischem umkreisen ihrer brustwarze mit seiner geschickten zungenspitze endete. … dann die andere seite. Erst ihr rechter arm vom puls bis in die achsel, den halben weg zurück, dann die rechte brust. … ohne zeitliches limit, verwöhnte ihr zurück gekehrter liebhaber stück für stück ihren leicht bebenden körper und ließ nichts aus, was ihre lust steigern konnte.

Wenn eine körperpartie zu ihrem recht gekommen war, unterbrach ein inniger kuss die erkundungstour, bevor die kleinen brände an nächster stelle gelegt wurden. So küsst und streichelt er ihren flachen bauch, bevor er sie umdreht, um ihren rücken mit der gleichen hingabe zu behandeln, ihre perfekt geformte kehrseite liebevoll zu umsorgen und letzendlich sanft mit seinen händen von hinten zwischen ihre schenkel fasst. Die spannung ihres ganzen leibes ist kurz vor dem zerreißen, als sie spürt, wie der daumen seiner rechten hand, vorsichtig in ihre vagina eindringt.

„ du machst mich irre, du wahnsinniger. Erlös mich , bitte. … ich fleh dich an. … lass mich kommen.“ … rekelt sie sich verführerisch mit ihrem sexy-po hoch, bis sie auf ihren knien angelangt ist. Von diesem moment an, quitiert sie jeden sanften, … aber auch die festeren stöße seiner finger mit kleinen lustvollen seufzern … und als sie den daumen tief in sich, gleichzeitig seinen zeigefinger an ihrer leicht geschwollenen klitoris spürt, überkommt sie ihr erster orgasmus, der sie so heftig trifft, das sie ihre lust geradezu mit einem spitzen schrei rauslässt.

Wieder auf dem bauch liegend, genießt sie seine liebevolle nachsorge.

Seine streichelnden hände, die ihren rücken und ihren knackigen apfelhintern auch massieren, … seine zärtlichen küsse, die er vom po, über das rückrad, bis hinauf zwischen ihre schultern, zu ihrem hals plaziert.

Ein inniger kuss erfordert es, sie in die ursprüngliche lage zurück zu versetzen. Auf dem rücken liegend, bemerkt sie so erst seine heiße zunge in ihrer leistengegend, dann sein gesicht auf ihrem venushügel, ohne das kleinste anzeichen von bewegung. Mit seiner wange bleibt er sanft auf dieser intimen stelle liegen und lässt sie … sich von ihrem ersten höhepunkt an diesem abend erholen.

Nach einigen minuten der entspannung, beginnt er fast beiläufig ihren schambereich mit kleinen küssen und anderen zärtlichkeiten zu erwecken … streichelt die innenseiten ihrer oberschenkel hinauf … und als sie sich fast keine steigerung des kribbelns mehr vorstellen kann, … setzt sein … den weg der finger nachzeichnender mund noch eine kleine spitze oben drauf.

Als er zusätzlich zur oralen stimulation noch, … anfangs sehr vorsichtig, später durchaus leidenschaftlich mit einem, manchmal auch zwei fingern ihre vagina stimuliert, löst eben dieses zusammenspiel aus züngeln, lecken, saugen, intensiven fingern und den heißen worten, die wie durch eine wattewand an ihre schon rauschenden ohren dringen, ihren zweiten höhepunkt aus.

Ihre atmung ist schnell, ihr herz rast und ihre stimme überschlägt sich fast, als sie von ihm verlangt : …

„nimm mich,du Mistkerl. … bitte, … nimm mich endlich. … zeig mir, dass du mich willst. … ich will dir gehören …“

„ und wie ich dich will. Mehr als alles auf der welt … will ich dich.“ … keucht er fast gequält in ihr ohr, … bevor er sie fordernd küsst und tief in sie eindringt.

Als wäre sie von seiner heftigkeit überrascht worden, stößt sie einen erneut recht spitz wirkenden leisen schrei aus. Nach mehreren tiefen stößen unterfasst er ihr becken und findet nun zwischen ihren weit geöffneten schenkeln , rasch zu einem wilden , viel heftigeren rhythmus. Wie in extase geben sich die liebenden alles und kurz vor einem unglaublichen, gemeinsamen höhepunkt, löst er im letzten moment ihre fesseln. Wie im rausch umklammern sie einander und geben sich völlig entkräftet ihrer erfüllung hin.

„lass mich nie mehr solang ohne dich sein, mein Rummtreiber.“ … bittet sie, … fast außer atem und mit feucht glänzenden augen.

Er schließt die leicht zitternde schönheit in seine kräftigen arme, streicht ihr eine verschwitzte haarsträhne aus dem nun mehr glücklich als verunsichert wirkenden gesicht, … verspricht mit ruhiger stimme, … einem fast tröstlichen lächeln … und einem sanften kuss:

„ DICH werde ich nie mehr allein lassen, meine schöne. … nie wieder. …

you´ll never walk alone.“