Dann sind wir Helden

Im Jahre 1977 entschied sich David Bowie nach West-Berlin zu ziehen …

um sein Album „Heroes“ aufzunehmen … dessen gleichnamiger Titelsong so bekannt wurde.

Gleichzeitig produzierte er auch eine Version dieses Liedes … bei denen die Verse 1 bis 3 in Englisch … Verse 4 bis 6 … sowie der Refrain in Deutsch sind und der abschließende Vers wieder in Englisch ist.

Diese Version … genannt „Helden“ …

ist auf dem „Bowie Rare“ Compilation Album zu finden.

Die Texte zu den englischen Teilen des Songs sind identisch mit denen in „Heroes“ 

Im Sitzen … mit Gästen und akustischen Instrumenten – so simpel ist das Konzept von „MTV Unplugged“ und so wirkungsvoll … wenn die Musik eines Künstlers ganz speziell zu leuchten beginnt.

Marius Müller-Westernhagen hat für tiefe Glücksgefühle gesorgt … als er in der Berliner Volksbühne 24 seiner Songs „unplugged“ präsentierte. Das Ergebnis erscheint nun auf CD sowie auf DVD … von keinem Geringeren als dem vielfach prämierten Regisseur Fatih Akin („Gegen die Wand“, „Soul Kitchen“, „Tschick“) filmisch in Szene gesetzt. 


Handwerklich gesehen schien Marius Müller-Westernhagen leichtes Spiel zu haben: „Johnny Walker“ oder „Geiler is’ schon“ oder auch „Freiheit“ müssten gar nicht umgekleidet werden, Hymnen wie „Weil ich dich liebe“ oder „Wieder hier“ wären leicht passend gemacht und Klassiker wie „Sexy“ oder „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ gehen sicher auch ohne E-Gitarre gut ab.

Womit der magische Moment noch nicht erklärt ist … der mit der gereiften Gelassenheit des in der Mitte sitzenden Mannes ebenso zu tun hat wie mit seiner wunderbar harmonierenden Band und den sensibel ausgewählten Gästen … die er eingeladen hat … gemeinsam mit ihm zu singen.

„Wir haben ‚Unplugged‘ als künstlerische Herausforderung gesehen“ … sagt Marius Müller-Westernhagen.

„Wir wollten uns nicht einfach nur akustische Gitarren umhängen und die originalen Arrangements als verkapptes Best of runterspielen. Es galt … das Material von über vier Jahrzehnten meiner Arbeit als Songschreiber zu sichten und sich mit ausschließlich analogen Mitteln völlig neu zu erarbeiten. Wir hatten die Ambition … es für uns wie für das Publikum auf den heutigen Stand unseres Verständnisses von guter Musik zu bringen.“ 


Mit seiner Lebenspartnerin Lindiwe Suttle präsentiert Marius die Neukomposition „Luft um zu atmen“ … womit sie Gänsehaut auslösen.

„Lass uns leben“ bekommt eine neue Bedeutung im Duett mit Tochter Mimi … „Durch deine Liebe“ teilt MMW mit der Berliner Straßenmusikerin Elen Wendt … Für „Mit 18“ kommt Selig-Frontmann Jan Plewka auf die Bühne.

Und dann sitzt da unverhofft ein guter alter Freund am Schlagzeug:

Udo Lindenberg, und trommelt den „Pfefferminz“ … 

Die beteiligten Musiker waren an diesem Abend …


・Marius Müller-Westernhagen / Vocals, Acoustic Guitar, Harmonica
・Carl Carlton / Acoustic Guitar, Sitar-Guitar, Slide Guitar
・Aaron Comess / Drums
・Jack Daley / Bass
・Brad Rice / 6 and 12 string Acoustic Guitar, Mandorbro, Mandolin
・Kevin Bents /Grand piano, Fender Rhodes, Wurlitzer, Harmonium, Mellotron
・Gillian Rivers / Violin, Viola
・Rob Clores / Hammond organ, Harmonium, Wurlitzer, Mellotron, Grand Piano
・Frank Mead / Flute, Saxophone, Harmonica, Penny Whistle
・Billy King / Percussion
・Background Vocals: 
Billy King … Myra Maud … Nathalie Dora … Brian Barnes … Lothar Atwell und die wunderbare Madeleine Lang

Schönen Sonntag wünsche ich allen (heldenhaften) …

Keep Rocking …

Royals … Heute ein König …

Zitat:   

„Streicht die Küchenabfälle für die Aussätzigen, keine Gnade mehr bei Hinrichtungen und sagt Weihnachten ab!“

Original: „Cancel the kitchen scraps for lepers and orphans, no more merciful beheadings, and call off Christmas!“

Sheriff of Nottingham (Alan Rickman) in „Robin Hood – König der Diebe“ (1991)

 

Fortsetzung der Fortsetzung

in der folge würde ich eine andere überschrift bevorzugen … sonst wird diese länger und länger … was bei manchen lesern … die länge der konzentrationsbereitschaft negativ beeinflussen könnte.  🙄

wir haben teil 1 und 2 noch „gespeichert“ … ?!  (erscheiningsdatum: 26.06. und heute)

sehr schön … dann geht´s jetzt weiter …

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Bodyguard

leben und sterben lassen …  Teil 3

 

“ Gar nicht … “

hörte sie ihn fast beiläufig sagen … traute allerdings ihren ohren kaum …

schlagartig änderte sich die stimmung …

nun waren sie … im hier und jetzt angekommen.

“ du willst den DEAL nicht? “

fragt sie ungläubig.

“ du sagst es … es wäre ein DEAL … deals erfordern kompromisse … und auch die sind nicht … meine Welt. 

es fängt schon beim „nachbearbeiten“ an … das bin ich nicht … ich schreibe was mir in den kopf kommt … hau es raus … fertig … da wird nix *nachgehübscht* … sogar die rechtschreibfehler bleiben drin … du kennst das … und du sagst selbst … DU liebst das … nur so … kann und will ich schreiben … Geld interessiert mich nicht … „verhungern“ werden wir in diesem leben nicht mehr …“

erklärt er seinen standpunkt … und geht davon aus … dass damit das Thema durch ist.

Weit gefehlt …

“ sagen SIE mal Mister Hemingway … hast DU deine Tage ???

