* absoFUCKINGlut *

wenn du jetzt bei mir wärst …

nähme ich mir ein herz …

natürlich auch deins …

aber erst einmal meins …

dann würd ich dir sagen …

wir sollten es wagen …

uns endlich zu sagen …

was wir längst beide wissen …

dann würd ich dich küssen …

wir würden´s genießen …

gern darfst du zerfließen …

mag sein ,dass wir scherzen …

mit bebenden herzen …

lass dich ruhig drauf ein …

´s wird wundervoll sein …

wir könnten doch eigentlich …

uns wirklich jetzt spüren …

wenn wir dann vermeintlich …

einander verführen …

drum streiten und lachen …

wer wen jetzt verführt …

im spaß wär´n wir zwei oft …

zu tränen gerührt …

dem song könnten wir lauschen …

den Marius einst sang …

noch mehr küsse tauschen …

ganz frei , ohne zwang …

an morgen zu denken …

das hirn uns verrenken … – … !?

– … spätestens wenn sich der erste ungeile gedanke in unsere köpfe schleichen will … werde ich dir schnellstmöglich deine letzten kleidungsstücke vom leib „zaubern“ … dich schwindelig knutschen … und all das mit dir machen … wovon du grad träumst …

dein hirn dürfte vor tagesanbruch nicht mehr richtig durchblutet werden …

und es wird dir absoFUCKINGlut egal sein … ob sich hier irgendwas gereimt hat …

oder nicht …

Wir waren noch Kinder VIII … Ein ruhiger Abend

… wenige minuten später … saßen wir im auto und fuhren richtung HOMEBASE.

zwar wollten wir nicht mehr ausgehen, aber weil wir beide diese gemeinsamen fahrten so genießen, fahren wir zwar grob die richtung, … aber seeeehr indirekt.

manchmal schwiegen wir, … dann wieder plauderten wir belangloses zeug, … teilweise wurden auch ernstere themen gestreift, … wir alberten rum, … hatten spaß, … gaben gas, … hörten abwechselnd laut musik, … oder einfach nur den fahrtwind, … der uns erfrischend bei geöffneten targadach über die köpfe wehte.

ab und an … machte ich mir einen spaß daraus, … heftig zu beschleunigen, … was mit satten motorsound … und ängstlichem drücken, … meiner hand, … die meist auf der schaltung lag … oder meines rechten beines … quittiert wurde.

irgendwann gestand Petra eine gewisse neugier auf meine behausung ein … und so nahmen wir endlich direkten kurs auf das … was damals mein … zuhause war.

———

während ich meinen gast überall im haus herum führte, … bekam ich komplimente, … für die geschmackvolle einrichtung, die sauberkeit … und die ordnung, … die meine erstaunte jugendliebe … in dieser form … wohl in einem junggesellenhaushalt nicht erwartet hätte.

überflüssig zu erwähnen … dass ich nicht das geringste damit zu tun hatte …

“ … und in diesem protzbau lebst du ganz allein? … welch eine verschwendung. … zumal du doch eh selten hier bist. … wenn du mal nicht arbeitest, … bist du auf TRALLALLA … oder bei irgendwelchen … Ladys … wie UWE mir grad berrichtete, .. ohne dass ich danach gefragt hätte.“  … wieder funkelten ihre sonst so bambimäßigen rehaugen leicht angriffslustig.

“ … dann hätte dir dein neuer verehrer aber auch sagen sollen, dass mir hier nichts gehört, … außer die musikanlage. … die firma hat mir das haus zur verfügung gestellt. … wenn meine mission hier erfüllt ist, … hat es sich erledigt mit … eigenem pool, … fitnessraum, … sauna, … solarium, … terasse mit 1500 quadratmeter garten, … blubberblasenriesenwanne, … kamin … und all dem schickimickikram. … sie meinten damals, dass es auf die dauer meines engagements hier preiswerter wäre … als mich für zirka ein jahr … in einem hotel einzuquartieren. … das haus gehört dem firmeninhaber … du hast Karl-Heinz ja heute kennengelernt.

… es wurde grad frei, weil der vormieter beruflich mit seiner frau in die staaten ging. … tja, … und die ordnung, .. die hab ich Maria zu verdanken. … diese Perle hab ich zum glück übernommen. … sie kommt 2 mal in der woche. … das reicht. … bin ja oft wirklich nur zum schlafen hier … und allein … mach ich wenig unordnung.*  … so leicht erklärt ein workoholik eine bude … die eigentlich viel zu dekadent für seine verhältnisse ist …

———

nach kurzer absprache verschwanden wir in getrennten badezimmern, … duschten, … warfen uns in bequeme klamotten … um uns in der offenen amiküche wieder zu treffen, … wo ich mich anschickte, … meinem gast das versprochene abendessen zuzubereiten. …

“ … kann ich dich mit einem wirklich guten roten california dazu bringen … mir gesellschaft zu leisten, … während ich für unser abendesssen schufte? “  … fragte ich schmunzelnd, … zog den korken aus der flasche und schenkte ohne ihre antwort abzuwarten … den edlen, rubinroten wein in die überdimensionalen gläser, … wovon ich ihr eines reiche … um mit ihr auf einen … ruhigen abend … anzustoßen.

“ … wenn der so schmeckt, … wie er duftet, … helf ich dir sogar beim salat … und mach den abwasch.“ … ihr lächeln war freundlich, natürlich … und wirkte auf mich wie immer … verführerisch.

“ … er ist wirklich lecker … und den salat darfst du gern übernehmen. … den abwasch erledigt BERTA … die treue …  spülmaschine.* … ein kurzes CHIN-CHIN … ein kleiner schluck … ihr anerkennendes lächeln abgewartet, … ein freundschaftlich harmloser (mini)kuß … und schon mache ich mich ans werk.

es gibt tausend wege eine frau zu beeindrucken. … ihr ein gutes menu zu kreieren gehört zu denen … die ich wirklich beherrsche. …

nachdem ich mit großen augen bei meinem treiben beobachtet werde, … sie bei jedem abschmecken geradezu lustvolle geräusche von sich gibt (der hunger treibt´s rein) …  nach einer menge spaß und viel herzlichem lachen … sitzen wir am liebevoll … von ihr gedeckten tisch, lassen uns von einem weiteren glas wein und guter musik … endgültig auf genuss programieren … und genießen … fast andächtig … was wir da fabriziert haben.

es gibt …gratinierte jakobsmuscheln auf safranreis mit ingwer-curry-rahmsauce

und gegrillte scampis mit Petras salat.

zum nachtisch … anerkenende worte ( ach schau, … das kann er also auch) … einer sichtlich beeindruckten und zufrieden lächelnden Lady, … die das ganze menu … mit einem kuß krönt, … der zwar nicht mehr als rein freundschaftlich … aber auf meiner skala noch als *harmlos* zu bezeichnen ist. … und als … ausbaufähig. …

Petra bleibt beim wein, … ich bekomme meinen heiß ersehnten Chivas mit Eis und Cola von ihr gemixt … und so wird der abend … mit guter musik, … anregenden  gesprächen … und durchaus liebevoller nähe, …  fortgeführt.

auf mein nachfragen bezüglich ihrer andeutungen beim ersten wiedersehen, … erzählt sie mir voller vorfreude über ihre beruflichen pläne.

gekündigt hat sie zum nächsten ersten …  dann steigt sie bei ihrer freundin, einer gemeinsamen früheren schulkammeradin … in ihre kleine boutique ein … um dort unter anderem … auch ihre selbstentworfenen sachen anzubieten. … reich will sie gar nicht werden … aber glücklich … und das leuchten in ihren augen verrät … dass sie auf einem guten … für sie erfüllenden weg ist.

… auf die zukunft … CHEERS.

als sie die zwei gitarren in einer ecke des wohnzimmers, … neben einer der 4 marmorboxen stehen sieht … klatscht sie halb begeistert, halb bettelnd in die hände …

“ spielst du einmal … *wish you were here* … für mich? … wie früher? … biiiitteeee … einmaaal. … unplugged … wie in den  alten zeiten. … nur für mich. … biiiitteeee … “

weil es zur stimmung passt, … nehme ich die „stromlose“ vom ständer und komme ihrem wunsch gern nach.

zu sehen … wie sie sich über sowas freut … wie glücklich sie strahlt … bringt mich innerlich zum schmunzeln.

ein jetzt wesentlich intensiverer kuss motiviert zusätzlich …

als wäre das nötig … denke ich mir … verlange aber direkt nach einer zugabe …

*erst der song …* … legt sie die regeln fest … * dann werden wir sehen … wie weit die belohnung geht …*

wie beim fussball lohnt sich auch in der liebe eine gewisse hartnäckigkeit … das ist auch mir klar … also versuche ich meiner forderung mittels „sehnsuchtsblick“ … nachdruck zu verleihen …

bis heute bin ich mir sicher … dabei ziemlich dümmlich aus der wäsche geglotzt zu haben … aber eben nicht erfolglos … so folgt dem kuss … eine kleine serie weiterer verspielter zärtlichkeiten …

… während ich mich gedankenverloren einklimpere … driften meine gedanken nochmals ab … in die zeit, … als ich das letzte mal … dieses lied für sie spielte … vor einem lagerfeuer … nur für sie …

Wir waren noch Kinder VII … MOMENTS …

… irgendwie scheint meine grad noch so entspannt wirkende begleitung, … plötzlich gar nicht mehr so … in sich ruhend.

man könnte sogar vermuten, dass die frau, …  für die nicht wenige männer wohl eine menge dummheiten begehen würden … etwas unheilvolles kommen sieht.

mit einer mischung aus unsicherheit und wut , … wirft sie Thomas und seinen handlangern unfairness vor. … von wegen 4 gegen einen … und dass sowas typisch für ihn sei. …

* … ich denke, dein superheld ist so ein HAMMER. … da brauchst du doch keine angst um ihn zu haben. … wir machen nur ein paar kleine „bruchtests“ mit ihm … und außerdem, … in ein paar wochen, kann er sicher wieder feste  nahrung zu sich nehmen.*  … beifallheischend sucht der feige sack … seine kumpels durch dieses dumme gelaber zu motivieren. …

da ich die beifahrertür inzwischen aufhalte … bringe ich die etwas verzweifelt wirkende … mit einer runden bewegung … zum einsteigen. … dann richte ich grinsend … ein paar beruhigende worte an sie, … absichtlich  für alle anwesenden vernehmbar. …

* … kann sein, dass es nicht ganz fair ist, Rehauge … aber ich habe keine zeit zu warten, … bis Tom alle seine freunde zusammengetrommelt hat. … er hat nur drei mitgebracht, … er dachte sicher … das reicht. *

langsam bewege ich mich auf die jungs zu … die … wie sie es im film gelernt haben … beginnen sich zu verteilen … und ihr „opfer“ zu umkreisen … dabei lässig mit den Baseball-Schlägern in die offene handfläche schlagen.

… richtig cool wirken die jungs. … falls das hier irgendwann verfilmt wird … müssen  unbedingt die originaldarsteller besetzt werden, … denke ich so bei mir … als ich aus dem augenwinkel sehe, … wie der typ rechts von mir ausholt … und mir seinen masivholzknüppel über den schädel ziehen will … während Tommy … heiser vor hass ankündigt …

* … dein großes maul, … wird dir gleich gestopft, Arschloch … du hast ja keine Ahnung … wie es steht. *

aus einer schnellen drehung bringe ich einen stabilen block zustande … der schläger fällt zu boden, … mein rechter ellbogen kracht in die rippen des angreifers, … der linke handballen knallt blitzartig gegen sein kinn … beschleunigt seinen kopf maximal rückwärts … bis ein unflexibler stahlträger … die beschleunigung stoppt. … das ist nicht wirklich gesund … so fällt auch der schlägerschwinger selbst zu boden … und beginnt still … zu bluten.

