(Fast) Ohne Worte

Einfach mal nichts mehr sagen … nur den Schmerz „genießen“ … 

Übersetzung :

Sag nichts …

Du und ich
Wir waren füreinander geschaffen
Jeden Tag, immer zusammen
Ich kann es spüren
Wie ich meinen besten Freund verliere
Ich kann es nicht glauben
Das könnte das Ende sein
Es scheint als würdest du loslassen
Und wenn das stimmt…
Nun, ich will es gar nicht wissen

Sag nichts
Ich weiß genau was du sagen willst
Also hör auf es zu erklären
Erzähl es mir nicht, denn es schmerzt
Sag nichts
Ich weiß was du denkst
Ich muss deine Gründe nicht kennen
Erklär es mir nicht, denn es schmerzt

Unsere Erinnerungen
Tja, sie können einladen
Aber einige sind mächtig erschreckend
Wenn wir sterben, du und ich
Mit meinem Gesicht in meinen Händen
Werde ich sitzen und weinen

Sag nichts
Ich weiß genau was du sagen willst
Also hör auf es zu erklären
Erzähl es mir nicht, denn es schmerzt
Sag nichts
Ich weiß was du denkst
Ich muss deine Gründe nicht kennen
Erklär es mir nicht, denn es schmerzt

Alles geht zu Ende
Ich muss aufhören vorzugeben, wer wir zu sein scheinen
Du und ich, ich kann uns sterben sehen… Sterben wir?

Sag nichts
Ich weiß genau was du sagen willst
Also hör auf es zu erklären
Erzähl es mir nicht, denn es schmerzt
Sag nichts
Ich weiß was du denkst
Ich muss deine Gründe nicht kennen
Erklär es mir nicht, denn es schmerzt
Erklär es mir nicht, denn es schmerzt
Ich weiß was du sagen willst
Also hör auf es zu erklären

Sag nichts
Sag nichts
Sag nichts

Oh, ich weiß was du denkst
Und ich muss deine Gründe nicht kennen
Ich kenne dich gut
Ich kenne dich gut
Ich kenne dich wirklich gut

Oh, la la la la la la La la la la la la
Nein, Nein, uh-huh Schweig, Schweig Liebling
Schweig, Schweig Liebling, Schweig, Schweig
Erklär es mir nicht, denn es schmerzt
Schweig, Schweig Liebling, Schweig, Schweig Liebling
Schweig, Schweig sag es mir nicht, denn es schmerzt …

Das hat absoFUCKINGlut nichts mit RENTENERHÖHUNG zu tun

… aber wirklich nötig … hat dieser Kerl sowas eh nicht … 

D(ies)er Held ohne FENDER … wäre wie MESSI ohne Ball … 

Kunst kommt von Können: Messi bei seinem Torlupfer zum 1:0

Zitat *Held* auf die Frage … ob er inzwischen *weise* geworden sei: 

“ So richtig *erleuchtet* werde ich wohl NIE … aber immerhin ist mir inzwischen klar geworden … dass ich nie Fußball gespielt habe wie MESSI … und es wird mir auch niemals möglich sein … eine Gitarre so zum klingen zu bringen … wie David Gilmour … aber ich habe beide stets gut behandelt … den BALL und die FENDER … und ich habe die Gewissheit … dass das auch NIEMALS einem anderen Menschen je gelingen wird …“

Kein TROST … aber es lindert den SCHMERZ …   😉  

Mein Schwert +Mantra

Für all jene … die nach *Krieger* und *Millionen Legionen* auch noch den Rest der Quadrologie von Thomas D. hören wollen … habe ich hier nochmal das komplette Werk rausgesucht … da *mein Schwert* und *MANTRA* nur hier in einer akzeptablen Qualität verfügbar waren …

Wer will … kann „vorspulen“ bis 12Minuten12Sekunden …

da fängt *Mein Schwert* an …

und danach … ab ca. 18min.15sek. … kommt *MANTRA* … 

Mein Schwert

Ich senke mein Haupt
Ich habe mir erlaubt in mich zu kehren mich nicht zu wehren
Es sei dir erlaubt über mich hinwegzusehen
Doch willst du mich bekehren
Dann erhebe ich mein Haupt du kannst in meinen Augen sehen ich werd zu meinem
Glauben stehen
Und ganz egal was du glaubst du erfährst den Weg den ich geh
gewählt durch mein Schwert

 

 Ich will nicht predigen ich will mich jeder Regel entledigen
Will im Augenblick leben dir im Vertrauen begegnen
Schau in die Augen von jedem und kann’s nicht länger verneinen was ich jetzt sage
wird uns trennen oder für immer vereinen
Ich kann mich schützend vor euch stellen und unverletzt bleiben euch ’n Text
schreiben Kraft geben durch meine Zeilen
Um zu beschreiben zu beschwören und es nie zu bereuen
Ich bleibe jeder Zeile treu ich schreibe jede Zeile neu
Wenn die Wahrhaftigkeit des Wortes sich für jeden enthüllt werden Gedanken
ausgesprochen und mit Leben gefüllt
Aus reinem Herzen berichtet nicht durch Lügen entehrt wird jeder Zweifel vernichtet
denn das Wort ist ein Schwert
Mein Schwert
Du führst den Kampf dein Leben lang
Nur leider führst du ihn nicht an
Du schneidest dich ins eigene Fleisch
Und leidest still weil du es weißt
Du trennst dein Herz von deinem Verstand
Du kennst den Schmerz ist dir bekannt
Denn das was du nicht haben kannst
Bleibt ewig das was du verlangst