 … noch mehr DIVA geht ja wohl gar nicht mehr …

ein LEKTOR dürfte aber schon noch „drüber schauen“ … bevor das WERK in druck geht … um sämtliche LITERATUR-preise einzusammeln … von den ganzen Oskars wollen wir noch gar nicht reden … hast du schon beschlossen wer den Helden spielt ??? … NEIN lass mich raten … das machst du selbst …

bitte sag sofort … dass das ein SCHERZ ist … du morgen da anrufst … einen neuen termin machst … und diesen Wahnsinns-vertrag unterschreibst …

dann kommen wir wieder zur ruhe … vögeln ein bisschen … und alles … wird gut. „

in einer mischung aus verzweiflung … erwartung … und der hoffnung … das wörtchen *vögeln* würde den doch eigentlich immer interessierten … zur Vernunft bringen … erwartet sie eine Wende … in die … ihrer meinung nach … richtige Richtung.

was hast du eigentlich … gegen menstruierende schreiberlinge ???  … ok … anderes thema … naja … LEKTOR wäre schon ok … solang der nur die fehler klaut … niemals die 3 punkte gegen ein KOMMA tauscht … jederzeit auch deutlich das schreibt … was zwischen den zeilen steht und nur das GROß schreibt … was ich GROß schreiben will …

but – sorry … my dear … aber das wird wohl nix … denn auch wenn ich dir gern den gefallen tun würde … mir das ein oder andere … an deinem Traum vom Glück durchaus gefällt … kurze denkpause  aber – … der kerl den du angeblich so liebst … den solltest du lieben wie er ist … nicht erwarten … dass er von heute auf morgen … ein anderer mensch wird … das würde jedenfalls unsere chancen … zusammen alt zu werden … merklich erhöhen … “

nun ist die luft komplett raus … aus der NUMMER und ihr enttäuschter blick … lässt ihn davon ausgehen … dass es wenig sinn macht … nochmal nachzufragen … was denn nun ist … mit dem bisschen vögeln.

sie steht auf … verlässt die bequeme sitzgruppe … geht zum *KING-size-fridge* wie sie das ungetüm von kühlschrank schon beim kauf getauft hatte … kehrt kurz drauf mit einem tablett zurück …

darauf befindlich … eine flasche Ginger Ale … eiswürfel aus dem integrierten spender des kühlen Koloss … zwei halbhohe whisky-pötte … kleine limetten stücke … und … last not least … die flasche Glenmorangie von letzter nacht … noch gut zur hälfte voll.

“ mach uns mal bitte einen drink.“

fordert sie ihn ruhig auf.

“ 11 uhr 42 … “  stellt er beim blick auf seine geschmackvolle uhr sachlich fest … macht sich aber sofort daran … ihrem wunsch nachzukommen …

“ irgendwo auf der welt … ist genau jetzt … der richtige zeitpunkt … für einen guten Drink … und überhaupt … für einen wirklich guten drink … gibt es gar keinen schlechten zeitpunkt. “ 

philosophiert er … während er ihr das eine glas reicht.

sie prosten sich andeutungsweise zu … es folgt ein erster schluck … ein zärtlicher kuss … blicke treffen sich … versuchen augenscheinlich den jeweils anderen zu verstehen …

ein zweiter schluck … ein längerer kuss … nur unwesentlich länger … denn ihre hand drückt in diesem augenblick … abwehrend gegen seine muskulöse brust …

“ wir müssen reden … “

sagt sie … und ihre augen unterstreichen ihre aussage …

Okay … reden wir … „

willigt er ein …

als er sich zurück fallen lässt … und die Zeitung sieht … die urplötzlich … neben den Drinks … auf dem kleinen tisch liegt …

Logische Konsequenz ?!

Vor kurzer zeit … ging es mir … und leider nicht nur mir …wie einige mitbekommen haben dürften …

so richtig MIES.

Dringend wurde mir empfohlen … endlich ins krankenhaus zu gehen … und mir helfen zu lassen … als ob die das könnten …  wenn ich nicht sterben wolle … DRAMA !!!

mir war sowas von Drecks-elend … dass mir eigentlich egal war … ob ich nun lebe oder endlich in WALHALLA einziehe … aber 2 sachen … wollte ich unbedingt noch erleben.

Borussia Dortmund sollte den DFB-POKAL zurück in den POTT holen … und … Sebastian Vettel … sollte den Grand Prix in Monaco gewinnen.

danach … wäre mir alles egal … krankenhaus … walhalla … steuerprüfung … wurzelbehandlung … alzheimer … schlechter SEX … egal !!! … der held war bereit.

erst gewann der BvB wie erhofft den Pokal … dann siegte Vettel in Monaco und statt der TEUFEL endlich den „abholbereiten“ André aus dem verkehr zieht … blüht der eben noch sterbenskranke … wieder auf … zum X-ten mal …

dabei hätte er ja eigentlich seiner qual selbst ein ende bereiten können … schließlich war doch alles eingetreten … was er sich gewünscht hat …

hier wünschte sich wohl der ein oder andere … etwas mehr KONSEQUENZ … 😈

Statt endlich abzunippeln … fallen mir jedoch plötzlich tausend sachen ein … für die es sich lohnt … einfach weiter zu atmen … und auch wenn mir klar ist … dass wieder solche zeiten kommen werden … wo es dir/mir egal ist … ob es zu ende geht oder nicht … man sich vielleicht sogar das ENDE herbei sehnt … habe ich doch noch einige Etappenziele auf dem schirm …

die logische Konsequenz für uns helden … ist also nicht … aufzugeben … und darauf zu vertrauen … dass deine „Mannschaft“ auch ohne dich klar kommt … der „talentierte Junge“ auch ohne dich … mit VOLLGAS seine ziele erreicht … und deine „Mädels“ nicht „in schlechte hände“ kommen … nööö …

die logische Konsequenz ist …

für alle Helden … 

immer wieder aufstehen … 


egal wie gut oder schlecht es DIR momentan geht … egal wer oder was für DICH ein grund ist … immer wieder aufzustehen …

vertraue dem HELDEN …

in DIR … 

Die trauen sich was …

Mein lieber SLASH und sein Spezi Richard Fortus haben sich an das ZEUG meiner Helden gewagt … und ich weiss jetzt noch besser … warum ich … der welt meine „interpretationen“ solcher Heiligtümer … weitestgehend erspare …

obwohl ich SLASH unheimlich schätze … kam mir spontan nur der spruch eines verzweifelten PÄDAGOGEN der vergangenheit in den sinn …

  * THEMA verfehlt … 6 … setzen … *  

es ist nicht … dass ich es nicht mag …

aber eins kann ich sicher sagen …

sooo … haben es weder Roger Waters … noch David Gilmour gemeint …

als diese HYMNE geschaffen wurde …

Was fällt euch ein … ?

*es gibt oft tausend gründe … etwas nicht zu tun … bitte macht es euch zur aufgabe … nur einen einzigen zu finden … es doch zu tun …*

worte des helden an menschen (sterbliche) … die ihm nicht gleichgültig sind …

egal welcher herkunft oder religion

ursprünglich wurden diese worte einst gesprochen … um ein paar junge menschen zu motivieren … trägheit erst gar nicht aufkommen zu lassen … und ihren beitrag zu einem erfolg zu leisten … der nie möglich gewesen wäre … wenn auch nur einer im großen ganzen … nicht seinen teil beigetragen hätte …

ihr werdet es nicht glauben … es ging damals „NUR“ um fussball …

es sei jedem selbst überlassen … in welchen bereichen er es für sich selbst anwenden will

