HAUPTstadt …

Dies ist ein gutes Beispiel … was jemand wie ich … tun WÜRDE …
um PETER zurück zu holen … 
Komm aus’m Club, war schön gewesen
Stinke nach Suff, bin kaputt, ist ‘n schönes Leben
Steig’ über Schnapsleichen, die auf meinem Weg verwesen
Ich seh die Ratten sich satt fressen im Schatten der Dönerläden
Stapf’ durch die Kotze am Kotti, Junks sind benebelt
Atzen rotzen in die Gegend, benehmen sich daneben
Szeneschnösel auf verzweifelter Suche nach der Szene
Gepiercte Mädels die wollen, dass ich Strassenfeger lese

Halb Sechs, meine Augen brennen
Tret’ auf ‘nen Typen, der zwischen toten Tauben pennt
Hysterische Bräute keifen und haben Panik denn
an der Ecke gibt es Stress zwischen Tarek und Sam
Tarek sagt: “Halt’s Maul oder ich werd’ dir ins Gesicht schlagen”
Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen
Die rote Suppe tropft auf den Asphalt, mir wird schlecht
Ich mach’ die Jacke zu, denn es ist kalt

Guten Morgen Berlin
du kannst so häßlich sein
so dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
deine Nächte fressen mich auf
es wird für mich wohl das Beste sein
ich geh nach Hause und schlaf mich aus
Und während ich durch die Straßen laufe
wird langsam schwarz zu blau

Müde Gestalten im Neonlicht
mit tiefen Falten im Gesicht
Frühschicht schweigt, jeder bleibt für sich
Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht

Und überall liegt Scheiße, man muss eigentlich schweben
Jeder hat ‘nen Hund, aber keinen zum Reden
Ich atme ständig durch den Mund, das ist Teil meines Lebens
Ich fühl mich ungesund, brauch was reines dagegen

Ich hab ‘nen dicken Kopf, ich muss ‘nen Saft haben
Ich hab dringlichen Bock auf Bagdads Backwaren
Da ist es warm, da geb ich mich meinen Träumen hin
Bei Fatima, der süßen Backwarenverkäuferin
R&B Balladen pumpen aus ‘nem parkenden Benz
Feierabend für die Straßengangs
Ein Hooligan liegt ‘ner Frau in den Armen und flennt
Diese Stadt ist eben doch gar nicht so hart, wie du denkst

Guten Morgen Berlin
du kannst so häßlich sein
so dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
deine Nächte fressen mich auf
es wird für mich wohl das Beste sein
ich geh nach Hause und schlaf mich aus
Und während ich durch die Straßen laufe
wird langsam schwarz zu blau

Ich bin kaputt
Und reib mir aus meinen Augen deinen Staub
Du bist nicht schön
Und das weißt du auch
Dein Panorama versaut
Siehst nicht mal schön von weitem aus
Doch die Sonne geht gerade auf
Und ich weiß, ob ich will oder nicht
dass ich dich zum Atmen brauch …

brauch … brauch … brauch…

GEWALTig (2)

Er umfasst ihre beiden Handgelenke … mit einer Hand … greift mit der anderen … in ihr Genick … zieht SIE so … in einer Bewegung … mit spielerischer Leichtigkeit hoch … stellt SIE auf die Füße … dreht Sie 3 mal im Kreis … um ihren Gleichgewichtssinn zu stören … was nicht nötig wäre … denn so dumm … sich gegen diesen übermächtigen Kerl wehren zu wollen … ist SIE nicht.

Dann wirft ER ihren Körper wie einen nassen Sack über seine linke Schulter … trägt SIE zielstrebig in Richtung Schlafzimmer … und wirft SIE auf´s Bett …

Seine Griffe sind fest … aber nicht brutal … was in ihr die Hoffnung aufkommen lässt … einigermaßen „unversehrt“ aus der ganzen Sache raus zu kommen …

Die klärenden Worte … die der Eindringling jetzt an SIE richtet … lassen an seinen Absichten allerdings keine Zweifel zu …

„Hör zu Mädchen … WIR 2 wollen mal ein paar Regeln … für unser nettes *Schäferstündchen* hier festlegen. *NETT* wird das hier nur … wenn DU die Klappe hältst und keine Zicken machst. Ein einziger SCHREI … oder irgendein dummer TRICK … und es wird GEWALTig unangenehm für DICH. Es ist besser … DU prägst dir das ein … und befolgst … alles was ich dir sage … denn ich bin kein Freund von Wiederholungen. Aber das dürfte ja auch in deinem Sinne sein … schließlich bin ich nicht hier … um dich zu langweilen … meine SCHÖNE …“

Trotz absoluter „Dunkelheit“ durch ihre Augenbinde … hat SIE förmlich sein feistes Grinsen vor Augen … jedenfalls stellt SIE es sich so vor … als er zufrieden feststellt … dass seine … mehr oder weniger *unterschwellige* Drohung … ihr Ziel nicht verfehlt …

Sie zittert leicht … als er ihre Hände und Füße … mithilfe mitgebrachter Seile … an den 4 Pfosten ihres großen Bettes festbindet …

