21 Tage

Sie lieben einander … aber es darf nicht sein.

Jeder hat sein Leben … aus dem man nicht einfach ausbrechen kann/darf …

immer wieder … ziehen sie einander an …

begegnen sich … in Liebe und Leidenschaft …

gehen wieder auseinander … in Sehnsucht und Schmerz …

statt von einander zu lassen …

wachsen ihre Gefühle mit ihrer Verzweifelung um die Wette …

jedes verdammte Mal … wenn sie wieder *Zeit stehlen* …

um einander auch körperlich so nah zu sein …

wie es ihre Seelen längst sind …

21 Tage … werden sie jetzt ins Paradies einziehen …

21 Tage … nur Sie & Er …

21 Tage … wollen sie sich feiern …

21 Tage und 21 Nächte … gegen alle Regeln verstoßen …

Regeln … die ihnen die Luft zum atmen nehmen …

und am ENDE … geht jeder in sein Leben zurück …

That´s the Deal …

und HEUTE … ist Tag 1 …

Wenn … dann …

amüsiert „erwischt“ sie sich dabei … wie sie ihn beobachtet …

die Jeans sieht göttlich aus … an seinem kraftvollen Arsch …

und den dazu gehörigen Beinen … alles an seinem Platz …

wirklich informativ … dieses Beinkleid …

das T-Shirt wirkt an ihm wie ein Appetitanreger …

Schultern … Brust … Arme … Hände … och joaaa … da könnte ein *anlehnungsbedürftiges Mädchen* sich wohl fühlen …

sein Gesicht ist wie seine Texte … offen und tiefgründig … tausend Informationen … und zweitausend Fragen …

wie aufreizend kann ein Kerl eigentlich seine Gitarre abstellen … dabei lässig …

doch ständig die Umgebung scannend … an allem interessiert …

seine Lippen … an dem Glas … welch eine Verschwendung …

hat ER eigentlich gerade die Songs 1 bis 24 NUR für mich gesungen ? …

muss wohl … passte ja alles …

ER liebt MICH … ER will MICH … ER mit MIR gegen alle …

ER und ICH … und zwar heftig …

ja das waren die wichtigsten Punkte in den Texten …

kurz und gut zusammen gefasst … stelle ich mal zufrieden fest …

die ernsteren Songs lassen wir mal außen vor …

diese Stimme … und dieser Blick …

der Mann hat Sehnsucht in seinen Augen … und HUNGER … nach MIR …

das offene Lächeln beim letzten Lied … das galt MIR … ganz sicher …

 

“ willst du noch etwas zu trinken … noch ein Bier vielleicht …? “

hört sie die freundliche Bedienung des Clubs wie durch einen dichten Nebel …

erst zögerlich findet sie sich im hier und jetzt wieder … lehnt dankend ab …

“ dir steht der Sinn eher nach etwas STÄRKEREM … oder !? “

verwickelt die etwa 30 jährige mit der schwarzen Schürze und der XXL-Geldbörse an der KETTE sie in ein kurzes Gespräch … deutet nickend auf den  jetzt von der Bühne rüber kommenden Musiker …

SIE lächelt nur … gibt ein knappes “ erwischt“ von sich … lässt das Objekt ihrer *Begierde* dabei nicht aus dem Blick …

“ STARK ist ER … aber tu dir das nicht an … gute Frau … nicht mal für eine Nacht …