Titel

nur ganz kurz … weil ich muss das erst verarbeiten … was da grad passiert ist …

MinniMessi auch Heldensohn genannt … hat heute mit seinem team am vorletzten spieltag die meisterschaft klar gemacht …

er hat es spannend gemacht … aber am anfang und am schluss … als es wirklich knapp wurde … hat er mal wieder zuverlässig „geliefert“ …

die mannschaft war zwar sichtlich nervös … hat sich dann aber doch nicht um ihren verdienten lohn … für eine saison ohne niederlage bringen lassen …

auch wenn er mit den entscheidenden toren einmal mehr als HELD da steht … ist ihm klar … dass dieser titel der ganzen mannschaft gehört … in der sich jeder nach seinen möglichkeiten einbringt …

seine möglichkeiten hat er auch in diesem jahr umfangreich genutzt … wird auch in dieser saison TOPSCORER … die meisten tore und die meisten torvorlagen … aber das ist jedes jahr so …

es ist für ihn schon die vierte meisterschaft … aber die erste … ohne Papa als trainer … somit ist schon mal bewiesen … dass er mich nicht mehr braucht …

allerdings lagen sie 5 minuten vor schluss noch 3:4 zurück … bis dahin war Papa ganz ruhig … hat nix gesagt …

dann hat er aber doch was gesagt … der Papa … und Sohnemann macht erst den ausgleich … der zum titel gereicht hätte … legt in letzter minute auch noch den siegtreffer nach … und freut sich … die hohen erwartungen wohl erfüllt zu haben … die dieser ganze club … den wir für ein jahr verlassen hatten … in seine rückkehr im sommer gesetzt hatte …

samstag versucht er der „zweiten“ mannschaft zu helfen … den abstieg zu verhindern …

keine leichte aufgabe … aber … NICHTS IST UNMÖGLICH …

schon gar nicht für kleine helden … die diesen sport lieben … und ihr herz am richtigen fleck haben …

diesen song kennen die treuen leser noch aus blog.de zeiten …

damals habe ich den kleinen „teufelskickern“ den text übersetzt … als ich noch ihr trainer war … vor wichtigen spielen … in denen sie sich „unsterblich“ machen konnten … spiele … wie heute …

Raumfahrt im Wandel der Zeit

*alles ändert sich … nur nichts wird besser*

… diesen spruch habe ich vor zirka 3 jahren geprägt … und seit dem wirklich inflationär um mich geworfen …

nicht weil ich ein pessimist bin … der andere gern ihrer illusionen beraubt … ok das macht natürlich spaß … oder weil ich ein realist bin … der seine illusionen stück für stück zu grabe trägt … das auch irgendwie … aber … was viel schlimmer ist … weil ES STIMMT .

ob das auch für leute gilt … die zum mond fliegen … also menschen die allgemein ja auch für sowas wie HELDEN gehalten werden … beurteilt bitte selbst …

das waren die 80er … eine zeit … die seiner zeit auch fast jeder für übel gehalten hat … während heute die meisten gern wieder in dieser dekade leben würden …

und nun … zum vergleich … ein aktuelles bild der Himmelsstürmer …

der held von heute wünscht guten flug … durch die nacht … den tag … die realität … eure träume … auf die nase … ins all … oder wo ihr sonst noch hin wollt …

Bodyguard

im herbst 2011 schrieb der held folgendes :

… für seine familie … aber auch für  … alle die ihn kannten … bzw. … die freude hatten … ihm irgendwo einmal begegnet zu sein … ist der tod eines großartigen menschen …  am 23.10.2011 … von dem ich vor wenigen stunden erfahren habe … und dem ich am 05.11. die letzte ehre erweisen werde.

Franz war ein mann … der mich sehr beeindruckt hat … und den ich wohl als jemanden bezeichnen darf … mit dem mich einiges verbunden hat … auch in den letzten jahren … in denen wir leider keinen kontakt mehr hatten.

die welt verliert einen bemerkenswerten menschen … mit enormer ausstrahlung … einen ausgezeichneten sports- und geschäftsmann … einen „leader“ … der stets höchste ansprüche an seine mitmenschen … aber auch an sich selbst hatte ….

seine zweite heimat (südafrika) verliert einen gönner mit weitblick … der viel gutes in diesem wunderbaren land … geleistet hat.

seine familie verliert ein treu sorgendes oberhaupt … und seine tochter Manou ..  einen vater … der sie über alles liebte …

……….

so sehr ich es auch bereue … dich in in den letzten jahren … nicht mehr gesehen zu haben,lieber Franz … so sehr freue ich mich … dich so in erinnerung behalten zu können … wie ich dich kannte …

GROß … STARK … und LE-BEN-DIG …

wenn ich daran glauben könnte … würde ich sagen … *wir sehen uns wieder* … und mich  darauf freuen …

rest in peace … alter freund …

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wer möchte … kann hier nochmal einen alten eintrag von mir lesen … zu dem mich damals … unsere gemeinsame zeit inspiriert hat.

Franz  spielte auch hier …  eine wichtige rolle … sein name … ist allerdings aus sicher nachvollziehbaren gründen geändert …

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Bodyguard … Job oder Liebe

Auf den letzten Metern zur Sporthalle zieht er ein letztes mal einen Spurt an. Seine graue Jogginghose und die dunkelblaue Kaputzenjacke sind ziemlich verschwitzt. Im Trainingsraum angekommen, beginnt er sofort den großen Sandsack mit einer Serie harter Schläge und Sidekicks zu bearbeiten. Es kommt Bewegung in das 120 kg schwere Ungetüm aus Leder und Sand. Die umstehenden Kämpfer schauen anerkennend zu, wie das Tempo der Schlagfolge sogar nochmals erhöht wird.

“ … sag mal, Lobo, … wie machst du das eigentlich nach so einem Lauf , nochmal so aufzudrehen?“ fragt Olaf, der Inhaber der Kampfsportschule.

“ … ein spezielles Übungsprogram , welches ich mir beim Training der Biathleten in Oberstdorf abgeguckt habe. … die wahrscheinlichkeit als Bodyguard nach einer gewissen Anstrengung, wie zum Beispiel einer Verfolgung, noch in eine Kampfhandlung verwickelt zu werden ist ziemlich hoch. Da brauchst du noch Konzentration und Kraft. … Wie die Skijäger beim schießen. …Konzentration geht nur, wenn du noch Kraft übrig hast. Das machte das Training für mich interessant. Die kurzen „erholungspausen“ kennt mein körper zudem, durch die rundenpausen beim Boxen.“ … gibt der 1.89 m große und 111 kg schwere Modellathlet bereitwillig Auskunft, ohne das Training zu unterbrechen.

Als er den Sandsack genug * misshandelt * hat, zieht er die Trainingsjacke aus und greift zur Wasserflasche. … nun werden auch die bisher unbeindruckten Ladys des Kung-Fu-Kurses auf den durchtrainierten Körper des Kampfsportlers mit dem kurz geschorenen Kopf aufmerksam.

2 von ihnen kennen diesen Körper etwas * näher * .

Die eine ist Jeanine, eine junge Physiotherapeutin, die sich unter anderem um seine gelegentlichen „kleinen“ wehwehchen kümmert und ihn regelmäßig massiert. … Die andere ist Katrin, selbst eine erfolgreiche Kampfsportlerin, jung, bildschön … und wie im ganzen Gym bekannt, eine intime Kennerin dieses „Heldenkörpers“. …

“ André, weißt du schon wo du ins neue Jahrtausend feierst?“ … nutzt Katrin den ruhigen Moment vor dem nächsten „Sturm“.