Wieder geschieht alles mit festem Griff … aber ohne Brutalität …

Wieder versucht SIE sich dadurch zu beruhigen … und wieder folgt … die schnelle Ernüchterung … denn als SIE so da liegt … auf dem Rücken … schutzlos ans Bett gefesselt … alle Viere von sich gestreckt … vernimmt SIE ein Geräusch … als zöge jemand ein schweres Jagdmesser aus einer Scheide … und im nächsten Augenblick … wird ihr klar … dass SIE sich nicht VERhört hat …

Langsam schneidet ER ihre Kleidung auf … und entfernt diese … noch langsamer … Stück für Stück … von ihrem inzwischen heftiger zitternden Körper … bis SIE völlig Nackt da liegt … und ER … seine *BEUTE* … zufrieden … interessiert .. fast wohlwollend betrachtet … mit Gedanken in seinem Kopf … die SIE … zu diesem Zeitpunkt … nicht mal erahnt …

„DU zitterst ja jetzt schon wie Espenlaub … dabei habe ich DIR doch noch gar nichts *gutes* getan“

… spricht ER mit einer Stimme … die an einen diabolischen Schauspieler … nach ART eines jüngeren Anthony Hopkins mit breiten Schultern erinnert …

„DU wirst dich schon noch etwas in Geduld üben müssen … auch wenn mir … ein gewisses Verständnis … für deine Erregung nicht völlig abgeht …“

Noch immer … spricht SIE kein einziges Wort … erträgt seine Äußerungen still.

„DU denkst an unsere REGELN,meine SCHÖNE … sei ein braves Mädchen … und gib mit keinen Grund … mich aufzuregen … das entspricht nicht meiner ART …“

ER legt das große … schwere … kalte Messer … auf ihre nackte SCHAM … und verlässt den Raum …

SIE traut sich kaum zu atmen … geschweige denn … sich großartig zu bewegen … und so hört SIE … neben ihrem eigenen HERZSCHLAG … Geräusche … die SIE nicht zuordnen kann … aus dem angrenzenden Badezimmer … und dann … die DUSCHE.

… gefühlte Ewigkeiten vergehen … eher ER … frisch geduscht … aus dem Bad zurück kehrt … sich wortlos zwischen ihre weit gespreizten Schenkel kniet … den ehemals kalten Stahl … der inzwischen IHRE Körpertemperatur angenommen hat von ihrem Venushügel entfernt … und durch seinen Penis ersetzt … den ER jetzt … mit leichtem *Nachdruck* … dort platziert …

SO bleibt ER da … still … bewegt sich noch keinen Millimeter … und wartet … auf irgendeine Reaktion ihrerseits …

SIE schließt die Augen … denkt an den Mann … der SIE … jetzt und sofort … aus dieser misslichen Lage befreien sollte … den Mann … mit dem SIE eigentlich MORGEN in diesem Bett liegen wollte … der aber … MAL WIEDER … nicht bei ihr ist … wenn SIE diesen Mann wirklich braucht … und wünscht sich weit weg …


 

Fortsetzung folgt …

GEWALTig

SIE schließt die Tür zu ihrer kleinen Wohnung auf … tritt ein … stellt die Einkaufstaschen ab … hängt den Schlüssel ans BRETT … schnauft kurz durch.

Die Taschen sind schwer … voller guter Sachen … die SIE besorgt hat … um IHN etwas zu verwöhnen … wenn ER am Wochenende zu ihr kommt … um endlich mal wieder … eine Zeit der Zweisamkeit zu verbringen.

Sie ist müde und kaputt von der Arbeit … die Woche war hart … aber jetzt ist Freitagabend … die Vorfreude auf die gemeinsamen Stunden … mit ihrem Lover lassen ihre Gesichtszüge mild und zufrieden wirken … als SIE sich bückt … um die schweren Taschen aufzuheben …

Plötzlich spürt SIE einen Windzug … im nächsten Moment wird SIE fest von hinten gepackt … und … zu Boden geworfen … SIE fällt auf die Knie … ein heftiger SCHMERZ … ANGST steigt in ihr auf …

Auf dem Bauch liegt SIE da … hilflos … unfähig sich zu bewegen … ihr Mund wird fest zugehalten … ein kräftiger … schwerer … massiger Kerl wirft sich auf SIE … verbindet ihr mit wenigen … geschickten Bewegungen die Augen … kommt mit seinem Mund nah an ihr Ohr … und zischt SIE durch die Dunkelheit der blickdichten Augenbinde … ruhig atmend an …

*DU kannst DIR aussuchen … wie das hier abläuft,SÜßE … wenn DU BRAV bist … haben WIR beide Spaß … wenn nicht … habe nur ICH Spaß …*

Es geht weiter …

gestern abend wurde ich „inspiriert“ einen uralten „frühversuch“ von mir … nochmal kurz zu „überfliegen“.

das habe ich getan … und mich erinnert … dass es jemanden gab/gibt … der/die mich stets unFUCKINGfassbar „gedrängt“ hat … endlich die FORTSETZUNG und das ENDE … der STORY zu schreiben.

dann soll das wohl so sein …  🙄

das „KIND“ … trägt einen NEUEN NAMEN … geändert … hat sich eine „kleinigkeit“ … der erste teil ist ein wenig kürzer geworden …

nur was wirklich geschehen ist … ändert sich nicht …

 

gute unterhaltung …

Bodyguard …  

leben … und sterben lassen … 

 