ER ist gefährlich … das letzte … was du brauchst … glaube mir …

WENN du dich auf ihn einlässt … DANN bist du verloren …“

irgendwie kam es ihr vor … als kenne die ungefragte Ratgeberin sich aus …

mit dem Kerl … den sie ihr da gerade auszureden versucht …

 und plötzlich verspürte sie unstillbares Verlangen …

eine enorme LUST … sich zu … verlieren …

Lasst euch nicht unterkriegen

Und so begab es sich … irgendwann … in grauer Vorzeit …

dass der Held entschied …

an der Seite der tapferen Heldinnen zu stehen … die bereit waren …

immer wieder zu kämpfen …

für ihre FREIHEIT …

ihr Recht …

zu LEBEN und zu LIEBEN … wie auch immer SIE wollten …

immer wieder beeindruckt … war er von ihrer Leidenschaft …

auch im Kampf …

Katz und Maus

* Lass uns spielen …*

… hörte ER  SIE sagen … und im selben Augenblick wurde ihm klar …

dass LUST & Leidenschaft die Regie in diesem SPIEL übernehmen würden …

dessen „Regeln“ nie festgelegt wurden …

ER … wusste sofort … was SIE wollte …

Sie wusste mindestens so gut …

was ER am liebsten mit IHR anstellen würde …

ER müsste SIE nur noch KRIEGEN … und dann …

würde SIE es zulassen …

vielleicht …

 

Teufelsgeiger

Wahrscheinlich haben sich in meinem letzten Beitrag … Interesse vorausgesetzt … einige Leser gefragt … ob ich jetzt vollständig den Verstand verloren habe …

Zugegeben … Angus Young mit Niccoló Paganini zu vergleichen … daaaa muss man(n) erstmal drauf kommen … aber ich stehe dazu … und ich bin sicher …

wer … wie ich … so leidenschaftlich in der Musik lebt … 

wer … ebenso … ein feines Gefühl (auch) für Gefühle anderer hat …

wer … sowohl die beiden Videos in meinen letzten 2 Beiträgen von Anfang bis ENDE gehört hat …

wer … dann jetzt diese Aufnahme von Paganinis *La Campanella* …

mit Leonid Kogan hört …

wer … daran anschließend … die Worte von Carl Guhr … liest … der mir sprichwörtlich … aus der SEELE spricht …

wer … sich das also alles … zu Gemüte führt … dürfte verstehen …

WER … bzw. … welcher TEUFEL … mich da geritten hat …  

Carl Guhr schrieb 1829 über Niccolò Paganinis Violinspiel:

Das Seelenvolle, Begeisterte, wahrhaft Eigenthümliche in Paganini’s Spiel strömt aus seiner innersten Natur. Die Gefühle und Empfindungen, die er im verwandten Busen erregen will, sind seine eigenen. In den Tönen seiner Melodien ist sein Leben rege und wach, finden wir stets sein Ich, seine Individualität. Die Trauer, die er empfunden, das Sehnen, das sein Wesen durchzieht, die Leidenschaft, die seinen Puls rascher jagt, sie alle fließen in seinen Vortrag über; […] so ist Paganini der Künstler, welcher die Welt um sich vergisst und sein eigenes Leben, wie es von Leiden durchfurcht, von Freude geglättet wurde, in Tönen wiedergebiert. Wer sein Spiel kennt, kennt auch ihn.

paganini2.jpg
In der Tat genoß Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; † 27. Mai 1840 in Nizza) schon zu Lebzeiten außerordentlichen Ruhm und Bekanntheit für sein unvergleichlich virtuoses Spiel (wozu er möglicherweise auch durch eine Bindegewebsstörung, die hypermobile Finger- und Handgelenke zur Folge hat, befähigt wurde, das Bild zeigt seine Hand). Er begeisterte und faszinierte seine Zeitgenossen in hohem Maße, aber es kursierten auch Gerüchte über seine angeblich kriminelle Vergangenheit und, vielleicht auch aufgrund seines unheimlichen Äußeren, sogar Phantastereien über seine mystischen oder sogar satanischen Verwicklungen.
Dazu passt, dass auch die Umstände, unter denen er 1840 in Nizza zu Tode kam, nie ganz geklärt werden konnten …


irgendwie bin ich doch froh … dass mein Sohn … der Geige inzwischen „abgeschworen“ hat … und sich auch der Gitarre … wenn auch einer LES PAUL … zuwendet …

es ist doch ganz gut … wenn innerhalb der Familie … naja … „besessen“ will ich jetzt nicht sagen … aaaaber … ihr wisst … was ich meine …       