2x
Wen siehst du wenn du dir im Spiegel gegenüber stehst?
Wen siehst du wenn du keinen außer deinen Wegen gehst?
Wen siehst du wenn du dich für niemand anderen hältst?
Niemand anderen als dich selbst

Doch du gehst deinen Weg
Allein unter allen nicht um gemeinsam zu stehen nur um einsam zu fallen
Hast du früher noch gedacht wir wären alle vereint ziehst du heute in die Schlacht
und hast jeden zum Feind
Durch dein Größenwahn vermessen macht dein Ego sich breit deine Besessenheit
vergessen sagst du jedem bescheid legst deine Freiheit in Fesseln bei jeder
Gelegenheit statt dich der Liebe zu ergeben in alle Ewigkeit
Noch immer flieht dein Verstand benommen verirrt vergebens vor dem Augenblick in dem
ihm alles genommen wird
Dein Leben wird beschwerlicher mit jedem Tag
Dein Herz schlägt einmal weniger mit jedem Schlag

Du führst den Kampf dein Leben lang
Nur leider führst du ihn nicht an
Du schneidest dich ins eigene Fleisch
Und leidest still weil du es weißt
Du trennst dein Herz von deinem Verstand
Du kennst den Schmerz ist dir bekannt
Du wirst geführt von deiner Angst
Weil du dein Schwert nicht führen kannst

2x
Wen siehst du wenn du dir im Spiegel gegenüber stehst?
Wen siehst du wenn du keinen außer deinen Wegen gehst?
Wen siehst du wenn du dich für niemand anderen hältst?
Niemand anderen als dich selbst

Du bist gewillt hier zu bestehen
Mit Schwert und Schild dein Weg zu gehen
Vereinst dein Herz mit deinem Verstand
Du kennst den Schmerz ist dir bekannt
Du schneidest nicht ins eigene Fleisch
Und leidest nicht mehr weil du weißt
Dass du dich von der Angst entfernst
Wenn du dein Schwert zu führen lernst

Ich bin die Liebe gekommen um zu richten über die, die uns in Kriege verstricken
Ich leb‘ in Frieden um alle Lügen zu vernichten die sonst mich und meine Brüder
vergiften
Ich bin ein Krieger steh auf der Seite von jenen die nicht nur über Bestimmungen
reden.
Ich geb mein Leben um nach Vollkommenheit zu streben zu verändern und mich weiter zu
bewegen
Und da die Kraft meiner Seele mich stärkt führt
und jede Waffe die ich wähle mich im Herzen berührt
will ich keinen verletzten ich will nur, dass ihr seht
dies ist mein Weg
Hier ist mein Schwert …

————————————–

Mantra

Leg deine Waffen ab. Komm zu mir wie der Himmel dich geschaffen hat.
Das ist kein Hinterhalt und keiner plant hier’n Attentat.
Ich will’n paar Sachen sagen, hier und vor allen.
Aber wo soll ich anfangen, mein Kopf is randvoll?
Was werd‘ ich sagen und wie wird es wohl ankommen?
Ich lass es darauf ankommen und will alles aufschreiben,
auf daß die Zeilen mir die Zweifel noch austreiben.
Dann werd ich es laut sagen, das wird dann nicht ausbleiben
und werdet Ihr auch fragen, sind das deine Aussagen?
Wie kann ich mich raushalten? Ich will es rausschreien.
Will dieser Stille meine Stimme leihen
und doch bin ich Werkzeug und nicht von Bedeutung,
nur ein kleiner Hinweis auf dem Weg der Erleuchtung.
Om Mani Padme Hum, Haleluja und Amen
Nada Brahma — die Welt ist Klang
und dieses Lied trägt Deinen Namen.

Sobald ein Gedanke sich
aus dem Einklang löst und zu Worten formt,
erschaffen wir alldiese Welten und Wege
und geben dem Leben Bedeutung und Form.
Die Vorstellung bleibt unerschöpflich
und aus ihr wird letztlich von jedem ein Blid definiert.
Doch wir finden in ihr auch den Inhalt,
den Ursprung und Anfang von allem das existiert.
Diese Welt ist nicht mehr als ein Spiegel
vom Verstand verpackt und versiegelt.
Doch solang wir nicht fragen „was kriegen wir wieder?“,
sobald wir erliegen, erlischt die Begierde
und dann finden wir inneren Frieden
durch wahre Hingabe in Liebe.

Om Mani Padme Hum, Haleluja und Amen
Nada Brahma — die Welt ist Klang
und dieses Lied trägt Deinen Namen.

An einem Morgen am Meer im Morgengrauen sang ein Mann,
ein anderer Wanderer, ein Mantra am Strand,
und nur der Klang seiner Stimme, die ich nicht verstand,
trat aus einer Stille an mich heran
und sie gab mir die Hand: hier entlang. Traust du dich?
Mach dir keine Gedanken, deine Angst brauchst Du nicht,
denn die Wahrheit, sie findet sich im Zauber des Augenblicks,
der atemberaubend ist.
Hör in dich hinein und hör auf zu denken
und du hörst dich im Klang dieser Welt wieder selbst,
denn du bist, und in dir spiegelt sich alles wider
und aus diesem Grund sing ich dir diese Lieder.

