Logische Konsequenz ?!

Vor kurzer zeit … ging es mir … und leider nicht nur mir …wie einige mitbekommen haben dürften …

so richtig MIES.

Dringend wurde mir empfohlen … endlich ins krankenhaus zu gehen … und mir helfen zu lassen … als ob die das könnten …  wenn ich nicht sterben wolle … DRAMA !!!

mir war sowas von Drecks-elend … dass mir eigentlich egal war … ob ich nun lebe oder endlich in WALHALLA einziehe … aber 2 sachen … wollte ich unbedingt noch erleben.

Borussia Dortmund sollte den DFB-POKAL zurück in den POTT holen … und … Sebastian Vettel … sollte den Grand Prix in Monaco gewinnen.

danach … wäre mir alles egal … krankenhaus … walhalla … steuerprüfung … wurzelbehandlung … alzheimer … schlechter SEX … egal !!! … der held war bereit.

erst gewann der BvB wie erhofft den Pokal … dann siegte Vettel in Monaco und statt der TEUFEL endlich den „abholbereiten“ André aus dem verkehr zieht … blüht der eben noch sterbenskranke … wieder auf … zum X-ten mal …

dabei hätte er ja eigentlich seiner qual selbst ein ende bereiten können … schließlich war doch alles eingetreten … was er sich gewünscht hat …

hier wünschte sich wohl der ein oder andere … etwas mehr KONSEQUENZ … 😈

Statt endlich abzunippeln … fallen mir jedoch plötzlich tausend sachen ein … für die es sich lohnt … einfach weiter zu atmen … und auch wenn mir klar ist … dass wieder solche zeiten kommen werden … wo es dir/mir egal ist … ob es zu ende geht oder nicht … man sich vielleicht sogar das ENDE herbei sehnt … habe ich doch noch einige Etappenziele auf dem schirm …

die logische Konsequenz für uns helden … ist also nicht … aufzugeben … und darauf zu vertrauen … dass deine „Mannschaft“ auch ohne dich klar kommt … der „talentierte Junge“ auch ohne dich … mit VOLLGAS seine ziele erreicht … und deine „Mädels“ nicht „in schlechte hände“ kommen … nööö …

die logische Konsequenz ist …

für alle Helden … 

immer wieder aufstehen … 


egal wie gut oder schlecht es DIR momentan geht … egal wer oder was für DICH ein grund ist … immer wieder aufzustehen …

vertraue dem HELDEN …

in DIR … 

WER NICHT MALEN KANN …

vor ziemlich genau 5 jahren … schrieb ich … ganz sicher im suff … aber in liebevoller erinnerung :

wie ich heut recherchiert habe, … hat Andreas … vor seinem tod … tatsächlich noch ein buch geschrieben. ( der Ochse)

er schreibt im vorwort:

*… viele geschichten fehlen, … die eigentlich viel lustiger , … oder viel trauriger sind .. als die geschriebenen, … aus denen sich meine lebensphilosophie herauskristallisiert hat. … Alle personen sind oder waren wirklich vorhanden.

achten sie nicht auf groß- oder kleinschreibung .. und meckern sie nicht über rechtschreibunng, .. sonst knallts, … viel spaß. *

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falls mein buch je veröffentlich werden sollte … hoffe ich auf dein einverständnis … ähnliche zeilen im vorwort verwenden zu dürfen, Black Brother.

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wenn es dazu kommt … also zu einem buch … von mir … hast du es mit zu verantworten … weil du mir dauernd ein gewisses talent einreden wolltest …

klar … talent habe ich … das talent zeitweise noch mehr gesoffen zu haben … als du … und trotzdem heute noch zu leben … aber so ist das eben … held und so … unsterblich bist du ja auch … aber eben anders …

anders waren wir immer … aber das ist auch gut so …

typisch. … so eine galerie (2000 bis 2004) wird wahrscheinlich nicht gestürmt, … wie ein supermarkt … also … muss man(n) sich beschäftigen.

seit der nachricht deines todes … hab ich mich oft gefragt, ob es sowas wie seelenverwandtschaft wirklich gibt.