Die Schöpfung

“ if Angus is in (t)his MODE …

Aliens may land …

HE will not even notice …“

diese Worte sagte ich … nicht ganz sicher … ob das jetzt was gutes oder etwas schlechtes ist … damals zu einem *Gitarren-Helden-Kollegen* aus dem schönen Australien … als ich sah …

wie Angus beim Konzert in River Plate (Buenos Aires/Argentinien) abging …

dieser nette *Kollege* entgegnete nur cool … dass er mich in Situationen erlebt hätte … mit meiner geliebten FENDER … in denen er ähnliches über mich dachte …

dies halte ich … bei aller Hingabe meinerseits … für *leicht* übertrieben … 

 *wenn zwei das GLEICHE tun – ist es noch lange nicht das SELBE* 

 ist dieser wahnsinnige kleine KERL nicht hinreißend?

dieser TYP … hat es wirklich verdient … von seinen Fans dermaßen abgefeiert zu werden … und ich bin sicher … das bedeutet ihm mehr … als all die KOHLE auf seinem KONTO …

wer so abgeht … sich voll zum Horst macht … mit dieser Leidenschaft … 

MUSS total BEKLOPPT sein … und das … was er tut … wirklich lieben …

obwohl ich persönlich ja z.B. … den stets *kontrollierten* David Gilmour mehr als jeden anderen schätze … habe ich größten R E S P E C T … für dieses FEUER … das glücklicher Weise … in vielen *Kollegen* lodert … aber in wenigen so *wild* …

wie in Angus Young …

für mich ist er das … was vor zirka 200 Jahren … der TEUFELSGEIGER …

Niccoló Paganini war …

keep rocking …

———————–

* … es werde … ROCK …*

Am Anfang
-zurück ins Jahr 1955-
kannten die Menschen keine Rock ‚N‘ Roll Shows
und den ganzen Jive.
Der Weiße hatte den Schmaltz,

der Schwarze hatte den Blues.

Und niemand wusste, was sie machen würden,
aber Tchaikovsky hatte die Neuigkeiten:
Er sagte:

„Es werde Ton!“, und es gab Ton.
„Es werde Licht!“, und es gab Licht.
„Es werde ein Schlagzeug!“, und es gab ein Schlagzeug.
„Es werde eine Gitarre!“, und es gab eine Gitarre.
„Es werde Rock!“

Und es nahm seinen Lauf.
Der Rock ‚N‘ Roll war geboren.
Im ganzen Land lößte jede Rock Band
einen Sturm aus.
Der Gitarrist wurde berühmt.
Der Geschäftsmann wurde reich.
Und in jeder Bar war ein Superstar
mit einem siebenjährigen Jucken (zwanghaftes spielen müssen!?).
Es gab 15 Millionen Finger,
die lernten, wie man spielt.
Und man kann die Finger zupfen hören;
und das ist es, was sie zu sagen haben:

„Es werde Licht!“
„Ton!“
„Schlagzeug!“
„Gitarre!“
„Es werde Rock!“

Eines Nachts in einem Club mit dem Namen „Die schüttelnde Hand“
gab es eine Band, die mit 92 Dezibel rockte.
Und die Musik war gut und laut.
Und der Sänger drehte sich um und schrie zu der Menge:

„Es werde Rock!“ …


Let There Be Rock

In the beginning
Back in nineteen fifty-five
Man didn’t know about a rock ’n‘ roll show
And all that jive
The white man had the schmaltz
The black man had the blues
No one knew what they was gonna do
But Tchaikovsky had the news
He said –

„Let there be sound“, and there was sound
„Let there be light“, and there was light
„Let there be drums“, and there was drums
„Let there be guitar“, and there was guitar
„Let there be rock“

And it came to pass
That rock ’n‘ roll was born
All across the land every rockin‘ band
Was blowing up a storm
The guitarman got famous
The businessman got rich
And in every bar there was a super star
With a seven year itch
There were fifteen million fingers
Learning how to play
And you could hear the fingers picking
And this is what they had to say

