MUSE & HELD …die Entscheidung …

*na sag schon … Muse … wo zieht es uns hin? … La Manga … also spaniens süden …  süd-frankreich … cote d´azur … monaco … california … die hamptons … hawaii … mauritius … seychellen … Hamburg,Düsseldorf,Berlin,München … irgendwo in deutschland wird nur noch die zweite heimat sein … aber … wo geht´s uns gut … wo werden wir LEBEN … lieben … kreativ verrotten?*

im sinn hatte er noch zwei orte … die er nicht nannte … als er sie aufmunternd ansah … um ihre entscheidung zu hören … wohin die reise gehen sollte …

liebevoll nahm sie seine hand … sah gedankenverloren an ihm vorbei … aus dem fenster … als würde sie den ort suchen … den sie ihm nun beschrieb …

die form der häuser … das klima … zu den verschiedenen jahreszeiten … und wie sie diese mit ihm erleben wollte … die gegend … die fahrten im offenen cabrio entlang der küstenstraßen … das meer … die menschen … das licht im wechsel … und wie man in diesem licht mit farben spielen kann … die luft und ihr duft … wie diese luft sich anfühlt … die lungen füllt … gerüche … aus der natur … und aus der küche des kleinen chalets … die im wechsel mal seine wunschgerichte verkünden würden … die sie ihm zubereiten will … oder aber anzeigen würden … wie er mal wieder ein leckeres essen zubereitet … womit er sie gelegentlich gern verwöhnt … die stille … die kraft … die neuen impulse … die ihr neues heim ihnen geben würde …

*die BRETAGNE,mein held … ich möchte in die Bretagne …*

Des Helden dunkle Seite … (führe mich …)

oder zumindest das … was manche glauben … unter anderem auch in ihm endeckt zu haben … bzw. … entdecken zu wollen …

da hier raum für alles ist … was die berühmten drei punkte hergeben können … also alle gedanken … in allen richtungen … setze ich mich auch damit auseinander … und versuche zu lernen …

was andere … anders denkende … anders fühlende … anders liebende … und vielleicht auch mich selbst … beschäftigt …

vielleicht wird mir hier ja noch bei weiterer selbstfindung geholfen …

sturheit und ignoranz soll mir jedenfalls niemand vorwerfen können … und ehrlich gesagt … möchte ich mir sowas auch nie selbst vorwerfen müssen … wer beschränkt seinen horizont schon gern freiwillig … !?

der ist bei den meisten eh eng genug … anwesende natürlich ausgenommen

ALLES … wirklich alles habe ich wohl noch nicht begriffen … was Lars von Trier mit diesem film ( Nymphomania) sagen wollte … aber ich sage ja immer … *ALLES muss man(n) auch nicht verstehen* …

helft dem alten mann trotzdem … wenn ihr könnt …

 

Nur 3 Worte …

… um niemanden zu stören nimmt er das Telefonat direkt beim ersten Klingeln an.

* Guten Abend.* meldet er sich leise.

… am anderen Ende vernimmt er … eine ihm sehr vertraute Stimme …

* Sorry Liebster … aber ich musste dich einfach kurz anrufen. … du kannst sicher nicht frei reden, also hör einfach … was ich dir zu sagen habe …

also … hmmm … nein … so wird das nichts … ok …

Unsere gemeinsamen Stunden habe ich unglaublich schön empfunden. … nun liege ich hier … als Nachthemd trage ich dein Sweatshirt und statt meine Nase darin zu vergraben,deinen duft einzuatmen … glücklich und zufrieden einzuschlafen … hält mich die Sehnsucht wach.

… all das … was wir hatten … ich will es nochmal … immer wieder.

… angefangen mit den verspielten Küssen … die langsam immer intensiver wurden … über jede art von Zärtlichkeiten die wir tauschten … bis hin zu den Augenblicken … in denen Hingabe und Verlangen jedes Limit sprengten und wir uns liebten als gäbe es kein morgen.

Du wirst es nicht glauben, aber selbst jetzt, im Gedanken an dich, spüre ich dieses spannende Kribbeln, zitttere schon wieder leicht, … fühle deine Küsse, deine Hände auf meinem Körper … und alles in mir schreit nach dir.

Eine gewisse Traurigkeit empfinde ich, weil ich jetzt nicht in deinem Arm einschlafen darf, … aber die Vorstellung, wie unser nächstes Treffen verläuft, wie du mir immer wieder das Gefühl gibst, … Ziel und Erfüllung all deiner Träume und Wünsche zu sein, … zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht … lässt meine Augen strahlen.

Also … ruh dich aus, versuch zu schlafen … vielleicht kannst du es ja doch … und komm ganz schnell zurück zu mir.