Er durchschritt die halle des flughafens zügig jedoch ohne hektisch zu wirken.
am dauerparkplatz angekommen … nahm er sich die zeit … sein relativ neues „baby“ … einen bildschönen und blitzschnellen SUPERSPORTLER aus bestem hause 😉 … auf unversehrtheit zu überpüfen … stellte eben diese zufrieden fest und beeilte sich das flughafengelände zu verlassen.
durch die unannehmlichkeiten der letzten stunden in LA war sein pünktliches erscheinen unmöglich geworden … aber nun wollte er wenigstens an ihrem neuen atelier ankommen … bevor die eröffnungsveranstalltung ganz zu ende war.
sie hatte einige freunde und kenner eingeladen um diesen neuen abschnitt in ihrem leben ein wenig zu feiern.
er sollte dabei sein … weil er auch an diesem neuen lebensabschnitt beteiligt war und weil … sie endlich sein erstauntes gesicht sehen wollte … wenn er feststellt, dass zu dem „kleinen“ atelier … eine mittelgroße galerie … und ein fast schon riesiges loft gehört … welches auch ihm teilweise in zukunft ein stück zuhause sein sollte.
während er die instrumententafel des sportwagens im blick behielt um die temperatur im auge zu behalten … rief er kurz im „blumenladen seines vertrauens“ an um den bestellten strauß … wenn auch mit mehrstündiger verspätung doch noch abzuholen.
gespräch beendet … temperatur ok … warmfahren also abgeschlossen … und los geht´s …
schaltwippe zwei gänge runter … aufs gas … und die tachonadel munter der 300 km/h marke entgegen getrieben.  😎

was auch während der letzten stunden in der stadt der engel passiert war … jetzt war er in seinem element … jagte über die freie autobahn durch die nacht und war im gedanken schon bei der frau … die er nur noch in seine arme schließen wollte.

… nach mehr als 4 wochen … endlich.
die befreundete floristin wartete schon in dem kleinen ladenlokal.
etwas verschlafen … nur mit einem eilig übergezogenen hausanzug bekleidet … aber
freundlich … irgendwie sogar „liebenswert“.
* wie war es in den staaten,Bodyguard? … alles wie immer?* erkundigt sie sich.
… tausend gedanken über das erlebte während dieses jobs blitzten vor seinem geistigen auge auf … doch er sagte nur bittersüß lächeld … *fast* … und bedankte sich … dass sie so spät noch für ihn da war.
*ich hab mir schon gedacht,dass du nicht wie verabredet am nachmittag hier bist … deshalb hab ich den strauß grad erst, nach deinem anruf gebunden.

… 22 schwarzrote rosen,

september­- und schleierkraut,farn, klarsichtfolie. karte mit vagabund drauf, … brauchst
nur noch die widmung schreiben.

… traumhafter strauß. … langsam versteh ich , was diese
frau an dir findet. … bist schon ein rumtreiber mit klasse.*  … lächelte sie ihn an, während er einige kurze , aber sehr liebevolle zeilen auf die karte mit dem verliebten stadtstreicher kritzelte.
* … habe mir erlaubt noch eine überdosis von ihren lieblingspralinen zu besorgen.*
schmunzelte die gar nicht mehr schlaftrrunkene blumenfee und reichte dem erstaunten galan … eine hübsch verpackte großpackung edler schokoladenköstlichkeiten aus der schweiz.
* du bist unbezahlbar,süße.

danke. … und wenn dich je ein kerl schlecht behandeln sollte … lass
es mich wissen … ich bring ihm dann manieren bei. …*

… augenzwinkernd stopft der dankbare „freundkunde“ seiner retterin drei 50euroscheine in die BRUST-tasche des hausanzuges … gefühlvoll aber unaufdringlich 
schnappt sich konfekt und rosen … küsst sie kurz auf die wange und braust im nächsten
moment schon seiner geliebten künstlerin entgegen.
wenige minuten später,parkt er den nachtschwarzen boliden vor einem gebäude … welches ihm schnell klar werden ließ … dass seine herzensdame wohl einen großteil ihrer plötzlichen „rekordeinnahmen“ wieder „reinvestiert“ hat.

zu deutsch … PROTZBAU … aber mit Charme.
* schön hast du es hier,liebes* … ein zärtlicher … viel zu kurzer kuss …die rosen und die
süßigkeiten begleiten das erste kompliment des abends … bevor sie mit gespieltem ärger auf die verspätung hinweist um ihn dann liebevoll zu verbessern …
* WIR. … wir werden es hier schön haben,geliebter rumtreiber.

sehr oft werde ich dich nämlich nicht mehr hier weglassen … und schon gar nicht nach California … zu diesen sündhaft süßen Bitches … die dich da anschmachten *

prüfend … jedoch völlig souverän … lächelt sie ihn an … ein sinnlicher, versprechender kuss folgt und an der hand führt sie ihn endlich in die beeindruckenden neuen räumlichkeiten.
* die gäste haben sich schon verabschiedet … ich bring die letzten schnell noch raus … stelle die blumen in eine vase und dann gehöre ich dir.