Om Mani Padme Hum, Haleluja und Amen
Nada Brahma — die Welt ist Klang
und dieses Lied trägt Deinen Namen …

Millionen Legionen

ich werde die tests bestehen
die mir das leben stellt
weitergehen
suchen nach dem, was mich am leben hält
bin damit nicht allein
und werd‘ es nie mehr sein
weil mich zum ersten mal seit langer zeit
verbundenheit befreit bin ich soweit
fließ in den Äther
in den kreis ohne Verräter
früher schüler streck ich mehr und mehr
meine fühler nach dir aus
komm hierher, komm hierher
herzlich willkommen zu haus

 ich bin für dich da, nein ich bin wegen dir hier
und für uns beide is klar, ham wir ein ziel im visier
dann setz ich alles auf dich
meinen schweiß, mein blut
meine tränen, meinen mut
bis hin zu trauer und wut
ich werde dir mein leben geben weil es nicht anders geht
forder dich heraus
mein einsatz steht
und du findest in mir mit was ich mich verbunden hab
war ein schatz, den ich mein leben lang gefunden hab
mit jedem satz bitt‘ ich, benütz mich, stütz dich auf mich
mit dem wissen aller weisen dieser welt beschütze ich dich
und wo ich bin, stehn sie, und wo ich geh, gehn sie
ich hab sie hergebeten, doch die wenigsten sehn sie
wir werden erwachen und auf falschen Propheten
um als kinder dieser erde unser erbe anzutreten

ich rufe alle superhelden alle großen meister
alle highlander, alle krieger
alle guten geister
alle superfreaks und auserwählten
zu mir ins hier
ich hab millionen legionen hinter mir

in den wogen der welt
wählten wir die wildesten Wellen
bishin zu innersten quellen
erlebten lebensstromschnellen
und machten uns bereit
wurden weltenreiter über die zeit
und blieben wächter der wahrheit
surfer des sandwurms
wir zwei warn die augen des sturms
wurden herrscher der schwingungen
und das als nichtschwimmer
denn wir hatten es, und halten es noch immer
und auch du, baby, warst schon immer mein kind
wir waren liebende, die ab und zu vor liebe blind
umeinander trieben
und warn zu verschieden
als dass es hätte jemals langweilig werden können
warn zwei echt gute spinner
absolute beginner
doch wir hatten es und halten es noch immer
streiften alle ketten ab, die sonst die leichtigkeit besiegen
konnten fliegen
ohne flügel fliegen

und heute rufst du alle superhelden, alle großen meister
alle highlander, alle krieger
alle guten geister
alle superfreaks und auserwählten
um mich ins hier
du hast millionen legionen hinter dir

ich hab millionen legionen hinter mir
du hast millionen legionen hinter dir
ich hab millionen legionen hinter mir
du hast millionen legionen hinter dir
ich hab millionen legionen hinter mir
du hast millionen legionen hinter dir
ich hab millionen legionen hinter mir
du hast millionen legionen hinter dir

es war die nacht der vampire in der stadt der wilden tiere
sie ziehen mich zu sich wenn ich das gleichgewicht verliere
geh‘ ich unter und verschmelz mit dieser masse von mutanten
alles seelenlose wanderer und deren artverwandten
und ich ringe zum himmel
dass die stimmung hier umschwingt
heb die hände zu gott
oder wer immer da rumhängt
herrscher über mein leben
dieser thron gehört mir
denn ich wohn und regier hier
und dann erheb ich meine feder zum schutz gegen den schmerz
der vom schlachtfeld der liebe zu mir rüberdringt
obwohl es scheint, als ob hier jeder trübe lieder singt
wasch ich mich rein
und betrete neues land
dieser junge steht am rand, und mit nichts in der hand
ohne angst in den augen
mit dem rücken zur wand

und dann ruft er alle superhelden, alle großen meister
alle highlander, alle krieger
alle guten geister
alle superfreaks und auserwählten
und er ruft mich
und hat millionen legionen hinter sich

ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir
ich hab millionen legionen hinter mir …

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Traum mit Musik II

Hier also das zweite Video …

für mich … eindeutig wieder ein Traum … 

sagt … was ihr über das ganze denkt …

was steckt dahinter …

und achtet auf unseren alten Bekannten …

habt ihr ihn erkannt ?

BELIEVER (auf heimatländisch)

Das wichtigste zuerst:
Ich werd all die Wörter in meinem Kopf sagen
Ich bin bereit und satt davon wie die Sachen waren, oh-ooh
So wie die Sachen waren, oh-ooh
Zweite Sache:
Sag mir nicht was du denkst das ich sein kann
Ich bin der am Segel, ich bin der Meister meiner See, oh-ooh
Der Meister meiner See, oh-oohIch bin jung aufgebrochen
Nahm meine Seele mit in die Massen
Schreib meine Gedichte für die Wenigen
Die mich ansahen sich mir annahmen, mich schüttelten, mich fühlten
Singe durch Herzschmerz durch das Leid
Nimm meine Botschaft auf durch die Venen
Spreche meine Lektion vom Gehirn
Sehe die Schönheit aus dem

Schmerz!