* … eins zu null würde ich sagen. *  … stelle ich  ruhig …  meine sicht der dinge dar.

die drei verbliebenen … schauen leicht irritiert auf ihren … bewusstlos am boden liegenden kollegen … also nutze ich die allgemeine verwirrung … um mich in eine bessere position zu Martin, … den von mir als besten kämpfer eingestuften kerl … zu bringen …

einen spruch hab ich … schon wegen der zusätzlichen verunsicherung … auch noch … für Thomas … der sich den auftakt   …   scheinbar   anders vorgestellt hat. …

* … wo wir grad bei FEHLEINSCHÄTZUNGEN sind, … lieber freund … du irrst dich … wenn du glaubst, … dass ich hier mit euch eingesperrt bin. … ihr seit … mit mir eingesperrt. *

im selben augenblick … hab ich die gewünschte nähe zu Martin erreicht … und beim dritten einschlag … verabschiedet auch er sich … in richtung … boden. … nicht bewusstlos, … aber wegen der zielpunkte der ersten beiden treffer … ein wenig … „ungleichmäßig“ atmend. … dieser zustand, … hält für gewöhnlich eine zeit an … und lässt die vermutung zu , … dass sich der (fast)2 meter hühne am rest dieses kleinen … geplänkels … nicht mehr entscheident beteiligen wird. …

auch seinen schläger hebe ich nicht auf,  … sondern muntere mit einer einladenden geste, … den dritten kerl auf … jetzt seinerseits … sein glück zu versuchen. …

der hornochse lässt sich auch nicht zweimal bitten … und stürzt sich … wie vom  wilden affen gebissen …  laut schreiend … auf einen sich schon während der attacke … königlich amüsierenden André. …

entwaffnen, … zwei schläge in die rippen, … ( autsch … das knacken lässt nichts wirklich gutes erahnen) … ein wuchtiger sidekick … krachend gegen die rechte gesichtshälfte … und dann … knallt das knie doch tatsächlich mitten in sein … entgegenkommendes gesicht. …

hübscher wird er davon zwar auch nicht, aber  auch für ihn gilt …  FEIERABEND   … licht aus … gaaanz ruhig weiter bluten.

jetzt stehe ich vor einem merklich zurückhaltenderen,  … muskulösen ,  rotblonden häufchen elend …   das sich wahrscheinlich … spätestens in diesem augenblick … wünscht … irgendeinen anderen unsinn … an diesem Samstagmorgen verzapft zu haben.

* … lernst du grad dieses gefühl kennen, … einem kerl gegenüber zu  stehen, … dem du besser nicht ans bein gepinkelt hättest, Thomas ?  … nun, … ich bin so ein kerl … und ich bringe die dinge gern zuende. … allein.*

meine worte hört er noch, … aber die einschläge sieht er scheinbar gar nicht kommen. … reagiert hat er jedenfalls nicht großartig. … außer mit umfallen und etwas blut spucken. …

während ich auf den schalter drücke, der das garagentor wieder öffnet, … richte ich noch ein paar „versöhnliche“ worte .. an die vor wenigen augenblicken noch so siegesgewissen kleinstadtschläger. …

* … nun hört mal auf hier rumzubluten, ihr Simulanten. … geht nach haus … zu den armen mädels … die es mit euch schlaffis treiben müssen, … erzählt ihnen eine wilde story … von der brutalen rockerbande, die euch hinterrücks überfallen hat, … die ihr aber im heldenhaften kampf … am ende … bis zum letzten mann niedergeprügelt habt. … jaja, … ihr seid HELDEN. … wenn euch mal wieder der sinn nach etwas abwechslung steht … bringt noch ein paar freunde mit. …  es war zwar nett mit euch, … aber irgendwie … bin ich nicht richtig warm geworden.*

mit lässigem gruß verabschiedet der held sich in sein gefährt, … lächelt seiner verdutzt aus der wäsche schauenden herzdame zu … gibt gas … und verlässt die tiefgarage … vom   satten klang der  auspuffanlage begleitet.

nach wenigen hundert metern, … hat sich die noch immer … leicht geschockte schönheit so weit gefangen, … dass sie eine erstaunte frage formulieren kann. …

* … sag mal, … was war das denn  grad  ? *

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… wie soll man auf eine scheinbar rhetorische frage antworten, die doch vermuten lässt, dass das gerade geschehene … die fragende … sagen wir mal … ein wenig ins grübeln bringt?

wenn sie dann noch entgeistert, gelegentlich ungläubig ihren kopf schüttelnd, … kerzengerade aus dem … sich inzwischen zügig davon bewegenden auto starrt, … immer wieder vor sich hinflüsternd :

* 4 mann … mit baseballschlägern …  und der kerl hat keinen kratzer. … im gegenteil … er scheint richtig belustigt. … tztztz.*

… versucht man doch besser ein wenig aufklärungsarbeit zu leisten.

* weißt du, Rehauge … seit der letzten schulhofrangelei … ist  raufereitechnisch … einiges passiert … *

dann folgt der versuch, …  relativ sachlich einen lebensabschnitt zu schildern, … in dem kampf … und kampfsport … eine nicht unwesentliche rolle gespielt hat.

in der jugend … neben dem fußball … Boxtraining in Bochum.

… nachdem der trainer ein gewisses „talent“ ausgemacht hat … einige kämpfe.

im jugendbereich ein kampfrekord von 26 kämpfen … bei 26 siegen … 23 durch Ko.

langeweile stellte sich ein. … neuer trainer (asiat), neuer sport. … Muay Thai … vollkontakt. … extrem training. … einige herausforderungen. … keine abgelehnt.

national und international … 22 legale kämpfe, plus … ein paar  mehr … etwas weniger legale.

niederlagen … keine.

dazwischen, … dienstzeit bei der bundeswehr. …  Sondereinheit … ausbildung an allen waffensysthemen, … anti-terror-kampf … spezialausbildung im kampf ohne waffen.

als freizeitgestalltung … mitgründung einer kleinen … aber feinen … privaten … „academy of fight and martial arts“.

philosophie und technik werden in diesem kreis von meistern der verschiedenen  kampfsportarten untereinander gelehrt und ausgetauscht.

in der gemeinschaft wird eine neue kampftechnik entwickelt, … die sich aus verschiedenen alten kampfkünsten zusammensetzt  … und zur modernen antwort auf die frage nach der ultimativen selbstverteidigung wird.

regelmäßige teilnahme am turnier der  7 meister.

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* das erklärt einiges.*

… gibt sich die kurzinformierte mit den angaben zufrieden … und erspart mir so … auf einige weniger lustige kapitel dieser „kampfbetonten“ zeit … seit unserem letzten treffen … in der schulzeit … einzugehen.

irgendwie habe ich das gefühl … dass sie sich nach und nach immer mehr entspannt … die erlebte situation verarbeitet … innerlich wieder zur ruhe kommt.

als wir die firma erreichen, … führe ich sie überall rum, … stelle ihr einige mitarbeiter vor … und zeige ihr mein „lieblingsauto“ ,

… einen Celica turbo 4X4 Carlos Sainz … limited edition.

dieser steht grad zur vorbereitung auf eine Rally in der werkstatt … und so … stelle ich ihr auch meinen „lieblingsschrauber“ Uwe vor.

Uwe ist ein herzensguter mensch. … gearbeitet hat er immer zuviel.

… das bisschen freizeit , was ihm blieb, … hat er stehts mit

freiwilliger mehrarbeit an unseren motorsportautos verbracht.

und … mit dem ausgiebigen feiern nach zahlreichen erfolgen.

seit er seine frau nach einer solchen feier …  mit seinem besten kumpel im gemeinsamen ehebett vorfand … lebte er in der kleinen gästewohnung auf dem firmengelände.

dort haben wir oft auf die erkenntnis, …. dass viele frauen sowas gutes wie ihn gar nicht verdient haben … angestoßen … dass sie aber eine dermaßen harte strafe wie mich verdient haben … wollte ihm trotz seiner enttäuschung und mehrfach überdosiertem Single Malt nie über die lippen kommen …

jetzt blickt er von seiner arbeit am Rallyauto auf, … schaut freundlich in Petras gesicht … schüttelt ihr versonnen die hand … und macht ihr in wenigen sekunden alle komplimente … die ich ihm für die suche nach seiner nächsten traumfrau empfohlen habe. …

irgendwie … komme ich mir grad ziemlich überflüssig vor. …

… da ich den termin mit herrn A. … von der firma A.& K. … jetzt  wahrnehmen musste … verabschiedete ich mich … und ging in mein verkaufsbüro. …

meine gedanken kreisen … welch wunder … mal wieder um Rehauge … für die ich … zumindest nach meiner EINSCHÄTZUNG … schon bald wieder … DER mann in ihrem leben werden sollte.

was macht sie statt dessen … flirtet süffisant mit unserem Uwe … tztztz …

was war denn das ? … versteckte kamera ???

———

die verhandlungen fanden schnell ihren abschluss, … da schon unter der woche weitestgehend einigkeit erziehlt wurde. …

* wo ist denn jetzt das (der) BONBON … „den“ sie bei unserem letzten gespräch in aussicht gestellt haben, herr A.C. ? *

kindliche neugier blitzte in den augen … des doch so reifen geschäftsinhabers. …

* nun, herr Abraham, … da sie sich nach langen jahren des PORSCHETUMS … endlich  endschließen konnten … auf die richtige seite … „der macht“  zu wechseln … habe ich mir gedacht, … sie wären vielleicht gern unser gast beim 24-stunden-rennen … auf dem ring.

… übrigens , … ihr bruder , … als beinahe … PORSCHE-GRÜNDUNGSMITGLIED … ist auch dabei. … wahrscheinlich hat er ihnen schon mitgeteilt, … dass er mein privatauto gekauft hat.*. …

ein gewisser stolz, … war nicht mehr zu leugnen.

… zumindest einer … der brüder,  … die in den vergangenen tagen

… zu  begeisterten … SUPRARISTI wurden …

war bis zu dieser woche … der  ansicht,

… dass ein mann ohne PORSCHE … kein glücklicher mann ist.

jetzt warteten beide … auf ihre ganz persönliche  … glückseeligkeit.

———–

… noch zweimal … wurde ich am weggehen gehindert …

es war wie immer.

… alltag. …

immer … noch ein kunde.

.. immer noch eine frage. …

immer noch … ein paar minuten. …

inzwischen wurde es dunkel. …

———

endlich kommt Petra aus der werkstatt, … in die sie … nach sich wiederholenden vertröstungen … immer wieder …  „geflüchtet“ … war … und sieht mich provozierend an. …

* … na, …  wie fühlt sich das an ? *

* wie fühlt sich was an ? * … erkundige ich mich … nur scheinbar unwissend.

* … dir sind sämtliche gesichtzüge entgleist, … als Uwe mich angehimmelt hat.

kannst du dir jetzt vorstellen … wie ich mich fühle … wenn nahezu jedes weibliche wesen … welches dir begegnet … egal ob ich dabei bin oder nicht … fast automatisch zum dankbaren ziel deiner charme-offensiven wird ?

übrigens … es gab mitarbeiter, … die sich zum ersten mal gedanken … um die coolness ihres „vorturners“ gemacht haben.

… manche wetten auf mich, … als die frau … die den WOLF … zur strecke bringt. *

sie lächelt vielsagend … und was ich als „kleinen sturm im wasserglas“ sehen will … könnte man(n) auch als so etwas wie eine offene KAMPFANSAGE verstehen …

Rehauge gewinnt zusehens „oberwasser“.

indem ich sie ansehe, … wird mir schnell klar, dass das  … was ich jetzt sagen werde … einem harmonischen wochenende  … alles andere als … zuträglich ist.

die klappe halten kann ich trottel trotzdem nicht …

* Dann enttäusch mal deine fans nicht.* …

Wir waren noch Kinder VI … * KONNICHI WA, BITCHES ! *

zurück in der gemütlichen,kleinen wohnung reicht sie mir mit gespielt vorwurfsvollem blick … einen neuen drink.