„Let there be light“
„Sound“
„Drums“
„Guitar“
„Let there be rock“

One night in a club called ‚The Shaking Hand‘
There was a ninety-two decibel rocking band
The music was good and the music was loud
And the singer turned and he said to the crowd –

„Let there be rock“ …

Wiedersehen III

“ sag mal … Bodyguard … denkst du … du könntest dich nochmal richtig … also so mit allem … DRUM & DRAN …  was ich meine … denkst du … du könntest dich nochmal ernsthaft verlieben … ?“

“ hmm … ich fürchte JA …“

 Heroes don´t run … 

Wiedersehen II

„guten Morgen … furchtloses Stimmwunder … gut geschlafen …?“

„wie ein Stein … ruhig und traumlos … sanfter Riese …“  

„was möchtest du heute machen …? dein Auftritt ist erst um 9 p.m. … also können wir bis zirka 7 etwas für deine SEELE tun. … wonach steht dir der Sinn?“

“ noch mehr Sinnlichkeit wäre schön … that´s good for BODY & SOUL …“

„die Lady hatte nicht genug Sinnlichkeit … Tonight?“

“ die Lady hat großen Nachholbedarf …

und der Gentleman versteht es …

ihren Bedarf zu befriedigen …

und doch immer neue Bedürfnisse zu wecken …“ 

Stunden später …

Sie sitzt nachdenklich auf der Ecke des riesigen King-Size-Bed …

“ was hast du … ? du wirkst traurig …“

 “ NICHTS … habe ich … Bodyguard …

das ist mir … dank dir … mal wieder klar geworden …“

Heiss oder Kalt?

Sonntag abend 21 uhr.

Hoher schnee und eises kälte… doch in ihrer gemütlichen, kleinen wohnung ist es mollig warm.

Ein kurzes klingeln lässt sie aufhorchen und ihr buch auf den tiefen couchtisch legen um zur tür zu gehen.

„ Ach nein … der gnädige herr gibt sich doch nochmal die ehre. … was machst du denn hier?“ … fragt sie mit spöttischem ton … und legt keinen wert darauf … ihn im ungewissen zu lassen … wie wenig sie mit seinem besuch noch gerechnet hat.

„ … guten abend. … störe ich?“ fragt er mit gedrückter stimme und für seine verhältnisse eher kleinlaut.

Er sieht müde aus und fast kommt es ihr vor … als wünschte er sich, dass sie ihn wieder weg schickt.

Sie gibt die tür frei und weist ihm mit ausgestreckter hand den weg ins wohnzimmer. Die warme beleuchtung … die zur hälfte aus kerzenlicht besteht … lässt alles um ein vielfaches intensiver auf ihn wirken.

das tiefe rot … im schweren weinglas auf dem kleinen tisch … den glanz ihrer haare … die unbeschreibliche reinheit ihrer augen … auch das gedeckte perlmut ihres aus reinster seide bestehenden hausanzuges … wirkt in diesem licht wie ein kunstwerk.

… ungefragt stellt sie ein zweites glas bereit und will gerade einschenken … als er dankend ablehnt. Wortlos geht sie zurück zum schrank … holt einen Whiskybecher und eine … knapp mehr als halb volle flasche 10 jahrigen Aberlour.

„Den hast du bei deinem letzten *gastspiel* nicht leer gemacht … mein bester. Da ich damals ziemlich sicher war … dich bald wieder zu sehen … habe ich ihn aufgehoben. Das er solang auf dich warten musste … dass ich solang auf dich warten musste … nun ja … wer konnte damit rechnen. Aber nun bist du ja hier … kannst mir ganz in ruhe erzählen … wo zum teufel du jetzt her kommst … und was du hier willst … bevor ich dich wieder raus in die Kälte jage …

… ihre stimme wirkt um distanz bemüht … lässt aber für ein sensibles ohr … durchaus spüren … dass sie längst nicht so kalt ist … wie sie hier zu wirken versucht. Sie lehnt sich zurück … schaut ihn offen und abwartend an …

„ Scotch … selbst ein so guter Single Malt … ist glaube ich keine so gute idee.“ räumt er ein „ … davon hatte ich an diesem wochenende schon mehr als zwei flaschen.“

„Aha. Wo warst du? … hast du wieder irgendwelchen unsinn angestellt. Ist jemand verletzt?“

… sie will jetzt provozieren. Wohl wissend, dass er nicht der typ ist … der unter alkoholeinfluss agressiv wird.