irgendwas muss mich schließlich zum zeitpunkt deines todes … zweimal an den ort unserer ersten begegnung  … dein altes atelier die werkstatt … und in die „börse“ wo wir es oft haben krachen lassen … getrieben haben …

der film, den du unbedingt mit mir drehen wolltest, wird wohl nie realisiert werden. … dabei wäre doch die schlußszene sicher ein klassiker geworden …

naja, … kein zweites CASABLANCA, … kein oskar-reifes-cineasten-highlight …

aber unser beider lebensmotto … zum schluss … statt …

schau mir in die augen kleines *

ein düsteres … halb gelalltes …

there´s a time to fuck … and a time to cry …*

aber mir bleibt die erinnerung an einen großartigen menschen …

auch wenn viele glauben, du wärest ein noch größerer künstler gewesen …   

an den ein oder anderen song … den wir zusammen „performt“ haben … kann ich mich noch erinnern … obwohl die lücken … grad in der zeit unserer gemeinsamen exzesse … erschreckend groß sind …

mein „musikding“ sollte ich auch unbedingt durchziehen hast du damals gesagt … meine texte den sterblichen um die ohren hauen … bis sie kotzen … oder sie endlich begreifen … hast du gefordert …

„unfassbar gewaltige gitarren-soli marke BLUTSBRUDER“ … nanntest du mein geklimper … davon konntest du auch nie genug kriegen…

*quäl sie … quäl sie … bis das blut spritzt … bis sich nichts mehr rührt … bis nichts mehr schmerzt …* … hast du gefordert … * PROST ! * 

hättest du dich nicht so früh vom acker gemacht … würde ich heute gern mit dir dieses ding hier durch die verstärker ballern … das passt zu uns …

don´t ya think so,Bro?

deine seele war so schwarz wie meine … viele sind mit uns nicht klar gekommen … wir haben allen ans bein gepisst … die wir nicht mochten … und das war ganz sicher die überwältigende mehrheit …

allen haben wir vor den kopf gestoßen … wenn wir der ansicht waren … sie hätten es verdient … nur gegenseitig … gingen wir immer vorsichtig miteinander um … wissend wie sensibel wir doch sind …

anfangs dachte ich immer … du hättest nur angst … ich würde dir den hintern versohlen … wenn du frech wirst … dass du dich einfach nicht traust … mich einmal so anzupöbeln … wie all die anderen … die dir auf den sack gingen … aber davor hattest du sicher nie wirklich angst … die schmerzen … die du dir stets selbst angetan hast … waren sicher schlimmer … als alles was ich dir hätte zufügen können … ich weiß wovon ich rede … du auch … wir haben beide dauernd versucht uns selbst zu zerstören … du letztendlich ja durchaus erfolgreich …

es muss also andere gründe haben … warum es beim “ DUO INFERNALE “ nie geknallt hat …

vielleicht stimmt ja wirklich … was wir damals im vollrausch … nach unmengen KUBANISCHEM RUM und SCOTCH WHISKY … in meiner kleinen “ villa“ im berg … während eines unsere „philosophischen“- wochenenden … einander gegenseitig feierlich gestanden haben …

* isch liiiebe disch … du wütender … aufgeblasener … PANZERSCHRANK ! *

* und isch lieb disch … mein trauriger … halbverhungerter schwarzer BRUDER*

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diesen artikel hab ich grad gefunden :

Im Zeichen des Steppenwolfs

Am 1. Juni 2009 starb Andreas Junge von seinem Leben vollbracht in der Riemenstraße 28.
Hier, in Wuppertal-Elberfeld.
Andreas Junge war Mensch. Und Künstler.
Zum fünften Todestag eine subjektive Stimmung zu einem intensiven Charakter mit einem außergewöhnlichen Werk.

Intelligent. Schwitzig kühl. In Abgründen versponnen. Ein Wolf im Schatten seiner Seele. Der Himmel verdunkelt sich, wenn man über ihn spricht. Junge.
Der Von der Heydt-Förderpreisträger ist seit fünf Jahren tot. Jeder Mensch stirbt anders und das ist wichtig. Auch wie es geschieht. Der Tod ist schwer zu begreifen. Es gibt viele Wege mit ihm umzugehen oder ihn zu umgehen. Junge hielt den Tod eng umschlungen. In seinem 50. Lebensjahr ließ Andreas ihn los und starb, weil es so sein sollte. Ein Künstlertod.
Die einen sprechen über Andreas Junge, als wäre er nur in einem weit entfernten Land. Die anderen können oder wollen gar nicht über ihn reden. Bestimmte Menschen sterben, während sie leben. Eventuell ist es ihm so geschehen.
Junge hat Schmerz hinterlassen.
Und ein fulminantes künstlerisches Werk.
Der Punk wurde Meisterschüler bei A.R. Penck an der Kunstakademie Düsseldorf. 1991. Ohne Abitur. Sonderbegabt. Im selben Jahr verlieh ihm unsere Stadt den Von der Heydt-Förderpreis. Ihm, „dem Alkoholiker, für den es immer einen Grund gibt, sich zu betrinken“. So liest er sich in seiner Selbstabrechnung: „Der Ochse“. Pöbelnd stand er im Übrigen bei der Preisverleihung am Mikrofon. Andreas Junge.