* … war das unbedingt nötig? * … lassen anflüge einer rüge nicht lang auf sich warten.

* nicht wirklich. … aber wie du sicher bemerkt hast, habe ich nicht angefangen. … ich fange nie an. *  … rechtfertige ich mich halbherzig.

* … ist mir klar. … angefangen hast du nie, … aber zweimal bitten lässt du dich auch selten. … woher kommt diese latente aggressivität? … ich kenne dich ganz anders. … zu mir warst du immer sehr … sanft. *  … ihr schmunzeln verrät mir, dass es hier eigentlich keiner antwort bedarf.

* … mag daran liegen, dass ich für andere, … überwiegend männliche mitmenschen, … nicht wirklich … die erforderliche nächstenliebe aufbringen kann. … besonders wenn sie meinen … mich provozieren zu müssen. … sag mal, Rehauge … willst du mich abfüllen? … das ist schon der vierte Chivas … und meine mischung hast du auch schon raus. … wenn du mich hier komplett fertig machst, … bringt mich nicht mal ein taxi  heim. * … beende ich das thema … mit lässigem schwung … auf das sofa.

sie nimmt neben mir platz, … ziemlich nah, … schaut mir direkt in die augen und macht mir ein … mit einschränkung … verlockendes angebot. …

* … wenn du versprichst brav zu sein, … lassen wir den abend irgendwann ausklingen … und du darfst hier bleiben.*

* … wie brav … hättest du mich denn gern? *  … bitte ich um klare anweisungen.

* nun, … es würde schon reichen, wenn du akzeptierst , dass ich nicht mit dir schlafen werde.* … ihre mimik duldet keinen widerspruch, bleibt aber charmant.

* … das habe ich auch nicht erwartet. * … gebe ich zu.

* … ach, … wäre das so abwegig? * … erkundigt sie sich.

* … keine ahnung. … hab einfach nicht erwartet, dass du es willst. … außerdem brauchen wir das nicht näher erörtern. … nach deiner versicherung, … mich nie mehr in dein herz zu lassen, … stellt sich da keine frage. … mit dir könnte ich nicht einfach nur sex haben. … ohne liebe. … das würde alles zerstören. * … werde ich jetzt sogar los  … was mich die ganze zeit beschäftigt.

* … oha ! … was will mein held mir denn damit sagen? … soll ich etwa denken, dass die alte flamme bei ihm wieder aufflammen will? … will er mir einmal mehr … das gefühl geben, … etwas gaaaanz besonderes für ihn zu sein? … damit er mir das herz, in das er ja unbedingt wieder will … endgültig zerfetzen kann? * … leichte bitterkeit umspielt ihre sonst so süßen lippen …

* … selbst vollidioten … werden irgendwann erwachsen, Petra. * … gebe ich zu bedenken.

* … du bist kein idiot … du bist ein unverbesserlicher „weiber“-held. … du musst jeder frau gefallen. … zwanghaft.  … mit 14 … heute  … und wahrscheinlich auch noch mit 94 … wenn dich vorher keine deiner abgelegten gespielinnen vergiftet.* erklärt sie mir … scheinbar emotionslos.

* … das würde mir gefallen. … allen frauen gefallen. … aber von dir … würde ich geliebt werden wollen. … *  … gebe ich … versonnen aus der wäsche guckend  zu.

* … vielleicht wirst du das ja. … wer weiß? * … fängt sie ein neues spiel an …

* … tatsache ist, … du willst nicht mit mir schlafen. … das akzeptiere ich natürlich. … und wie gesagt, ohne … dass wir wieder richtig zusammen wären, … kommt das für mich auch nicht in frage.* … meine gedanken wirbeln durcheinander. … habe ich das jetzt wirklich laut gesagt??? … bin ich denn total durch den wind? … bring ich mich hier grad um die nummer meines lebens? … oh my goodness, … ich hab doch wohl keine ernstzunehmenden gefühle … oder wie diese krankheit heißt.?

* … vielleicht KANN ich ja nicht … mit dir schlafen … * … gibt sie zu bedenken.

* … religiöse gründe? * … versuche ich sie zur abwechslung auch mal zu veralbern.

* … nein, … ganz natürliche. * … bleibt sie mehr oder … weniger … geheimnisvoll.

an dieser stelle …wechsel ich das thema nochmals … und ein bunter strauß neuer … sehr unterhaltsamer themen … bescheren uns einen … wirklich interessanten gedankenaustausch, … einen mehr als angenehmen abend, … mit vielen lustigen … aber auch nachdenklichen momenten. … ja, … es wurde viel gelacht … und gedacht.

ein letzter drink, … inzwischen habe ich aufgehört mitzuzählen. … sie nippt immernoch an ihrem dritten glas Merlot. … eine letzte zigarette für beide … dann darf ich zuerst unter die dusche … während sie noch aufräumt und mir mein nachtlager … in dem kleinen trainingsraum … der auch als gästezimmer genutzt wird … zurecht macht.

als ich … so frisch … wie man(n) nach einem langen tag … und einem langen, … wenn auch wundervollen abend sein kann … aus dem bad komme, … werde ich mit einem gehauchten gute nacht kuß … und einem verschlossenen brief als nachtlektüre … in mein bett verabschiedet.

* … diesen brief, hab ich dir in einer nacht  geschrieben, … als die sehnsucht besonders groß war. … ich habe dir viele solcher briefe geschrieben … im laufe der jahre. … abgeschickt habe ich keinen. … gut, dass ich nie wusste … wo du überhaupt bist. … in jeder dieser nächte … hättest du … gott weiß was … mit mir anstellen können. … wenn du nur bei mir gewesen wärst. … wie gesagt, … gut dass du nie erreichbar gewesen bist. … schlaf gut … und träum was schmutziges.*

leicht feixend … aber auch mit einem nachdenklichen lächeln … verabschiedet sie sich ins bad.

——–

noch immer zögernd, …halte ich den verschlossenen brief in händen … als sie etwa zwanzig minuten später … nochmals an mein bett tritt.

ein auftritt, … wie im film.

haare hochgesteckt. … slip, seidenhemdchen mit superdünnen trägern, … die samtweiche, sonnenverwöhnte haut …  wohlduftend …

* ist es halbwegs bequem für dich, mein großer ? * … erkundigt sie sich … ganz bemühte gastgeberin.

* alles bestens. *  … bedanke ich mich.

* … hmmm, … ich habe nachgedacht. … wir haben doch ganz früher auch manchmal … einfach nur löffelchen dagelegen … und miteinander geträumt. … und du hast ja gesagt, … dass du brav bist … * …druckst sie rum …

* wie ein lamm. * … sagt der typ … den die meisten LOBO nennen.

sie nimmt mich an die hand, … führt mich durch den kurzen flur in ihr schlafzimmer … und augenblicke später … liegen wir … wie zwei verliebte, … aber zurückhaltende teenies … löffelmäßig in ihrem satinbezogenen doppelbett.

* … gut, dass du den brief noch nicht gelesen hast. … sonst würdest du vielleicht falsch verstehen , … was ich jetzt mache.* … sagt sie … während sie meine rechte hand auf ihre linke brust legt , … diese umschließende hand sanft streichelt, … drückt … und im einschlafen … noch ein wenig mit mir redet.

* … was hat es eigentlich mit deiner neuen, … scheinbar für kerle formulierten lieblingsbegrüßung auf sich, … die in deinen erzählungen heut abend immer wieder vorkam? * … will sie noch wissen … und ich bin mir nicht sicher, ob sie meine antwort noch registriert hat.

* Konnichi wa, Bitches!? … so hab ich als „saucooler halbgangster“  immer die Amijungs begrüsst … um ihnen entweder im spaß, … oder ganz im ernst … klarzumachen, … dass sie sich nicht wirklch … meines unlimitierten respekts erfreuen.  … die japanische komponente, hat sie wahrscheinlich mehr irritiert, … als der fakt, … „schlampen“ genannt zu werden.*  … gebe ich schmunzelnd auskunft, … schmiege mich an die … jetzt offenbar träumende schönheit in meinem arm … und schlafe schon bald selbst, … wie ein glückliches, zufriedenes kind. …

———-

nach kurzem, aber erholsamen schlaf, entschließt sich … eine ungeschminkte, … wie immer betörend … natürliche schönheit ausstrahlende … und irgendwie … nicht wirklich unglücklich wirkende, junge frau spontan … mich in die firma zu begleiten … wo ich noch 2 termine wahrnehmen muß … um dann erst richtig … in ein schönes, … gemeinsames wochenende zu starten.

in der tiefgarage, … die ich im spaß als vergleichbare location … zu der des „HIGHLANDER“ films bezeichne … finde ich einen zettel unter dem scheibenwischer des schwarzen Targa.

# … du bist tot, ARSCHLOCH !!! # … informiert mich diese knappe mitteilung … kurz aber herzlich.

„komisch denke ich laut … dabei fühle ich mich grad heut morgen erstaunlich lebendig“

Petras lächeln friert spontan ein, … als sich das garagenrolltor wieder schließt … und Thomas, … samt dreier  „gleichgesinnter“ … in bundeswehr-kampfanzüge gewandet … und mit witzigen Baseball-schlägern bewaffnet … aus dem halbdunkel auftaucht … wie im … schlechten,  … „hau-sie-alle“ C-Movie.

durch den anblick … der bemüht grimmig dreinblickenden belustigt, … nicht ohne eine, … offen zur schau gestellte … gewisse  vorfreude … begrüße ich … die scheinbar wild entschlossenen …

* KONNICHI WA, BITCHES ! * …

was denken die sich nur … diese sterblichen ?

Wir waren noch Kinder V … Nicht jedes Wiedersehen macht Freude

… * es ist das gleiche kleid … nur in 36.* …  mit einladender geste lässt sie mich ein und dreht sich, … zwecks präsentation  … gekonnt einmal um die eigene achse.

* … du bist nichtmal 30.* … stelle ich mich mühelos … noch blöder als ich eh schon bin.

* … 36 ist die größe, du unwissender. … hat nichts mit dem alter zu tun.*
… geht sie ohne probleme … milde lächelnd … auf meine selbst(dumm)darstellung ein.

* … unfug! … ich kenn nur C, D … und doppel-D.* … treib ich´s auf die spitze.

* … ach, … mit B gibt der herr sich erst gar nicht mehr zufrieden? … das war mal anders. … als du mir damals die 34 ausgezogen hast, .. hat dir noch alles gefallen … was du endeckt hast.*  … nun werde ich fast getadelt. … allein durch ihren vorwurfsvollen ton.

fast komm ich ins grübeln. … wenn ich sie so ansehe, … kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass sich überhaupt irgendwas verändert hat an ihr. … sie ist wie damals, … ein junges mädchen, … das auf mich wirkt wie eine junge , begehrenswerte frau. … oder umgekehrt? … oder beides? …  hat MUTTI mir den gar nichts beigebracht? … doch! … Mama hat mir mal gesagt, … eine frau … fängt erst ab 30 wirklich an … eine frau zu sein.

über meine eigenen gedanken schmunzelnd … stelle ich fest, dass  das aus der sicht meiner Mum vielleicht stimmen mag, … aber dieses zauberwesen, … war definitiv eine dieser lobenswerten ausnahmen, … die so manche regel bestätigen.

nachdem ich ihr glaubhaft versichern konnte, dass sie in jeder hinsicht für mich immer das NON PLUS ULTRA  … war,  … ist …  und ewig bleiben wird … wird ihr lächeln milder und sie führt mich stolz durch ihre kleine, … aber … sehr geschmackvoll eingerichtete wohnung.

vor dem modernen hellen wohnzimmerschrank, … in dem sich ein gerahmtes foto unserer damaligen schulfußballmannschaft befindet … bleiben wir stehen.