Eigentlich wollte ich nach drei Worten wieder auflegen …

ICH LIEBE DICH ! *

If paradise is half as nice … oder … die Reise zum Mittelpunkt der Erde …

… dieses wunderschöne fleckchen erde wollte er ihr unbedingt zeigen.

die frage, … ob und wie es  weitergeht mit ihnen war jetzt nicht mehr wichtig. … minutenlang hatten sie nur schweigend auf dem warmen felsen gegenüber des herrlichen kleinen wasserfalls in dieser einsamen bucht gesessen. … ohne ein wort, ohne einen gedanken über die vergangene zeit zu verlieren, die sie beide auf so unnötige art belastet hatte.  … nur die natur genießend, in sich … dem wasserfall lauschend, … einmal nur sich selbst … und sich gegenseitig zu gehören, … auch deshalb waren sie hier.

die wärmende sonne strahlt  auf die beiden nieder, als wäre sie zufrieden, dass die liebenden hier und jetzt, … endlich ihre ruhe gefunden haben.

wenig später standen sie sich unter dem kleinen wasserfall gegenüber.  … ihre kleidung , sowie ihre scheu einander zärtlichkeiten zu schenken hatten sie längst abgelegt. … sie waren allein in dieser idylle, die kaum ein mensch vor ihnen je gesehen hatte.

es waren augenblicke der begegnung. … ihre blicke trafen sich, ihre hände trafen sich, … die sich wie verabredet hoch über den kopf dieser betörend schönen frau empor hoben, … damit sich ihre nassen körper noch enger treffen konnten.  ihre lippen trafen sich, … um küsse zu tauschen, die beide wohl nie vergessen werden, … selbst wenn sie noch 50 jahre leben sollten. ihre gedanken trafen sich, … ihre wünsche, … ihre sehnsucht, … ihre lust … und damit ihr übereinstimmen, dass sie das, … was sie verband nie aufgeben wollten.

ihr geist vereinigte sich in diesen stunden an dem „fall of fears“ … ebenso intensiv , wie ihre körper, … welche sich immer wieder suchten … und fanden.

auf den perfekten,sonnigen tag, folgte eine wundervolle, sternenklare sommernacht, bei vollmond … in der weder das ihnen so lieb gewordene rauschen des wasserfalls, … noch der mitreißende rausch ihrer sinne, … auch nur die kleinste unterbrechung erfuhren …

Ich träum‘ ich treff‘ dich ganz tief unten
der tiefste Punkt der Erde, Mariannengrabenn, Meeresgrund
Zwischen Nanga Parbat, K2 und Everest,
das Dach der Welt dort geb‘ ich dir ein Fest
Wo nichts mehr mir die Sicht verstellt
Wenn du kommst, seh‘ ich dich kommen schon vom Rand der Welt
Es gibt nichts Interessantes hier
Die Ruinen von Atlantis nur
Aber keine Spur von dir
Ich glaub‘ du kommst nicht mehr

wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich, ich dich
Keine Angst, ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst

Über’s Eis in Richtung Nordpol dort werd‘ ich dich erwarten
Werde an der Achse steh’n
Aus Feuerland in harter Traumarbeit zum Pol
wird alles dort sich nur um uns noch dreh’n
Der Polarstern direkt über mir
Dies ist der Pol ich warte hier
Nur dich kann ich weit und breit noch nirgends kommen seh’n

Ich wart‘ am falschen Pol

Wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich finde dich
Bevor du noch von selbst erwachst

bitte, bitte weck‘ mich nicht
solang ich träum‘ nur gibt es dich…

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst

Lass‘ mich schlafend heuern auf ein Schiff
Kurs: Eldorado, Punt das ist dein Heimatort
Warte an der Küste such‘ am Horizont
bis endlich ich sehe deine Segel dort
Doch der Käpt’n ist betrunken
und meistens unter Deck
Ich kann im Traum das Schiff nicht steuern
eine Klippe schlägt es Leck
Im Nordmeer ist es dann gesunken
Ein Eisberg treibt mich weg

Ich glaub‘ ich werde lange warten
Punt bleibt unentdeckt

Wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst
Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich finde dich
Am Halbschlafittchen pack‘ ich dich
und ziehe dich zu mir
Denn du träumst mich, ich dich
ich träum‘ dich, du mich
Wir träumen uns beide wach

Mädchentraum

BOCHUM  !

