EReignisreich

Die GROßE … hat ein sehr erfreuliches Abschlusszeugnis bekommen und inzwischen ihre Abschlussfeier hinter sich … wo ihre jüngere Schwester tolle Fotos gemacht hat … 

Heute ist da schon wieder ein  Termin an der neuen Schule …

und die Praktika für´s erste Jahr hat SIE heute morgen auch direkt eingetütet …

Papa stolz …

Das JÜNGSTE (Kind/Mädchen) … (die mit der Lese/Foto-Leidenschaft) hat Freitag im Rahmen der Talentförderung der Schule … ihre (Experten)-Arbeit … mit Erfolg  präsentiert …

Bei der Ehrung danach … gab´s großen Beifall … und das Angebot der verantwortlichen Kurs-Lehrerin … zukünftige Schul-Ereignisse … mit ihrer Kamera zu dokumentieren … 

Papa stolz …

Der Zwillings-Bruder … blickt auf eine weniger erfolgreiche Saison zurück … 

Persönlich war die sportliche Leistung des jungen Helden sogar noch ganz „okay“ aber … die Mannschaft blieb mindestens so weit hinter den Erwartungen zurück … wie mein lieber Sohn … hinter den schulischen Anforderungen … die man(n) … an einen halbwegs intelligenten jungen Menschen stellen darf …

Das war bestenfalls MittelMÄßIG … 

ZU deutsch:

Der junge Mann ist ziemlich talentiert … aber was SCHULE betrifft …

ähnlich FAUL … wie sein Erzeuger …  😳 

Papa leicht frustriert … aber trotzdem stolz … 

Natürlich konnte der stolze Papa es sich nicht verkneifen … die Ferienzeit mit diesem Klassiker von Alice Cooper einzuläuten …

Rockige Kids …

gute Akustik in der Aula …

und ein ambitioniertes Lehrer-Kollegium mit Potenzial …  

Und jetzt … wird der Sommer gerockt …

Mädchentraum

BOCHUM  !

… er verlässt die sporthalle, der stadt seiner jugend, … die sporttasche über die schulter geworfen. .. nicht mehr auf lässigkeit bedacht,  … den sieg davon getragen, …  frisch geduscht, … sich wohl fühlend, … totzdem nachdenklich, … eigentlich wie damals, … nähert er sich, … etwa 15 jahre später nicht mehr einem „moped“, …  wovon zu damaliger zeit alle träumten, … sondern einem traum auf vier rädern … einem von der sorte … schnell,schön,stark …

der kampf war weniger hart, … als er es erwartet hatte, obwohl er der meinung seiner alten kumpel, schon beim ersten aufeinandertreffen nicht wirklich folgen konnte. … dieser junge war sicher begabt, verdammt gut aussehend. … durch die erfolge der letzten jahre vielversprechend, … aber als „the HOPE“, …  ging er vor seinem unbestechlichen auge nicht wirklich durch.

im kampf selbst, … bewahrheitete sich seine anfängliche beobachtung. … dieser  „Modelathlet“ mitte 20, … bestach durch eine menge vorzüge. … die meisten, … hatte er dem jahrelangen training durch die damaligen weggefährten seines heutigen gegners zu verdanken. … sie hatten ihn wirklich gut vorbereitet. … aber dem willen des mannes, … den sie durch seine jügsten verletzungen (fast totalausfall des linken unterarms) … für das geeignete „OPFER“ hielten, … war der junge mann, zu diesem zeitpunkt, noch nicht ganz gewachsen. … im gegenteil.

… angeschlagene „Wölfe“ sind am gefährlichsten. … dieses hatte sich auch heute schon nach wenigen runden bewahrheitet. … und eine andere, … damals ,…  zu „Lobo´s“ besten zeiten aufgestellte regel. :

* ES KANN NUR EINEN GEBEN !!! *

die schlagfolge war lehrbuchhaft, …
mit einer überraschung. … wie „überraschend“.   😉

KO! … dritte runde. … nach großem punktvorteil. … das beste … und eindeutigste … result … you can get. …

nun ging er also auf seinen dunklen wagen zu , … freute sich auf die heimfahrt, .. mit musik … PINK FLOYD sollte es sein. …

als er vor der fahrertür steht … sie öffnet … stellt sich plötzlich, eine mehr als attraktive , weibliche gestalt, …  aus dem dunkel vor seinen wagen.