… wieder kommen erinnerungen hoch. … sie hatte diese aufnahme selbst gemacht, … nachdem wir ein hallenturnier gewonnen hatten. … direkt neben mir steht THOMAS, … der junge, der schon immer scharf auf sie war, … sich nach meinem verschwinden damals an sie heftete … und sich nach ihrer aussage … bis dato nicht mehr wirklich abschütteln ließ.

meine anfängliche verwunderung,  dieses bild … in ihrem glasschrank zu finden weicht plötzlich dem bewusstsein, dass er schließlich hier ein und aus ging. … er war ihr lebensgefährte … all die jahre … und von männern, die ihnen etwas bedeuten, … pflegen frauen nun mal gelegentlich auch bilder aufzustellen.

* Thomas hat echt gut gespielt bei dem turnier damals in der Stadtsporthalle.* … lobe ich meinen damaligen mitspieler.

* … ach, … der hat auch mitgespielt ?* … antwortet Petra lapidar mit einer gegenfrage … während sie … einen strauß langstieliger,schwarzroter rosen … welchen ich ihr … noch gedankenversunken …  schon an der tür überreichte … in eine extravagante, riesige kristallbodenvase stellt.

* … frag nicht so. … ich denke mal, … du hast das foto wohl wegen ihm hier aufgestellt … und nicht um dich ewig daran zu erinnern, dass du mich während des turniers für jedes tor mit einem kuß belohnt hast.* … stelle ich … eine nicht sonderlich gewagte behauptung auf.

* … das dachte er wohl auch.* … kommt die spontane antwort … noch cooler … als der drink … den sie mir jetzt reicht.

———-

minuten später … taucht Thomas … wie verabredet auf, um seine restlichen sachen abzuholen.

wie auch früher schon immer, … begleitet  von seinen beiden besten kumpels. (Jörg+Martin)

das bild, … war schon zur schulzeit lustig. … Thomas, … eh schon ziemlich klein gewachsen, … zwischen zwei (2jahre älteren) klassenkameraden … die zu der zeit schon … fast 2 meter groß waren … naja … 1.89m und 1.91m …

Bodybuilder … sind sie jetzt alle drei, … was den anblick eigentlich noch ulkiger werden lässt.

spontan entdecke ich eine formel … zur berechnung des IQ in 2 von 3 fällen.

:   #  länge + breite  durch 2 minus lebensjahre. #

bei Martin und Thomas … müsste das ergebnis ziemlich präzise sein.

in ihrer weisheit, … haben die beiden idioten wohl auch beschlossen, … mich zu ignorieren. … nur Jörg, der zur damaligen zeit auch irgendwie mein freund war , … begrüßt mich freundschaftlich und fordert mich auf, für eine zigarettenlänge mit ihm auf den balkon zu gehen.

die beiden anderen fangen an, Tommy´s  habseligkeiten aus dem kleinen trainingsraum,  zu holen und sie in einen vor dem haus geparkten VW Transporter zu verladen.

die wohnungseigentümerin scheint auch keine lust auf konversation mit ihrem ex zu haben und schließt sich unserer kleinen zigarettenpause an. … da sie mir freundlicherweise meinen dritten Chivas mit eis und Cola anbietet, … nehme ich  die von Jörg angebotene Camel-Filter … sowie auch Petras einladung meinen wagen gleich in der tiefgagarge abzustellen an.

*  ok,  lasset uns rauchen und saufen. … so jung sehen wir uns nie wieder … und ich komme auch mit ´nem taxi nach haus.*
freue ich mich über das treffen mit Jörg … und ziehe genüsslich an meinem schon 5ten glimmstengel in dieser woche.
* … jaja, … wenn ausnahmen zur regel werden.* … scherze ich noch, obwohl ich schon zu der zeit … mehr „nicht“- … als raucher war.

als die gastgeberin kurz „nachschub“ holt, … nutzt Jörg den ungestörten augenblick um mich vor fiesen übergriffen ihres rachsüchtigen exfreundes zu warnen.

amüsiert nehme ich zur kenntnis, was im kranken hirn eines enttäuschten mannes alles so vorgehen kann, … versichere meinem ebenso kräftigen … wie besorgten informanten aber, … dass seine sorge um mich … eher weniger begründet sein dürfte.

* ach Jörg, … solang du nicht auf seiner seite bist, … ist es mir ziemlich egal … wem und wie vielen seiner spießgesellen … ich in den arsch treten muß.* … versichere ich dem dunklen riesen selbstsicher.

als alle sachen von Thomas im VW verstaut sind … begleitet mich eine spürbar erleichterte braune schönheit zu meiner schwarzen schönheit auf 4 rädern … um mir den platz in der tiefgarage anzuweisen.

wie auf bestellung, kommen dann doch noch ein paar dumme wortwechsel zweier kerle zustande, … die eigentlich doch zumindest eines gemeinsam haben, … denn, … dass auch er sie geliebt hat, … daran zweifelte ich nie. … erst recht jetzt nicht, … als mir sein hass und seine verachtung offen entgegenschlägt.

*  … hab mir gleich gedacht, dass die ANGEBERSCHLEUDER dir gehört. … oder is die karre nur geliehen, .. um hier auf dicke hose zu machen? * … startet er einen mäßig originellen versuch mich zu provozieren.

nun ja, … was soll ich sagen, … es gibt leute, … denen verzeihe ich ihren kümmerlichen geist … und steige begeistert ein. … teilweise sogar auf ihrem niveau.

* … warum der neid,TOM ? … wie ich hörte, bist du busfahrer. … da fährst du doch auch ein auto mit vielen PS. *

*  Petra, pass auf. … mit seiner Scheißkarre in deiner garage fängt es an … und ehe du dich umsiehst … nistet er sich bei dir ein. … * … will er munter weiter hetzen, .. doch Sie unterbricht ihn schnell …

*  lass gut sein Thomas … ich hab versucht dir zu erklären, dass es nichts mit ihm zu tun hat. … auch wenn es dich schon lang nichts mehr angeht. … falls du es nicht bemerkt haben solltest, … du und ich … das gibt´s nicht mehr.  das gab es nie wirklich.*

ihre letzten worte haben ihn sichtbar getroffen … und wenn sie mir nicht ihr martyrium ziemlich ausführlich geschildert hätte, … würde er mir jetzt leid tun.  … um seinen schmerz zu dämpfen … biete ich ihm schnell neue angriffsfläche … und ziehe seine agression wieder auf mich.

* … mach dir keinen kopf, alter freund … was ein „nest“ angeht, … bin ich recht gut versorgt. … im ganz bescheidenen rahmen natürlich nur. … keine 200 quadratmeter wohnfläche … nichtmal einen gescheiten partykeller … wegen dem blödsinnigen pool da unten … und in die mickrige garage krieg ich auch nicht mehr als den schwarzen Targa, … den Land-Cruiser … und die fast untermotorisierte Kawasaki.*

soviel zum thema … niveau … und meiner vielgelobten anpassungsfähigkeit.

Petra wendet sich zum himmel blickend ab … und ich habe für einen winzigen moment das gefühl, … dass der hinweis auf meine zu dem zeitpunkt doch wahrlich bescheidenen wirtschaftlichen verhältnisse … nicht unbedingt nötig gewesen wären.

Spaß … hat´s aber doch gemacht … und seine reaktion … bestätigt mich mal wieder in der meinung, … dass er´s genau so braucht.

* dann brauchst du ja nur noch ´ne schlampe .. die sich von deiner schickimickifassade blenden lässt und das glück ist komplett. … da stört es auch gar nicht mehr, dass du weder in der nationalmannschaft, … noch bei einem großen club gelandet bist. … im kampfsport hat´s auch schon bessere gegeben, … aber du kannst ja wieder hier, … bei deinem ersten verein spielen und boxen. … für die blinden, … bist selbst du versager noch ein held.*

ein günstiger augenblick aus dem gespräch auszusteigen … und als der klügere angesehen zu werden, … der nachgibt? … nicht für mich.

* … weißt du, leuchtender held des berufsverkehrs … ich hab es halt weder mit schlampen,  … noch habe ich diesen ehrgeiz aufgebracht, … mich auf eine sache so zu konzentrieren, … wie du auf deine unvergleichliche karriere im öffentlichen nahverkehr. … mit meiner unprofessionellen einstellung … vieles im leben einfach mal ausprobieren zu wollen …   kommt man(n) zwar nicht weit  … aber ich kann damit leben. *

* wir sehen uns noch. … verlass dich drauf.* … zischt er hasserfüllt und wirft wütend die tür des Transporters zu.

* wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich mich darauf freue, … hört sich das wahrscheinlich so cool an, … wie in den schlechten filmen im bahnhofskino, … die du schon damals dem regelmäßigen schulbesuch vorgezogen hast, … aber dann müsste ich lügen.*
…  reagiere ich nochmals auf sein … wie sich bald herausstellen sollte … nicht ganz so leeres versprechen.

* … auf das, was dich erwartet, lieber André  … kannst du dich auch nicht wirklich freuen. … es gibt nämlich ein paar leute, … die behaupten, … dass du gar nicht so stark bist, … wie du aussiehst.*
versucht er noch sowas wie eine drohung loszuwerden … bevor er mit durchdrehenden reifen … den schauplatz verlässt.

meine letzen 2 worte hört er nicht mehr …

* … die lügen.*

Wir waren noch Kinder IV … Das Sommerkleid

… selbst auf der fahrt zu ihr … am freitag abend … gingen mir diese worte noch durch den kopf. …

“ … vielleicht an den körper … aber nie mehr in ihr herz !? “

das kann … das darf nicht ihr ernst sein.

… wie zum teufel stellt sie sich das denn vor?

… nicht, dass ausgerechnet ich einer wäre, der schwierigkeiten damit hätte … sex und liebe zu trennen. … aber bei ihr ???

… dadurch würde die schönste erinnerung meines bis dahin stattgefundenen liebeslebens … zerstört.

… und mal ehrlich … wie sollte ich mir selbst … das chaos in meiner birne erklären … welches just in dem moment wieder einsetzte … als ich sie an ihrem arbeitsplatz … nach … round about  „15“ jahren wieder sah.

mein herz schlug bis zum hals … ihr anblick … schickte mich direkt in „unsere“ , gemeinsame zeit zurück … und hielt mich dort gefangen. … ehrlich gesagt, verging bis zu diesem wiedersehen auch kaum ein tag … an dem ich nicht an sie und diese zeit dachte … aber jetzt … bestimmten die gedanken an sie meinen tag. … meine wünsche, meine träume.

welche andere erklärung könnte es dafür geben … als die … dass  sie vielleicht nie aus meinem herzen verschwunden war?   … und nun erklärt sie mir durch die blume, dass sie gern zeit mit mir verbringt ? … gern etwas mit mir unternimmt ? … vielleicht auch gern mal die ein oder andere nacht mit mir verbringt ? … HAAAALLOOOO !? … geht´s noch ?

wenn die junge dame … mich nicht mehr in ihr herz lassen will … dann braucht sie mich auch nirgendwo anders hin,dran oder rein zu lassen …

verdammt … sie will ich doch nicht einfach nur vögeln … ich will sie lieben. … so wie früher. … so unglaublich intensiv und innig  … wie früher … volles programm … HOLLYWOOD …

wie damals, will ich  wieder „alles“ mit ihr haben. … die zuverlässigste freundschaft … die prickelnde lust … das größte begehren … das unglaublichste verlangen,  den erfüllendsten sex,  die absolut beste zeit unseres lebens  und die tiefste liebe. … no more … no less.

sowas sollte aber auf gegenseitigkeit beruhen … und wenn gnädigste eben nicht so fühlt ???

PAHH … dann lassen wir es halt.