… mach uns doch schon mal einen drink und sieh dich etwas um.

… der raum dort drüben … ist übrigens dein arbeitsraum.

… ich hab ich mir gedacht … jaaaa ich DENKE wenn du nicht grad zwischen meinen schenkeln liegst … also ich dachte … wenn du mal wieder etwas schreiben willst … zum beispiel. *
sie entschwindet leicht wie eine feder und lässt ihn mit einem elektrisierenden gedanken
zurück.
*DANN GEHÖRE ICH DIR* … an irgendwas anderes konnte er nun nicht mehr denken.

er nahm die flasche Glenmorangie … 2 gläser … eis … und ginger … mixte einen ziemlich
starken … und eine etwas sanftere version seines „standart-longdrinks“ … schaute sich im raum und unter ihren seit kurzem sehr wertvoll gewordenen bildern um … wartete …
äußerlich lässig … auf ihre wiederkehr.
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ein paar minuten noch bis mitternacht.

… ein jahr ist es dann her … dass seine wunden verheilt waren und sie ihn durch einen sanften kick … in die richtige richtung dazu brachte … seinen damals ziemlich geschundenen körper … wieder in das zu verwandeln … was er heute war.

stark … gesund … belastbar.

… für seine „widersacher“ … die ihn hassten … ein unüberwindbares problem … und für sie … die frau die ihn liebte … *das Ziel aller meiner erotischen Phantasien* … wie sie einmal … in einer euphorischen stimmung … ihrer besten freundin anvertraute.

… auch auf diesem gebiet … war schnell die kreative künstlerin erkennbar.  😳
er hatte hart an sich gearbeitet und schien jetzt wieder zu den männern zu gehören die nicht älter … sondern „interessanter“ werden.

… vor einem jahr noch konnte er den alten song … „FOREVER YOUNG“ nicht mehr hören … heute sang er wieder begeistert mit.  😉
sie näherte sich katzenartig … kickte dabei ihre wenig bequemen schuhe von ihren füssen … nahm ihr glas entgegen … nippte einen kleinen schluck … legte die andere hand auf seine massige … durchtrainierte brust … schmiegte sich sanft an ihn … sah jetzt direkt in seine augen und küsste ihn … wie sie es zu tun pflegte … wenn ihr nach mehr war … als einem kuss.
* ich hatte einen schönen tag … war erfolgreich … hatte freunde hier … ein paar gläser
champagner und jetzt … will ich nur noch DICH.*
… ihre augen funkelten ihn abenteuerlustig an … während sie ihre glänzenden lippen mit
ihrer zungenspitze nach einem tropfen des eisgekühlten longdrings absuchte … seine
reaktion dabei ebenso provozierend wie mit wohlgefallen zur kenntnis nehmend.
er nahm den letzten schluck seines bernsteinfarbenen drinks … behielt den eiswürfel
zwischen den zähnen … kühlte so seine heißen lippen und seine zunge merklich ab … und nachdem der eiswürfel sich verflüssigt hatte … begann er sie elektrisierend zu küssen.

erst ihren mund … dann ihren hals.

nach kürzester zeit fiel ihr nachtblaues seidenkleid zu boden und er liebkoste ihre brüste …

wohlige schauer durchströmten sie vom ersten augenblick an … und steigerten sich schon jetzt zu einem kleinen glücksrausch.

… endlich waren sie wieder zusammen … und in dieser nacht würden sie sich feiern … als gäbe es kein morgen …
sie reagierte längst auf jede seiner berührungen … seufzte kaum vernehmbar … oder stöhnte leise auf … als er sie aushebelte und mit spielerischer leichtigkeit auf die kleine empore hob … die exakt die richtige höhe für ihr ausgedehntes liebesspiel zu haben schien.
… überall spürte sie seine kraftvollen aber sanften hände … die auch ihren slip mit einer geschickten bewegung zu boden schickten …
seine küsse bedeckten ihren bebenden körper und die hände … die grad noch ihre festen brüste zu offensichtlichen reaktionen bewegten umfassten jetzt ihren warmen po … und zogen sie ein kleines stück in seine richtung.
… alles was sie nun spürte … war sein heißer atem in ihrem schoß … dann seine lippen …
seine zunge … dieses … sie um den verstand bringende … mal sanfte dann intensivere züngelnde … saugen an ihrer klitoris … seine finger … all die liebkosungen ihrer vagina und kurz darauf … ihren ersten orgasmus … seit er sie vor mehr als 4 wochen verlassen musste.
… wie eine erlösung … heftig … mitreißend … erfüllend und … ihr für einen kurzen moment die sinne raubend … erlebte sie ihre lust.
sein duft … seine gepresst vorgebrachten geständnisse … sie „schmerzlich“ vermisst zu haben … und diverse zärtlichkeiten an ihrem hals … machten ihr sinnliches erleben vollkommen.
… einen kurzen augenblick hielt er inne … streichelte ihren oberkörper … beobachtete ihren leicht zitternden körper … suchte auch in ihrem gesicht nach einem zeichen … welches ihm verraten sollte … ob sie eine kurze ruhepause wollte … oder ein signal … das sagt … „ich will“
… „jetzt“.
… als er meinte die antwort gefunden zu haben … machte er sich sogleich an die umsetzung … des signals … und so kam es … dass sie ihn just in dem moment … als sie ein leises …