… nicht, dass er sie nicht schon weit vorher bemerkte, … aber  … … … als er jetzt in ihr hübsches gesicht blickt … ist er zum ersten mal froh … einen kampf … nicht kämpfen zu müssen.

*hey, Sweety.* … flötet er , …  versucht gleichgültig zu wirken … und öffnete die fahrertür … obwohl sie halb versperrt war … durch sie.

sie gibt die tür halb frei … doch sie wusste genau, … dass er sich jetzt nicht einfach ins auto werfen würde.

…  so standen sie sich , nach einem sekundenbruchteil, … an der tür des autos , … auge in auge … gegenüber.

sie funkelte ihn aus augen an, … die alles hätten sagen können ….

nur eins nicht :

*ich hab auf dich gewartet ! * … was aber exakt das ist … was seine ohren ihn hören lassen …

er nimmt sie kurz in den arm, hält sie  mit ausgestreckten händen wie zur ansicht fest, … lächelt freundlich und verwundert sie mit seinen warmen, verbindlichen worten. …

* mein Gott, … was ist nur für eine bezaubernde frau aus dir geworden. … wie geht es dir? … was ist aus deiner familie geworden? … was machen … … …

* sag nicht, … du kennst mich noch …* … unterbricht sie ihn zaghaft.  * … ich dachte, du hast damals nichtmal bemerkt,  dass es mich überhaupt gibt. … als ich von eurem geplanten kampf hörte, hab ich meinen bruder gefragt, ob er mich mitnimmt … das hat er gemacht … mich aber in die vierte reihe gesetzt … allein.*

* natürlich kenn ich dich noch. die süße kleine schwester von Peter und Isabell. du mußt ca 12 gewesen sein. … hab deine schwester immer damit aufgezogen, … dass ich mit dir durchbrenne sobald du 18 bist. … sie war manchmal fast eifersüchtig auf dich. … sie muss geahnt haben, dass du konkurenzlos schön wirst. … geht es ihr gut? … was macht sie ? … und sag schon, Sandy, … wie ist es dir ergangen?*

… er schien wirklich interessiert zu sein. … an ihr, an seiner damaligen freundin … und an ihrer sicht der dinge … von damals und heute.

* sie hat lang geweint, als du damals nach Amiland abgehauen bist … nur um ein jahr lang dort zu spielen und leute zu verhauen.  … verstanden haben es die wenigsten hier. … für viele hier warst du so eine art … HELD. … für mich auch.  13, … ich war 13 … und das mit dem durchbrennen … hab ich während der jahre … im gedanken, gefühlte 1000 mal durchgespielt … selten in der jugendfreien version.*  

* hätte ich geahnt, dass du mich mochtest, … wäre ich doch NIEMALS gegangen, Kleines. * …
er lächelt sie mit gespielter verlegenheit an, … so verschämt,  so  entwaffnend, dass sie fast versucht war  ihm zu glauben. … er beherrschte es noch immer. dieses spiel, mit allem und jedem. … für sie hatte er auch jetzt, so viele jahre nachdem er die kleine schwester seiner damaligen freundin so beeindruckte, … nicht an reiz verloren. … ja, … er war reizvoll für sie und das brachte sie mit der ganzen körpersprache … einer inzwischen erwachsenen, … sinnlichen und überaus erotischen frau zum ausdruck.  …

hier brannte die luft. … und seine kehle … denn bis auf die übliche flasche Evian … nahm er wie immer nichts mit an den ring.

da doch einige „eingeweihte“ den kleinen fight sehen wollten, sah er zwar ihren bruder unter den zuschauern, … aber sie hatte er nicht gesehen. das hätte wahrscheinlich auch nur seine konzentration gestört, … denn jetzt, … in „ruhe betrachtet“ … sah er, dass es mehr als einen guten grund gab, … bei dieser frau „unruhig“ zu werden.