Auch wenn er durch seine massige,große, respekteinflößende erscheinung mit den kurz geschorenen haaren … in dieses klischee passt… wie die berühmte faust aufs auge … war er meist sanft wie ein lamm.

Jedenfalls … solang man ihn nicht durch irgendwelche UNtaten dazu zwang … sein friedliebendes wesen *temporär aufzugeben*.

„ Im norden war ich … und nein … ich hab nichts angestellt … nur gespielt … und zuviel getrunken.“ antwortet er wahrheitsgemäß.

Er nahm einen guten schluck des angebotenen Whiskys … bat um Cola und eiswürfel, mit denen er dann einen *guten drink* mixte.

GUT … nur für jemanden … der auf 1 zu 1 mischungen steht … und diese auch verträgt.

dass es Sünde ist … einen guten Single Malt mit Cola zu mischen … war sogar ihr … als Weinkennerin klar … aber gerade das thema Sünde machte viel von dem Reiz aus … den dieser MANN … auf SIE ausübte …

Sie beobachtet ihn nachdenklich … dachte an vergangene zeiten … erwischte sich bei anregenden Erinnerungen und hätte sich noch im gleichen moment am liebsten selbst dafür geohrfeigt.

… zu lang hatte sie vergeblich auf irgend ein lebenszeichen von ihm gewartet.

Er war einfach weg und meldete sich nicht mehr … erwartete nach einem letzten , *klärenden* gespräch wohl einfach, dass sie ihre gemeinsame zeit vergisst und ihn aus ihrer erinnerung streicht.

Das alles … nachdem sie ihm kurz zuvor ihre liebe gestand.

Ein letztes mittel … um ihn zur umkehr zu bewegen … obwohl ihr klar war, dass sie ihn damit in schlimmste gewissenskonflikte stürzte. Ihr war auch klar, dass er eine menge für sie empfand, aber es durfte angeblich nicht mehr sein. Warum … nachdem es so lange zeit ok war … diese antwort blieb er schuldig.

An den vielen tagen ohne ihn … erklärte sie es sich 1000 mal selbst.

1000 mal gab sie sich die schuld … weil sie plötzlich das *UNWORT* benutzte.

Aber was dachte dieser idiot sich denn … ? was sollte das wohl sein … was sie füreinander empfanden … wenn nicht Liebe …

Sie geht in die küche um sich abzulenken. Sucht nach irgendwelchen knabbereien … als sie ihn plötzlich hinter sich spürt. Seine mächtigen arme umschließen sie… sein gesicht verbirgt sich in ihrer halsbeuge.

Sie spürt seinen atem … die zärtliche berührung seiner lippen … seine hände … seitenverkehrt auf ihren festen brüsten. Sofort ist sie wieder da … die wirkung … die sie eigentlich immer spürte … wenn sie sich einfach an seine brust lehnte, die augen schloss und nur noch seine berührungen auf sich wirken ließ. Einen augenblick lang gab sie dem aufsteigenden , warmen feeling in ihr nach … dann fing sie sich und drehte sich mit einer geschickten bewegung aus seiner umarmung.

„ Wie findest du meinen neuen hausanzug?“ … fragt sie leicht klirrend lachend … sich des ungeeigneten versuchs wohl im selben augenblick bewusst werdend … die situation aufzulockern.