… außer einer  freundschaft … wird es dann halt nix geben. … keinen kuss, keinen sex … kein …  was weiß ich denn ? … nix eben. … gar nix.

nenene … ich dreh ab …

und wenn sie sich in ´nen anderen kerl verliebt ??? … hab ich gar kein problem mit … solang der richter mir glaubt, dass es ein unfall war … ein wirklich tragischer unfall …

———————–

nachdem ich den wagen vor dem haus mit der nummer 22 geparkt hatte … während  ich noch in diesen  … festen gedanken und unumstößlichen vorsätzen … verweilte … öffnet sie mir die tür.

die untergehende, glutrote  sonne … im fenster hinter ihr … durchflutet den raum … taucht ihn … in ein warmes licht … und umgibt ihre zarte gestallt … mit einer glänzenden … schimmernden … fast greifbaren „aura“.

sie trägt ihr haar offen … ebenso ihr lächeln … und zu ihrer sonnengebräunten haut … ein weißes SOMMERKLEID … nicht wirklich transparent … doch durch das licht … und die erinnerungen … mehr inspirierend … als verbergend.

… und schon ist er da … der nächste FLASHBACK.

# … du liegst neben mir auf unserer großen (kuschel)- decke im schatten der riesigen kastanie. … es ist warm … doch ein angenehm kühlender windhauch … umspielt uns.

meine finger streicheln langsam an deinen beinen hoch … und schieben dabei … dein weißes Sommerkleid … zentimeter um zentimeter … höher … während wir uns unter liebevollen blicken … immer und immer wieder küssen.

… das kleid rutscht über dein knie … über den oberschenkel … du genießt meine blicke … die stille bewunderung deiner schönheit … das begehren, welches in mir aufsteigt … meine küsse die grad noch deine glänzenden lippen und deinen empfindlich reagierenden hals zum ziel hatten … und nun nach und nach … deinen ganzen körper bedecken.

das kleid gibt immer mehr deines erwartenden körpers frei.

…  deinen flachen bauch … den süßen kleinen bauchnabel … die leistengegend … der brustansatz … die gesamte brust … nichts bleibt unberührt … ungestreichelt … ungeküsst.

irgendwann liegt das weiße sommerkleid … über deinem kopf … im hohen, kräftig grünen gras … und du … nur noch mit einem winzigen seidenslip bekleidet vor mir.

meine küsse und finger wandern abwärts … und du lässt mich auch dieses letzte … kleine „hindernis“  beseitigen.

als ich über dir bin … und fragend in deine braunen augen schaue … knöpfst du langsam mein hemd auf, streifst es über die breiten schultern ab … umfast sie … dann auch … die durch das abfangen meines eigenen gewichts angespannten oberarme …  küsst mich … öffnest den ledergürtel … knöpfst meine jeans auf … „wirfst“ mich zur seite … und die jeans zu deinem Sommerkleid.

deine küsse wandern an mir abwärts … und kurze zeit später .. liegt auch … das einzige … mir bis dahin gebliebene textil … im grünen gras. … meine augen schließen sich ohne mein zutun.

… nicht mehr sehen … nur noch fühlen. … genießen …

unsere küsse werden intensiver … wie auch das streicheln … erforschen … suchen und finden unserer hände.

meine finger … irgendwann an deiner intimsten stelle … erst verspielt … dann  intensiver … lockend … fordernd … zögernd … forcierend … reizend … eindringlich … im steten wechsel … zwischen sanft und leidenschaftlich.   … meine lippen dabei erst am ansatz deiner jugendlich straffen brust … dann wieder in deiner sensiblen halsbeuge … auf deinen lippen …

dein atem an meinem ohr … schneller werdend … dein körper der sich … noch einmal anspannt … fast aufbäumt … ein kleiner … lustvoller schrei … ein fast erleichtert wirkender seufzer … totale entspannung … leiser, sich beruhigender atem. … eine geflüssterte liebeserklärung … ein kuss.

schweigend … und unserer musik lauschend … liegen wir eine weile da. …  unsere hände fassen … wie zur bestätigung eines bündnisses ineinander.

einige zeit später …

wieder bin ich über dir … auf meine hände gestützt … dich neckend … anstrahlend … mich an deinem anblick erfreuend.

… du küsst mich … sanft … ziehst mich weiter zu dir …

* … KOMM ZU MIR * … forderst du mich auf. … * näher … noch näher …

ICH LIEBE DICH.*

… du umfasst mich mit allem was du hast … umklammerst mich … schließt die glänzenden augen … und lässt es geschehen … zum ersten mal. … #

– – – –

* … komm rein, André … schön dass du endlich da bist.*

… ihre stimme holt mich in´s jetzt zurück … und ihr atemberaubender anblick … entschädigt mich für den plötzlichen abschied aus der erinnerung … an diesen BESONDEREN tag.

fast ungläubig und nicht wirklich eine positive antwort erwartend …  frage ich …

* sag mal, REHAUGE … ist dies … „das“ … SOMMERKLEID ? *

Wir waren noch Kinder III … alles außer Herz

… zügig fahre ich mit dem kunden die straße zur firma runter und biege dann langsam ab um auf dem firmengelände zu parken. … sein zufriedener gesichtsausdruck verrät mir schnell, dass ihn meine kleine „vorführung“ überzeugt hat.

*hat es ihnen gefallen, herr Herlitz?* … frage ich … ohne aus der erwartung einer positiven antwort einen hehl zu machen.

* sie sind ein ausgezeichneter fahrer, mein lieber herr C.  … und ein ebenso fähiger verkäufer. … dieser Supra ist wirklich phantastisch. … eigentlich konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, PORSCHE jemals untreu zu werden, … aber sie haben mich überzeugt.

… die lieferzeit und der preis des neuen „Bi-Turbo-Targa“ gefallen mir allerdings nicht so. … wenn sie nichts dagegen haben, übernehme ich direkt ihren wagen für die verabredete summe von 74.000 DM am nächsten ersten. … es bleibt dann auch bei den 34.000 für meinen „turbo“? * … antwortet er mit merkbar ungeduldiger vorfreude.

* … siehe da, … erst unerschütterlich in seiner Porschetreue … und dann kann er den wechsel gar nicht abwarten.
… aber sie werden niemanden finden, der für ihre entscheidung mehr verständnis hat … als ich. …
zu den 34tausend für ihren wagen stehe ich. … das ist er wert und ich sehe jedes geschäft für sich. … beide preise sind fair … und „meinen“ nehme ich von ihnen jederzeit gern wieder in zahlung, wenn sie nächstes jahr mal wieder eine „vorführung“ … z.B.  des neuen BI-Turbo wünschen.  … übrigens, … nicht ich habe sie überzeugt. … dass war das auto.
… hätten sie ihn selbst bewegt, wie ich es ihnen vorgeschlagen habe, … würden sie nicht mal bis zum ersten warten.* … verabschiede ich mich von dem sehr sympathischen kunden … mit dem versprechen ihm den kaufvertrag umgehend zuzufaxen.

* das kommt mir sehr entgegen, denn ich muss selbst schnell in die firma zurück. termine, termine, termine. … von nix kommt nix … und von nix kann man(n) solche autos nun mal nicht finanzieren.
… ich faxe dann sofort unterschrieben zurück , rufe meinen bankmenschen an, … um die summe aus dem privatguthaben zum ersten bereitzustellen. … wir sehen uns dann … mit bargeld. … es ist sehr angenehm mit ihnen geschäfte zu machen.
alles ist sehr unkompliziert und entbehrt glücklicher weise komplett … der fast üblichen feilscherei. … bis dann. *

… sprachs, springt wie ein junger hüpfer (er war damals schon 5 jahre älter, als ich heute … also steinalt) in seinen roten Porsche und braust vom hof.

——

in meinem verkaufsbüro , … von mir auch „kummelboutique“ genannt, angelangt  … überkommt mich zum ersten mal an diesem tag zufriedenheit.

… 4 kundengespräche – 3 verkäufe … besser kann es kaum laufen. … die firma steht inzwischen ganz gut da … und eigentlich spricht nicht wirklich viel … gegen den längst  überfälligen urlaub.

… ab nächsten ersten belohne ich mich also mit dem neuen „Bi“ … und der sollte auf einer langen strecke „eingefahren“ werden. … MONACO z.B. … wäre mal wieder geil.
am schönsten, wäre es mit Petra, … aber die hat sich nicht mehr gemeldet.

… wahrscheinlich traut sie mir nicht zu, dass ich mich ändern kann. … vielleicht hat sie angst, erneut verletzt zu werden. … mag aber auch sein, dass es ihr einfach nicht geht wie mir. … mag sein, dass sie schlicht und ergreifend … keinen bock auf mich hat. … obwohl, … da war doch was. … das bilde ich mir doch nicht ein. … bin doch nicht schon total bekloppt. … oder?

das klingeln des telefons holt mich aus den gedanken an dieses überraschende wiedersehen …

*André, … TD hat angerufen und die zusagen für deinen neuen schwarzen hengst erteilt. … du kannst ihn direkt bei der präsentation in Mainz übernehmen. … sie schicken wie damals bei der * Carlos Sainz Edition * die papiere, wir lassen zu, schicken die schilder zurück … und du fährst … wenn du deinen rausch ausgeschlafen hast … am tag nach der premiere mit deinem neuen spielzeug nach haus.
ach übrigens, … da ist eine frau N. … für dich auf leitung 3. … willst du mit ihr sprechen?*
… säuselt Sabine M., die gute fee aus dem büro mit ihrer lieblichen telefonstimme.

* … und ob ich will, du Wunschfee. … mehr freude als du, kann mir heute niemand mehr machen. … stell durch,Sweety. DANKE.*

es klickt … wie bei jeder verbindung kurz in der leitung … und nachdem ich mich aus jux besonders „geschäftsmäßig“ gemeldet habe … höre ich endlich ihre langersehnte stimme. …

* störe ich ? *

* du störst nie. *

* deine mitarbeiterin wusste nicht, ob du dran gehst, weil sie davon ausging, dass du noch kunden hast.*

* schon erledigt. … er hat die schwarze schönheit gekauft.*

* schade, … ich hatte gehofft wir könnten uns am wochenende treffen … und ich würde Black Beauty nochmal sehen.*

* na wenn das so ist, wird es dich freuen zu hören, dass ich das edle teil noch bis zum 30sten fahren werde. … der kunde übernimmt am ersten … und nein, ich werde nicht weinen, … weil … das neue geschoss schon startklar ist. … tja, meine liebe … wie willst du aus der nummer wieder rauskommen? … ich würde sagen, … wir haben ein date.*

* spaß beiseite,André … ich habe viel nachgedacht. … mit thomas ist es eigentlich schon lange aus, … nebenbei erwähnt, habe ich ihn gebeten am freitag seine letzten sachen abzuholen. … da hätte ich übrigens ein besseres gefühl, wenn ich nicht allein mit ihm wäre. … du kennst ihn von früher. … ehrlich gesagt, ist er ein linker hund … und ich habe ein wenig angst, dass da noch etwas kommt.

… irgendwer hat ihm gesteckt, dass du und ich … naja, … dass wir uns wiedergesehen haben. … er reimt sich da jetzt wohl die tollsten sachen zusammen. es geht ihn zwar nichts mehr an … und überhaupt, … da ist ja auch nichts … aber wer weiß, … wozu der spinner in der lage ist.  es wäre also schön, wenn du hier sein könntest bis er wieder weg ist  und wir am wochenende eventuell etwas zusammen unternehmen würden. ist das ok für dich? *
spricht sie ziemlich ernsthafte worte. …

* für mich ist das absolut ok. … wenn du das so möchtest, werde ich da sein … wann immer du willst … und für das wochenende, … wird uns sicher was spaßiges einfallen, … damit du auf andere gedanken kommst.
… und Petra, … danke , dass du angerufen hast. … ich freu mich sehr darüber. *
… dabei gebe ich mir schon ein wenig mühe … nicht vor begeisterung zu jubeln.