… er verlässt die sporthalle, der stadt seiner jugend, … die sporttasche über die schulter geworfen. .. nicht mehr auf lässigkeit bedacht,  … den sieg davon getragen, …  frisch geduscht, … sich wohl fühlend, … totzdem nachdenklich, … eigentlich wie damals, … nähert er sich, … etwa 15 jahre später nicht mehr einem „moped“, …  wovon zu damaliger zeit alle träumten, … sondern einem traum auf vier rädern … einem von der sorte … schnell,schön,stark …

der kampf war weniger hart, … als er es erwartet hatte, obwohl er der meinung seiner alten kumpel, schon beim ersten aufeinandertreffen nicht wirklich folgen konnte. … dieser junge war sicher begabt, verdammt gut aussehend. … durch die erfolge der letzten jahre vielversprechend, … aber als „the HOPE“, …  ging er vor seinem unbestechlichen auge nicht wirklich durch.

im kampf selbst, … bewahrheitete sich seine anfängliche beobachtung. … dieser  „Modelathlet“ mitte 20, … bestach durch eine menge vorzüge. … die meisten, … hatte er dem jahrelangen training durch die damaligen weggefährten seines heutigen gegners zu verdanken. … sie hatten ihn wirklich gut vorbereitet. … aber dem willen des mannes, … den sie durch seine jügsten verletzungen (fast totalausfall des linken unterarms) … für das geeignete „OPFER“ hielten, … war der junge mann, zu diesem zeitpunkt, noch nicht ganz gewachsen. … im gegenteil.

… angeschlagene „Wölfe“ sind am gefährlichsten. … dieses hatte sich auch heute schon nach wenigen runden bewahrheitet. … und eine andere, … damals ,…  zu „Lobo´s“ besten zeiten aufgestellte regel. :

* ES KANN NUR EINEN GEBEN !!! *

die schlagfolge war lehrbuchhaft, …
mit einer überraschung. … wie „überraschend“.   😉

KO! … dritte runde. … nach großem punktvorteil. … das beste … und eindeutigste … result … you can get. …

nun ging er also auf seinen dunklen wagen zu , … freute sich auf die heimfahrt, .. mit musik … PINK FLOYD sollte es sein. …

als er vor der fahrertür steht … sie öffnet … stellt sich plötzlich, eine mehr als attraktive , weibliche gestalt, …  aus dem dunkel vor seinen wagen.

… nicht, dass er sie nicht schon weit vorher bemerkte, … aber  … … … als er jetzt in ihr hübsches gesicht blickt … ist er zum ersten mal froh … einen kampf … nicht kämpfen zu müssen.

*hey, Sweety.* … flötet er , …  versucht gleichgültig zu wirken … und öffnete die fahrertür … obwohl sie halb versperrt war … durch sie.

sie gibt die tür halb frei … doch sie wusste genau, … dass er sich jetzt nicht einfach ins auto werfen würde.

…  so standen sie sich , nach einem sekundenbruchteil, … an der tür des autos , … auge in auge … gegenüber.

sie funkelte ihn aus augen an, … die alles hätten sagen können ….

nur eins nicht :

*ich hab auf dich gewartet ! * … was aber exakt das ist … was seine ohren ihn hören lassen …

er nimmt sie kurz in den arm, hält sie  mit ausgestreckten händen wie zur ansicht fest, … lächelt freundlich und verwundert sie mit seinen warmen, verbindlichen worten. …

* mein Gott, … was ist nur für eine bezaubernde frau aus dir geworden. … wie geht es dir? … was ist aus deiner familie geworden? … was machen … … …

* sag nicht, … du kennst mich noch …* … unterbricht sie ihn zaghaft.  * … ich dachte, du hast damals nichtmal bemerkt,  dass es mich überhaupt gibt. … als ich von eurem geplanten kampf hörte, hab ich meinen bruder gefragt, ob er mich mitnimmt … das hat er gemacht … mich aber in die vierte reihe gesetzt … allein.*

* natürlich kenn ich dich noch. die süße kleine schwester von Peter und Isabell. du mußt ca 12 gewesen sein. … hab deine schwester immer damit aufgezogen, … dass ich mit dir durchbrenne sobald du 18 bist. … sie war manchmal fast eifersüchtig auf dich. … sie muss geahnt haben, dass du konkurenzlos schön wirst. … geht es ihr gut? … was macht sie ? … und sag schon, Sandy, … wie ist es dir ergangen?*

… er schien wirklich interessiert zu sein. … an ihr, an seiner damaligen freundin … und an ihrer sicht der dinge … von damals und heute.