Trotzdem auf ein kompliment wartend, dreht sie sich gekonnt wie ein fashionmodel einmal um die eigene achse … präsentiert ihr todschickes kleidungsstück und ihre atemberaubende figur … so natürlich nochmal extra deutlich.

Selbst dem blindsten Nixblicker wäre es jetzt aufgefallen …

sie war einfach wunderschön.

„ Zieh ihn aus.“ … vernahm sie seinen knappen kommentar. Während sie entgeistert auf seine kraftvollen, gepflegten hände starrt, welche sich an ihren knöpfen zu schaffen machen.

„ Sag mal, du irrer … du erwartest jetzt nicht allen ernstes, dass ich mit dir schlafe, oder?“ … mit der betonung des ODER gibt sie jeden widerstand auf … denn zeitgleich versiegelt sein mund ihre leicht geöffneten lippen mit einem ersten kuss.

Ein kuss … von der art … die sie ihrer freundin mal mit überschwänglichen worten erklärte …

* … da willst du nur noch eins … ALLES.*

Das aufgeknöpfte oberteil fällt zu boden.

Die hose streift er mit einer bewegung ab.

Seide auf Seide gleitet wirklich lautlos zu boden.

ja … ihre haut kann man nur als Seide bezeichnen.

Seine fingerkuppen und sein sein hungriger blick tasten sich gleichmäßig an ihren endlos langen beinen empor … bis sich seine hände knapp unter ihrem straffen po zusammen finden …

spielerisch hebt er ihren schlanken körper an.

Die position seiner fingerspitzen ist kein zufall. Er nutzt jede möglichkeit ihr verlangen zu steigern. Selbst jetzt … berühren seine langen finger fast ihr allerheiligstes.

Die leidenschaftlichen küsse tun ihr übriges. Ein erstes leises seufzen verlässt ihre lippen. Sie umfasst seinen hinterkopf mit beiden händen … zieht sein gesicht noch enger an sich … um ihren kuss nochmals leidenschaftlicher werden zu lassen.

Im türbogen zum schlafzimmer hält sie sich kurz am rahmen fest. Er lässt sie auf den boden runter … sie beginnt sich über seinen hals … seine brust an ihm herab zu küssen.

„ oh nein.“ versucht er ihr auf den letzten zentimetern noch einhalt zu gebieten …

„oh doch.“ entgegnet sie schmunzelnd … und das nächste was er spührt … ist ihr warmer feuchter mund … an seiner empfindlichsten stelle.

Wie schon früher machte sie ihn auf die gleiche weise vollkommen unfähig ihr zu widerstehen.

Kurz ganz zurückhaltend … dann tief und gleichmäßig … verwöhnt sie ihn.

Er schließt die augen und der laut … den er jetzt … fast wie unter schmerzen durch seine zusammengekniffenen lippen presst … wirkt auf sie dann doch … wie ein gnadengesuch.

So lässt sie sich auf ihr bett werfen … zieht ihn gleich mit und empfängt ihn mit leicht gespreizten schenkeln und einem sehnsuchtsvollen blick.

Obwohl er sich mit beiden händen abfängt … somit das gewicht seines körpers gar nicht auf sie einwirken kann … spürt sie seine erregung deutlich … ganz nah am zentrum ihrer eigenen lust.

Mit beiden händen beschwert sie seinen festen hintern … und langsam … unendlich langsam … aber gleichmäßig dringt er so in sie.

Trotzdem sie vor lust fast zerfließt … ein unglaublich intensives erlebnis.

Nicht nur körperlich … auch seelisch erfüllt … gesteht sie ihr verlangen und ihre große sehnsucht nach diesem moment.

„ denkst du … mir ging es anders? … es verging nicht ein tag … an dem ich mich nicht in dich gewünscht hab … keine nacht … in der ich nicht wach lag und mit offenen augen von dir geträumt habe. Es war schlimm ohne dich. Jeder verdammte tag … war eine qual, meine schöne.“ … seine worte sind ruhig, warm und ehrlich.

Seine augen verraten nur noch unstillbares verlangen.