*ich will dir gehören* und *nimm mich* … hervor brachte … ihn auch schon in sich spürte.
… ihre finger krallten sich fast in seinem rücken fest … mehrfach schloss sie ihre augen und küsste seine breite brust … während sie sich innig liebten.
sanft … gefühlvoll … verzögernd … beschleunigend … tempo und takt bestimmte mal sie mal er im wechsel.
… so wurde teilweise aus intensivem … langsamen … tiefen oder ganz vorsichtigem gleiten … leidenschaftliche stöße … die beide liebenden bald … dem gipfel ihrer lust näher brachten … und zu einem erlösenden … gemeinsamen höhepunkt führten.
wie so oft … konnten beide ihre augen nicht lange genussvoll geschlossen halten … weil sie einfach schnell das gesicht des partners sehen wollten … um festzustellen … wie glücklich sie einander in diesem augenblick gemacht haben.

… vier augen funkelten. … beide waren …
verzaubert.

nachdem die welle der erfüllung langsam abgeflaut war … und er seinen beinen wieder einen sicheren stand zutraute … trug er die geliebte auf seinen starken armen unter die dusche.

… wie in trance berührten sie einander … küssten sich … während das warme … weiche wasser ihre pulsierenden körper umspülte.
… minuten später standen sie sich gegenüber … tupften sich gegenseitig mit den riesigen … schweren badetüchern trocken … zogen ihre kurzen … weißen satin­-kimonos über und legten sich … auf ihr außergewöhnliches neues nachtlager.

an seiner brust liegend … seine brusthaare umspielend … und immer wieder küssend …
fragte sie vorsichtig nach dem grund seiner späten ankunft.
sie spürte instinktiv … dass etwas nicht stimmte … als er aber statt zu antworten ihre fragenden lippen mit einem unsagbar gefühlvollen kuss versiegelte … beschloss sie weise … die magie des augenblicks nicht zu gefährden … genoss statt dessen seine liebevolle art der „nachsorge“ … und schlief bald überglücklich in seinen armen ein.
am nachmittag … wenn er von dem termin mit den verlagsmenschen zurück kehren würde … wo sich entscheiden sollte … ob er überhaupt nochmal nach Kalifornien gehen würde … wäre genug zeit … sich nach den gründen zu erkundigen … wovon sie trotz aller liebe und leidenschaft in dieser nacht bemerkte … dass sie ihn belasteten.
kein anderer mensch hätte diesem eiskalt wirkenden vollprofi auch nur die kleinste regung angemerkt … für sie aber … war er ein offenes buch.

wenn auch schwer zu lesen … so doch für sie … eine angemessene lektüre.
in ihm tobte ein erbitterter krieg … das spürte sie trotz all seiner zärtlichkeit … aber sie war fest entschlossen an seiner seite zu kämpfen … gegen alles und jeden … nichts und niemand konnte sie aufhalten … daran glaubte sie fest.

ihre liebe wäre stärker als alles … was man ihr entgegen setzen könnte … kein zweifel.
sie schlief friedlich … eng an ihn gekuschelt.
wie so oft betrachtete er sie im schlaf.
wie so oft … zersprang sein herz fast vor glück.
diese wunderschöne frau … die er vorbehaltlos zu lieben gelernt hatte … empfand genau so für ihn … wie er für sie.

alles war gut.

er streichelte sanft wie ein windhauch über ihre warme haut
und lies die geschehnisse der letzten zeit revue passieren.
durch seinen kumpel Dwayne kam er damals in kontakt mit Sandra B. und als sich sein
freund und „berufskollege“ auf grund einer verletzung nicht mehr in der lage sah … allein für die sicherheit der gefragten Hollywood-­schauspielerin sorgen zu können … kam ein anruf … mit der bitte so schnell wie möglich nach L.A. zu kommen.
mehrere drohungen und eine reihe sonderbarer vorkommnisse … ließen alle beteiligten zu dem schluß kommen … dass es besser wäre … mindestens bis zu *ROCKs* vollständiger genesung zusammen zu arbeiten.

diese zusammenarbeit sollte gestern auf die härteste erdenkliche art geprüft werden … die man sich nur in den schlimmsten horrorszenarien vorstellen konnte.

… am ende … war das desaster … und einmal mehr … war der versierte personenschützer … schutzengel für viele … diesmal auch … wie so oft … wenn es wirklich brenzlig wurde … für sich selbst.
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SONNENLICHT durchflutete den großzügig geschnittenen raum.
… die immer noch wärmenden strahlen der oktobersonne wecken die schöne malerin aus einem tiefen … sicheren und erholsamen schlaf.

der kaffee stand bereit.
der mann … mit dem sie diese „unbeschreiblich“ intensive nacht verbracht hat ist schon fort … aber damit hat sie gerechnet.

es war klar … dass er die geschäftlichen angelegenheiten schnell klären wollte … um später ungestört den tag mit ihr verbringen zu können.
mit der dampfenden tasse in der hand öffnete sie die tür … um die tageszeitung ins haus zu holen.
zu lesen ist das datum … 27.06.20** … und eine riesen­schlagzeile … die das blut in
ihren adern fast zum gefrieren bringt …
* DRAMA IN HOLLYWOOD !!!