* sag mal,Sandy, … hast du lust auf einen drink? … wollte eh bis morgen in der stadt bleiben. … wenn du magst, suchen wir ein hotel für mich, … machen es uns in der hotelbar gemütlich, reden über gott und die welt … über alte zeiten … und wenn du heim willst … ruf ich dir ein taxi. *

grinsend mustert sie ihn von oben bis unten … und wieder zurück.
* der Lobo, den hier alle kannten, … hätte die möglichkeit von vorn herein ausgeschlossen, dass eine frau nicht die nacht mit ihm verbringen will. *

… seine erklärung, dass viel von seinem damaligen ruf … „total“ überzogen dargestellt wurde, hörte sie gar nicht. … sie schaute auf seinen mund während er sprach … und fragte sich, … ob seine küsse wohl wirklich so atemberaubend wären, … wie sie es mehr als 1000mal von ihrer „großen“ schwester gehört hatte.

in der nächsten sekunde saßen sie in dem sportlichen auto und los ging die fahrt durch die so vertraute stadt bei nacht.
sie genoss es neben ihm durch die lichter der city stadtauswärts zu rollen und als sie das lichtermeer hinter sich hatten, erfuhr sie auch, … was so besonders an seinem fahrstil war. … so wie er fuhr, … so lebte er.  … von umsichtig , über leidenschaftlich bis rasannt. … immer einfühlsam, … immer der situation angemessen. … und die situation, … bestimmter er selbst. IMMER. …  so und so ähnlich, beschrieb ihn ihre schwester auch in anderen bereichen des lebens. … aber , … davon wollte sie sich ja selbst ein bild machen. … so viel zum plan. 

nach der kurzen, angenehmen fahrt zu einem schönen romantik-hotel etwas außerhalb der stadt … fanden sie sich schon bald an der theke , der gemütlichen kleinen hotelbar wieder. … sie nippte an ihrem  73er Chablis, er an einem Single Malt aus den Highlands.(zirka ebenso alt)

… die unterhaltung war anregend und abwechslungsreich. … viele themen lagen in der vergangenheit. … einiges aber auch im hier und jetzt. … einiges, … auch in kleinen phantasieen, die sie jetzt immer häufiger austauschten. … viele davon, drehten sich dabei um vorstellungen, … wie dieser abend weiter gehen könnte. … ein taxi, spielte weder in seinen, … noch in ihren überlegungen eine rolle. 

… längst waren sie ganz allein in der kleinen hotelbar.

… sie tanzten einen  langsamen Blues, zu einem uralten song von  Uriah Heep, als sie den kopf von seiner schulter nahm, ihn neugierig lächelnd ansah und fragte :

* du spielst also keinen fußball mehr, leute beschützen willst du auch aufgeben, die autobranche gefällt dir auch nicht mehr, mit hunden arbeiten willst du auch nicht mehr und im ring wird man dich auch nicht mehr sehen. … offiziell.

sag mal … ist deine leidenschaft für das schöne geschlecht auch gestorben ? *

… ihr war klar, dass sie ihn damit in die enge trieb, … ihm nur noch die wahl zwischen rückzug und angriff gab. … neutral , … war jetzt keine option mehr.

… so fuhr er mit der hand über ihre warme wange, strich ihr haar aus ihren erwartungsvoll blickenden augen, … er neigte leicht ihren kopf und sie schloß auch dann ihre augen noch nicht, als sich ihre lippen zum ersten mal berührten. … diese ersten zarten, ermutigenden und unendlich sanften berührungen wollte sie noch nutzen, … in seinem gesicht zu lesen, … antworten zu suchen, was er wohl denkt. … die antworten suchte sie vergebens, … aber als sie die augen schloss, … ihren mund leicht öffnete, zuließ, … dass dieser kuß zu einem intensiven, sinnlichen erlebnis wurde, … da ersetzte ihr gefühl jede antwort, auf alle fragen , … die sie hätte stellen können.

