Schwer Krank

Lange Zeit habe ich genauere Untersuchungen vor mir her geschoben … ach was sage ich … bis heute vermieden …

Trotzdem habe ich jetzt … die erschütternde Diagnose bekommen und heldenhaft akzeptiert …

Ich habe eine seltene Form der Schizophrenie, bei der das zweite Ich nie zum Vorschein kommt, aber seine eigene Essportion verlangt!!

Die Prognose macht wenig Hoffnung …

Besserung ist kaum in Sicht …

ein sich oft heftig steigerndes Hungergefühl … seit langer Zeit … mein ständiger Begleiter … was sich wohl NIE ändern wird …

ein Leben ohne ständige Gelüste … mehr als unwahrscheinlich …  

Heilung … nahezu ausgeschlossen …

aber ihr kennt mich …

AUFGEBEN ist keine OPTION für Helden …

und so lang der begehbare Kühlschrank immer wieder aufgefüllt wird …

KÄMPFE ich weiter …  

 

Wenn … dann …

amüsiert „erwischt“ sie sich dabei … wie sie ihn beobachtet …

die Jeans sieht göttlich aus … an seinem kraftvollen Arsch …

und den dazu gehörigen Beinen … alles an seinem Platz …

wirklich informativ … dieses Beinkleid …

das T-Shirt wirkt an ihm wie ein Appetitanreger …

Schultern … Brust … Arme … Hände … och joaaa … da könnte ein *anlehnungsbedürftiges Mädchen* sich wohl fühlen …

sein Gesicht ist wie seine Texte … offen und tiefgründig … tausend Informationen … und zweitausend Fragen …

wie aufreizend kann ein Kerl eigentlich seine Gitarre abstellen … dabei lässig …

doch ständig die Umgebung scannend … an allem interessiert …

seine Lippen … an dem Glas … welch eine Verschwendung …

hat ER eigentlich gerade die Songs 1 bis 24 NUR für mich gesungen ? …

muss wohl … passte ja alles …

ER liebt MICH … ER will MICH … ER mit MIR gegen alle …

ER und ICH … und zwar heftig …

ja das waren die wichtigsten Punkte in den Texten …

kurz und gut zusammen gefasst … stelle ich mal zufrieden fest …

die ernsteren Songs lassen wir mal außen vor …

diese Stimme … und dieser Blick …

der Mann hat Sehnsucht in seinen Augen … und HUNGER … nach MIR …

das offene Lächeln beim letzten Lied … das galt MIR … ganz sicher …

 

“ willst du noch etwas zu trinken … noch ein Bier vielleicht …? “

hört sie die freundliche Bedienung des Clubs wie durch einen dichten Nebel …

erst zögerlich findet sie sich im hier und jetzt wieder … lehnt dankend ab …

“ dir steht der Sinn eher nach etwas STÄRKEREM … oder !? “

verwickelt die etwa 30 jährige mit der schwarzen Schürze und der XXL-Geldbörse an der KETTE sie in ein kurzes Gespräch … deutet nickend auf den  jetzt von der Bühne rüber kommenden Musiker …

SIE lächelt nur … gibt ein knappes “ erwischt“ von sich … lässt das Objekt ihrer *Begierde* dabei nicht aus dem Blick …

“ STARK ist ER … aber tu dir das nicht an … gute Frau … nicht mal für eine Nacht …

ER ist gefährlich … das letzte … was du brauchst … glaube mir …

WENN du dich auf ihn einlässt … DANN bist du verloren …“

irgendwie kam es ihr vor … als kenne die ungefragte Ratgeberin sich aus …

mit dem Kerl … den sie ihr da gerade auszureden versucht …

 und plötzlich verspürte sie unstillbares Verlangen …

eine enorme LUST … sich zu … verlieren …

Kreative Spracherziehung

Im rahmen der Spracherziehung … werden abwechselnd … zum zwecke des sicheren gebrauchs diverser fremdsprachen … im hause Held … verschiedene sprachen gesprochen …