Um so mehr irritiert sie sein zögernder rückzug.

Ungläubig, fast fassungslos schaut sie ihn an.

„entspann dich, mein engel. Lass dich fallen … und genieße einfach nur.“ fordert er sie auf und beginnt sie im selben moment mit leidenschaftlicher hingabe oral zu stimulieren. Gleichzeitig spürt sie seine elektrisierenden hände überall auf ihrem verlangenden körper. Sich zentimeter für zentimeter an ihr hochzüngelnd legt er plötzlich ihre arme um und bindet … mit hilfe des gürtels aus seiner jeans ihre hände an der kopfseite des großen bettes fest. Nicht besonders fest … aber auch ohne ihr spürbaren spielraum zu lassen. Dann nimmt er den seidenschal … den sie über die kleine lampe geworfen hatte und verbindet ihr die augen.

Die eine lampe wird gelöscht … die andere ist jetzt die einzige lichtquelle im ganzen raum. Eigentlich mag sie es … ihn beim liebesspiel zu sehen … doch sie lässt ihn gewähren.

Oft hatte sie sich ihm voller vertrauen … bedingungslos hingegeben …

Bereut hatte sie es nie.

Ob es daran lag, dass sie körperliche liebe so lange schmerzlich vermisst hatte, ob es daran lag, dass sie der umstand zusätzlich erregte, ihm so schutzlos ausgeliefert zu sein, ob vielleicht auch etwas wahres daran war, dass der körper mehr spürt, wenn das auge weniger sieht … irgendwas muss die erklärung für das … was sie in dieser sonntagnacht erlebte gewesen sein.

Immer hatte sie den sex mit ihm in vollen zügen genossen … war mehr als glücklich … tief befriedigt danach in seinen armen eingeschlafen und wenn möglich auch voller neuer lust und leidenschaft wieder mit ihm erwacht …

Heute allerdings … in dieser nacht … war jede beührung ein geschenk … welches nicht mehr mit irgendeiner form von selbstverständlichkeit hingenommen wurde … sondern auch als solches verstanden wurde.

Als geschenk … als liebesbeweis … eben als beweis seiner liebe.

Mit leichten fingern streichelte er die innere fläche ihres linken armes entlang …

folgte … mit mal gehauchten … dann mit leicht saugenden küssen der strecke … die seine fingerspitzen vorgezeigt hatten … bis zum ansatz ihrer linken brust … welcher die erregung deutlich anzumerken war.

Ein letztes vorsichtiges streicheln … sanftes massieren … ein ausgiebiges verwöhnprogramm der ART … welches mit dem von ihr so geliebten saugen und spielerischem umkreisen ihrer brustwarze mit seiner geschickten zungenspitze endete.

… dann die andere seite.

Erst ihr rechter arm vom puls bis in die achsel … den halben weg zurück … anschließend  die rechte brust.

… ohne zeitliches limit verwöhnte ihr zurück gekehrter liebhaber stück für stück ihren leicht bebenden körper und ließ nichts aus … was ihre lust steigern konnte.

Wenn eine körperpartie zu ihrem recht gekommen war … unterbrach ein inniger kuss die erkundungstour … bevor die kleinen brände an nächster stelle gelegt wurden.

So küsst und streichelt er ihren flachen bauch … bevor er sie umdreht … um ihren rücken mit der gleichen hingabe zu behandeln … ihre perfekt geformte kehrseite liebevoll zu umsorgen und letzendlich sanft mit seinen händen von hinten … zwischen ihre schenkel fasst.

Die spannung ihres ganzen leibes ist kurz vor dem zerreißen als sie spürt … wie der daumen seiner rechten hand … vorsichtig in ihre vagina eindringt.

„ du machst mich irre, du wahnsinniger. Erlös mich , bitte. … ich fleh dich an. … lass mich kommen.“

nun rekelt sie sich verführerisch mit ihrem sexy-po hoch… bis sie auf ihren knien angelangt ist.