… ihre beine wollten tatsächlich einen moment lang nachgeben und es war mindestens so „kitschig“ , … wie sich es sich so oft erträumt hatte. … eine angenehme wärme … und ein wohliges kribbeln stieg in ihr auf.
… dieser kuß wurde so innig, … als hätten sie sich nach all den jahren endlich gefunden. … so vertraut.
… dieser kuß war aber zugleich so spannend und elektrisierend, … als wäre sie diesem kerl erst grad in diesem moment zum ersten mal begegnet … und ihm im ersten augenblick verfallen. … und er ihr.

ungeniert gaben sich beide dem moment hin. … die küsse genießend, … mit vorsichtigen, neugierigen händen untermauerten sie das erleben, … indem sie einander behutsam erforschten. … sie zeichnete mit sanften, fast zitternden fingern seine gesichtskonturen nach, … spürte lächelnd seinen 3-tage-bart von dem sie nie gedacht hätte, sowas mal an einem mann attraktiv zu finden. … dass sein kopf ähnlich gut „rasiert“ war, … fand aber auf anhieb ihr gefallen. … alles in allem, … musste er wohl so „respekt einflößend“ aussehen, … allein um seine weiche, zärtliche seite zu kaschieren. … sie lächelte zum wiederholten mal innerlich … amüsiert von ihrer eigenen „erklärung“.

… ihre hände wanderten weiter, über seine gewaltige brust und seine breiten schultern. … letzlich hielt sie sich mit ihren händen an seinen muskulösen oberarmen fest. … als sie seine zärtlichen hände über ihren rücken „schweben“ spürte … und er wie zufällig mit der außenseite seiner rechten hand ihren linken brustansatz streifte, … merkte sie, dass da ein ziemliches verlangen in ihr aufkam.

… zum glück , war der nächste song noch langsamer und so tanzten sie weiter, bzw. … bewegten sie sich kaum wahrnehmbar zur musik,  … küssten und streichelten sich und irgendwann, … während er zärtlich ihren hals küsste, hörte sie die frage, … die sie , … falls sie nicht bald gekommen wäre , … selbst gestellt hätte …

* … willst du die nacht mit mir verbringen?* … fragte er mit ruhiger stimme … und sie antwortete mit einem leidenschaftlichen kuss, der auf die hingabe schließen ließ, … mit der sie sich ihm kurze zeit später schenken wollte.

der freundliche barkeeper gab ihnen die gewünschte flasche Glenmorangie und den eiskühler mit der neugeöffneten flasche Chablis mit, … schrieb alles auf die rechnung und verabschiedete sich mit der hoffnung auf eine „angenehme“ nacht.

* … sag mal, Sandy … war er wie du es erwartet hast? * … erkundigte er sich und sah ihr tief in ihre strahlenden augen.

* … wer war wie ? * … fragte sie, als hätte sie keine ahnung , worauf er nur hinaus wollte.

* … der kuß. … unser erster kuß. … du sagtest vorher mal, … du hast dir oft vorgestellt , wie es wäre, wenn wir uns küssen.*

… er schien es wirklich wissen zu wollen. … männer brauchen wohl alle bestätigung die sie kriegen können, lächelte sie wieder innerlich und antwortete mit einem flüchtigen kuss und den worten: …

* … perfect, sir. … absolut perfect. … ich frage mich, starker mann, … was zum teufel du tun willst, um das irgendwie zu toppen? *

wieder war eine leichte provokation in ihrer stimme, die durch ihr minenspiel und ihre fast angriffslustig funkelnden augen unterstrichen wurde. … ein fast tröstlich wirkender kuss folgte, mit dem gehauchten bekenntnis an seinem ohr :

* manches, … kann man auch gar nicht toppen. … muss man auch gar nicht.*

* manches aber auch doch. … wenn du viel , viel zeit hast, … können wir es ja mal versuchen.* … während dieser worte, hob er sie mit spielerischer leichtigkeit an, trug sie durch das goßzügig ausgelegte zimmer, legte sie behutsam auf das riesige King-size-bett und seine sanften hände versprachen ihr eine steigerung von „absolut allem“ … was sie sich bisher ausmalte. … es war unglaublich, was diese hände bei ihr auslösten.

den armen kerl im Boxring schickten sie schlafen und bei ihr weckten sie so ziemlich jeden wunsch nach erfüllung, … den sie in ihren phantasievollsten träumen hatte.

woimmer diese hände sie berührten, … legten sie kleine brände. … seine finger schickten sich an, … ein feuer nach dem anderen zu entfachen … sein mund erreichte jeden „brandherd“ … nur kurze zeit später. … wie sie schnell feststellte , … nicht um zu löschen. …

ihr erster orgasmus „überraschte“ sie selbst. … sie war nicht einmal komplett ausgezogen, als sie sich fast an ihm festkrallte, … nahezu ungläubig stammelte:

