Irgendwann kam der Tag …

Da so ein „Held“ ja angeblich unsterblich ist … beschloss er eines Tages … nicht mehr einfach weiterhin auf den Tod zu warten …

Klar … es ging ihm schlecht … und die Prognosen seines Arztes … ließen auf wenig Gutes hoffen … aber aufgeben … war irgendwie noch nie seine ART …

ALSO … nahm er sich vor … seinen fast zerstörten,kranken Körper sowie seinen leidenden Geist … nicht weiter zu foltern … zu quälen … und zu vergiften … sondern zumindest diesem Körper … den er schon lange nicht mehr als den seinen betrachtete … ein bisschen zu helfen.

Durch gesunde Ernährung … viel WASSER statt Whisky … und etwas Sport … wobei die Betonung hier auf ETWAS lag … denn er wollte nicht wieder übertreiben … in dem er vergangenen Erfolgen nachjagte … sondern einfach … langsam aber sicher… wieder in eine erkennbar bessere Form kommen.

So verlor er nach und nach 35 Kilo … gewann aber seinen Willen zurück … der ihn einst auszeichnete … verlor die Neigung … sich in (s)ein Schicksal zu fügen … das man(n) akzeptieren kann … aber nicht muss … gewann ein Stück weit seinen Kampfgeist zurück … verlor teilweise seine Bequemlichkeit … gewann dafür mehr und mehr Antrieb … verlor lähmende Gleichgültigkeit … gewann Inspiration … verlor die TAUSEND Ausreden …etwas nicht zu tun … und gewann die Einsicht … dass ein Grund reicht … doch was zu tun …

Inzwischen kann er sagen … einiges in seinem Leben verändert zu haben … es fühlt sich tatsächlich wieder mehr an … wie … LEBEN …

und irgendwann kam der Tag … an dem er vor einem Spiegel wieder stehen blieb … ohne direkt KOTZEN zu wollen … obwohl er sich (endlich wieder) … erkannte …

Heldenhaft wird also weiter Geschichte(n) geschrieben …

Musik gemacht …

mutig getanzt … mit allen Ängsten …

sowie TOD und Teufel … auf der Nase rum …

Werbeanzeigen

Kontrollverlust

 

ZITAT :

“ … wer JOGGINGHOSEN trägt … hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“     

Karl Lagerfeld (ModeZAR und Hamburger Jung , geb. am 10.09.1933 in Hamburg … gestorben am 19.02.2019 in Paris)

Es müssen zwar nicht immer Maßanzüge sein … und auch wenn ich selbst inzwischen wieder Spaß an schicken Klamotten habe …

so ist es von Zeit zu Zeit doch immer wieder schön …

die Kontrolle zu „verlieren“ …

… rest in peace … KING KARL …

Stürmisch

Bevor der große Sturm kommt … melde ich mich erstmal zurück …

knapp eine Woche war ich unterwegs … so zu sagen auf *Mini-Tour* …

um die *neue Situation* zu erfassen … zu begreifen …

und mal wieder die Musik zu feiern.

Gefeiert habe ich viele Musiker … die … nicht nur mir bis heute Freude machen … und natürlich auch einige … die das inzwwischen nur noch durch das machen … was sie uns allen hinterlassen haben …

Einer von ihnen war Jeff Healey … von dem ich …

mehr oder weniger passend zum Sturm …

ein Neil Young – Cover mitgebracht habe …

Norman Jeffrey „Jeff“ Healey (* 25. März 1966 in TorontoOntario; † 2. März 2008 ebenda[1]) war ein kanadischer Blues-, Rock- und JazzgitarristTrompeter und Sänger.

Als Einjähriger erblindete Healey an einem Retinoblastom (bösartiger Netzhauttumor).[2] Zwei Jahre später bekam er seine erste Gitarre, die er auf ungewöhnliche Weise spielte: Healey spielte meist sitzend, wobei er sich das Instrument flach auf seine Oberschenkel legte und die Gitarre wie eine Zither spielte. Mit sechs Jahren trat Healey erstmals öffentlich auf. Als er Teenager wurde, hatte er bereits in zahlreichen Bands verschiedenster Genres gespielt. In Brantford (Kanada) besuchte Healey eine Blindenschule, in deren Jazzband er Gitarre und Trompete spielte. Bereits mit vierzehn Jahren hatte er eine eigene Radioshow, in der er aus seiner 25.000 Tonträger starken Plattensammlung Songs auswählte. Später gründete er das Bluesunternehmen Blue Directions.