* sie hat lang geweint, als du damals nach Amiland abgehauen bist … nur um ein jahr lang dort zu spielen und leute zu verhauen.  … verstanden haben es die wenigsten hier. … für viele hier warst du so eine art … HELD. … für mich auch.  13, … ich war 13 … und das mit dem durchbrennen … hab ich während der jahre … im gedanken, gefühlte 1000 mal durchgespielt … selten in der jugendfreien version.*  

* hätte ich geahnt, dass du mich mochtest, … wäre ich doch NIEMALS gegangen, Kleines. * …
er lächelt sie mit gespielter verlegenheit an, … so verschämt,  so  entwaffnend, dass sie fast versucht war  ihm zu glauben. … er beherrschte es noch immer. dieses spiel, mit allem und jedem. … für sie hatte er auch jetzt, so viele jahre nachdem er die kleine schwester seiner damaligen freundin so beeindruckte, … nicht an reiz verloren. … ja, … er war reizvoll für sie und das brachte sie mit der ganzen körpersprache … einer inzwischen erwachsenen, … sinnlichen und überaus erotischen frau zum ausdruck.  …

hier brannte die luft. … und seine kehle … denn bis auf die übliche flasche Evian … nahm er wie immer nichts mit an den ring.

da doch einige „eingeweihte“ den kleinen fight sehen wollten, sah er zwar ihren bruder unter den zuschauern, … aber sie hatte er nicht gesehen. das hätte wahrscheinlich auch nur seine konzentration gestört, … denn jetzt, … in „ruhe betrachtet“ … sah er, dass es mehr als einen guten grund gab, … bei dieser frau „unruhig“ zu werden.

* sag mal,Sandy, … hast du lust auf einen drink? … wollte eh bis morgen in der stadt bleiben. … wenn du magst, suchen wir ein hotel für mich, … machen es uns in der hotelbar gemütlich, reden über gott und die welt … über alte zeiten … und wenn du heim willst … ruf ich dir ein taxi. *

grinsend mustert sie ihn von oben bis unten … und wieder zurück.
* der Lobo, den hier alle kannten, … hätte die möglichkeit von vorn herein ausgeschlossen, dass eine frau nicht die nacht mit ihm verbringen will. *

… seine erklärung, dass viel von seinem damaligen ruf … „total“ überzogen dargestellt wurde, hörte sie gar nicht. … sie schaute auf seinen mund während er sprach … und fragte sich, … ob seine küsse wohl wirklich so atemberaubend wären, … wie sie es mehr als 1000mal von ihrer „großen“ schwester gehört hatte.

in der nächsten sekunde saßen sie in dem sportlichen auto und los ging die fahrt durch die so vertraute stadt bei nacht.
sie genoss es neben ihm durch die lichter der city stadtauswärts zu rollen und als sie das lichtermeer hinter sich hatten, erfuhr sie auch, … was so besonders an seinem fahrstil war. … so wie er fuhr, … so lebte er.  … von umsichtig , über leidenschaftlich bis rasannt. … immer einfühlsam, … immer der situation angemessen. … und die situation, … bestimmter er selbst. IMMER. …  so und so ähnlich, beschrieb ihn ihre schwester auch in anderen bereichen des lebens. … aber , … davon wollte sie sich ja selbst ein bild machen. … so viel zum plan. 

nach der kurzen, angenehmen fahrt zu einem schönen romantik-hotel etwas außerhalb der stadt … fanden sie sich schon bald an der theke , der gemütlichen kleinen hotelbar wieder. … sie nippte an ihrem  73er Chablis, er an einem Single Malt aus den Highlands.(zirka ebenso alt)

… die unterhaltung war anregend und abwechslungsreich. … viele themen lagen in der vergangenheit. … einiges aber auch im hier und jetzt. … einiges, … auch in kleinen phantasieen, die sie jetzt immer häufiger austauschten. … viele davon, drehten sich dabei um vorstellungen, … wie dieser abend weiter gehen könnte. … ein taxi, spielte weder in seinen, … noch in ihren überlegungen eine rolle. 

… längst waren sie ganz allein in der kleinen hotelbar.

… sie tanzten einen  langsamen Blues, zu einem uralten song von  Uriah Heep, als sie den kopf von seiner schulter nahm, ihn neugierig lächelnd ansah und fragte :

* du spielst also keinen fußball mehr, leute beschützen willst du auch aufgeben, die autobranche gefällt dir auch nicht mehr, mit hunden arbeiten willst du auch nicht mehr und im ring wird man dich auch nicht mehr sehen. … offiziell.

sag mal … ist deine leidenschaft für das schöne geschlecht auch gestorben ? *

… ihr war klar, dass sie ihn damit in die enge trieb, … ihm nur noch die wahl zwischen rückzug und angriff gab. … neutral , … war jetzt keine option mehr.

… so fuhr er mit der hand über ihre warme wange, strich ihr haar aus ihren erwartungsvoll blickenden augen, … er neigte leicht ihren kopf und sie schloß auch dann ihre augen noch nicht, als sich ihre lippen zum ersten mal berührten. … diese ersten zarten, ermutigenden und unendlich sanften berührungen wollte sie noch nutzen, … in seinem gesicht zu lesen, … antworten zu suchen, was er wohl denkt. … die antworten suchte sie vergebens, … aber als sie die augen schloss, … ihren mund leicht öffnete, zuließ, … dass dieser kuß zu einem intensiven, sinnlichen erlebnis wurde, … da ersetzte ihr gefühl jede antwort, auf alle fragen , … die sie hätte stellen können.