* ich glaub das nicht. … das ist der wahnsinn. … ich halt das nicht aus.*

… mit liebevollem blick schaute er sie an. … registrierte zufrieden wie die anspannung aus ihrem wundervollen körper wich.
er betrachtete ihre ganze schönheit, … als nehme er sie erst jetzt so richtig wahr, … atmete sie tief ein, als wollte er ihren betörenden duft für immer „speichern“.   spätestens in diesem augenblick fasste er den entschluss, diese nacht für sie genau so unvergesslich werden zu lassen, … wie ihr anblick es für ihn war …

* … das nehm ich als kompliment, Sandy … als großes , … sehr großes kompliment. … und als verpflichtung … verdammt ja … als die verpflichtung dir etwas außergewöhnliches zu schenken. … schenken ist nicht das richtige wort … lass uns tauschen … wir tauschen einen traum … gegen eine erinnerung … eine unvergessliche erinnerung* … hörte sie seine ruhige dunkle stimme sagen …  während er fortfuhr die innenseiten ihrer oberschenkel zu küssen … und sie von ihrem zweiten … noch verbliebenen halterlosen strumpf zu befreien … ihrem inzwischen letzten kleidungsstück …

Schweigen ist feige

hallo geschockte (blog)-welt …

muss ich mich jetzt auch noch zu wort melden?

nö … eigentlich nicht …

hab ich das bedürfnis mich irgendwie zu äußern … zu all dem wahnsinn?

nö … eigentlich nicht …

habe ich irgendwelche ansichten … die unbedingt geäußert werden müssen … weil sie nicht schon zigfach von anderen in die welt geschickt wurden?

nein … auch der held ist ein mensch … mit gefühlen … trauer … wut … angst … auch der held arbeitet hier mit worten … vielleicht würde er mit anderen worten arbeiten als andere … wenn er das gefühl hätte … dass es sinn machen würde … irgendwas oder irgendwen bewegen könnte … aber nein … solchen größenwahn kann selbst der held nicht spielen … so gern er auch würde …

bevor ich hier noch tausend fragen stelle … die alle mit NEIN … oder dem vergleichsweise flappsigen nö … zu beantworten wären … lasst uns vielleicht doch den ein oder anderen gedanken teilen …

SCHWEIGEN … TAUGT MEINER MEINUNG NACH NICHT ALS ANTWORT …

schweigen ist feige … schweigen ist kein widerspruch … und nicht zu widersprechen wäre falsch … nein es wäre nicht … es ist …

so „ANTWORTE“ ich doch lieber … auch wenn´s nicht das geringste ändern wird … wenigstens wird es dann schwerer … mich falsch zu verstehen … auch wenn ich sicher bin … dass es einigen möglich sein wird … selbst zwischen meinen zeilen etwas zu lesen … was da eindeutig nicht steht …

ohnmächtige wut … ist kein guter berater … sich einen sprengstoffgürtel umzuschnallen oder mit maschinengewehren minutenlang auf wehrlose menschen zu schießen … bis sich nichts mehr rührt … aber ganz sicher auch nicht.

alles radikale ist abzulehnen …denke ich nicht nur in politischen angelegenheiten … auch die seite … die diesem fanatismus den fruchtbaren boden geliefert hat … sprich unsere doch so aufgeklärte westliche welt … mit ihrem ausgeprägten geschäftssinn … ist verabscheuungswürdig … was schreibe ich denn hier von  WÜRDE … absolut unwürdig ist das alles … auf beiden seiten … und leiden … werden niemals die … welche wirklich schuld tragen … das müssten eigentlich alle begriffen haben … leiden … werden … wie eigentlich immer … am meisten die … die am wenigsten dafür können … dass diese situation eskaliert … und das … was wir alle bis jetzt erleiden … ist ganz sicher nur der anfang …

am ende des tages … wird es nicht möglich sein … „sich raus zu halten“ … jeder wird für das kämpfen müssen … was er für „lebenswert“ hält … für sich … und  menschen … die ihm nahe sind … und jeder wird für sich entscheiden müssen … wer ihm „nah“ ist … bzw. „näher“

helden … und jeder der für das kämpft … was er für wichtig/richtig hält … darf/wird sich als held sehen … werden für werte kämpfen müssen … die längst niemand mehr für selbstverständlich halten sollte … und sie werden gezwungen sein … mit allen ihnen zur verfügung stehenden möglichkeiten zu kämpfen … nicht nur mit worten.