ANSCHLAG AUF SANDRA B. !!!

DEUTSCHER BODYGUARD TÖTET IN NOTWEHR !!! *


Fortsetzung folgt …

Bodyguard

im herbst 2011 schrieb der held folgendes :

… für seine familie … aber auch für  … alle die ihn kannten … bzw. … die freude hatten … ihm irgendwo einmal begegnet zu sein … ist der tod eines großartigen menschen …  am 23.10.2011 … von dem ich vor wenigen stunden erfahren habe … und dem ich am 05.11. die letzte ehre erweisen werde.

Franz war ein mann … der mich sehr beeindruckt hat … und den ich wohl als jemanden bezeichnen darf … mit dem mich einiges verbunden hat … auch in den letzten jahren … in denen wir leider keinen kontakt mehr hatten.

die welt verliert einen bemerkenswerten menschen … mit enormer ausstrahlung … einen ausgezeichneten sports- und geschäftsmann … einen „leader“ … der stets höchste ansprüche an seine mitmenschen … aber auch an sich selbst hatte ….

seine zweite heimat (südafrika) verliert einen gönner mit weitblick … der viel gutes in diesem wunderbaren land … geleistet hat.

seine familie verliert ein treu sorgendes oberhaupt … und seine tochter Manou ..  einen vater … der sie über alles liebte …

……….

so sehr ich es auch bereue … dich in in den letzten jahren … nicht mehr gesehen zu haben,lieber Franz … so sehr freue ich mich … dich so in erinnerung behalten zu können … wie ich dich kannte …

GROß … STARK … und LE-BEN-DIG …

wenn ich daran glauben könnte … würde ich sagen … *wir sehen uns wieder* … und mich  darauf freuen …

rest in peace … alter freund …

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wer möchte … kann hier nochmal einen alten eintrag von mir lesen … zu dem mich damals … unsere gemeinsame zeit inspiriert hat.

Franz  spielte auch hier …  eine wichtige rolle … sein name … ist allerdings aus sicher nachvollziehbaren gründen geändert …

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Bodyguard … Job oder Liebe

Auf den letzten Metern zur Sporthalle zieht er ein letztes mal einen Spurt an. Seine graue Jogginghose und die dunkelblaue Kaputzenjacke sind ziemlich verschwitzt. Im Trainingsraum angekommen, beginnt er sofort den großen Sandsack mit einer Serie harter Schläge und Sidekicks zu bearbeiten. Es kommt Bewegung in das 120 kg schwere Ungetüm aus Leder und Sand. Die umstehenden Kämpfer schauen anerkennend zu, wie das Tempo der Schlagfolge sogar nochmals erhöht wird.

“ … sag mal, Lobo, … wie machst du das eigentlich nach so einem Lauf , nochmal so aufzudrehen?“ fragt Olaf, der Inhaber der Kampfsportschule.

“ … ein spezielles Übungsprogram , welches ich mir beim Training der Biathleten in Oberstdorf abgeguckt habe. … die wahrscheinlichkeit als Bodyguard nach einer gewissen Anstrengung, wie zum Beispiel einer Verfolgung, noch in eine Kampfhandlung verwickelt zu werden ist ziemlich hoch. Da brauchst du noch Konzentration und Kraft. … Wie die Skijäger beim schießen. …Konzentration geht nur, wenn du noch Kraft übrig hast. Das machte das Training für mich interessant. Die kurzen „erholungspausen“ kennt mein körper zudem, durch die rundenpausen beim Boxen.“ … gibt der 1.89 m große und 111 kg schwere Modellathlet bereitwillig Auskunft, ohne das Training zu unterbrechen.

Als er den Sandsack genug * misshandelt * hat, zieht er die Trainingsjacke aus und greift zur Wasserflasche. … nun werden auch die bisher unbeindruckten Ladys des Kung-Fu-Kurses auf den durchtrainierten Körper des Kampfsportlers mit dem kurz geschorenen Kopf aufmerksam.

2 von ihnen kennen diesen Körper etwas * näher * .

Die eine ist Jeanine, eine junge Physiotherapeutin, die sich unter anderem um seine gelegentlichen „kleinen“ wehwehchen kümmert und ihn regelmäßig massiert. … Die andere ist Katrin, selbst eine erfolgreiche Kampfsportlerin, jung, bildschön … und wie im ganzen Gym bekannt, eine intime Kennerin dieses „Heldenkörpers“. …

“ André, weißt du schon wo du ins neue Jahrtausend feierst?“ … nutzt Katrin den ruhigen Moment vor dem nächsten „Sturm“.