Schmunzelnd kommt die Antwort … “ da hab ich noch nichts geplant, liebste KillerQueen. … wir haben mitte November 1999 und du fragst nach Sylvester und Millenium-Party ?“ …

Sie senkt den blick leicht und brummelt mit total süßverlegenem lächeln …

“ Da mich hier eh alle für deine „feste“ Freundin halten, … dachte ich, … du … möchtest vielleicht mit mir nach London ??? … Es soll der absolute wahnsinn abgehen an der Themse. … Wir könnten feiern, miteinander reden … und uns vielleicht endlich mal einig werden, … was das eigentlich ist, … mit uns.“

“ Das uns alle für ein Paar halten, darf uns wohl nicht wundern. … wir gehen sogar im Training sehr liebevoll miteinander um … und haben in den letzten Monaten sicher häufiger miteinander geschlafen als alle „festen“ Paare die wir kennen.“ lächelt er sie an und umschlingt sie mit seinen muskulösen armen, … um im nächsten Moment ernsthafter fortzufahren …

“ … Dir ist aber auch klar, was das erste ist, … was ich im Jahr 2000 zu tun gedenke. … Feiern in London, … ist da keine sehr hilfreiche Vorbereitung. … Lass uns einfach im Dezember nochmal drüber reden. OK, Liebes ?“ …

… etwas enttäuscht weicht sie einen Schritt zurück.

“ Du kannst es dir ja überlegen. … würde auch gern mit dir allein zuhaus ins neue Jahrtausend starten. … und das mit der anderen Sache,“ … sie schluckt kurz und man bemerkt ihre ernsthafte Sorge … “ was das angeht, … bitte ich dich ebenfalls noch einmal nachzudenken. Es ist einfach zu gefährlich. … Bitte, André … ich hab da kein gutes gefühl.“

Langsam nähert er sich der Hantelbank, küsst erst ihre Stirn, ihren Hals, zuletzt zärtlich ihre Lippen … “ Vertrau mir. … Ich weiß was ich tu. … Wir reden … über alles. … wenn die zeit gekommen ist. … by the way, … allein mit dir, … wäre mir 2000mal lieber, … als mit einer Mio. Leutz aus aller Herren Länder … bei Lissbeth in England.“ …

Er löst den intensiven Blickkontakt und widmet sich , … auf dem Rücken liegend, … der 100 kg Langhantel. … 3 Wiederholungen, … absetzen, … kuze Pause, … wieder 3 , … Pause … und ein letztes mal 3. … zufrieden legt er das Gewicht in der Führung ab, … springt aus dem liegen auf die Füße, … lächelt eine zirka 50kg leichte, junge Tae-Kwon-Do- Schülerin an und meint lässig … “ NACHMACHEN.“

… während er langsam zum Ring am anderen Ende der Halle geht, streift sein Blick zufrieden, durch die schwitzenden, teilweise auf dem weg der Verbesserung sich quälenden , … die er früher oder später fast alle ein Stück auf ihrem Weg in den Sport begleitet hat. … nicht unerheblich hatte er seinem Jugendfreund beim Aufbau und damit bei der Erfüllung seines Jugendtraums geholfen. … immer wieder auch einzelne oder bei Bedarf auch Gruppen trainiert und vielen seine Philosophie vom Kampf, vom Sport und vom Leben näher gebracht. … alles war im guten sinne seines Meisters geschehen, dessen Geist für ihn immer noch fast greifbar in diesen Räumen weilte.

“ … hast du 2 oder 3 Jungs, die Lust auf ein wenig Sparring haben, Peter?“ … wendet er sich an den Cheftrainer der Boxer, … als er den Ring „entert“.

“ … für dich sollten wir 2 oder 3 Schwerstkriminelle aus der JVA Krümmede einfliegen. … ich lass mir doch nicht von dir meine Männer zerkloppen, du Mörder.“ … der Rothaarige, wie ein in die jahre gekommener Lausbub wirkende Freund mit den lustigen Sommersprossen begrüßt den noch keineswegs müde wirkenden, … mit einer kurzen , herzlichen Umarmung. Die anderen Boxer grüßen respektvoll.

“ … komm , ich mach dir die Hände (tape) und zieh dir die Handschuh an.“ … kümmert sich Peter selbst um den richtigen Sitz der Verbände und gibt 3 Halbschwergewichtlern das Zeichen sich für einen Sparringskampf vorzubereiten. … die Wahl fällt nicht zufällig auf diese 3 . … durch ihre Jugend (alle anfang 20) und ihre niedrigere Gewichtsklasse, … lassen sie am ehesten eine geschwindigkeit vermuten, … die den erfahreneren Ü 30 Opi , … fordern könnte.

“ Willst du Vollkontakt, Lobo … oder ein bißchen „rummachen“?“ … erkundigt sich der stolze Trainer, der schon gern zeigen würde, was die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehenden, seit dem letzten „Disaster“ bei ihm gelernt haben.

“ … also, ich möchte euch bitten alles zu geben Männer. … wir wollen ja wissen, … wo wir stehen, oder?“ … gibt der gefragte die Antwort gleich an die ausgewählten Gegener. „KLAR.“ … eine Antwort aus 3 Kehlen.

“ okay Leute, … Tim , du machst die erste Runde, … Ahmet, du die zweite, … Jan, du die dritte. … dann alles von vorn, bis jeder drei Runden voll hat. … wer alle seine 3 Runden stehend übersteht, … darf ne Runde mit Olaf´s Porsche drehen.“ instruiert der erwartungsfrohe Betreuer. … allgemeines lachen … und los geht es. …

Die Hoffnung auf eine flotte Runde mit dem Sportwagen des Chefs stirbt für alle 3 Nachwuchstalente schnell. … Tim steht 2min22 , … Ahmet, der heißblütige Türke mit dem großen Kämpferherz fällt nach 1min16, steht wieder auf, … fällt nach 1.58 wieder, stellt sich nochmal und ist beim letzten Niederschlag kurz vor Ende der Runde schlau genug liegen zu bleiben. … Jan ist von allen am weitesten in seiner Entwicklung und bietet über 2 Runden einen offenen Fight mit sehr vielversprechenden Anlagen. … als er jedoch übermütig wird und fast offen in einen harten Cross rennt, hat auch für ihn der Traum vom Porschefahren ein Ende.

“ André, … Telefon für dich. … im Büro. … Südafrika. … Fendrig Enterprises oder so …“ … ruft Katrin ihrem Teilzeitlover zu … und macht ein fragendes Gesicht.

“ Das kann doch nur Bernd Fendrig sein. … Er hat 1996 bei mir einen Land-Cruiser für seine Tochter gekauft, die einen Hotelmanager ,der in der Türkei einen exklusiven Laden leitet, geheiratet hat. … was zum Geier will der denn … und wie kommt der an diese Nummer?“ wundert sich der Held, … der sich grad wie ein solcher fühlt, weil er die Jungs mal wieder mächtig beeindruckt hat.

“ Danke,Maus … und Danke Jungs, … ihr wart klasse. … weiter so. … Peter, Danke und bis bald.“

“ André C.“ melde er sich , … noch nicht ahnend, was da auf ihn zukommt.

“ Fendrig Enterprises Johannesburg, … my name is Alice G. … Mr. Fendrig would like to talk to you. … may I connect you, sir? … meldet sich eine erfrischend freundliche Telefonstimme.