das birgt für die Heldenkinder auch immer ein gewisses Restrisiko … von ihrem erzeuger ein wenig verarscht zu werden …

diese woche war wieder mal Englisch an der reihe …

KIDS kommen aus der schule … Vater befindet sich … wie so oft in letzter zeit … im Musik-Keller … immer zwischen Fender (E-Gitarre) und Laptop … hin und her gerissen …

noch in der haustür stehend … ruft der Heldensohn …

„hi Dad … I´m HUNGRY!“

Vater antwortet gut gelaunt … nur leicht abgelenkt …

„hi HUNGRY … I´m DAD!“

Sohn: (leicht irritiert) … 

„Dad … I´m serious!“

Vater … noch besser gelaunt … inzwischen aber ganz im thema …

„NO … you´re HUNGRY!“

Sohn … wahrscheinlich aufgrund leeren magens leicht gereizt …

„are you joking???“

Vater … inzwischen nahezu begeistert aufgrund des erfrischenden dialogs …

„NO … I´m Dad!“

 

 

Did i ever told ya … / habe ich dir je gesagt …

* … hab ich dir je gesagt, … dass du ein wahnsinnig zärtlicher liebhaber bist ? * …

eigentlich hätte sie ihm auch ruhig einen glühenden dolch in die brust stoßen können …  so sehr schmerzte ihn die erinnerung, … die ihn schlagartig „heimsuchte“. … er hätte schreien können vor schmerz, … doch statt dessen sagte er nur :

* … und hab ich dir je gesagt, dass ich es bei keiner anderen frau lieber war, … als bei dir? * …

während er diese worte sagte, … hoffte er inständigst, ihr damit nicht diesen schmerz, wohl aber die wunderschönen erinnerungen zu geben, die ihn jetzt durchströhmten. … die ihn fast fühlen ließen, wie es war, wenn er sie berührte.

… WIE BEIM ERSTEN MAL, …

als sie nach dem langen spaziergang und dem kurzen aufenthalt auf der terasse am see, … zwar den blick gesenkt hielt, … ihr mund ihn aber trotzdem , … wenn auch kaum spürbar ermunterte , … sie nun endlich zu küssen.

… wie schon dieser erste kuß, erahnen ließ, wie es sein würde, … jedesmal … wenn sie einander mehr schenkten.

… wie es war, als sie damals  in ihrem kleinen Hotelzimmer ankamen, … sie endlich in seinen starken armen lag … und er ihr in aller ruhe und ausführlichkeit , … alles geben konnte, was seine einfühlsamen hände, sein zärtlicher mund sie schon oft genussvoll spüren ließen, … aber immer nur für wenige stunden … und nicht wie in dieser nacht, … mit der aussicht auf einen gemeinsamen morgen. …

… tausend küsse jeglicher intesität, … sinnliche momente, intensive liebkosungen, leidenschaftliche „geschenke“, …
die nie ihr „ziel“ verfehlten, … mal früher oder manchmal etwas später, aber immer und immer wieder, …
in glückseeliger erfüllung endeten.

erinnerungen, … an zwei „hungrige“ körper, … die sich in dieser nacht, … immer und immer wieder suchten und auch fanden.

an zwei „hungrige“ herzen, … die in dieser nacht, … immer und immer wieder, nebeneinander, miteinander … teilweise so wild und heftig schlugen, … als wollten sie zerbersten.

… erinnerungen an zwei „hungrige“ menschen, … die sich in dieser nacht , … immer und immer wieder versprachen, … wenn ihre körper, ihre hände, ihre seelen, ihre blicke, … oder ihre worte sich trafen, …* heute nacht, schläfst du nicht „hungrig“ ein.*

… * es war mir immer eine ehre dich berühren zu dürfen.* … hatte ich dir gesagt, nachdem du mir gestanden hast, … wie sehr du meine berührungen vermisst.

… * und ich hab mich immer und immer wieder, … gern von dir berühren lassen. … mehr als das. … * … hattest du traurig geantwortet.

… und ich frage mich, … # … was zum teufel, … ist eigentlich passiert ?… #