ob man … und wer überhaupt … den kampf wirklich wollte … wird man auf beiden seiten nicht fragen … nicht zuletzt weil einige wenige … es so wollen … weil frieden und die bereitschaft miteinander/nebeneinander zu leben … einfach nicht gut für´s geschäft ist …

schluss mit lustig … bzw. … schluss mit ernst was hat der arme kerl denn nur getan? … für mich war´s das … (m)ein blog ist nicht für so´n zeug gemacht … deshalb gibt es bei mir ab sofort wieder musik … heiteres … und eine „gewaltige“ ladung romantik … * MUSE &HELD * … davon wird mehrfach zu schreibsln sein … das gehört zu meinen kernkompetenzen … das darf man/FRAU von einem „verirgendwasten“ helden erwarten … da scheue ich auch nicht davor zurück … gelegentlich mit mehr oder weniger pikanten einzelheiten zu langweilen …

An alle Politikverdrossenen …

nicht nur mein spezieller freund Wolfgang hat schon in den 80ern kommen sehen … was die politische landschaft im laufe der jahre … an stresstests für unsere demokratisch geprägten belastbarkeitsgrenzen bereit stellen sollte … wenn auch weder ihm noch mir zu dieser zeit klar sein konnte … wie absoFUCKINGlut irre das ganze sich tatsächlich entwickeln würde …

man könnte denken … dass das folgende stück seiner zeit in der rubrik :

* unser GRUNDGESETZ … auf dem weg zum COMIC … *

veröffentlicht wurde …

DREI WÜNSCH FREI SONGTEXT

Wie off petsch ich mich en der Ärm

Wie off pack ich mir ahn Kopp

Weil neuderdings jonn Saache aff

Do köhm em Draum ich nit ens drop

Su wie’sch mir letztens
En Doos Bier opmaach

Doch russ kütt bloß en Fee

Die säuselt:
Danke großer Meister, do häss drei Wünsch‘ bei mir frei.

Ich saare: „Herrlich
Frollein
Kann ich wohl en Spur Bedenkzigg
Hann?“
Un se säht: „Logisch – nur die Ruh‘
Ich maach et Radio sulang ahn.
Do läuf jraad Werbung
Un dä Sprecher stöhnt
Als jing ihm einer aff

Dat Columbusei des Tages wööhr dä so’n‘ so Hoostesaff.

Ne andre Sender – schnell – ejal wat
Doch wie jede Naach öm Zwölf

Läuf ävverall dä Chor
Dä jet vun „Einigkeit und Freiheit“ gröhlt.!“Die Schnulze kenn ich“ – saach ich
Dat ess die Musik zurJeisterstund

Maach uss un’t Fernsehn ahn un brech zesamme:

Zimmermann en bunt.
Dä hällt en Reed
Die strotz vüür Logik
(un ich kotz vüür Sympathie)

Et jeht öm Arbeitsplatzerhaltung en der Rüstungsindustrie.
Dat zo ner Zigg
Wo dä Planet he längs ahn alle Ecke brennt

Un alle sechs Sekund e Kind verhungert irjendwo op dä Welt.

Die rüste wigger
Als wöhr janix
Met dä Wahnsinns Konsequenz

Dat mer Kreechsminister jetz Verteidijnungsminister nennt.
Dat
Obwohl wirklich rund sinn dürf: Die Nohkreechszigg es lang
Vorbei

Dat he’s die Vüürkreechszigg – un zwar die vum Weltkreech Nummer
Drei.

Gläuv wer tatsächlich ahn dä Nonsens
’s einer wirklich su borniert

Dat die Nummer met dämm Gleichjewicht em Ähnzfall funktioniert?
Sinn mir dann bloß en Lemmingshääd
Die mer nohm Abgrund dirigiert?
Et ess unfassbar
Wie freiwillig sich der Minsch selvs ussradiert.