“ sure, Miss Alice G. … always welcome.“ … sprüht der Charme, des ebenfalls freundlichen Bodyguards über mehrere tausend kilometer durch die Leitung. …

„thank you , sir. … have a nice day.“ …

“ you too, Miss G.“ … kurze Pause , … dann meldet sich die ruhige sonore Stimme eines der beeindruckensten Männer, die unser Held je getroffen hat.

“ hallo André, hier ist Bernd Fendrig. … wie geht es ihnen? … erinnern sie sich an mich?“

“ Sure, sir. … wie könnte ich das ungewöhnlichste Geschäft aller Zeiten vergessen? … von der Freude sie und ihre entzückende Tochter zu treffen ganz abgesehen. … was verschafft mir die Ehre und wie haben sie mich hier gefunden?“ … der überaus herzliche, erfreute Ton, … suggeriert dem erfolgreichen Geschäftsmann am anderen Ende der Welt, dass sein Anruf große Begeisterung auslöst.

“ Ich will mich kurz fassen,André. … letzte Woche war ich noch in Düsseldorf, wichtige Geschäfte führen mich ja von zeit zu zeit immer wieder in die alte Heimat. … um sie zu besuchen, fuhr ich auch bei ihrer alten Firma vorbei, wo man mir erklärte, dass sie sich nun als Bodyguard verdingen und auch in diesem Bereich inzwischen, sehr erfolgreich sind. … erst war ich etwas befremdet, weil ich dachte, …dass sie mein Angebot damals nur ablehnten, weil sie nicht ohne Autos zu verkaufen leben können, … dann hab ich aber schnell einen Wink des Schicksals erkannt. … Wir brauchen ihre Hilfe. … Sie erinnern sich an meine Tochter Manou? … Sie braucht Schutz. … dringend.“

der besorgte Vater klingt sachlich, aber besorgt.

“ Wie kommt ein so bezauberndes Mädchen in Gefahr? … Wo ist sie jetzt,in diesem Moment? … Was genau kann ich für sie tun, Bernd?“ … bringt der erstaunte, jetzt sitzende … seine fragen auf den Punkt.

“ Mein lieber Herr Schwiegersohn, entpuppte sich ziemlich schnell als alles andere, als der …“nice guy“ den wir alle in ihm sehen wollten. … es sind unvorstellbare Sachen passiert. … es würde hier zu weit führen, alles zu erklären. … nur soviel, … Manou ist auf unserem Anwesen in Kapstadt. Wir haben dort einen sehr vertrauenswürdigen Sicherheitschef. Francis ist seit er ein junger Kerl war in unseren Diensten und hat sich zigfach bewährt. … er verzweifelt aber an dieser Aufgabe.Sie will einfach nicht einsehen, … dass sie sich in akuter Gefahr befindet und lehnt diese „DAUERBEWACHUNG“ ab. … Mir ist damals aufgefallen, dass ihr 2 euch auf anhieb mochtet.

Deshalb hoffe ich, dass sie sich von ihnen gern beschützen lässt. … Sie werden ihre Möglichkeiten haben, es nicht nach „Überwachung“ aussehen zu lassen. … André, ich hab Angst um mein einziges Kind. … ich bin bereit jeden preis zu zahlen, den sie verlangen. … helfen sie uns?“

Dieser Mann war nicht gewohnt zu bitten, aber er legte scheinbar seine ganze Hoffnung in dieses Gespräch.

“ Ok. … wenn sie meinen ,dass ich der richtige Mann für diese Aufgabe bin, … sagen sie mir wie es laufen soll und ich mach es. Über mein Honorar machen sie sich Gedanken, wenn alles zu ihrer Zufriedenheit erledigt ist. Das spielt in ihrem fall gar keine Rolle.“ … die Bitte dieses besorgten Vaters abzulehnen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. … Der Gedanke, dass Manou etwas zustoßen könnte, … ließ schon etwas Unruhe in ihm aufkommen.

“ Danke, mein Freund. … diese und keine andere Antwort hab ich von ihnen erwartet. … was ihre „Eignung“ für diesen Job angeht, so muß ich gestehen, dass meine Leute ihren bisherigen Werdegang in diesem Tätigkeitsfeld genau nachverfolgt haben. … sehr beeindruckend muß ich sagen. … so wie ich sie damals im Autohandel kennen und schätzen gelernt habe. … was sie machen, … scheinen sie mit vollem Einsatz zu machen. … vielleicht haben wir uns deshalb vom ersten Moment an verstanden. … manche Eigenschaften , scheinen wir gemein zu haben. Am Flughafen Düsseldorf wird morgen früh ein Ticket für sie bereit liegen. … Lufthansa, … erste Klasse. In Kapstadt, wird sie Francis mit einem Wagen abholen, der ihnen von diesem Moment an für die Dauer ihres Aufenthaltes zur Verfügung steht. Francis ist etwa 2 Meter groß, wiegt zirka 150 kg und ist schwarz wie die Nacht. Ihr werdet euch verstehen. Er ist ein Juwel. … auf der fahrt zum Anwesen wird er ihnen die ganze Lage schildern. … alles was bisher passiert ist. Er wird ihnen eine Waffe aushändigen, da sie Schwierigkeiten haben könnten ihre eigenen hier in Südafrika eizuführen. Des weiteren, wird Francis ihnen eine Umschlag mit 5000 US Dollar übergeben. Die sind für ihren hiesigen Bedarf gedacht. … sollten sie mehr Bargeld benötigen, wenden sie sich einfach an Jonathan, den Verwalter unseres Anwesens. … er wird ihnen die gewünschten Mittel zur verfügung stellen. … Alle laufenden Kosten in der Heimat teilen sie bitte Alice fernmündlich oder per Fax/Mail mit. Sie wird sich zuverlässig um alles kümmern. Zeitgleich mit ihrer Abreise gehen 10.000 US Dollar auf ihr Konto ein. Für den Fall, dass ihnen irgendwas passiert, teilen sie mir bitte direkt bei ihrer Ankunft mit, wer in den Genuss der Zuwendungen kommen soll, die ich ihnen dann zukommen lassen möchte. … über ihr wirkliches Honorar, reden wir 2 in Ruhe, unter Männern bei einem guten Scotch , wenn dieser Albtraum vorbei ist.Sollte sich ihre Bankverbindung seit unserem letzten Deal geändert haben, … bitte mitteilen. … Sie fühlen sich bei uns bitte wie zuhause und konzentrieren sich bitte nur auf Manou. Ich werde mich morgen meinerseits nach Kapstadt begeben und hoffe vor ihnen einzutreffen , um sie willkommenzuheißen. Ich freue mich auf unser Wiedersehen. … bis bald und … Danke.“

“ … die Freude ist ganz meinerseits, sir. … wir sehen uns in Kapstadt. … schlafen sie gut,Bernd.“

mit den Gedanken schon tief in diesem „Auftrag“ … legt er den Hörer auf.

“ Katrin, … ich muß weg.“ …

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„ … wie , du mußt weg ? Ein neuer Auftrag?“ … erkundigte sich Katrin, die das meiste des Telefonats mitbekommen hatte.