* es war schön dich wiederzusehen. … ich freue mich auch auf freitag … und eventuelle gemeinsame unternehmungen am weekend. …  sei bitte einfach um 19 uhr bei mir. … alles weitere werden wir sehen. … und versprich mir, dass du dich nicht von ihm provozieren lässt. … er ist kein gegner für dich … und ich will keine schlägerei oder sonstwas … er soll einfach seine sachen nehmen und TSCHÜß!
… achja, um ehrlich zu sein … ich erwarte nichts von dir.  …   in meine wohnung darfst du, … in mein leben bin ich auch bereit dich ein stück weit zu lassen, … wenn dieses fürchterliche gedankenchaos und das kribbeln im bauch nicht nachlassen, … werde ich dich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit  sogar „irgendwann“ wieder an meinen körper lassen … allein schon aus neugier … ob du noch immer das in mir auslösen kannst … was … ach egal …
… aber eins wird sicher nicht passieren, mein liebster …

in mein herz lasse ich dich nie mehr. *

Was geht ab … ?

hier ganz kurz ein überblick … was zumindest hier in meinem blog … in nächster zeit abgehen soll …

morgen wird der Miniheld mit seiner mannschaft die tabellenführung verteidigen … und seine schwestern werden hoffentlich weiterhin schneller schwimmen … als manche chipsgeschädigten kids laufen können … alle drei sind in sachen musik unterwegs … auch darüber wird zu berichten sein … also was die heldenbrut so treibt … worüber sie lachen … traurig sind … was sie ausfressen … wie sich mich stolz und glücklich machen … was teilweise für KLOPPER aus ihrem KINDERMUND kommen … was überhaupt so los ist … in unserer kleinen welt …

der held selbst wird auch wieder mehr für seinen heldenkörper tun müssen … also weniger zeit am schlapptop verbringen …

trotzdem … so hoffe ich … werden noch einige stunden bleiben … die wir hier miteinander verbringen können …

so viele eurer sachen wie möglich will ich lesen … und wie scheinbar doch einige wünschen … werde ich nach und nach *wir waren noch kinder* teilweise umschreiben … und in jedem fall stück für stück weiter … bis zum ENDE bringen.

*Bodyguard II * … so habe ich manchen versprechen müssen … wird noch geschrieben … das werde ich … es könnte dauern … kann aber sein … dass ich das parallel starte …

*der neue stern am heiteren himmel* wird unregelmäßig aber beständig weiter strahlen … hoffentlich noch sehr,sehr lang …

ein wenig KNISTERN … vielleicht auch PRICKELN soll es von zeit zu zeit hier auch noch … aber das liegt natürlich nicht zuletzt an den MUSEN und ihren küssen …

auch zum tagesgeschäft … aktuellen sachen … dem täglichen wahnsinn also … werde ich sicher immer eine meinung haben … und euch regelmäßig damit belästigen … wenn ihr mich lasst …

einen schuss ROMANTIK direkt vom erzeuger … ein paar ERINNERUNGEN und wenn dann noch zeit ist, könnten euch ab und an auch wieder solche sachen wie …

*my world* … *kurz und gut* oder ähnliches ereilen …

ganz sicher gibt es auch weiterhin bei mir was auf die ohren … MUSIK wird immer  groß geschrieben … sogar hier …

wer gern mal schmunzelt … HUMOR hat … das augenzwinkern zwischen manchen zeilen lesen kann und will … sich sonstwie angesprochen fühlt … ist herzlich eingeladen … bei mir zu bleiben … oder sehr gern neu dazu zu kommen.

auch bzw. besonders freue ich mich auf eure kommentare … anregungen … feedback jeglicher art …

abschließend mal wieder ein stück … welches einblicke gibt … manche verwundert gestellte frage beantwortet … aber mindestens genau so viele neue fragen aufkommen lässt …

*manches kann man ernst nehmen … muss man aber nicht …*

in diesem sinne … wir sehn uns … demnächst … in diesem THEATER …

Wir waren noch Kinder II

.. als ich am hinterausgang des geschäfts eintreffe, kommt sie mir auch schon entgegen.

ich öffne ihr die beifahrertür und statt der wahrscheinlich erwarteten küßchen links,küßchen rechts prozedur … kommt es zu einer kurzen, aber liebevollen umarmung.

* darf ich mir was wünschen?* … fragt sie mit absichtlich übertriebenem wimperklimmper …

* alles!* … gebe ich noch theatralischer zurück .

* fährst du mit mir zum bahndamm?*

* gern.* … sage ich … und starte den wagen …

minuten später sind wir da und ich muß feststellen, dass die felder durch die wir in unserer jugend spazierten, weitestgehend ziemlich luxuriösen einfamilienhäusern weichen mußten. …

tausend erinnerungen kommen bei dem kurzen, sprachlosen spaziergang in mir hoch.
… zum beispiel, an viele zärtliche momente … im hohen feld, … während meine schäferhündin „Silly“ streife lief … damit uns kein „spaziergänger“ beobachten … oder gar stören konnte.

noch immer wortlos, finden sich wie damals unsere hände und lassen sich auch dann nicht los, als wir am „pilz“ … einem unterstand mit kargen sitzgelegenheiten ankommen. …

*  erinnerst du dich ? * … fragt sie und schaut mich interessiert an …

* und ob.

… wir wurden aus heiterem himmel von einem heftigen platzregen überrascht und flüchteten hierher um etwas geschützt zu sein. … du warst patschnaß und hast noch atemberaubender ausgesehen als sonst … in deinem hautengen t-shirt … ohne was drunter.
… um dich vor der plötzlichen kälte und mich vor einem hormonkoller zu schützen , legte ich dir meine jacke um die schultern.

du hattest angst, dass ich frieren könnte, also hast du mich nah an dich gezogen, hast dich an mich geschmiegt, mich immer wieder wahnsinnig zärtlich geküsst … und sicher gestellt, dass mir nicht wirklich kalt werden konnte.
besonders die hände wurden immer wärmer. was wohl daran lag, dass du ihnen erlaubt hast sich unter deinem t-shirt „aufzuwärmen“.
die küsse wurden immer intensiver … und was dann kam, war für einen jungen in dem alter eigentlich ein deutliches „zuviel“ an erotik und leidenschaft.
… jahrelang  habe ich mich gefragt, wie ein paar regentropfen in wenigen minuten aus einem total zurückhaltenden mädchen, eine so leidenschaftliche junge frau machen konnten.*

… alles war wieder so präsent, … als wäre es gestern gewesen und ich mußte meine gedanken abrupt aus der szenerie reißen um ihre worte wirklich wahrzunehmen.

* nun, … du denkst … es war nur der regen?* … belustigt blinzelt sie mich an …

*nicht???* …

* nicht nur. … obwohl dich deine engen, nassen jeans und das ebenso nasse t-shirt auch nicht grad unattraktiver gemacht haben. … du warst damals schon ein gutgeformtes kerlchen.* … schmeichelt sie …

* … soso … ein KERLCHEN !?! * … gar nicht so leicht, so zu tun … als wäre man in der lage … dieser frau wirklich böse zu sein.

* nun jaaaa, … im vergleich zu dem , … was du heute darstellst, … war das wohl ein kerlchen. … allerdings ein kerlchen, das ich damals für den absoluten MANN überhaupt gehalten habe.*
… ihre worte tun gut … fast wie ihre sanfte berührung in meinem gesicht … und ihr verträumter blick.

* … diese meinung vertrittst du heute also leider nicht mehr. … schade. … im gegensatz dazu, bist du für mich immer noch das non plus ultra an weiblichkeit. … aus dem schönsten mädchen der welt, … ist tatsächlich die wunderschönste frau der erde geworden. … dich so sehen zu dürfen … tut unfassbar gut. … gleichzeitig macht es auch traurig.*

… gebe ich zu, dass mir jeder tag leid tut, den wir seit dem plötzlichen abschied damals … nicht miteinander verbringen konnten. …

* … SPINNER ! … du willst nur hören, dass mich das was ich jetzt sehe auch begeistert. … da kannst du noch soviel süßholz rasspeln … daraus wird nichts , Riesenbaby. nimmst du eigentlich irgendwas verbotenes … um so auszusehen ? *

… und wieder schafft sie es, … dieses entwaffnende lächeln … in dieses … „gesicht“ (seufz,schwärm und schluck) … zu zaubern.

* … klar. … steroide bis der arzt kommt. … deshalb auch die impotenz.*

… gehe ich auf ihre wohl nicht wirklich ernst gemeinte anspielung ein.

* schade. … grad jetzt, wo ich langsam wirklich lust auf dich kriege.* … enttäuscht senkt sich ihr blick …

* da sage noch einer was gegen MÄNNERPHANTASIEN. … ich hab doch grad tatsächlich verstanden, … du bekommst lust auf mich.*
… noch immer wirke ich viel cooler .. als ich wirklich in diesem moment bin.

* … na sowas. … jetzt lösen die drogen schon wahnvorstellungen bei dem armen kerl aus. … jaja, … hättest dir besser ab und an ´ne tüte bauen sollen. … aber SHIT war ja nie dein ding.*

… ihre schlagfertigkeit erstaunt mich immer mehr. … so kannte ich MEIN mädchen noch nicht. … das war eine neue … und trotzdem …  irgendwie … vertraute Petra.

* … das zeug wirkt halt bei mir nicht. … und was diese wahnvorstellung ausgelöst hat, weiß ich auch nicht. … außer viel eiweiß nehme ich nähmlich nicht wirklich etwas zu mir. … und einen guten Scotch hatte ich heute auch noch nicht.*
fast entschuldigend schau ich auf sie runter.

* sollen wir es nicht lieber jetzt hinter uns bringen? … küss mich endlich.*

… sie schaut zu mir hoch … direkt in die augen … in denen sie jetzt wohl eine mischung aus erstaunen und kindergeburtstag sieht.

ihrem blick halte ich anfangs noch stand, neige den kopf … senke ihn ihr entgegen … und dann ist alles, … wie es immer war … die augen schließen sich fast wie von selbst … und es ist … UNBESCHREIBLICH.

der kuß, (war es wirklich nur einer, weil es ja keine erstzunehmende unterbrechung gab???) dauert lang , … wirkt noch länger nach und zieht eine phase des schweigens nach sich. … nicht besonders lang, … aber lang genug … um sich wirklich darüber bewusst zu werden, … was da eigentlich gerade passiert ist.

und wieder verblüfft sie mich , … indem sie als erste wieder etwas sagt.

* … wie früher. … genau wie früher … du bist doch wirklich ein verkappter künstler. … erst zurückhaltend, … dann leicht verspielt, intensiver werdend, … leidenschaftlich, … innig … dann ein wenig von allem … und zum schluß, … ein winzig kleiner … fast flüchtiger kuß zum abschluß. …  eine signatur. … wie wenn ein maler,  sein werk signiert. *

… ihre hände streicheln mich noch immer , … als sie lächelnd ihren eindruck schildert. … so hab ich das noch nie wahrgenommen.

* … André und malen … zwei welten prallen auf einander.* … versuche ich mit der einsicht meiner totalen unfähigkeit auf dem gebiet die stimmung weiter in richtung heiter zu pushen.