… ihre beine wollten tatsächlich einen moment lang nachgeben und es war mindestens so „kitschig“ , … wie sich es sich so oft erträumt hatte. … eine angenehme wärme … und ein wohliges kribbeln stieg in ihr auf.
… dieser kuß wurde so innig, … als hätten sie sich nach all den jahren endlich gefunden. … so vertraut.
… dieser kuß war aber zugleich so spannend und elektrisierend, … als wäre sie diesem kerl erst grad in diesem moment zum ersten mal begegnet … und ihm im ersten augenblick verfallen. … und er ihr.

ungeniert gaben sich beide dem moment hin. … die küsse genießend, … mit vorsichtigen, neugierigen händen untermauerten sie das erleben, … indem sie einander behutsam erforschten. … sie zeichnete mit sanften, fast zitternden fingern seine gesichtskonturen nach, … spürte lächelnd seinen 3-tage-bart von dem sie nie gedacht hätte, sowas mal an einem mann attraktiv zu finden. … dass sein kopf ähnlich gut „rasiert“ war, … fand aber auf anhieb ihr gefallen. … alles in allem, … musste er wohl so „respekt einflößend“ aussehen, … allein um seine weiche, zärtliche seite zu kaschieren. … sie lächelte zum wiederholten mal innerlich … amüsiert von ihrer eigenen „erklärung“.

… ihre hände wanderten weiter, über seine gewaltige brust und seine breiten schultern. … letzlich hielt sie sich mit ihren händen an seinen muskulösen oberarmen fest. … als sie seine zärtlichen hände über ihren rücken „schweben“ spürte … und er wie zufällig mit der außenseite seiner rechten hand ihren linken brustansatz streifte, … merkte sie, dass da ein ziemliches verlangen in ihr aufkam.

… zum glück , war der nächste song noch langsamer und so tanzten sie weiter, bzw. … bewegten sie sich kaum wahrnehmbar zur musik,  … küssten und streichelten sich und irgendwann, … während er zärtlich ihren hals küsste, hörte sie die frage, … die sie , … falls sie nicht bald gekommen wäre , … selbst gestellt hätte …

* … willst du die nacht mit mir verbringen?* … fragte er mit ruhiger stimme … und sie antwortete mit einem leidenschaftlichen kuss, der auf die hingabe schließen ließ, … mit der sie sich ihm kurze zeit später schenken wollte.

der freundliche barkeeper gab ihnen die gewünschte flasche Glenmorangie und den eiskühler mit der neugeöffneten flasche Chablis mit, … schrieb alles auf die rechnung und verabschiedete sich mit der hoffnung auf eine „angenehme“ nacht.

* … sag mal, Sandy … war er wie du es erwartet hast? * … erkundigte er sich und sah ihr tief in ihre strahlenden augen.

* … wer war wie ? * … fragte sie, als hätte sie keine ahnung , worauf er nur hinaus wollte.

* … der kuß. … unser erster kuß. … du sagtest vorher mal, … du hast dir oft vorgestellt , wie es wäre, wenn wir uns küssen.*

… er schien es wirklich wissen zu wollen. … männer brauchen wohl alle bestätigung die sie kriegen können, lächelte sie wieder innerlich und antwortete mit einem flüchtigen kuss und den worten: …

* … perfect, sir. … absolut perfect. … ich frage mich, starker mann, … was zum teufel du tun willst, um das irgendwie zu toppen? *

wieder war eine leichte provokation in ihrer stimme, die durch ihr minenspiel und ihre fast angriffslustig funkelnden augen unterstrichen wurde. … ein fast tröstlich wirkender kuss folgte, mit dem gehauchten bekenntnis an seinem ohr :

* manches, … kann man auch gar nicht toppen. … muss man auch gar nicht.*

* manches aber auch doch. … wenn du viel , viel zeit hast, … können wir es ja mal versuchen.* … während dieser worte, hob er sie mit spielerischer leichtigkeit an, trug sie durch das goßzügig ausgelegte zimmer, legte sie behutsam auf das riesige King-size-bett und seine sanften hände versprachen ihr eine steigerung von „absolut allem“ … was sie sich bisher ausmalte. … es war unglaublich, was diese hände bei ihr auslösten.

den armen kerl im Boxring schickten sie schlafen und bei ihr weckten sie so ziemlich jeden wunsch nach erfüllung, … den sie in ihren phantasievollsten träumen hatte.