„…ja, ich fliege nach Kapstadt. … schon morgen früh.“ … stellte er sachlich fest, nicht ohne einen unterschwellig verwunderten Gesichtsausdruck an den Tag zu legen … und fuhr fort … „ … warum sind meine Jobs eigentlich nicht einfach immer in der direkten Umgebung? … so, dass man abends heim kommt, … die füße hochlegt, ein Bier trinkt und seinen chef verflucht. … wie es die meisten „normalen“ Menschen machen.“

„… nun, … vielleicht liegt es daran, dass du nicht „normal“ bist, oder dein eigener Chef und ein selbstverliebter Egoist, der jede Gelegenheit nutzt umvon mir wegzukommen, bevor er noch zugeben muß, dass es ihn längst „erwischt“ hat?“ … Katrins Augen funkelten angriffslustig und ihre Stimme schwankte zwischen heiter und verbittert.

„ … selbstverliebt stimmt nicht … und das ist dir auch klar.“ … lachte er ihr entgegen und knuffte sie halb freundschaftlich, halb liebevoll in die Seite.

„ … dürfte dir auch schwer fallen. … wie könnte irgendwer, sowas wie dich lieben?“ … neckte sie zurück und wehrte seine Hände immer wieder mit geschickten Bewegungen ab. … plötzlich , sah sie ihn an, küsste ihn flüchtig auf den Mund uns flüsterte : „ … ich werd dich vermissen;Cowboy.“

in diesem Moment stubste sein treuer Begleiter, ein stattlicher Rottweiler mit allerbesten Manieren mit seiner kühlen Nase zwischen die beiden. Der erst zweijährige, aber schon überaus erfolgreiche Schutzhund hatte sich nach dem gemeinsamen 5 Kilometerlauf mit seinem „Mensch“ wie schon gewohnt ,auf seinen Platz im Büro des Chefs gelegt und war seit dem nicht mehr aufgestanden.

„ Drago! … Tierchen, an dich hab ich ja gar nicht gedacht. Da müssen wir mal schnell die gute Alice anrufen, dass sie dir auch noch einen Platz bucht. … Superrotti fliegt natürlich auch erster Klassen zu den Löwen. … Onkel Fendrig mag Hunde und hat viel Geld. … Da muß ich nicht wieder mit dir im Gepäckraum fliegen, mein kleiner Welpe.“

… albern beschmust er den inzwischen längst ausgewachsenen, muskelbepackten Hund, der sich tatsächlich wie ein verspielter Welpe über die humorigen Anwandlungen seines Chefs freut. Wer die beiden so lustig miteinander spielen sah, erkannte unmöglich, dass es sich hier um wirklich abgebrühte Profis handelte. … Drago hatte erst 2 wochen zuvor, als jüngster Rottweiler aller zeiten, an der Weltmeisterschaft für Schutzhunde teilgenommen und alle anderen mehr oder weniger „alt“ aussehen lassen. Der erfahrene Hundeführer war mächtig stolz auf das Erreichte und liebte seinen Prachtkerl wie nichts anderes.

„ … gut, dann mach ich mich mal aus dem Staub. Es gibt noch einiges zu erledigen.“ wollte sich der „Beauftragte“ schnell und ohne emotionalen Abschied vom Acker machen.

„ … wir werden diese Nacht nicht zusammen verbringen?“ reagierte Katrin leicht verstört.

„ … nun, … ich hab keine Ahnung, wie lange ich brauche um meinen Kram zu erledigen. … soll ich danach zu dir kommen, oder kommst du zu mir?“ … man konnte förmlich spüren, dass er lieber allein geblieben wäre, in den letzten Stunden vor der Abreise.

„ André, ich werde sicher nicht darum betteln, dass du bei oder mit mir schläfst. … wenn du aber, ohne die letzten Stunden mit mir zu verbringen, auf unbestimmte Zeit ans andere Ende der Welt verschwindest, … dann kannst du bleiben wo der Pfeffer wächst, du elender Mistkerl.“ … ihre Worte waren deutlich und auch genau so gemeint.

Nun war der „Angefahrene“ sichtlich um deeskalierende Worte bemüht, nahm sie in die Arme und während er sie … ganz „beiläufig“ an teilweise „wichtigen“ Stellen streichelte, stammelte er unbeholfen charmant eine improvisierte Entschuldigung zusammen, an deren Ende er sein späteres Erscheinen zusicherte.

„ … nimm sofort deine Hand da weg, du Triebtäter. … sonst trete ich dir dahin, wo es gar nicht gut tut. … auch wenn dein Body-Rotti mich dann zerreißen wird.“ … giftet sie ihn gespielt ernst an, um im gleichen Augenblick durchblicken zu lassen, wie sie die zärtlichen Berührungen genießt.

„ … wenn du jetzt aufhörst SCHREI ich … flüstert sie, bevor sie seinen anfangs noch vorsichtigen Kuß leidenschaftlich erwiedert.

Die Fortsetzung zu späterer Stunde, bescherte den beiden, einmal mehr eine leidenschaftliche Nacht, in der sie, wie so oft , … einander alles gaben, wovon jedes sich liebende Paar auf dem Planeten träumt. … aber NEIN … ein Paar … DAS waren sie ja nicht.

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„ … WOW ! … Südafrika! … pretty warm … haben die es hier, stimmts Tierchen?“ … sprach er zu seinem Hund , als sie die Lufthansamaschine verließen.

… wenige Minuten später erblickte er den angekündigten großen schwarzen Mann, mit dem er sich, wie von seinem Auftraggeber angekündigt, wirklich auf anhieb gut verstehen sollte. … sie kommunizierten auf Englisch, bis sich nach kurzer Zeit herausstellte, dass Francis ein absolut einwandfreies Deutsch sprach und es auch liebte sich in dieser Sprache zu verständigen.

„welcome to , South-Africa,sir.“ … begrüßte der etwa 35 jährige Big-Guy den frisch angekommenen,Kollegen.

„ … einen SIR hab ich zwar nicht mitgebracht, aber ihn hier … His name is Drago and I´m André.“ stellte er sich und seinen haarigen Begleiter vor und gleich klar, dass er mehr auf kollegiale Zusammenarbeit, als auf Höflichkeitsfloskeln wert legt. … „ nice to meet you.“ … kam es von beiden „starken jungs“ gleichzeitig und der offene, feste Händedruck ließ ahnen, dass sich hier 2 Männer mit ausgeprägtem Charakter begegneten.

Kurz nachdem die Fahrt in dem Land-Cruiser los ging, übergab Francis die halbautomatische Waffe, Munition und den (Rand)- vollen Geldumschlag, welchen der Verwalter bereits in der gültigen Landeswährung gefüllt hatte. Dann folgte die Erläuterung der Lage und es war unschwer zu erkennen, dass diese mehr als besorgniserregend war. Manou´s Ehemann war schon kuz nach der Eheschließung zum Drogendealer geworden und kurz drauf zu seinem besten Kunden. Die Exzesse häuften sich, die Ehe zerbrach, Manou flüchtete, ihr Mann Chuck, ein gebürtiger Amerikaner, unternahm alles „legale“ um sie zur Rückkehr zu bewegen … und als das nicht funktionierte, … ging der Terror los. Er schickte seine zwielichtigen Gestallten mehr als einmal, um seine Frau von dem Anwesen ihres Vaters zu entführen und hätten Francis und seine 3 Mitarbeiter nicht einen wirklich guten Job gemacht, wäre sie längst wieder bei dem skrupellosen Kriminellen. … oder tot.