* … André und küssen … das ist deine welt. … zweifellos.  … du hast mir einen schönen abend versprochen … und etwas zu essen. … also komm, … lass uns endlich fahren*
… resümiert sie … nimmt mich wie selbstverständlich wieder bei der hand … und läuft mit mir los … in richtung auto … unbeschwert wie das 15 jährige mädchen von einst. …

nach wenigen minuten fahrt, … wieder völlig ohne worte … und doch so … einig … treffen wir bei Mario ein …

ein wunderbarer abend nimmt seinen lauf , … mit einem sehr gutem essen, einem erstklassigen roten aus bella Italia, … einem guten gespräch in angenehmer vertrautheit, … mit viel  lachen, … gelegentlichen,sanften berührungen … und blicken die anfangs teilweise noch nachdenklich … später aber ziemlich liebevoll werden.

als ich mich weit nach mitternacht vor ihrer haustür von ihr verabschiede, kommt es nochmals zu einem unsagbar gefühlvollen kuß. … wie immer … mit signatur …

* … nimm diese karte … und wenn du das wirklich willst, … ruf mich an.  … jederzeit und hoffentlich bald. … ich würde dich sehr gern wieder sehen,Petra … wirklich sehr gern.*

… überlasse ich ihr die entscheidung, … ob es zu weiteren „kunstwerken“ kommen kann.

zügig gehe ich zum wagen zurück, … nicke ihr noch einmal nachdenklich zu … und gebe gas.

in dieser nacht fahre ich noch fast 400 kilometer , ziellos … kreuz und quer durchs ruhrgebiet. … spüre den kraftvollen motor, der dieses phantastische auto immer wieder irre beschleunigt, … spüre den bass der musikanlage, … spüre den fahrtwind , … spüre das irrwitzige schlagen des „kraftwerks“ in meiner brust, … spüre das LEBEN …

ich … lebe. …

Wir waren noch Kinder

* … nahezu jeden tag habe ich mich gefragt … was wohl aus dir geworden ist. … wie du wohl heute, … ungefähr  15 jahre danach aussiehst. … dabei liegt ja nahe, dass aus dem schönsten mädchen der welt … irgendwann … die schönste frau der welt wird.*

… was sich so platt anhören musste, war mein totaler ernst. … wir marschierten zielsicher auf ein neues jahrtausend zu, … aber jetzt, … als ich sie nach so vielen jahren … zufällig …  wieder sah, … schien mir die zeit … in meiner kleinen heimatstadt stehen geblieben zu sein. … nicht für die stadt, … aber für sie

… meine erste … und wohl für immer unvergessliche „echte“ freundin.

* André?!?!?! … ich glaub es nicht. … was machst du denn hier … in der alten heimat? … hab nicht erwartet dich jemals wieder zu sehen. … habe gehört, … du wärst nach America gegangen.*

… ihre zurückhaltende art, ließ sie nichtmal ansatzweise auf mein  kompliment eingehen. … als sie aber feststellte, dass ich nicht in der lage war, … meinen ebenso erstaunten wie bewundernden blick von ihr loszueisen, … streicht sie verlegen eine haarsträhne aus ihrem, … mir augenblicklich wieder vertrauten gesicht, … schenkt mir ein leicht verlegenes , … aber wie in alten zeiten … entwaffnendes lächeln … und reicht mir die hand.

* … Amiland, … ja … das war aber nur ein jahr. … bin längst wieder im lande. beruflich bedingt zwar ziemlich „heimatlos“ , … aber es ist genau das leben, was ich im moment leben will. … beständigkeit wird man mir wohl irgendwann mit starken stromstößen einbleuen müssen. …und du, ….  bist nie aus diesem kaff ausgebrochen?*

… erkundige ich mich … irgendwie bemerkt keiner von uns, … dass wir uns in einem geschäft befinden, … also offensichtlich an ihrem arbeitsplatz.

* … nicht wirklich.*

… engegnet sie … als eine ungeduldig werdende kundin sie anspricht.

* sorry, … aber ich muß etwas tun. … bist du länger in der stadt?*

… fragt sie … und in diesem augenblick verschiebt sich meine abreise … auf unbestimmte zeit.

* … wann machst du feierabend?*

… frage ich während die kundin mit verständnisvoller mine, … ein paar weitere artilkel begutachtet, … um uns großzügig … noch ein paar sekunden zeit zu geben, … eine verabredung zu treffen.

*erst heut abend. 18 uhr 30.* … entgegnet sie, … mit einem blick, der darauf hindeutet, dass sie nicht wirklich damit rechnet, dass ich dann noch zeit hätte.

* fein. … wir gehen essen. … was hälst du von Lino? … ich lad dich ein und stehe um punkt 18.30 vor dem laden. … habe noch etwas geschäftliches zu erledigen und werde danach bei irgendwelchen alten bekannten die restliche wartezeit totschlagen. … ich freu mich. … bis gleich.*

… statt eine antwort abzuwarten, … entschuldige ich mich noch einmal bei der verständnisvollen kundin und bedanke mich für ihre geduld.

schnell entferne ich mich, bleibe aber zwei regale entfernt stehen, um nochmal zu ihr zurück zu blicken.

… ihr anblick ist wirklich ein genuss.

die damals noch etwas mädchenhaftere figur, … war  inzwischen in winzigen nuancen mit den weiblichen rundungen ergänzt worden, von denen ich seinerzeit schon geträumt habe, wenn wir im gedanken … „erwachsen“ wären.

… wie  teenager-bengel halt so sind. … schlank is ok, … aber an den richtigen stellen, darf „sie“ … ruhig etwas mehr haben. 

mein blick muß an diesem tag in den 90ern wohl voller sehnsucht gewesen sein.

… als ich sie durch die regale ansah, … spürte ich … wie mein hals sich zuzog , … der schmerz , den ich schon als junge empfand, wenn wir uns am abend zum abschied küssten … und jeder bis zum nächsten morgen in der schule, … nur noch im gedanken, … bei seiner „großen liebe“  sein durfte.

jetzt waren wir erwachsen … und niemand würde uns daran hindern können, die ganze nacht miteinander zu verbringen.

NIEMAND ? … was ist , … wenn da doch jemand ist ? … eine solch wundervolle frau, … kann doch unmöglich „single“ sein.

egal. … wir haben uns wiedergefunden … und wer da auch immer auf sie warten mag, … er möge warten.

wir haben soviel zu bereden … nach all den jahren. … das dauert ewig. … falls da also jemand ist, … wird er geduld brauchen. … viel geduld.

unfassbar wie leicht man(n) sich damit tut … von anderen zu erwarten … wozu er selbst weder willens … noch in der lage wäre …

wenn es allerdings in ihr , … ähnlich aussehen sollte, … wie in mir … würde dem eventuell wartenden, … auch die ausdauernste geduld nicht helfen.

für mich ein weiteres zeichen … GEDULD wird überbewertet … nützt ja eh nix …

wie ein verliebter 16 jähriger verließ ich den laden, … schwang mich allerdings … statt aufs moped … in den offenen schwarzen TARGA … und fuhr … wohl im gedanken an das herbeigesehnte , baldige wiedersehen … ziemlich zügig von dannen.

in all den jahren, … war sie immer in meinem kopf … wahrscheinlich sogar in meinem herzen.

durch dieses zufällige wiedersehen, … richtete sie das selbe chaos in mir an, …  wie an diesem warmen sommerabend … in unserer schulzeit, … als sie zum ersten mal … ihre schüchternheit überwand … und den ersten kuss zuließ … an welchem ich schon wochen „gearbeitet“ hatte.

… irgendwas sagte mir, … als ich die musik aufdrehte … und mit einem lächeln voller vorfreude im gesicht den wagen beschleunigte bis der satte sound durch das pfeifen des turbos begleitet wurde, … dass es nochmal einen ersten kuss geben würde. … noch an diesem abend.

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nachdem das geschäftliche erledigt war, fuhr ich zu „Lino´s Restaurant“ um einen tisch für den abend mit Petra zu reservieren.

Mario, Lino´s cousin und stellvertretender geschäftsführer begrüsste mich wie immer herzlich.

* BESTIA !!! … meine gott … wie lange warst du nichte mehr hier? … du siehste aus … wie ein verdaaammte million … aber nix lire …  wie ein million schöne, harte us-dollar. … meine goott, du biste eine echte MOSTRO. … alles muskeln. incredibile.*

er umarmt mich überschwänglich, stößt mit seiner faust gegen meine brust, umfasst meinen rechten oberarm, bekundet freude, dass wir doch immer freunde waren und macht eine bemerkung, dass manche menschen auf beinen laufen müssen, die nicht unfangreicher sind … als dieser arm.

diese menschen wiegen dann wohl auch nicht mehr … als ein halbverhungerter teenager … aber lassen wir das … hier geht´s ja nicht um ernährungsberatung …

* komm, meine freund … setze disch … isch hole uns einen schönen Vecchia Romagna. … dann erzählst du mir , … was du so machst …und natürlich von dem kampf , … in London. … alle hier waren sehr stolze aufe disch. … ein paar von den alten jungs waren da. … es gab wochen keine andere thema in diese kleine kaff. … sage mir, … wie geht es dir? was machst du hier? wie  lange bleibst du , in der stadt?* … er macht wirklich keinen hehl aus seiner freude.
… da wir uns immer gut verstanden, geht es mir nicht anders. … vielleicht bin ich grad nur nicht so temperamentvoll, … wie dieser liebenswerte sizilianische vulkan.

* sag mal, mein freund … wo ist eigentlich Lino?* … erkundige ich mich verwundert, denn seit eröffnung des restaurants, habe ich nie erlebt, dass der chef sich nicht auch selbst um das wohl seiner gäste  kümmert.

Mario´s stimmung ändert sich von einer sekunde auf die andere. … sein blick friert ein, als er unsere gläser auf den kleinen tisch direkt neben dem empfang stellt.

* du weißt es noch gar nicht, BESTIA ? … Lino iste tot. … schon 2 jahre.*
so trauig wie er jetzt klingt, kommt sein akzent gar nicht mehr so lustig rüber … und auch ich habe plötzlich das gefühl, dass mir jemand in den magen getreten hat.

*wer hat das getan???*
… press ich nur noch raus, denn einen natürlichen tod, halte ich aus verschiedenen gründen … in seinem fall … einfach für abwegig.

* frag nischt, mein freund. … angeblich war es selbstmord. … selbst isch hab keine ahnung, was wirklich passiert ist. … möge er in frieden ruhen.*
… er bekreuzigt sich, küsst den familienring  … und irgendwie, ist mir klar, dass weitere fragen jetzt nicht angebracht wären.

die einzige info, die er mir noch gibt, ist das datum. … nach kurzer überlegung, stelle ich fest, dass zwischen unserem letzten treffen und Lino´s tod … keine 4 wochen lagen. … unser letztes treffen war, als er seinen Ferrari Testarossa  grad neu hatte und ich meinen ersten Supra TurboTarga. … welcher mann, … noch dazu  italiener, bringt sich um, wenn er kurz zuvor endlich seinen traumwagen gekauft hat? … einen Ferrari !!! … NIEMAND ! … NIEMALS !

das thema, ist aber ein ganz anderes … und sollte mich zu einem spätern zeitpunkt beschäftigen.

nachdem wir kurz anstoßen, endschuldigt sich Mario … weil er gebraucht wird  … und lässt mich für eine zeit mit meinen gedanken allein.

schnell sind diese gedanken wieder bei Petra, die ich vor wenigen stunden durch einen wundervollen zufall traf … und nun gehen diese gedanken zurück … ganz an den anfang … unserer ungewöhnlichen beziehung  … die begann , … als wir fast noch kinder waren. …

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… eigentlich haben wir alles Karola zu verdanken.

… sie fiel mir irgendwann auf, als ich mit einigen jungs aus der nachbarschaft fußball spielte. … sie war wirklich hübsch und der schon immer ziemlich weibstolle André musste natürlich sofort seine fühler ausstrecken. … sie hatte allerdings schon einen freund, (fuhr damal das geilste moped der stadt) und der zwar recht erwachsen wirkende, aber erst 13!!! jährige bewunderer musste eine seiner wenigen abfuhren akzeptieren. … dafür gewann er aber eine sehr gute freundin, die ihm nur wenig später eröffnete, … dass es da ein mädchen gibt, … die seit wochen nur noch ein thema hat. … eben diesen André.

unsere geschickte kupplerin arrangierte recht zeitnah ein treffen … und als ich dieses süße wesen zum ersten mal sah, … war mir fast klar, dass mein leben schon bald … einige drastische veränderungen erfahren würde.

anfangs amüsierte mich das total unschuldige , extrem schüchterne aber schon damals unglaublich schöne mädchen, die mich mit vielen kleinen sticheleien pisackte. … so rieb sie mir ständig unter die nase, dass sie zwar unerfahren und schüchtern, aber immerhin stolze  … einen monat und 8 tage älter war als ich. … zudem erinnerte sie mich ständig, an die schwarzen schwäne, … die an dem kleinen see ihr zuhause hatten, wo sie später … das erst mal … nicht mehr … ihre   zierlichen  hände vor ihr engelsgleiches gesicht schlug, … wenn ich sie küssen wollte.

für diesen RUNNING-GAG … fehlte mir seiner zeit noch der nötige humor … es war wirklich eine qual … jedes mal … wenn ich sicher war … sie endlich küssen zu dürfen … bedeckte sie das gesicht mit ihren händen … obwohl sie … wie ich später erfahren durfte … es auch längst wollte …

ob ich es nicht leid wurde … dieses kindische verhalten … tja … ich wurde ja nicht mal leid … mich immer … und immer wieder … zum HORST zu machen …

kein mitleid bitte … das warten hat sich gelohnt … und wie …

den duft ihrer haare, den intensiven blick ihrer rehbraunen augen, die erste berührung unserer lippen , … dieses unvergleichliche gefühl …  das gar nicht mehr aufhören wollte … all das … werde ich nie vergessen. … zig jahre später , muß ich mir noch eingestehen, dass ein kuss von ihr … mir mehr bedeutet … als manches abenteuer mit anderen frauen, um die mich viele meiner geschlechtsgenossen wohl beneiden.