Schmunzelnd kommt die Antwort … “ da hab ich noch nichts geplant, liebste KillerQueen. … wir haben mitte November 1999 und du fragst nach Sylvester und Millenium-Party ?“ …

Sie senkt den blick leicht und brummelt mit total süßverlegenem lächeln …

“ Da mich hier eh alle für deine „feste“ Freundin halten, … dachte ich, … du … möchtest vielleicht mit mir nach London ??? … Es soll der absolute wahnsinn abgehen an der Themse. … Wir könnten feiern, miteinander reden … und uns vielleicht endlich mal einig werden, … was das eigentlich ist, … mit uns.“

“ Das uns alle für ein Paar halten, darf uns wohl nicht wundern. … wir gehen sogar im Training sehr liebevoll miteinander um … und haben in den letzten Monaten sicher häufiger miteinander geschlafen als alle „festen“ Paare die wir kennen.“ lächelt er sie an und umschlingt sie mit seinen muskulösen armen, … um im nächsten Moment ernsthafter fortzufahren …

“ … Dir ist aber auch klar, was das erste ist, … was ich im Jahr 2000 zu tun gedenke. … Feiern in London, … ist da keine sehr hilfreiche Vorbereitung. … Lass uns einfach im Dezember nochmal drüber reden. OK, Liebes ?“ …

… etwas enttäuscht weicht sie einen Schritt zurück.

“ Du kannst es dir ja überlegen. … würde auch gern mit dir allein zuhaus ins neue Jahrtausend starten. … und das mit der anderen Sache,“ … sie schluckt kurz und man bemerkt ihre ernsthafte Sorge … “ was das angeht, … bitte ich dich ebenfalls noch einmal nachzudenken. Es ist einfach zu gefährlich. … Bitte, André … ich hab da kein gutes gefühl.“

Langsam nähert er sich der Hantelbank, küsst erst ihre Stirn, ihren Hals, zuletzt zärtlich ihre Lippen … “ Vertrau mir. … Ich weiß was ich tu. … Wir reden … über alles. … wenn die zeit gekommen ist. … by the way, … allein mit dir, … wäre mir 2000mal lieber, … als mit einer Mio. Leutz aus aller Herren Länder … bei Lissbeth in England.“ …

Er löst den intensiven Blickkontakt und widmet sich , … auf dem Rücken liegend, … der 100 kg Langhantel. … 3 Wiederholungen, … absetzen, … kuze Pause, … wieder 3 , … Pause … und ein letztes mal 3. … zufrieden legt er das Gewicht in der Führung ab, … springt aus dem liegen auf die Füße, … lächelt eine zirka 50kg leichte, junge Tae-Kwon-Do- Schülerin an und meint lässig … “ NACHMACHEN.“

… während er langsam zum Ring am anderen Ende der Halle geht, streift sein Blick zufrieden, durch die schwitzenden, teilweise auf dem weg der Verbesserung sich quälenden , … die er früher oder später fast alle ein Stück auf ihrem Weg in den Sport begleitet hat. … nicht unerheblich hatte er seinem Jugendfreund beim Aufbau und damit bei der Erfüllung seines Jugendtraums geholfen. … immer wieder auch einzelne oder bei Bedarf auch Gruppen trainiert und vielen seine Philosophie vom Kampf, vom Sport und vom Leben näher gebracht. … alles war im guten sinne seines Meisters geschehen, dessen Geist für ihn immer noch fast greifbar in diesen Räumen weilte.

“ … hast du 2 oder 3 Jungs, die Lust auf ein wenig Sparring haben, Peter?“ … wendet er sich an den Cheftrainer der Boxer, … als er den Ring „entert“.

“ … für dich sollten wir 2 oder 3 Schwerstkriminelle aus der JVA Krümmede einfliegen. … ich lass mir doch nicht von dir meine Männer zerkloppen, du Mörder.“ … der Rothaarige, wie ein in die jahre gekommener Lausbub wirkende Freund mit den lustigen Sommersprossen begrüßt den noch keineswegs müde wirkenden, … mit einer kurzen , herzlichen Umarmung. Die anderen Boxer grüßen respektvoll.

“ … komm , ich mach dir die Hände (tape) und zieh dir die Handschuh an.“ … kümmert sich Peter selbst um den richtigen Sitz der Verbände und gibt 3 Halbschwergewichtlern das Zeichen sich für einen Sparringskampf vorzubereiten. … die Wahl fällt nicht zufällig auf diese 3 . … durch ihre Jugend (alle anfang 20) und ihre niedrigere Gewichtsklasse, … lassen sie am ehesten eine geschwindigkeit vermuten, … die den erfahreneren Ü 30 Opi , … fordern könnte.

“ Willst du Vollkontakt, Lobo … oder ein bißchen „rummachen“?“ … erkundigt sich der stolze Trainer, der schon gern zeigen würde, was die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehenden, seit dem letzten „Disaster“ bei ihm gelernt haben.

“ … also, ich möchte euch bitten alles zu geben Männer. … wir wollen ja wissen, … wo wir stehen, oder?“ … gibt der gefragte die Antwort gleich an die ausgewählten Gegener. „KLAR.“ … eine Antwort aus 3 Kehlen.