Wo sinn die Schlachte ahn der Marne? Wo’s My Lai
Hiroshima

Die Bombernäächte
Hamburg
London
Wa’s met Beirut
Guernica?
Sinn die Massaker all verdräng
Vun Kalavrita bess Warschau?
Ich kenn vunn all dämm zwar nur Bilder
Doch die kenn ich janz jenau.

Aja
Die Fee vum Ahnfang – stemp
Do wohr vun drei Wünsch‘ jo die
Red‘

Op zwei verzicht ich jähn
Wenn blooß dä eezte en Erfüllung jeht.
Wa’sch mir jewünsch hann
Wollt ihr wesse
Deit mer leid
Dat ess
Jeheim

Weil dä Verfassungsschutz es mittlerweile och he drinn doheim.

—————————————————————————-
wer den dialekt nicht so gut versteht … aber trotzdem interessiert ist … möge fragen … wenn ich helfen kann … tu ich´s natürlich  …
bin doch gern euer … held …
————————————–
der rheinländer an sich … ist aber nicht nur nachdenklich … er kann auch lustig … guckst du hier :
Das Rheinische Grundgesetz

Das Rheinische Grundgesetz (Et rheinisch Jrundjesetz), auch et kölsche (= kölnische) Jrundjesetz, ist eine Zusammenstellung elf mundartlicher Redensarten aus dem Rheinland. Die Autoren sind, wie auch die Entstehungszeit, unbekannt geblieben. In dem Buch „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“ von Konrad Beikircher (Köln 2001) wurden die Redensarten erstmals zusammengefügt.
Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es.
(„Es ist, wie es ist.“)
Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt.
(„Es kommt, wie es kommt.“)
Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
(„Es ist bisher noch immer gut gegangen.“)
Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
Situationsabhängig auch: Wir wissen es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott.
(„Was fort ist, ist fort.“)
Jammer den Dingen nicht nach und trauer nicht um längst vergessene Dinge.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor.
(„Es bleibt nichts wie es war.“)
Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
(„Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“)
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache?
(„Was willst du machen?“)
Füg dich in dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
(„Mach es gut, aber nicht zu oft.“)
Qualität über Quantität.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu?
(„Was soll das sinnlose Gerede?“)
Stell immer die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met?
(„Trinkst du einen mit?“)
Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
(„Da lachst du dich kaputt.“)
Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.
Ergänzungen
————————————————————————————————————-
Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:
„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne.
(„Es hätte noch schlimmer kommen können.“)

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne!
(„Man muss auch gönnen können.“)
Sei weder neidisch noch missgünstig!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne!
(„Man muss sich auch etwas gönnen können.“)
Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.
Oder: Das Gebot zur Nächstenliebe bedeutet nicht, dass man den eigenen Körper und Geist lieblos behandeln soll.

Mäht nix!
(„(Es) Macht nichts.“)

Jede Jeck is anders!
(„Jeder Narr ist anders!“)
Übe Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber, im Wissen um die eigene Unvollkommenheit.

Hammer immer su jemaat!
(„Haben wir immer so gemacht!“)

Levve und levve losse!
(„Leben und leben lassen!“)

Nit alles, wat en Loch hätt, is kapott!
(„Nicht alles, was ein Loch hat, ist kaputt!“)
Lass dich vom desolaten Zustand einer Sache nicht täuschen!
Es gibt aber auch eine sexuelle Interpretation dazu.

Insomnia

gedanken … drehen sich wieder im kreis …

worte … erfreuen … überraschen … verwirren …

geständnis … bringt glücksgefühl … und angst …

gefühle … ausgelöst … losgelöst … lösen bedenken auf …

eigendynamik … wenn auch nicht angestrebt … lässt sich … nicht steuern …

spiel … ohne regeln … das nie ein spiel war …

die kugel rollt … ist auf dem weg …

alles kann … nichts muss … aber … es wird … es … ist …

schlaflos … mit dir … ohne dich …

So fucking deep …

YOU ask for a brake …

just a quiet minute … a moment of silence …

YOU are telling me something about … the POWER to be patient …

silent waters and their DEEPNESS …

ok … my dear … open your mind …

if you are looking closely … really accurate …

watch my core … and then …

try to be …

THE SAME DEEP WATER … as me.

——————————————–

the same deep water as me …

oct,27th 2015

by André C.