Du machtest mich zu einem , Du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen
Schmerz!
Du zerstörst mich, Du baust mich auf, Gläubiger, Gläubiger
Schmerz!
Ich lass die Kugeln fliegen, oh lass sie regnen
Mein Glück, meine Liebe, mein Gott, sie entstammen aus…
Schmerz!
Du machtest mich zu einem , Du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen

Drittens:
Sende ein Gebet zu denen die oben sind
All der Hass den du hörtest änderte deinen Geist zu einer Taube, oh-ooh
Dein Geist von oben, oh-ooh

Ich würgte in der Masse
War mit meinen Gedanken in den Wolken
Fiel wie Asche zum Boden
Hoffte meine Gefühle, sie würden ersticken
Doch das taten sie nie, lebten immer, nahmen ab und flossen
Gehemmt, limitiert
Bis es zerbrach und es regnete
Es regnete, wie…

Schmerz!
Du machtest mich zu einem, Du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen
Schmerz!
Du zerstörst mich, Du baust mich auf, Gläubiger, Gläubiger
Schmerz!
Ich lass die Kugeln fliegen, lass sie regnen
Mein Glück, meine Liebe, mein Gott, sie entstammen aus…
Schmerz!
Du machtest mich zu einen, Du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen

Zum Schluss:
Bei der Gnade des Feuers und der Flammen
Du bist das Gesicht der Zukunft, das Blut in meinen Adern oh-ooh, Das Blut in meinen Adern , oh-ooh
Doch das taten sie nie, lebten immer, nahmen ab und flossen
Gehemmt, limitiert
Bis es zerbrach und es regnete
Es regnete, wie…

Schmerz!
Du machtest mich zu einem, Du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen
Schmerz!
Du zerstörtest mich, Du bautest mich auf, Gläubiger, Gläubiger
Schmerz!
Ich lass die Kugeln fliegen, lass sie regnen
Mein Glück, meine Liebe, mein Gott, sie entstammen aus…
Schmerz!
Du machtest mich zu einen, du machtest mich zu einem Gläubigen, Gläubigen

Des Helden dunkle Seite … (führe mich …)

oder zumindest das … was manche glauben … unter anderem auch in ihm endeckt zu haben … bzw. … entdecken zu wollen …

da hier raum für alles ist … was die berühmten drei punkte hergeben können … also alle gedanken … in allen richtungen … setze ich mich auch damit auseinander … und versuche zu lernen …

was andere … anders denkende … anders fühlende … anders liebende … und vielleicht auch mich selbst … beschäftigt …

vielleicht wird mir hier ja noch bei weiterer selbstfindung geholfen …

sturheit und ignoranz soll mir jedenfalls niemand vorwerfen können … und ehrlich gesagt … möchte ich mir sowas auch nie selbst vorwerfen müssen … wer beschränkt seinen horizont schon gern freiwillig … !?

der ist bei den meisten eh eng genug … anwesende natürlich ausgenommen

ALLES … wirklich alles habe ich wohl noch nicht begriffen … was Lars von Trier mit diesem film ( Nymphomania) sagen wollte … aber ich sage ja immer … *ALLES muss man(n) auch nicht verstehen* …

helft dem alten mann trotzdem … wenn ihr könnt …

 

Karibische Nächte … und ein Pinguin …

… es ist noch nicht lang her, da hat ein lieber bekannter seinen (ichweißnichtwievielten) „getränkemarkt“ eröffnet.

zu diesem anlass, lud er einmal mehr, zu einer seiner inzwischen berüchtigten Cocktail-Partys.

Motto der veranstaltung diesmal: … „Karibische Nächte.“

so kamen natürlich alle geladenen gäste, mehr oder weniger originell kostümiert. … manch herr im lendenschurz oder unappetitlich knapper badehose. … bermuda-shorts waren da noch die gnädigste form der augenbeleidigung. :roll:

… manch „strandschönheit“ fühlte sich befleißigt durch knappste bademoden zu beeindrucken.
Bikini, baströckchen, tanga, topless, … alles was die notgeilen affen in ihren peinlichen outfits auch nur ansatzweise veranlassen konnte , sich noch lächerlicher zu machen. … als hätte es das noch gebraucht. :crazy:

… da ich ja schon immer etwas „anders“ war, als andere … und wie manch böse zunge behauptet auch gelegentlich gern ein wenig provoziere, … lieh ich mir von einem anderen bekannten, seines zeichens OPERNSÄNGER mit überdimensionalem „resonanzkörper“ … seinen FRACK … nebst Zylinder.

was soll ich sagen … 12 zylinder standen da schon ein paar vor der tür … aber 13 … !? … egal … raus aus der gehilfe britischer doppel-null-agenten …

es kann halt immer nur einen geben. … huuust … wow … is hier was los … gähn :yawn:

der hausherr begrüßte mich trotzdem herzlich. … wahrscheinlich, weil er mit meinem umsatz an feinstem Single-Malt allein, zumindest eine seiner zahlreichen filialen finanziert hat. … sowas verbindet. ;)

… nachdem ich mich über eine stunde mit smalltalk gelangweilt hatte und mich nur der von dem veranstallter dieser hochpeinlichen show zur verfügung gestellte … 17 jahre alte Glengoyne, zu einem halbwegs angenehmen gesprächspartner der schickimickigesellschaft werden lässt, … sehe ich SIE. 88|

… auch sie widersetzt sich offensichtlich dem dresscode, … was aber wohl der tatsache geschuldet war, dass sie durch einen fürchterlichen platzregen von ihrem schwarzen Porsche Cayenne bis zum eingang der villa meines bekannten musste. … würde sie jetzt ihre eilig übergeworfene, schwarze designerjacke ausziehen, … wäre das strandhemdchen darunter wohl etwas zu transparent. >:XX

So setzt sie sich patschnass auf den freien hocker neben mir an die bar, zuckt hilflos mit den achseln und lächelt mich … ohne worte … mein verständnis einfordernd an.

dezent lächle ich zurück, lasse mir vom bar-keeper einen zweiten whiskybecher zu meiner flasche geben, stelle das glas auf eine cocktailserviette vor die bezaubernde Lady deute die bereitschaft ihr einzuschenken an und frage ruhig : „ … darf ich ?“  „ … gern.“ ist ihre antwort und nachdem ich ihr einen guten schluck meiner „privaten“ edelreserve eingieße prosten wir uns andeutungsweise zu.