1985 lud sein Idol Albert Collins Healey zu einer Session und einem Auftritt mit Stevie Ray Vaughan ein; 1986 spielte er mit B. B. King. Durch solche Auftritte wurde er in Blueskreisen bekannt. Während dieser Zeit trafen sich sonntagnachts viele Rockgrößen Nordamerikas in Grossman’s Tavern in Toronto zu Jamsessions. Healey spielte dort unter anderem mit Robbie Robertson, der Downchild Blues Band, Stevie Ray Vaughan und Bob Dylan. Bei solchen Sessions lernte Healey auch den Bassisten Joe Rockman und den Drummer Tom Stephen kennen, mit denen er 1986 die Jeff Healey Band gründete. Die Band spielte vornehmlich einen traditionsbewussten Bluesrock, der bei der Kritik sehr gut ankam. Healeys Live-Auftritte waren beliebt, da er dabei die Gitarre u. a. mit den Zähnen, über Kopf oder hinter dem Rücken spielte.

Auch in den Jahren vor seinem Tod war Jeff Healey auf Tour – mit dem Projekt Jeff Healey & The Jazz Wizards; in diesem Projekt profilierte er sich als Trompeter. Eine Jazz-Platte erschien unter dem Titel It’s Tight Like That. Sein letztes Blues-Album Mess Of Blueswurde am 20. März 2008 auf dem deutschen Label Ruf Records veröffentlicht.

Am 25. März 2016 erschien anlässlich seines 50. Geburtstags posthum das Album „Heal My Soul“. Es enthält zwölf bis dahin nicht veröffentlichte Titel.

Jeff Healey starb am Abend des 2. März 2008, einem Sonntag, im Alter von 41 Jahren im Krankenhaus St. Joseph’s Health Centre in seiner Geburtsstadt Toronto an den Folgen des Retinoblastoms. Er litt zeit seines Lebens unter der Erkrankung, sie führte auch zu seiner frühen Erblindung (siehe oben). In Healeys letzten Lebensjahren metastasierte der Tumor in seinen Lungen und Beinen. Healey hinterließ eine Ehefrau und zwei Kinder …

(Quelle: Wikipedia)

 

Zwischen Leben und Tod

Falls euch mein Beitrag über Rory gefallen hat … bzw. ihr Lust habt … mehr von ihm zu hören … habe ich hier noch ein Video … von einem Auftritt in Montreux … ein Jahr … vor seinem Tod …

Reporter to Jimi Hendrix:

„Jimi, what´s it like to be the greatest guitarist in the world?“


Jimi:

„I don’t know. Go ask Rory Gallagher.“  

:great:

Noch ein alter Bekannter

Nur leider ist sein Beitrag … weniger lustig … eher dramatisch aktuell …

mit Blick in Richtung Nord-Korea … *kriege* ich das TICKEN der Uhr … am Ende … überhaupt nicht mehr … aus dem Kopf …

Denen und ihrem *Führer* scheinen ihre Kinder scheiß egal zu sein …

Lazarus

*HE ALWAYS DID WHAT HE WANTED TO DO … AND HE WANTED TO DO IT HIS WAY AND HE WANTED TO DO IT THE BEST WAY.

HIS DEATH WAS NO DIFFERENT FROM HIS LIFE – A WORK OF ART.

HE MADE BLACKSTAR FOR US … HIS PARTING GIFT.

I KNEW FOR A YEAR THIS WAS THE WAY IT WOULD BE.

I WASN’T, HOWEVER, PREPARED FOR IT.

HE WAS AN EXTRAORDINARY MAN … FULL OF LOVE AND LIFE.

HE WILL ALWAYS BE WITH US.

FOR NOW … IT IS APPROPRIATE TO CRY …*

Oh, I’ll be free …
Ain’t that just like me … ?    

Look up here, I’m in heaven
I’ve got scars that can’t be seen
I’ve got drama, can’t be stolen
Everybody knows me now

Look up here, man, I’m in danger
I’ve got nothing left to lose
I’m so high it makes my brain whirl
Dropped my cell phone down below
Ain’t that just like me?

By the time I got to New York
I was living like a king
There I’d used up all my money
I was looking for your ass
This way or no way
You know, I’ll be free
Just like that bluebird
Now, ain’t that just like me?
Oh, I’ll be free
Just like that bluebird
Oh, I’ll be free
Ain’t that just like me?