Apropos Ochse. Auf 60 Seiten, DIN A4, steht alles Existenzielle über „den Ochsen“ und sein Leben. Er musste das aufschreiben, fünf Jahre vorseinem Ende. Diese letzten Jahre fehlen natürlich in seinem Buch. Dieser letzte, dramatische Akt, gewollt wie ungewollt tragisch inszeniert. Der persönliche Verfall.

„Der Ochse“, dieses kleine, solitäre, literarische Werk. Es fehlt nur der letzte Feinschliff und es könnte ein Kultbuch sein, denn es spiegelt den Kern einer ganzen Epoche. Von den 70ern bis in die 00er und von analog zu digital. Zwischen diesen Zeiten tobt dieser psychologisch schräge Übergang von Schwarz-Weiß zu Farbe. So einfach wie in der Fotografie, so einfach wie auf den Fernsehbildschirmen hat sich die Welt verändert, in der Andreas Junge aufgewachsen ist. Auf zur bunten Erkenntnis. Und Junge schneidet sein Leben unprätentiös dazwischen. Er macht sich bewusst.

Der Künstler lässt Platz in seinen klaren Worten, man kann durchschauen, es ist vieles zu sehen. Bilder lassen sich erkennen. Er schreibt, wie er malt, assoziativ, symbolisch. Großartige Bilder intensiver Bedeutung, die es tatsächlich gibt. Er hat sie alle gemalt. All diese Bilder, die zwischen seinem Leben zu kritischen Spiegeln der gesellschaftlichen Zeitgeschichte werden. So viel musste raus. Die Bilder erwischen den Betrachter mit voller Wucht, wenn er sich auf Junge einlassen kann. Entweder oder. Ganz natürlich.

Andreas Junge wird bestimmt von den Szenarien des zweiten Weltkrieges, von diesem Echo der Geschichte, vom kalten Krieg und von der allgemeinen Distanz zwischen den Menschen. Die Beklemmungen der Alten, die schräge Freiheit hinter den Gittern und Grenzen gesellschaftlicher und religiöser Normen, mischen sich unter Laszivität und Punk und suchen eine Liebe, die ihm scheinbar abhanden kam.

1959 geboren. Wie war es wohl damals, der kleine Andreas zu sein. Was hat ihn speziell geprägt? Oder war er aus sich heraus so wie seine künstlerische Arbeit? Sein Werk erzählt massenweise vom Sterben, vom Schmerz, von Ungerechtigkeit und Ungleichgewichten. Voller alter, kryptischer, religiöser, allgegenwärtiger Symbole. Tief in sich war er sehr berührbar. Er war verdammt, sensibel zu sein. Dieses Zuviel in ihm musste raus. Er sprühte und schichtete es auf seine Bilder, schnitt es in Karton. Er gipfelte auch in Zehn-Meter-Gemälden. Was muss sich in ihm angestaut haben, was für ein Druck.
Das Werk von Andreas Junge schmeckt nach Machtlosigkeit einer Welt gegenüber, die er einfing, bannte und in ihrer Perversion vollkommen sichtbar werden lässt, weil er sie entlarvte, weil er das Ungeheuerliche auch in sich erkannt haben musste. Und das Unglück. Und weil er machtlos war.

Andreas Junge hat einen Ausdruck, eine Kraft, die sich in seinem Werk immer noch entfaltet, entwickelt, wie ein richtig guter Wein. Nein, eher wie die Ausmaße einer künstlerischen Radioaktivität mit einer schwankenden Halbwertszeit. Der Ochse schreibt: „Mein Verfallsdatum beziffere ich mit 2040. Es bleibt also noch genug Zeit zu hoffen, dass es mehr wird.“ Der Ochse hat recht. Sein Verfallsdatum ist auch fünf Jahre nach seinem Tod bei weitem nicht erreicht. Andreas Junge lebt weiter. Die Bilder sind da. Und mit ihnen seine Energie. Die Galerie Roy in Zülpich ist seit 2013 im Besitz seines Nachlasses. Sein Werk. Viele Werke, bei denen man schreiend zustimmen möchte: „Ja!! So ist das! Genau so ist das!“. Auch jetzt. Einige Bilder wirken so immens brandaktuell. Zeitlos.