„ … cheers … mein name ist André. … ich bin der BUTLER hier.“ … sagenhaft … was einem kerl so einfällt … wenn ihm nichts einfällt … B)

„ … chin chin.“ … gibt sie mit einem strahlenden lächeln zurück … „ mein name ist Tanya … und ich dachte , sie wären ein Pinguin und hätten sich nur in die Karibik verirrt.“

„ nicht ganz richtig …“ entgegne ich und verweise auf das namensschild an meinem revers.
… sie liest laut vor : „ Pinguin mit migrationshintergrund.“ … und lacht … offen und herzlich. :))

„Sie scheinen ein mann mit feinem humor zu sein,André. … ich finde männer ihrer art sehr anziehend.“ … gibt sie mir die chance, ihr endlich ein kompliment über ihr , trotz monsunregen , fabelhaftes aussehen zu machen.

„ … und ich finde, … humorvolle frauen mit stil und klasse, … geradezu verpflichtend begehrenswert, … wenn sie dabei auch noch so bemerkenswert hübsch sind, … wie sie, Tanya.“

„ … dann sollten wir uns hier nicht länger mit leuten langweilen, die unseren ansprüchen an konversationsqualität nicht genügen. … kommst du ?“ höre ich sie im aufstehen sagen … und folge ihr, … mit meinem Single Malt in der hand … zu ihrem wagen.

auf dem weg zum parkplatz … suche ich nach der versteckten kamera … weil irgendwas geht hier eindeutig in richtung männerphantasie … ganz so zügig … das kann doch nicht sein …

„Wohin fahren wir?“ … frag ich … mich in der ungewohnten beifahrerrolle befindlich.

„zu mir, … wenn es dir recht ist.“ … entgegnet sie knapp … und löst bei mir dadurch das gefühl aus, … welches wohl der mann aus rheinland-pfalz haben musste, der an diesem wochenende einen der höchsten lottojackpots der geschichte geknackt hat. :yes:

So finde ich mich minuten später, im kalt modern eingerichteten wohnzimmer eines luxuslofts auf der anderen rheinseite wieder und blicke in die jetzt viel wärmer wirkenden augen einer frau, die mir gesteht sowas noch nie gemacht zu haben.

… kann man(n) glauben … muss man(n) aber nicht, denke ich mir, küsse sie aber trotzdem.

„ … du musst mir nicht glauben. … ich will dir auch nichts erklären, … aber ich würde gern die nacht mit dir verbringen. … du verschwindest vor dem frühstück … und wir sehen uns nie wieder.“ … steckt sie die bedingungen ganz klar ab.

… meine antwort, besteht aus einem langen kuss und der sachlichen feststellung, dass wohl kaum ein halbwegs normal reagierender mann, jetzt nach einem taxi rufen würde.

Kurze zeit später, liegen sowohl ihre Manolos und ihr nasses beachshirt, als auch mein „pinguinkostüm“ auf dem boden vor ihrem riesigem bett.

„ … sei zärtlich, Pinguin.“ … haucht sie mir ins ohr … als würde sie von einem mann meiner statur … anderes erwarten.

… an der art, wie sie mich streichelt und liebkost, merke ich irgendwie, dass sie sowas wohl wirklich nicht besonders häufig vorher mit einem wildfremden mann gemacht hat. … nach und nach taut sie aber immer mehr auf, lässt sich ganz auf ihr gefühl ein … und entpuppt sich ziemlich bald , als eine hochsensibele und wahnsinnig leidenschaftliche frau, die ihre lust in vollen zügen auslebt. …

als ich früh morgens, wie besprochen verschwinden will, … hält sie mich einen moment zurück.

„ … ich soll nächste woche heiraten. … mein verlobter ist XXX (ein angesehener anwalt von der anderen rheinseite). Wir kennen uns seit dem gymnasium, sind seit der uni zusammen. … er ist der einzige mann , mit dem ich bisher intim war.  … die frau unseres gastgebers gestern, … hat mich eingeladen um dich dort kennen zu lernen, André. … sie meinte, es könnte sein, dass sich meine zweifel erhärten … und ich vielleicht doch nicht heirate, … nach unserer begegnung.“

wie kommt die gute Sylvia nur auf solche ideen … fragt sich der held … und erinnert sich schwach … # da waaar doch mal was …

„ … und , Tanya … wie denkst du jetzt über die ehe mit XXX ?“ … frage ich, nicht ganz sicher, was ich von dieser unfreiwilligen selbstfindungshilfe halten soll.