woimmer diese hände sie berührten, … legten sie kleine brände. … seine finger schickten sich an, … ein feuer nach dem anderen zu entfachen … sein mund erreichte jeden „brandherd“ … nur kurze zeit später. … wie sie schnell feststellte , … nicht um zu löschen. …

ihr erster orgasmus „überraschte“ sie selbst. … sie war nicht einmal komplett ausgezogen, als sie sich fast an ihm festkrallte, … nahezu ungläubig stammelte:

* ich glaub das nicht. … das ist der wahnsinn. … ich halt das nicht aus.*

… mit liebevollem blick schaute er sie an. … registrierte zufrieden wie die anspannung aus ihrem wundervollen körper wich.
er betrachtete ihre ganze schönheit, … als nehme er sie erst jetzt so richtig wahr, … atmete sie tief ein, als wollte er ihren betörenden duft für immer „speichern“.   spätestens in diesem augenblick fasste er den entschluss, diese nacht für sie genau so unvergesslich werden zu lassen, … wie ihr anblick es für ihn war …

* … das nehm ich als kompliment, Sandy … als großes , … sehr großes kompliment. … und als verpflichtung … verdammt ja … als die verpflichtung dir etwas außergewöhnliches zu schenken. … schenken ist nicht das richtige wort … lass uns tauschen … wir tauschen einen traum … gegen eine erinnerung … eine unvergessliche erinnerung* … hörte sie seine ruhige dunkle stimme sagen …  während er fortfuhr die innenseiten ihrer oberschenkel zu küssen … und sie von ihrem zweiten … noch verbliebenen halterlosen strumpf zu befreien … ihrem inzwischen letzten kleidungsstück …

Schweigen ist feige

hallo geschockte (blog)-welt …

muss ich mich jetzt auch noch zu wort melden?

nö … eigentlich nicht …

hab ich das bedürfnis mich irgendwie zu äußern … zu all dem wahnsinn?

nö … eigentlich nicht …

habe ich irgendwelche ansichten … die unbedingt geäußert werden müssen … weil sie nicht schon zigfach von anderen in die welt geschickt wurden?

nein … auch der held ist ein mensch … mit gefühlen … trauer … wut … angst … auch der held arbeitet hier mit worten … vielleicht würde er mit anderen worten arbeiten als andere … wenn er das gefühl hätte … dass es sinn machen würde … irgendwas oder irgendwen bewegen könnte … aber nein … solchen größenwahn kann selbst der held nicht spielen … so gern er auch würde …

bevor ich hier noch tausend fragen stelle … die alle mit NEIN … oder dem vergleichsweise flappsigen nö … zu beantworten wären … lasst uns vielleicht doch den ein oder anderen gedanken teilen …

SCHWEIGEN … TAUGT MEINER MEINUNG NACH NICHT ALS ANTWORT …

schweigen ist feige … schweigen ist kein widerspruch … und nicht zu widersprechen wäre falsch … nein es wäre nicht … es ist …

so „ANTWORTE“ ich doch lieber … auch wenn´s nicht das geringste ändern wird … wenigstens wird es dann schwerer … mich falsch zu verstehen … auch wenn ich sicher bin … dass es einigen möglich sein wird … selbst zwischen meinen zeilen etwas zu lesen … was da eindeutig nicht steht …

ohnmächtige wut … ist kein guter berater … sich einen sprengstoffgürtel umzuschnallen oder mit maschinengewehren minutenlang auf wehrlose menschen zu schießen … bis sich nichts mehr rührt … aber ganz sicher auch nicht.

alles radikale ist abzulehnen …denke ich nicht nur in politischen angelegenheiten … auch die seite … die diesem fanatismus den fruchtbaren boden geliefert hat … sprich unsere doch so aufgeklärte westliche welt … mit ihrem ausgeprägten geschäftssinn … ist verabscheuungswürdig … was schreibe ich denn hier von  WÜRDE … absolut unwürdig ist das alles … auf beiden seiten … und leiden … werden niemals die … welche wirklich schuld tragen … das müssten eigentlich alle begriffen haben … leiden … werden … wie eigentlich immer … am meisten die … die am wenigsten dafür können … dass diese situation eskaliert … und das … was wir alle bis jetzt erleiden … ist ganz sicher nur der anfang …

am ende des tages … wird es nicht möglich sein … „sich raus zu halten“ … jeder wird für das kämpfen müssen … was er für „lebenswert“ hält … für sich … und  menschen … die ihm nahe sind … und jeder wird für sich entscheiden müssen … wer ihm „nah“ ist … bzw. „näher“

helden … und jeder der für das kämpft … was er für wichtig/richtig hält … darf/wird sich als held sehen … werden für werte kämpfen müssen … die längst niemand mehr für selbstverständlich halten sollte … und sie werden gezwungen sein … mit allen ihnen zur verfügung stehenden möglichkeiten zu kämpfen … nicht nur mit worten.