Jetzt war Chuck selbst nach Kapstadt gereist, um die sache persönlich in die Hand zu nehmen. Das brachte ihren Vater dazu, sich „Verstärkung“ zu holen, denn für Francis und seine Leute , war es kaum noch möglich für die Sicherheit seiner Tochter zu garantieren. … zu sehr entzog sie sich immer wieder der Bewachung durch den pflichtbewussten und ihrem Vater treu ergebenen, dunklen Muskelberg. … während die Gegenseite immer weiter aufrüstete.

„ ok, Francis … danke für die Infos. Das hört sich ja an, wie ein verdammter Hollywoodstreifen.“ versuchte der weiße, den schwarzen Personenschützer etwas aufzuheitern.

„yep, … nur das hier kein Kunstblut fließt…. inzwischen waren alle meine Männer mehr als einmal verletzt. … auch ich selbst hab es bei den ständigen Auseiandersetzungen mit diesen Verbrechern nicht immer schadlos überstanden. … es muß was passieren, André. Der Big-Boss zählt auf dich. Er hat mir von einigen deiner bisherigen Fälle berichtet. RESPECT. … man nennt dich Lobo, Peacemaker … oder Held. … nun, … wir können hier alle 3 gebrauchen. … einen Wolf der das Rudel anführt, einen … der uns den Frieden wieder bringt … und einen , der bereit ist, mehr zu tun, als es normal sterbliche können. … denn das hier wird nicht leicht. … auch für einen Helden.“

… der Südafrikaner blieb ruhig und sachlich, aber man konnte spüren, dass er selbst besorgt war. … nicht um sich selbst. … er wäre für den Mann, der ihn nach dem Tod seiner Eltern aufnahm, ihm eine hervorragende Ausbildung und einen anständig bezahlten Job gab, ohne zu zögern durchs Feuer gegangen. … aber um Manou machte er sich große Sorgen und sein von ihm oft befragter „Medizinmann“ und „Seher“ … hatte großes Unheil kommen sehen.

„ … mach dir keinen Kopp, mein Bester. … wir werden die OMA schon schubbsen, dat Kind schon schaukeln, dem Fiesen Möpp schön zeigen … wo der Bartel den Most holt.“ … verbreitet der „Held“ gutgelaunt neuen Optimismus.

„PARDON ???“ irritiert schaut der große schwarze Mann seinen neuen Kollegen an. …

„ I just told ya … don´t worry … be happy.“ … nun lachten beide und der Deutsche beschleunigte den hochmotorisierten Geländewagen auf unzulässige Geschwindigkeit um das nahende Ziel möglichst bald zu erreichen.

„ … sag mal, mein Großer … hast du jemanden beauftragt uns zu eskortieren?“

„no.“

„ dann werden wir verfolgt,Francis. … der graue Nissan folgt uns schon die ganze Zeit, hat jetzt auch schnell beschleunigt um den Kontakt nicht zu verlieren.“

Francis dreht sich um und schaut auf den hartnäckigen Verfolger.

„ das sind sicher wieder Chuck´s Leute. … das gibt Ärger. Pass gut auf, weißer Freund.“

Schon in der nächsten Kurve, setzt sich der graue Nissan neben den schwarzen Land-Cruiser und versucht ihn seitlich zu rammen. … dieses Manöver ahnt der Held aber voraus, tritt beherzt auf die Bremse und die Angreifer fliegen erst von der Strecke und dann in einen gut 2 Meter tiefen Graben.

„ Hoppla ! … so richtig gut Autofahren … können die Jungs aber nicht.“ … stellt der Bodyguard sachlich fest und beschleunigt nachdem er sich kurz vergewissert hat, dass keinem etwas ernstes passiert ist den Wagen wieder zügig hoch. „ Das muß wohl das Empfangskomitee gewesen sein.

Nun gut, … bis jetzt bin ich noch nicht wirklich beeindruckt.“

10 Minuten nach diesem Zwischenfall erreichen sie das märchenhafte Familienanwesen.

Als sie … inklusive Hund … das Fahrzeug verlassen und sich dem Hauptgebäude nähern, öffnet sich die Tür und der Hausherr tritt mit einem mächtigen Schritt in die Sonne.

Der Selfmade- (multi)Millionär ist das , was frau wohl einen Traummann nennen würde. Groß, breitschultrig mit markant männlichem Gesicht, leicht angegraute Schläfen, tiefblaue Augen, charmantes Lächeln, beste Umgangsformen und nicht zu vernachlässigen … Geld wie Heu. Er hat einfach alles. …

„ welcome to Casa-Fendrig.“ … begrüßt er die ankommenden … und umarmt den deutschen Gast herzlich. „ ich hoffe, dass sie einen wirklich schönen Aufenthalt in diesem herrlichen Land und natürlich auch in meinem bescheidenen Heim haben werden. … wenn auch die Umstände, die uns zusammen führen, wenig erfreulich sind, … bin ich sehr froh sie einmal hier zu begrüßen,André.“

„ vielen Dank, Bernd. … auch ich freue mich hier zu sein und sie nach so langer Zeit zu sehen.“

Der Besitzer des traumhaften Anwesens gibt die Tür frei und bittet nachdem er sich kurz über den respekteinflößenden Hund informieren lässt ins Haus. „ Prachtkerl.“ … ist sein kurzer, anerkennender Kommentar nachdem er das Tier mit fachmännischem Blick gemustert hat.

„Manou freut sich auch schon, … sie endlich mal wieder zu sehen. Sie hat allerdings noch keine Ahnung, was der Anlass ihres Besuches ist, mein Freund. … das sollten sie ihr besser selbst erklären, dachte ich.“ … grinst der besorgte Vater verschlagen.

… noch im großzügig ausgelegten Empfangsbereich stehend, werden erste Erfrischungen gereicht.

Mit gut gekühlten Gläsern prosten sich die 3 Männer zu und auch der dankbare Hund, macht sich durstig über die große Schüssel mit eiskaltem Wasser her.

Wie eine Erscheinung steht SIE plötzlich auf der Treppe und für einen Moment, fällt ihrem zukünftigen Beschützer wieder ein, … welch überwälltigenden Eindruck sie schon damals, in Düsseldorf, bei ihrer ersten Begegnung auf ihn machte. Während er in seiner engen,weißen Jeans und dazu passendem Poloshirt für manch weibliches Auge wohl ganz appetitlich aussah, war sie in absolut identischer Aufmachung nur mit einem Wort zu beschreiben.

ATEMBERAUBEND.   (des helden lieblingswort)

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Schwarze lange Haare, aufregende Figur, dunkler Hauttyp,(sonnengebräunt), … romantisch,verträumter Gesichtsausdruck, sinnlicher Mund, süße Stubbsnase, unendlich tiefe braune Augen und ein entzückendes Grübchen … bei jedem … auch nur angedeutetem Lächeln.