… sie küsst mich mehrmals, als wolle sie den augenblick noch etwas festhalten und sagt, erst mit leicht gesenktem, … dann aber wieder mit offenem blick in meine wohl grad etwas melancholisch wirkenden augen …
„ … zumindest , weiß ich jetzt, was ich bei ihm nie haben werde. … es war traumhaft schön heute nacht … so etwas hab ich zuvor nicht für möglich gehalten. … dafür möchte ich dir danken.
Von dieser erinnerung werde ich lange zehren. … aber ich denke, dass in einer ehe andere faktoren wichtiger sind … als bei jeder berührung weiche knie zu bekommen.“

„ … das sehe ich genau so. … ich wünsche dir alles erdenklich gute … und ich will dir zutrauen …immer die richtigen entscheidungen zu treffen,Tanya.“ … es ist deutlich zu spüren, dass sie diesen letzten kuss nicht enden lassen will und ihr seufzen, als es dann doch vorbei ist … auch meine hand aufhört ihr trauriges gesicht zu streicheln, … klingt fast wie ein klagender schmerzenslaut.

… ohne mich noch einmal umzudrehen … verlasse ich das loft.

der feuchte glanz  in ihren augen, … hätte mich fast zu einer dummheit verleitet …

Alles Verhandlungssache

… er saß auf der harten massagebank in der großen kabine der sporthalle, starrte immer wieder auf das wenige minuten alte foto einer billigen sofortbildkamera und konnte die welt nicht mehr verstehen. … wieder und wieder sah er zur tür. … doch sie blieb zu. … und er allein. … er stand auf , stellte sich vor den spiegel … und sah einen Boxer, … ohne eine einzige schramme. … absolut ungezeichnet … und doch schwer geschlagen. … ungeschlagen und laut seinem asiatischen trainer, … in der form seines lebens hatte er vor zwei stunden die halle betreten. … niemand hatte den geringsten zweifel, dass er sie als sieger verlassen würde. der gegner war kein schlechter, aber im ersten aufeinandertreffen, konnte jeder der anwesenden schnell den unterschied zwischen einem gut ausgebildeten kämpfer und einem wiederlich agressiven strassenschläger erkennen. … die wilden angriffe des kalkweißen deutschrussen konterte er ohne sichtbare mühe aus, führte schnell nach punkten auf den bewertungszetteln aller kampfrichter und deckte das wiederliche großmaul zu beginn der dritten runde mit einer serie von schlägen der härtesten und wirkungsvollsten art dermaßen ein, dass sein gegner nichtmal umfallen konnte und so der ringrichter sich zwischen sie werfen mußte um den kampf abzubrechen. … es war zu diesem zeitpunkt sein 18ter sieg im 18ten kampf. … der 16te durch K.O.. denn auch siege die durch den ringrichter wegen überlegenheit abgebrochen werden, oder weil sich ein kämpfer nicht mehr verteidigen kann, werden mit K.O. gewertet und stehen dann auch so im kampfrekord.

ÜBERLEGEN … ja das war er oft und grad heute wollte er es wieder allen zeigen. … aus verschiedenen gründen. …

der süßeste dieser gründe saß in der ersten reihe, direkt am ring, und strahlte ihn etwas verunsichert an, als seine musik erklang und er sich in den ring begab.

jeder konnte sehen, dass dies nicht ihre welt war. … nur ihm zuliebe hatte sie seine einladung angenommen.

keine seiner früheren freundinnen und es gab allein an diesem abend einige in der halle die diesen part , meist kurzzeitig gespielt hatten, wollte er bei seinen kämpfen dabei haben. … bei ihr war es anders. er wollte ihr an diesem tag zeigen, dass sein sport nicht das ist, wofür ihn viele halten. … nicht , wenn man ihn so betrieb wie er. … sie sollte alle seiten des kickboxens kennenlernen. … dann würde sie sehen, was ihn daran fasziniert, würde verstehen, was ihn antrieb und natürlich, … sollte sie ihn auch bewundern. … darauf legte der junge kerl großen wert, denn ihre liebe war jung und er nutzte selbstverständlich jede möglichkeit sie zu beeindrucken. … bei diesem zarten,bildhübschen und wildromantisch aus ihren leuchtenden augen schauenden wesen gelang ihm das aber viel mehr durch seine gelassene, humorvolle, und oft sehr gefühlsbetonte art, als durch die sportlichen erfolge, auf die er so stolz war und für die er achtung , bewunderung und respekt erfuhr. … nur nicht von ihr. … ihr LOBO war zärtlich , sanft und einfühlsam. … den harten kerl, sollte er gefälligst bei seinen anderen „FANS“ spielen. …  die musik … klang aus und er strahlte eine eiseskälte aus. konzentriert nahm er blickkontakt mit seinem wiedersacher auf, der durch wilde beleidigungen und ein einem regentanz ähnelnden rumgehüpfe, versuchte seine nervösität zu überspielen. … ICE ICE … BABY. …

… Meine damen und herren, … mit einem kampfgewicht von exakt 101 kg beim gestrigen wiegen … und einer lupenreinen bilanz von … blablabla …der ungeschlagene titelverteidiger im schwergewicht … blablabla …

alles klar, ich weiß wer ich bin, dachte der kampfbereite noch einmal seine süße freundin unter den zuschauern erblickende … und war froh, dass der redseelige ringsprecher endlich zum ende seiner ankündigungsprozedur kam. … was der immer alles für aliasnamen für ihn fand, … er konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. …

*… meine herren, ich erwarte einen anständigen sauberen kampf. … viel glück für beide.. shake hands.* … sagte der ringrichter … und er sagte eigentlich immer das selbe. … nur der gegner der sagte etwas ziemlich unerwartetes :