ob man … und wer überhaupt … den kampf wirklich wollte … wird man auf beiden seiten nicht fragen … nicht zuletzt weil einige wenige … es so wollen … weil frieden und die bereitschaft miteinander/nebeneinander zu leben … einfach nicht gut für´s geschäft ist …

schluss mit lustig … bzw. … schluss mit ernst was hat der arme kerl denn nur getan? … für mich war´s das … (m)ein blog ist nicht für so´n zeug gemacht … deshalb gibt es bei mir ab sofort wieder musik … heiteres … und eine „gewaltige“ ladung romantik … * MUSE &HELD * … davon wird mehrfach zu schreibsln sein … das gehört zu meinen kernkompetenzen … das darf man/FRAU von einem „verirgendwasten“ helden erwarten … da scheue ich auch nicht davor zurück … gelegentlich mit mehr oder weniger pikanten einzelheiten zu langweilen …

Tausend mal … (Muse & Held)

sie öffnet die tür … und schaut verwundert in sein gesicht … tatsächlich … da war er … nicht dass sie es sich nicht schon mehr als …

tausend mal gewünscht hätten … in langen nächten an der tastatur … wo sie sich oft so nah waren … sich ihre sehnsucht gestanden … aber immer doch einige hundert kilometer voneinander entfernt waren …

tausend mal hatten sie sich versprochen endlich diesen schritt zu gehen …

tausend mal miteinander geträumt … wie es sein wird … wenn nichts mehr sie trennt …

jetzt stehen sie sich gegenüber … umarmen sich still … spüren einander zum ersten mal …

er nimmt ihr gesicht in seine hände … schaut sie an … und küsst ihre stirn …

Der Ausweg aus der Spaßgesellschaft

Na Suuuuper …  hörte ich mich sagen und schon stand die „schwer arbeitende“ ehefrau in der schlafzimmertür.

viiiiiel zu früh. … scheiß „gleit“ zeit. …

… soooo früh feierabend … allein zum schutz der privatsphäre … also meiner privatsphäre … sollte das weib wenigstens anrufen … wenn sie schon blau machen muss …

also ehrlich … das hätte doch richtig peinlich werden können … man(n) stelle sich vor … die gattin würde ihn beim onanieren erwischen … zum glück würde es mir nie einfallen … mich selbst um sachen zu kümmern … die in zarter hand einer willigen gespielin … wesentlich besser aufgehoben sind …

aber jetzt auch noch rumkeifen …

von wegen … “ beste freundin“ und so … also ehrlich …

ich persönlich fand die süße kleine … mit den tollen augen damals  ja viel besser … das war eine „beste freundin“ nach meinem geschmack … und sooo loyal … die gute hat sich wirklich minutenlang geziert … immer wieder betont … dass sie sowas noch niiie gemacht hat … und es auch niiie tun würde … wenn sie nicht schon in mich verknallt gewesen wäre … lang bevor sie mich damals ungeschickter weise … meiner jetzigen ehefrau vorgestellt hat …

diese selbstlosigkeit muss man (frau) erstmal aufbringen …

aber nein das arme geschöpf … war ja nur solang … ihre „beste freundin“ … bis die launische gattin … im Mai schon mal so unangemessen früh dienstschluß hatte.

und … wer ist wieder mal schuld ?

klar … wahrscheinlich ICH … oder was ? … tztztz …

jetzt wird die „betrogene“ auch noch unsachlich …

von wegen … *alles vögeln was bei 3 nicht auf dem baum ist* … so ein unfug … ich kenne wirklich einige damen … die leidenschaftlich und gern poppen … entschuldigung … „guten sex haben“ … aber nicht eine einzige … die das bedürfnis hat … mehrmals täglich auf irgendwelche bäume zu klettern … um sich eben solcher aktivitäten zu entziehen …

außerdem bin ich bei weitem nicht so flexibel … wie die arbeitszeit der jetzt ziemlich angriffslustig wirkenden gattin … das möchte ich ausdrücklich betonen …

apropos FLEXIBEL …

rückt jetzt etwa als nächste beste freundin automatisch die spaßbremse nach … die es bisher auf nur platz zwei geschafft hat ???

hmmm … das wäre DÖRTE.

alles was recht ist … aber soooo flexibel bin ich wirklich nicht … das tu ich mir nicht an … ich will meinen körper verwöhnen … und nicht verarschen …

hier ein song über Dörte … von Rainald …

der kennt sie wohl näher …

das geht also gar nicht … das siehst du doch ein … sag mal … was hast du eigentlich heute noch so vor … ?