… Ihre leibliche Mutter musste ebenfalls eine wahnsinnig schöne Frau gewesen sein. … Leider starb sie, auf tragische Weise, im sechten Monat schwanger mit einem Jungen, … als Manou 2 jahre alt war. … Dieser Schicksalsschlag brachte Bernd Fendrig damals dazu nach Südafrika zu gehen um ein neues, … überaus erfolgreiches Leben anzufangen. … Ohne seine geliebte Frau und ohne den heiß ersehnten Sohn, … den er nie bekommen sollte.

… Zügig und strahlend geht sie auf ihn zu …

“ Welcome Stranger !“ … Sie umarmt ihn wie einen alten Freund, schenkt ihm ein offenes Lächeln und fügt leise an seinem Ohr hinzu … “ … ich hab schon nicht mehr daran geglaubt, dass wir uns wiedersehen. … schön, dass du da bist.“

“ Auch ich freu mich sehr, fremde Schönheit. … you´re looking … breathtaking.“ … geht er schmunzelnd auf die #wir-kennen -uns-ja-kaum-Nummer # ein und fügt dann für alle hörbar hinzu welch schöne Nacht sie doch nach der Übergabe-Probefahrt mit ihrem neuen Auto, damals im Zweitwohnsitz seines Vaters in Haltern am See verbracht haben. Küßchen links, Küßchen rechts, Küßchen links …

“ … da dachte ich immer, ein Gentleman genießt und schweigt.“ … rügt sie ihn grinsemd.

der leicht irritierte Vater begehrt Aufklärung …

“ … ihr wollt doch wohl nicht sagen, … ihr habt damals … … ?“ …

“ nein, Paps … wollen wir nicht … und du willst auch nicht fragen.“ … fällt sie ihrem gespielt verärgert fragenden Vater ins Wort.

Nun mischt sich auch der vermeitliche „Entehrer“ ein. …

“ No, sir … ihre tugendhafte Tochter hat sich nichts vorzuwerfen. … wir nutzten damals lediglich die „Jungfernfahrt“ mit ihrem großzügigen Geschenk, um im Haus meines Vaters nach dem rechten zu sehen. Er lebte zur damaligen Zeit überwiegend in Spanien und Manou war so freundlich mit mir nach Haltern zu fahren. … Dort haben wir dann geredet und geredet, … uns irgendwann entschieden über Nacht dort zu bleiben, einige gute Tropfen aus Vaters Beständen vernichtet, … tja, … und dann, … nachdem wir uns müde diskutiert hatten , … ist ihre zauberhafte Tochter irgendwann eingeschlafen. … Das spricht natürlich eine deutliche Sprache, … was meinen Unterhaltungswert angeht.“

“ Dein Unterhaltungswert war eine glatte 10 auf der nach oben geschlossenen Bespaßungsskala. … Aber mit den diversen Drinks und in deinen starken Arm gekuschelt, … da kann ein Mädchen schon mal ins träumen geraten. … und am besten träumt es sich nun mal mit geschlossenen Augen. … Da bin ich dann wohl eingeschlafen. Es war ein wunderschöner Abend.“ … verkündet sie augenzwinkernd, sichtlich über ihren verwirrten Vater amüsiert.

Nachdem Francis sich dezent bis auf weiteres verabschiedete, um sich in seinen Bungalow auf dem Anwesen zurück zu ziehen und der Hausherr wegen dringender Geschäfte in sein Arbeitszimmer verschwand um zu telefonieren, zeigte die gutgelaunte „Zielperson“ ihrem zukünftigen Beschützer seine Unterkunft.

“ Wir haben dir das kleine Gästehaus zugedacht, weil es für dich und Drago mehr als groß genug sein dürfte und einfach näher am Haupthaus liegt. … Ich hoffe das ist dir recht.“ … nahm sie das Gespräch wieder auf nachdem sie schweigend zu dem sogar mit einem eigenen Pool ausgestatteten, weißen Bungalow gegangen waren. Nach und nach zeigte sie ihm, dass wirklich alles vorhanden war, um ihm den Aufenthalt zu versüßen, … sogar Drago´s von zuhaus gewohntes Hochleistungsfutter war vorhanden, von den vielen Leckereien wie Kalbsknochen und jeder Menge frischem Rindfleisch ganz zu schweigen. “ Ich hoffe ihr 2 fühlt euch wohl. Wenn ihr irgendwas braucht, … ein Wort reicht. … die vielen hilfreichen Seelen hier, werden alles möglich machen.“

„Eure Gastfreundschaft steht eurer Anmut in nichts nach,verehrte Dame.“ … bedankte sich der von der Großzügigkeit und dem Luxus beeindruckte Gast und verbeugte sich , passend zu seinen geschwollenen Worten mit mittelalterlicher Geste.

“ … avec Plaisir, edler Ritter.“ erwiederte sie auf seine Albernheit eingehend und deutete sogar einen Knicks an. … Die teuren Privatschulen in der Schweiz und England gehen eben an niemandem spurlos vorbei.

Nach kurzem, oberflächlichen Smalltalk, setzte er etwas nach und wie sich von einer schweren Last befreien wollend, vertraute sie ihm ihre ganze unerfreuliche Geschichte an. Ruhig, sachlich, auf den Punkt, fast geschäftsmäßig und emotionslos schilderte sie ihre Sicht der Dinge. Mit ihrem Ehemann hatte sie abgeschlossen und Angst, hatte sie nicht. Zum einen gut, zum anderen, sollte sich das noch als ziemlich gefährliche Fehleinschätzung der Lage herausstellen.

“ … und bis vor kurzem, musste ich noch zittern, nicht von diesem Dreckskerl schwanger zu sein.“ beschloss sie ihre Ausführungen.

„Sorry, aber das versteh ich nicht. … Du hast noch mit ihm geschlafen??? … nach all dem. … ?“ hakte er irritiert nach. … Sie wurde sehr ruhig, … wirkte kurz nachdenklich, … als wolle sie für einen Moment das Gespräch abbrechen.

“ … nicht freiwillig. Das kannst du mir glauben. Ich hatte schon über ein Jahr nichts mehr mit ihm zu schaffen. … bis er dann beim letzten Exzess völlig ausrastete. … Daraufhin bin ich dann sozusagen geflüchtet. … Bis zu diesem Vorfall, wollte ich alles vertuschen, … wollte nicht, dass Papa von all dem Mist erfährt. Aber ich lasse mich weder vergewalltigen noch quälen. Weder körperlich … noch seelisch.“

Er nahm sie tröstend in die Arme und drückte sie behutsam an seine Brust. … In diesem Augenblick brachen alle Dämme … und die grad noch so kontrolliert wirkende, 28jährige Schönheit weinte bitterlich. Völlig aufgelöst und heftig schluchzend … hörte sie seine beruhigende, dunkle Stimme … wie durch eine Wattewand …

“ … er wird dir nie wieder wehtun, Manou. … nie mehr … und er wird noch bereuen, was er dir angetan hat. Alles. … sehr sogar..“

Sollte es je ein „Job“ gewesen sein, … so hatte sich das spätestens nach der offenen Schilderung ihres Martyriums geändert. Ab sofort war es für ihren innerlich kochenden Beschützer … eine „persönliche angelegenheit“ …

sehr persönlich …

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tja … und wäre der leser nicht längst eingeschlafen …

dann ginge die geschichte jetzt los …