Von diesem moment an … quitiert sie jeden sanften … aber auch die festeren stöße seiner finger mit kleinen lustvollen seufzern … und als sie den daumen tief in sich … gleichzeitig seinen zeigefinger an ihrer leicht geschwollenen klitoris spürt … überkommt sie ihr erster orgasmus … der sie so heftig trifft … dass sie ihre lust geradezu mit einem spitzen schrei raus lässt …

Wieder auf dem bauch liegend … genießt sie seine liebevolle nachsorge …

Seine streichelnden hände … die ihren rücken und ihren knackigen apfelhintern massieren … seine zärtlichen küsse … die er vom po über das rückrad … bis hinauf zwischen ihre schultern … zu ihrem hals plaziert.

Ein inniger kuss erfordert es … sie in die ursprüngliche lage zurück zu versetzen.

wieder auf dem rücken liegend … bemerkt sie so erst seine heiße zunge in ihrer leistengegend … dann sein gesicht auf ihrem venushügel … ohne das kleinste anzeichen von bewegung. Mit seiner wange bleibt er sanft auf dieser intimen stelle liegen und lässt sie … sich von ihrem ersten höhepunkt an diesem abend erholen.

Nach einigen minuten der entspannung, beginnt er fast beiläufig ihren schambereich mit kleinen küssen und anderen zärtlichkeiten zu erwecken … streichelt die innenseiten ihrer oberschenkel hinauf … und als sie sich fast keine steigerung des kribbelns mehr vorstellen kann … setzt sein … den weg der finger nachzeichnender mund noch eine kleine spitze oben drauf.

Als er zusätzlich zur oralen stimulation noch … anfangs sehr vorsichtig, später durchaus leidenschaftlich mit einem, manchmal auch zwei fingern ihre vagina stimuliert … löst eben dieses zusammenspiel aus züngeln, lecken, saugen, intensiven fingern und den heissssen worten … die wie durch eine wattewand an ihre schon rauschenden ohren dringen … ihren zweiten höhepunkt aus.

Ihre atmung ist schnell, ihr herz rast und ihre stimme überschlägt sich fast … als sie von ihm verlangt …

„nimm mich,du Mistkerl. … bitte … nimm mich endlich. … zeig mir, dass du mich willst. … ich will dir gehören …“

„ und wie ich dich will. Mehr als alles auf der welt … will ich dich.“ … keucht er fast gequält in ihr ohr … bevor er sie fordernd küsst und tief in sie eindringt.

Als wäre sie von seiner heftigkeit überrascht worden, stößt sie einen erneut recht spitz wirkenden … leisen schrei aus. Nach mehreren tiefen stößen unterfasst er ihr becken und findet nun zwischen ihren weit geöffneten schenkeln … rasch zu einem wilden …  viel heftigeren rhythmus.

Wie in extase geben sich die liebenden alles und kurz vor dem gemeinsamen höhepunkt …  löst er im letzten moment ihre fesseln …

Wie im rausch umklammern sie einander und geben sich völlig entkräftet ihrer erfüllung hin …

„lass mich nie mehr solang ohne dich sein … elender Rumtreiber.“

*befiehlt* SIE … etwas außer atem und mit feucht glänzenden augen.

Er schließt die leicht zitternde schönheit in seine kräftigen arme … streicht ihr eine verschwitzte haarsträhne aus dem nun mehr glücklich als verunsichert wirkenden gesicht … verspricht mit ruhiger stimme … einem fast tröstlichen lächeln … und einem sanften kuss …

„geh mal davon aus … dass selbst typen wie ich … in der lage sind … dazuzulernen …“


 

also … HEISS oder KALT ?? 

mehr davon … oder nicht … ??

am ENDE …

war das jahr noch richtig schön … und irgendwie dürfte (m)eine späte reise noch für einiges positive gut sein …

wie dem auch sei … hier … bei mir … im blog und der welt des helden … wird wieder was los sein …

VERSPROCHEN …

alles gute für 2016 wünsche ich euch … und freue mich … dass wir uns haben …