„Wilde Drohung“ vom Wild Dude und andere erfreuliche Tatsachen …

manche texte … brauch der held gar nicht selbst schreiben …

leute wie Peter Fox liefern nicht zum ersten mal … perfektes zeug … für meinen innerlichen „Reichsparteitag“ … den ich ab und an doch noch erlebe … auch wenn ich selbst nicht wirklich verstehe … wo ich das noch her nehme …

sollte sich jetzt irgendwer aufregen …

wegen „reichsparteitag“ … political correctness und so …

*BITTE , BITTE … halt´s MAUL … sonst muss ich dich TÖTEN …*

das würde dir auch nicht gefallen … von der „correctness“ will ich gar nicht reden

by the way … wer würde schon einen „irgendwer“ vermissen … aber gut jetzt … das muss warnung genug sein …

allen mir wohlgesonnenen menschen wünsche ich viel freude an dem folgenden WERK … eines in meinen augen … vor allem ohren … unFUCKINGfassbar begnadeten künstlers …

wie gesagt … ich bin mir „ziemlich“ sicher … ach was sage ich … absoFUCKINGlut sicher bin ich mir … dass er den text für mich geschrieben hat …

STADTAFFE SONGTEXT

In einer Stadt voller Affen bin ich der King
weil ich mit schiefer Grimasse für die Massen sing
Die Weibchen kreischen, alle Affen springen
Schönes Ding, dass ich der angesagte Affe bin

Ich häng ab, hab ’n Hammer-Tag
Ein paar Primaten und ein Fass Havanna Club
Ich pose, hab Stil vor der Kamera
Und verdien viel Banana, na na na

Mit meiner Affenpower zelebrier ich Gassenhauer
Bräute kriegen Nackenschauer, ihre Macker macht das sauer
Sie macht nen Kussmund, ich schmeiß für sie ’n Bus um
Steh in der Sonne und trommel auf der Brust rum

Rotes Fell, dicker Kopf, sehe aus wie ’n junger Gott
Mütter schließen ab, Stuten fliehen im Galopp
Ich seh ne blonde Frau, klau sie vom Balkon
und sie krault mich all night long

[Chorus]
Alles is bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen is voll und stinkt
Smog in den Lungen, bin drauf und grins‘
Ich steige auf ein Haus und ihr hört mich singen
Alles ist bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen ist voll und stinkt
Wir feiern ohne Grund, komm rauch und trink
Die Party ist gelungen, wir sind taub und blind

In einer Stadt voller Affen ist es laut und stinkt
Alles blinkt, man wird taub und blind
Wir feiern ausgelassen, ich rauch und trink
Affen feiern auch, wenn sie traurig sind

Durch die Stadt weht ein rauer Wind
Man trifft Rudel junger Hunde, die sauer sind
Sie haben zu viel Zeit, die Kläffer suchen Streit
Ich seh‘ zu, dass ich bei drei auf der Mauer bin

Tausend Tonnen Taubenshit, alles grau und versifft
Jeden Müll ins Maul gekippt
Die Affen werden faul und dick
Du bist nicht fit und wirst gefressen
Ungekaut, kurz verdaut und für immer vergessen

Ist mir egal, ich kann nicht mit dem Dreck
und ohne kann ich auch nicht
Bin gut drauf wie ’ne Horde Kinder ohne Aufsicht
Nervt mich der Lärm, thron ich auf’m Fernsehturm und genieß die Aussicht

[Chorus]
Alles is bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen is voll und stinkt
Smog in den Lungen, bin drauf und grins‘
Ich steige auf ein Haus und ihr hört mich singen
Alles ist bunt, laut und blinkt,
Stadt voller Affen ist voll und stinkt
Wir feiern ohne Grund, komm rauch und trink
Die Party ist gelungen: wir sind taub und blind

Geht ihm aus der Flugbahn
er schwingt um’n Block muss Platz genug haben
er klaut den Shops die Neonbuchstaben
Schreibt in die Nacht seinen Vor- und Zunamen
Von Neukölln bis rauf zum Ku’damm
macht er den Affen und ihr wollt Zugaben
Ein Primat muss keinen Beruf haben
Ein Stadtaffe muss die Stadt im Blut haben

have a nice day … Ladies and Gents …

Insomnia

gedanken … drehen sich wieder im kreis …

worte … erfreuen … überraschen … verwirren …

geständnis … bringt glücksgefühl … und angst …

gefühle … ausgelöst … losgelöst … lösen bedenken auf …

eigendynamik … wenn auch nicht angestrebt … lässt sich … nicht steuern …

spiel … ohne regeln … das nie ein spiel war …

die kugel rollt … ist auf dem weg …

alles kann … nichts muss … aber … es wird … es … ist …

schlaflos … mit dir … ohne dich …