Andreas Junge gehört zu den interessantesten Wuppertaler Künstlern der letzten Jahrzehnte. In bester Gesellschaft bleibt der pöbelnde Punk in der Ahnentafel des bedeutendsten Kulturpreises der Stadt archiviert und für die Zukunft erhalten. Mit etlichen dieser Preisträger war er sowieso bekannt, mit einigen befreundet. Der Bassist Peter Kowald gehörte unbedingt dazu. Kowald war vielen Freunden von Andreas Junge ein inspirierender Mentor und hinterließ mit seinem Tod im Jahre 2002 ein spürbares Vakuum. Etwas sehr Empfindsames zerbrach. Schließlich hing diese ganze Szene zusammen. Wie wichtig war eigentlich der individuelle Erfolg in Abgrenzung voneinander, zum Überleben oder zum Durchdrehen? Erfolg als Künstler ist eine eigene Macht. Eine böse Geliebte, die man verachtet, wenn sie die Liebe nicht erwidert.

Andreas Junge hat genau dieses Leben gehabt. Dieses Künstlerleben. Er hätte auch kein anderes gewollt. Hoffentlich hat er dieses Leben geliebt. Denn es war seines, es war richtig. Dieses Leben hat Spuren hinterlassen.

Alles tief getränkt in schwarzem Humor, ungekünstelt, apokalyptisch, aber auch mit märchenhaften Fragmenten und ganz zarten Momenten. Dieses Märchenhafte sticht bei all den Schatten und Szenarien ganz besonders hervor. Zuckersüße Feenwesen mit Schmetterlingsflügeln – die niedlichste Schnecke aller Zeiten. Ein Bild ganz ohne Bedrohung, ein Bild ohne diese immense Wucht. Die reine Schönheit entsteht und das Feine ist so lebendig, als wäre es ausschließlich da. Was auch in ihm lebte, aber selten nach außen kam.

Mit ihm sind viele Antworten verschwunden, er bleibt zu entdecken. Ein paar Informationen, Bilder und Videodokumente finden sich über Andreas Junge im Internet. Große Anerkennung fand Andreas Junge auch in seiner Zeit als Galerist. Von 2000 bis 2004 stellte er eine Vielzahl befreundeter und überregional bekannter Künstler aus. Verbindend, voller Kontakt, versunken in zerstörerischer Einsamkeit. Drei Tage vor seinem Tod nahm er ein Taxi und entließ sich aus einer Suchtklinik. Ein langjähriger Freund und Bildhauer, der zur selben Zeit wie er dort im Entzug saß, stritt sich mit ihm und wollte ihn von der Fahrt abhalten. Er fuhr. Nach Hause. Das war ihm bestimmt, dort zu sterben.
Der Zeichner und Fotograf Josef Scherrer war in den letzten Jahren sein engster Weggefährte. Wenige Wochen nach dem Tod von Andreas stürzte sich Josef in die Donau und nahm sich das Leben.
Im Skulpturenpark Waldfrieden ist ein Katalog zu Andreas Junge erhältlich. Die 89 Zeichnungen mit einigen Textpassagen aus dem Ochsen sind posthum erschienen.

Info: www.galerieroy.de

Text: Wolfgang Rosenbaum | Fotos + Abbildungen: Archiv Sylvie Hauptvogel

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*wer nicht malen kann … muss schreiben* … das  sagte mal meine kunstlehrerin … weil ich mich wieder mal geweigert hatte … sie mit einem „werk“ von meiner absoluten talentlosigkeit zu überzeugen …

damals schrieb ich allerdings nicht … die von ihr verlangte lobeshymne auf SALVATORE DALI … sondern einen ellenlangen liebesbrief … der ihr wenigstens erklärte … warum ich zwar nie ein einziges bild bei ihr gemalt habe … trotzdem aber sehr gern in der ersten reihe … genau vor ihrem pult gesessen habe …