… als erwachsener, hab ich oft bezweifelt, überhaupt wirklich liebe empfinden zu können. … in diesem zarten alter , … von 13 – … 14 jahren … konnte ich es noch. … bis über jede (schmerz-) grenze. …

was sie in mir auslöste, … zu welchem unvernünftigen verhalten uns diese junge liebe trieb, … welch traumhaft schöne, exzessive zeit … wir miteinander erleben sollten … und wie fast schon tragisch … alles enden sollte … davon haben wir zu diesem zeitpunkt wohl beide nicht geträumt.

nachdem mein vater nicht bereit war, mich von meiner „elite“ schule zu nehmen … und mich freiwillig an der „lehranstallt“ anzumelden, … die Petra besuchte, zog ich entschlossen andere seiten auf … und provozierte kurzerhand meinen rauswurf.
mein fußballteam und den wohl besten lehrer der welt (englisch&sport), musste ich opfern, … dafür liess ich einen haufen perverser, verzogener bengels hinter mir, … die trotz eignener krankenstation im internat … für fast tägliche besuche des rettungswagens sorgten. … jaja, … wir jungs aus „gutem“ hause. …

nachdem ich selbst durch absolute leistungsverweigerung und konsequente einstellung der mitarbeit , … keine „freigabe“ erwirken konnte, … kam mir der angriff meines zuverlässigen aggressors grad recht, … um  bei meiner „letzten schlacht“  das klassenzimmer, den lieben Peter … und den bemitleidenswerten lehrer , der uns trennen wollte, … dermaßen zu verwüsten, dass auch mein lieblingslehrer, (gleichzeitig konrektor und trainer unseres fußballteams) … mich gehen lassen mußte. …

einer der Padres … sagte meinem vater bei meiner entlassung, … er hätte den teufel in meinen augen gesehen, als ich angeblich „durchdrehte“.
… dass ich nichtmal eine chance hatte, dem aufgezwungenen kampf aus dem weg zu gehen, … und dass das … was er in meinen augen sah, … einfach liebe … und die sucht nach freiheit war … konnte er als katholischer geistlicher sicher nicht beurteilen. … allerdings nahm ich seine version die dinge zu sehen gern an … nur so kam ich da weg.

den montag drauf … wurde ich in meiner neuen klasse vorgestellt. … leider nur  der parallelklasse meiner „traumfrau“. …

das spießrutenlaufen in den folgenden wochen … hab ich kaum wahrgenommen.

da meine mitschüler, wohl der ansicht waren, … dass ich zum ersten, wegen mangelndem grips … an den hohen anforderungen meiner ehemaligen PRIVATEN KATHOLISCHEN  schule (nur für jungs) gescheitert war und zum zweiten wohl bestens als prügelknabe und „opfer“  für deren aggressionen herhalten sollte … war ihr staunen groß, … als sich die „harten jungs“ … einer nach dem anderen … erst verbale niederlagen … dann teilweise … blutige nasen und beulen abholen mussten …

als sie dann auch noch feststellten, dass sich mit mir das schulteam anschickte … die stadtmeisterschaft zu gewinnen, … war ich auch schon fast … einer von ihnen. … FAST !

das einzige, was mich interessierte, war der ständige kontakt mit Petra. … wir verbrachten jede freie minute miteinander und teilten unser leben wie ein ehepaar. … außer die nächte. …

mein vater machte sie noch immer für die zerstörung meiner (seiner) zukunft verantwortlich … und ihre eltern mochten mich zwar, … stimmten aber ihren wiederholten wünschen … mich bei ihr schlafen zu lassen … anfangs nicht zu. …

so blieb uns nichts anderes, … als den austausch unserer zärtlichkeiten … auf den nachmittag zu begrenzen,den wir meist … mit meiner ersten schäferhündin „Silly“ verbrachten.

zum ersten mal in meinem leben, fühlte ich mich geliebt … das war neu … es tat gut … manchmal weh … aber überwiegend gut … und was dieses mädchen damit auslöste, … war natürlich in der form nicht absehbar.

wie sich diese sucht … nach der zuneigung von frauen später entwickeln sollte … ahnte ich damals nicht … sonst hätte ich was dagegen genommen … ganz ehrlich … zur not … von RATIOPHARM …

nachdem wir über ein jahr zusammen waren … und immer weiter gingen … in unserer jungen liebe … stand irgendwann das erste mal an. …

warum wir es damit eilig hatten erschließt sich mir heute nicht mehr … weil das … was wir bis dahin „praktizierten“ … war sicher von höherer „qualität“ … als das … was sich in den schlafzimmern mancher eltern abspielte …

eines schönen sommertages, sagte sie mir, dass sie bald bereit wäre … und dass sie mir ein zeichen geben würde , .. wenn es soweit wäre.

… natürlich war ich neugierig, .. aber ich konnte mir kaum vorstellen, dass es noch eine steigerung zu dem geben könnte, … was wir inzwischen fast täglich miteinander erlebten

. … wir waren noch keine 15 und hatten regelmäßige höhepunkte miteinander.
… man hört von  paaren, die mehrjährig verheiratet sind … und weniger erfreuliches zu berichten haben. …

alles war stets zärtlich, innig , … einfühlsam und leidenschaftlich … ich bin wirklich froh, dass meine sexualität durch diese gemeinsame zeit mit diesem hochsensiblen mädchen geprägt wurde.

damals waren andere zeiten … naja … wenn wir ehrlich sind … waren es schon wilde zeite … aber für die meisten jungs in meiner schulklasse … war ein höhepunkt der moment … in dem wir ein tor geschossen haben … stimmt … das war auch GEIL … aber doch irgendwie anders.

nachdem ich schlaukopf ihr „zeichen“  (zustecken von scheidenzäpfchen und Kondomen auf dem schulhof) erstmal in die hosentasche meiner hautengen jeans steckte … und total perplex war, dass zumindest die zäpfchen bei einer außentenperatur, die exakt meiner körpertemperatur glich (36grad), am nachmittag als zuverlässiger schutz ausfallen sollten … … verschob sich das erste mal noch um einige tage.

…  dann allerdings, belehrte mich diese unbeschreiblich liebevolle, junge frau … eines besseren. … alles kann besser werden. … nur wahrscheinlich nicht das, was wir an diesem … „unserem“ tag erlebten. …

als es vorbei war … und das war nicht mal klar, weil dieses unbeschreibliche gefühl einfach nicht abflachen wollte … hab ich in ihren glücklichen augen das wohl schönste gesehen, … was sich ein junge in vergleichbarer situation wünschen kann. …

problematisch war nur, dass Petra mit ihren „guten“ freundinnen … oft über unsere schönen momente sprach.

das weckte begehrlichkeiten … bei den damen … und da ich wie ein süchtiger nach jeder form von zuneigung griff, die ich von einem hübschen mädchen bekommen konnte, … kam ich bald in teufels küche.

dort war es zwar ungemütlich, aber auch heiß … und welche die letzte konsequenz meiner untreue sein sollte, … konnte ich mir damals nichtmal ansatzweise vorstellen.

… geliebt hab ich doch nur sie … und selbst nach der geburtstagsparty von Sabine S. … wo sage und schreibe  … „8“ !!!  junge damen zugegen waren, .. die sich im laufe der zeit … selbst von Petras  ausführungen überzeugen wollten, …  konnte ich mein süßes Rehauge, davon überzeugen, dass ich nur bei ihr … wirklich etwas empfand.

das vertrauen in meine bedingungslose liebe,war ihrerseits alledings nachhaltig erschüttert und als sich mein weggang abzeichnete, … muss irgendwas in ihr zerbrochen sein. … keiner nimmt die liebe zweier „kinder“ in diesem alter wirklich ernst.
… wenn man dann noch einen vater hat, der selbst jeden rock gestürmt  hat, der bei 3 auf keinem baum war … und seinem filius predigt, dass er erfahrungen sammeln muss … und sich um himmels willen nicht zu früh binden darf …. dann wünscht man sich nur noch … endlich volljährig zu sein … und die geliebte einfach mitzunehmen … auf den vorgezeichneten weg.

als mein vater dann noch sterbens krank wurde … und ich nicht mehr davon ausgehen konnte, dass er diese krise überlebt, … neigte ich das angebot aus Bochum anzunehmen, … und zukünftig dort fussball zu spielen … wo meine mutter mit ihrer neuen familie lebte.

… bei einem meiner besuche dort, war ich einem verantwortlichen des vereins aufgefallen … der mir darauf hin eine große zukunft in aussicht stellte, … wenn ich mich gegen den „nachbarverein“  entscheide.

Schalke war nie wirklich eine option … also ging alles seinen weg … einen teilweise rasanten weg …

die situation mit meiner stiefmutter wurde unerträglich … vater drohte zu sterben  … der druck von allen seiten wurde überdimensional … wir fanden nicht mehr wirklich  zueinander … redeten nicht mehr … sie schluckte tabletten … und meine mitschüler wollten mich lynchen.

so lief ich mitten in der schulzeit weg … nachdem ihr abschiedsbrief gefunden wurde … und sich alle zum ziel gesetzt hatten mich für all das, .. was ich ihr angetan habe … zu bestrafen.

es war das erste und einzige mal. … weg zu laufen … so sollte sich ´raus stellen … war nichts für mich …

so lief ich … ohne eine pause … die zirka 30 kilometer .. bis zu meiner mutter … weinend, … weil ich zu dem zeitpunkt davon ausging, dass ihr selbstmordversuch  erfolgreich war.

… was in diesen stunden, der FLUCHT … in mir vorging, kann ich bis heute nicht beschreiben. … ich musste davon ausgehen, für den tod des einzigen menschen verantwortlich zu sein, den ich wirklich aus tiefstem herzen geliebt hatte.

egal wie schnell ich lief … es fühlte sich an … als käme ich nicht von der stelle.

endlich in Bochum angekommen, stand ich vor verschlossener tür.

wie immer, wenn ich wirklich jemanden gebraucht hätte, … war ich allein.

das war der moment, an dem ich mich entschied … nie mehr wegzulaufen. …

nachbarn sahen mich … ermöglichten mir ein telefonat, … wo ich erfuhr, dass sie lebte … und ich rannte den ganzen weg wieder zurück. …  als ich nach stunden endlich bei ihr ankam, hat man mich nicht mehr zu ihr gelassen. … selbst ihre mutter, … die sonst immer auf unserer seite war, … hatte jetzt angst … vor dem, … was als so romantischer kitsch angefangen hatte. ….

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Mario nähert sich meinem kleinen tisch … und fragt, ob ich etwas essen will.

ein blick auf die uhr … 18uhr20 …

*reserviere bitte unseren alten tisch. … ich hole Petra. … bis gleich.* …

wer will mehr davon lesen?

WARNUNG: das ist eine verflucht lange geschichte … also noch sehr viele teile

… den *Bodyguard* schreibe ich auch noch weiter … dazu wurde ich MUSENMÄßIG verurteilt …