* … heute ist dein ganz persönliches WATERLOO,  ex-champion LOBO. … ich werde mir erst deinen titel und dann deine neue kleine schlampe nehmen. deine Mutter war schon besser als deine Schwester, aber die kleine wird mir sicher mehr spaß machen als die beiden Bitches zusammen. … du bist erledigt mann. … das letzte mal hattest du nur glück. … ich werde dir und all den idioten hier zeigen, was du für ein aufgeblasenes arschloch bist. … und am schluß , werde ich mit dir den ringboden aufwischen. … das wird nötig sein, arschloch. … denn du wirst bluten. *

ohne eine erkennbare regung kommt die ruhige antwort : * … schön , dass du fertig bist. … dann kann ich dir ja jetzt den arsch versohlen.*

was dieser weniger wohlerzogene gentleman, der offensichtlich eine blühende phantasie was sexuelle handlungen mit allen wichtigen damen aus dem leben des wesentlich entspannter wirkenden champions von fairness hält wird direkt klar, nachdem die glocke die erste runde eröffnet. … wild um sich prügelnd stürzt er sich auf den fairen sportsmann und versorgt ihn sowohl mit 2 tiefschlägen als auch mit einem kopfstoß , der aber nicht richtig trifft , weil er erahnt und entsprechend pariert wird. … die kurze unterbrechung, die wegen der ermahnung nötig wird , nutzt er um sich vor der total verängstigten zuschauerin aufzubauen, sich in den schrit zu fassen und ihr in knappen sätzen zu erklären , was ihr doch alles bevor steht, wenn der großartige maulheld erst den versager den sie für einen MANN hält ins jenseits befördert hätte. …

* … Lobo, bleib ruhig. … lass dich hier nicht auf eine wilde schlägerei ein. das hast du nicht nötig. … box ihn aus und schick ihn kurz vor schluß schlafen wenn du magst. … aber bleib bei deiner linie. kein SUPER-BRAWL, sondern technisch anspruchsvolles Muay Thai, will ich von dir sehen. … keiner kann dir weh tun. … du bist der champ. … du lässt dich nicht auf sein niveau herab.*  … die stimme des trainers klang auch schon mal überzeugter, denn er wußte, dass  dieses junge mädchen innerhalb kürzester zeit in sein herz gefunden hatte. … in diesen wenigen wochen, hatten andere mädels erst raus, wie seine hose sich am schnellsten öffnen ließ, aber mehr  … wollte er von denen auch nicht. der coach ahnte, dass sein schützling diesmal nicht auf ihn hören würde, doch was jetzt passierte überraschte auch ihn. … so, … hatte er seinen kämpfer in den jahren ihrer zusammenarbeit noch nie gesehen.  … der ringrichter gab den kampf wieder frei … und ein orkan der verwüstung tobte durch den ring. …

eine serie brachial hart geschlagener volltreffer durchbrach die deckung des total überforderten großmauls und deckte ihn unter einer lawine der gewalt zu. … jeder schlag traf sein ziel und nach sekunden hing der grade noch so riesige töne spuckende „sympathieträger“ in den seilen. … von da gibt es bei einem solchen schlagregen kein entkommen und eher der richter richtig begreift, dass dort ein Delinquent seiner eigenen hinrichtung beiwohnt, wird dieser von ca. 30 schlägen getroffen, von der ungefähr jeder zweite allein ausgereicht hätte … um seine karriere zu beenden. … die halle ist still als der halbrusse fast besinnungslos nach vorn stollpert , wo ihn eine letzte krachende rechte trifft, die wie die spätere röntgenaufnahme zeigen soll , für 2 der 7 knochenbrüche verantwortlich zeichnet, die ihm in diesen maximal 120 sekunden zugefügt wurden. … während er dem boden entgegen fällt, ballt sich ein letztes mal die faust, … der körper des wie von sinnen prügelnden titelträgers spannt sich noch einmal an, … sein gesicht wird zur fratze und der letzte … unheilbringende hieb, … wird kurz vor dem einschlag abgefangen. … weil im entscheidenden moment … der verstand siegt. … der letzte gedanke, der sagt:

“ … wenn ich diesen schlag nicht stoppe, … bring ich ihn um.“

…  der zerstörte leib des besiegten schlägt hart auf dem boden auf … und bleibt regungslos liegen. … in voller anspannung steht der mann fast über ihm, dessen gesichtzüge nichts menschliches mehr haben. … nur noch verachtung … und blinde zerstörungswut.

… aus dem augenwinkel sieht er die 2 angreifer die  später als brüder des geschlagenen, …  ATILLA genannten, kämpfers erkannt werden , der ohne erkennbare vitalfunktionen, absolut leblos liegen bleibt. … eigentlich ihren brutalen bruder „rächen“ wollend, … rennen sie blind in die schläge des siegers und fallen schwer getroffen ebenfalls zu boden. … auch hier, bewegt sich nichts mehr. … wortlos verlässt der wieder ruhig und besonnen wirkende ausnahmeathlet den ring. … nur unterbewußt die stimme des ringsprechers wahrnemend, während der ringrichter noch kurz seinen rechten arm , … zum zeichen des sieges hochreißt. … sieger durch K.O. in der ersten runde … blablabla … welch ein schwachsinn, … hier wäre grad fast ein mensch gestorben. … und wirklich bereut, hätte es wahrscheinlich nur der, … der dieses zu verantworten hätte. …