malen kann ich bis heute nicht … also musste ich dir diese zeilen schreiben … SCHWARZER BRUDER …

weil ich nicht malen kann … absoFUCKINGlut nicht …

und weil ich dich vermisse 

rest in peace … 

„Wilde Drohung“ vom Wild Dude und andere erfreuliche Tatsachen …

manche texte … brauch der held gar nicht selbst schreiben …

leute wie Peter Fox liefern nicht zum ersten mal … perfektes zeug … für meinen innerlichen „Reichsparteitag“ … den ich ab und an doch noch erlebe … auch wenn ich selbst nicht wirklich verstehe … wo ich das noch her nehme …

sollte sich jetzt irgendwer aufregen …

wegen „reichsparteitag“ … political correctness und so …

*BITTE , BITTE … halt´s MAUL … sonst muss ich dich TÖTEN …*

das würde dir auch nicht gefallen … von der „correctness“ will ich gar nicht reden

by the way … wer würde schon einen „irgendwer“ vermissen … aber gut jetzt … das muss warnung genug sein …

allen mir wohlgesonnenen menschen wünsche ich viel freude an dem folgenden WERK … eines in meinen augen … vor allem ohren … unFUCKINGfassbar begnadeten künstlers …

wie gesagt … ich bin mir „ziemlich“ sicher … ach was sage ich … absoFUCKINGlut sicher bin ich mir … dass er den text für mich geschrieben hat …

STADTAFFE SONGTEXT

In einer Stadt voller Affen bin ich der King
weil ich mit schiefer Grimasse für die Massen sing
Die Weibchen kreischen, alle Affen springen
Schönes Ding, dass ich der angesagte Affe bin

Ich häng ab, hab ’n Hammer-Tag
Ein paar Primaten und ein Fass Havanna Club
Ich pose, hab Stil vor der Kamera
Und verdien viel Banana, na na na

Mit meiner Affenpower zelebrier ich Gassenhauer
Bräute kriegen Nackenschauer, ihre Macker macht das sauer
Sie macht nen Kussmund, ich schmeiß für sie ’n Bus um
Steh in der Sonne und trommel auf der Brust rum

Rotes Fell, dicker Kopf, sehe aus wie ’n junger Gott
Mütter schließen ab, Stuten fliehen im Galopp
Ich seh ne blonde Frau, klau sie vom Balkon
und sie krault mich all night long

[Chorus]
Alles is bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen is voll und stinkt
Smog in den Lungen, bin drauf und grins‘
Ich steige auf ein Haus und ihr hört mich singen
Alles ist bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen ist voll und stinkt
Wir feiern ohne Grund, komm rauch und trink
Die Party ist gelungen, wir sind taub und blind

In einer Stadt voller Affen ist es laut und stinkt
Alles blinkt, man wird taub und blind
Wir feiern ausgelassen, ich rauch und trink
Affen feiern auch, wenn sie traurig sind

Durch die Stadt weht ein rauer Wind
Man trifft Rudel junger Hunde, die sauer sind
Sie haben zu viel Zeit, die Kläffer suchen Streit
Ich seh‘ zu, dass ich bei drei auf der Mauer bin

Tausend Tonnen Taubenshit, alles grau und versifft
Jeden Müll ins Maul gekippt
Die Affen werden faul und dick
Du bist nicht fit und wirst gefressen
Ungekaut, kurz verdaut und für immer vergessen

Ist mir egal, ich kann nicht mit dem Dreck
und ohne kann ich auch nicht
Bin gut drauf wie ’ne Horde Kinder ohne Aufsicht
Nervt mich der Lärm, thron ich auf’m Fernsehturm und genieß die Aussicht

[Chorus]
Alles is bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen is voll und stinkt
Smog in den Lungen, bin drauf und grins‘
Ich steige auf ein Haus und ihr hört mich singen
Alles ist bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen ist voll und stinkt
Wir feiern ohne Grund, komm rauch und trink
Die Party ist gelungen: wir sind taub und blind

Geht ihm aus der Flugbahn
er schwingt um’n Block muss Platz genug haben
er klaut den Shops die Neonbuchstaben
Schreibt in die Nacht seinen Vor- und Zunamen
Von Neukölln bis rauf zum Ku’damm
macht er den Affen und ihr wollt Zugaben
Ein Primat muss keinen Beruf haben
Ein Stadtaffe muss die Stadt im Blut haben

have a nice day … Ladies and Gents …