Mystic Dream

Heute mal wieder etwas ganz besonderes für euch …

Seit etwa 10 Jahren denke ich …

dass RYAN und ich … den exakt selben Traum hatten …  😎 

Genau so lange mutmaßen einige *Konsumenten* …

die SEIN ZEUG … und MEIN ZEUG gehört haben …

dass wir das selbe *ZEUG* konsumieren …

oder zumindest beim selben DEALER kaufen …  😳  

Sowas macht einfach Spaß … auch wenn ich´s manchmal …

SEMI-IRONISCH … als *17 Minuten – INTRO* bezeichne …

*Wenn DU 15 – … 20 Minuten … voll konzentriert …

auf diesem Level gespielt hast …

fühlst DU dich … als wärst DU 2 Mal um die WELT gelaufen …

oder hättest den ATLANTIK überquert – … SCHWIMMEND …*

André C.

 

Teufelsgeiger

Wahrscheinlich haben sich in meinem letzten Beitrag … Interesse vorausgesetzt … einige Leser gefragt … ob ich jetzt vollständig den Verstand verloren habe …

Zugegeben … Angus Young mit Niccoló Paganini zu vergleichen … daaaa muss man(n) erstmal drauf kommen … aber ich stehe dazu … und ich bin sicher …

wer … wie ich … so leidenschaftlich in der Musik lebt … 

wer … ebenso … ein feines Gefühl (auch) für Gefühle anderer hat …

wer … sowohl die beiden Videos in meinen letzten 2 Beiträgen von Anfang bis ENDE gehört hat …

wer … dann jetzt diese Aufnahme von Paganinis *La Campanella* …

mit Leonid Kogan hört …

wer … daran anschließend … die Worte von Carl Guhr … liest … der mir sprichwörtlich … aus der SEELE spricht …

wer … sich das also alles … zu Gemüte führt … dürfte verstehen …

WER … bzw. … welcher TEUFEL … mich da geritten hat …  

Carl Guhr schrieb 1829 über Niccolò Paganinis Violinspiel:

Das Seelenvolle, Begeisterte, wahrhaft Eigenthümliche in Paganini’s Spiel strömt aus seiner innersten Natur. Die Gefühle und Empfindungen, die er im verwandten Busen erregen will, sind seine eigenen. In den Tönen seiner Melodien ist sein Leben rege und wach, finden wir stets sein Ich, seine Individualität. Die Trauer, die er empfunden, das Sehnen, das sein Wesen durchzieht, die Leidenschaft, die seinen Puls rascher jagt, sie alle fließen in seinen Vortrag über; […] so ist Paganini der Künstler, welcher die Welt um sich vergisst und sein eigenes Leben, wie es von Leiden durchfurcht, von Freude geglättet wurde, in Tönen wiedergebiert. Wer sein Spiel kennt, kennt auch ihn.

paganini2.jpg
In der Tat genoß Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; † 27. Mai 1840 in Nizza) schon zu Lebzeiten außerordentlichen Ruhm und Bekanntheit für sein unvergleichlich virtuoses Spiel (wozu er möglicherweise auch durch eine Bindegewebsstörung, die hypermobile Finger- und Handgelenke zur Folge hat, befähigt wurde, das Bild zeigt seine Hand). Er begeisterte und faszinierte seine Zeitgenossen in hohem Maße, aber es kursierten auch Gerüchte über seine angeblich kriminelle Vergangenheit und, vielleicht auch aufgrund seines unheimlichen Äußeren, sogar Phantastereien über seine mystischen oder sogar satanischen Verwicklungen.
Dazu passt, dass auch die Umstände, unter denen er 1840 in Nizza zu Tode kam, nie ganz geklärt werden konnten …


irgendwie bin ich doch froh … dass mein Sohn … der Geige inzwischen „abgeschworen“ hat … und sich auch der Gitarre … wenn auch einer LES PAUL … zuwendet …

es ist doch ganz gut … wenn innerhalb der Familie … naja … „besessen“ will ich jetzt nicht sagen … aaaaber … ihr wisst … was ich meine …