… einsam sitzt er auf der harten massagebank, … als auch der letzte betreuer, sein freund und trainer die kabine verlässt. sie öffnet die tür und stellt sich wortlos vor ihren freund, den sie gestern noch als souveränen streitschlichter bei den harten jungs in seine clique erlebt hatte. … ganz ruhig hatte er unnützes blutvergießen verhindert, lächelte ihr nachdem er die streithähne  auf seine unwiderstehliche art  besänftigt hatte ins gesicht und sagte nur lapidar und achselzuckend : * … alles verhandlungssache.* … nahm sie erst in seine starken arme, dann ihr liebes gesicht in seine hände und küsste sich so sanft und zärtlich, dass sich selbst die umstehenden wunderten, wie eine solche kampfmaschine  … derart sanft und gefühlvoll sein kann.  … jetzt schaute sie ihn unter tränen an und sprach mit zitternder stimme worte , die ihn schlimmer trafen als alle schläge die er je einstecken mußte. …

* … ich liebe dich … und ich weiß, dass du auch mich liebst. … ich weiß, dass du das grad hauptsächlich getan hast, weil du ihn für die demütigung bestrafen wolltest , die ich durch ihn erfahren habe. … aber du hast es übertrieben. … du hast es versaut Cowboy. … als wir uns gestern geliebt haben, … da hab ich deine hände geküsst, … weil sie mir alles gegeben haben, was eine frau sich an liebe und zärtlichkeit nur wünschen kann. … heute hab ich gesehen, wie diese hände fast getötet hätten. … das , will ich nie wieder sehen. … ich will dich … nie wieder sehen.*  … sie gibt dem reaktionsunfähigen boxer ein sofortbild in die noch bandagierten hände und geht wortlos aus dem raum …

wie sagte doch sein lehrmeister und wegbegleiter ? … * … du bist der champ. … niemand kann dir wehtun.* dieser stechende schmerz in seinem inneren sagte etwas anderes.

… er schaut regungslos auf das foto und noch bevor die tränen alles vor seinen augen verschwimmen lassen, … sieht er die häßliche, brutale fratze seiner selbst, über dem längst geschlagenen gegner … und liest die mit lippenstift geschrieben worte :

…. * alles VERHANDLUNGSSACHE ! * …

Did i ever told ya … / habe ich dir je gesagt …

* … hab ich dir je gesagt, … dass du ein wahnsinnig zärtlicher liebhaber bist ? * …

eigentlich hätte sie ihm auch ruhig einen glühenden dolch in die brust stoßen können …  so sehr schmerzte ihn die erinnerung, … die ihn schlagartig „heimsuchte“. … er hätte schreien können vor schmerz, … doch statt dessen sagte er nur :

* … und hab ich dir je gesagt, dass ich es bei keiner anderen frau lieber war, … als bei dir? * …

während er diese worte sagte, … hoffte er inständigst, ihr damit nicht diesen schmerz, wohl aber die wunderschönen erinnerungen zu geben, die ihn jetzt durchströhmten. … die ihn fast fühlen ließen, wie es war, wenn er sie berührte.

… WIE BEIM ERSTEN MAL, …

als sie nach dem langen spaziergang und dem kurzen aufenthalt auf der terasse am see, … zwar den blick gesenkt hielt, … ihr mund ihn aber trotzdem , … wenn auch kaum spürbar ermunterte , … sie nun endlich zu küssen.

… wie schon dieser erste kuß, erahnen ließ, wie es sein würde, … jedesmal … wenn sie einander mehr schenkten.

… wie es war, als sie damals  in ihrem kleinen Hotelzimmer ankamen, … sie endlich in seinen starken armen lag … und er ihr in aller ruhe und ausführlichkeit , … alles geben konnte, was seine einfühlsamen hände, sein zärtlicher mund sie schon oft genussvoll spüren ließen, … aber immer nur für wenige stunden … und nicht wie in dieser nacht, … mit der aussicht auf einen gemeinsamen morgen. …

… tausend küsse jeglicher intesität, … sinnliche momente, intensive liebkosungen, leidenschaftliche „geschenke“, …
die nie ihr „ziel“ verfehlten, … mal früher oder manchmal etwas später, aber immer und immer wieder, …
in glückseeliger erfüllung endeten.

erinnerungen, … an zwei „hungrige“ körper, … die sich in dieser nacht, … immer und immer wieder suchten und auch fanden.

an zwei „hungrige“ herzen, … die in dieser nacht, … immer und immer wieder, nebeneinander, miteinander … teilweise so wild und heftig schlugen, … als wollten sie zerbersten.

… erinnerungen an zwei „hungrige“ menschen, … die sich in dieser nacht , … immer und immer wieder versprachen, … wenn ihre körper, ihre hände, ihre seelen, ihre blicke, … oder ihre worte sich trafen, …* heute nacht, schläfst du nicht „hungrig“ ein.*

… * es war mir immer eine ehre dich berühren zu dürfen.* … hatte ich dir gesagt, nachdem du mir gestanden hast, … wie sehr du meine berührungen vermisst.

… * und ich hab mich immer und immer wieder, … gern von dir berühren lassen. … mehr als das. … * … hattest du traurig geantwortet.

… und ich frage mich, … # … was zum teufel, … ist eigentlich passiert ?… #