“ okay Leute, … Tim , du machst die erste Runde, … Ahmet, du die zweite, … Jan, du die dritte. … dann alles von vorn, bis jeder drei Runden voll hat. … wer alle seine 3 Runden stehend übersteht, … darf ne Runde mit Olaf´s Porsche drehen.“ instruiert der erwartungsfrohe Betreuer. … allgemeines lachen … und los geht es. …

Die Hoffnung auf eine flotte Runde mit dem Sportwagen des Chefs stirbt für alle 3 Nachwuchstalente schnell. … Tim steht 2min22 , … Ahmet, der heißblütige Türke mit dem großen Kämpferherz fällt nach 1min16, steht wieder auf, … fällt nach 1.58 wieder, stellt sich nochmal und ist beim letzten Niederschlag kurz vor Ende der Runde schlau genug liegen zu bleiben. … Jan ist von allen am weitesten in seiner Entwicklung und bietet über 2 Runden einen offenen Fight mit sehr vielversprechenden Anlagen. … als er jedoch übermütig wird und fast offen in einen harten Cross rennt, hat auch für ihn der Traum vom Porschefahren ein Ende.

“ André, … Telefon für dich. … im Büro. … Südafrika. … Fendrig Enterprises oder so …“ … ruft Katrin ihrem Teilzeitlover zu … und macht ein fragendes Gesicht.

“ Das kann doch nur Bernd Fendrig sein. … Er hat 1996 bei mir einen Land-Cruiser für seine Tochter gekauft, die einen Hotelmanager ,der in der Türkei einen exklusiven Laden leitet, geheiratet hat. … was zum Geier will der denn … und wie kommt der an diese Nummer?“ wundert sich der Held, … der sich grad wie ein solcher fühlt, weil er die Jungs mal wieder mächtig beeindruckt hat.

“ Danke,Maus … und Danke Jungs, … ihr wart klasse. … weiter so. … Peter, Danke und bis bald.“

“ André C.“ melde er sich , … noch nicht ahnend, was da auf ihn zukommt.

“ Fendrig Enterprises Johannesburg, … my name is Alice G. … Mr. Fendrig would like to talk to you. … may I connect you, sir? … meldet sich eine erfrischend freundliche Telefonstimme.

“ sure, Miss Alice G. … always welcome.“ … sprüht der Charme, des ebenfalls freundlichen Bodyguards über mehrere tausend kilometer durch die Leitung. …

„thank you , sir. … have a nice day.“ …

“ you too, Miss G.“ … kurze Pause , … dann meldet sich die ruhige sonore Stimme eines der beeindruckensten Männer, die unser Held je getroffen hat.

“ hallo André, hier ist Bernd Fendrig. … wie geht es ihnen? … erinnern sie sich an mich?“

“ Sure, sir. … wie könnte ich das ungewöhnlichste Geschäft aller Zeiten vergessen? … von der Freude sie und ihre entzückende Tochter zu treffen ganz abgesehen. … was verschafft mir die Ehre und wie haben sie mich hier gefunden?“ … der überaus herzliche, erfreute Ton, … suggeriert dem erfolgreichen Geschäftsmann am anderen Ende der Welt, dass sein Anruf große Begeisterung auslöst.

“ Ich will mich kurz fassen,André. … letzte Woche war ich noch in Düsseldorf, wichtige Geschäfte führen mich ja von zeit zu zeit immer wieder in die alte Heimat. … um sie zu besuchen, fuhr ich auch bei ihrer alten Firma vorbei, wo man mir erklärte, dass sie sich nun als Bodyguard verdingen und auch in diesem Bereich inzwischen, sehr erfolgreich sind. … erst war ich etwas befremdet, weil ich dachte, …dass sie mein Angebot damals nur ablehnten, weil sie nicht ohne Autos zu verkaufen leben können, … dann hab ich aber schnell einen Wink des Schicksals erkannt. … Wir brauchen ihre Hilfe. … Sie erinnern sich an meine Tochter Manou? … Sie braucht Schutz. … dringend.“

der besorgte Vater klingt sachlich, aber besorgt.

“ Wie kommt ein so bezauberndes Mädchen in Gefahr? … Wo ist sie jetzt,in diesem Moment? … Was genau kann ich für sie tun, Bernd?“ … bringt der erstaunte, jetzt sitzende … seine fragen auf den Punkt.

“ Mein lieber Herr Schwiegersohn, entpuppte sich ziemlich schnell als alles andere, als der …“nice guy“ den wir alle in ihm sehen wollten. … es sind unvorstellbare Sachen passiert. … es würde hier zu weit führen, alles zu erklären. … nur soviel, … Manou ist auf unserem Anwesen in Kapstadt. Wir haben dort einen sehr vertrauenswürdigen Sicherheitschef. Francis ist seit er ein junger Kerl war in unseren Diensten und hat sich zigfach bewährt. … er verzweifelt aber an dieser Aufgabe.Sie will einfach nicht einsehen, … dass sie sich in akuter Gefahr befindet und lehnt diese „DAUERBEWACHUNG“ ab. … Mir ist damals aufgefallen, dass ihr 2 euch auf anhieb mochtet.

Deshalb hoffe ich, dass sie sich von ihnen gern beschützen lässt. … Sie werden ihre Möglichkeiten haben, es nicht nach „Überwachung“ aussehen zu lassen. … André, ich hab Angst um mein einziges Kind. … ich bin bereit jeden preis zu zahlen, den sie verlangen. … helfen sie uns?“

Dieser Mann war nicht gewohnt zu bitten, aber er legte scheinbar seine ganze Hoffnung in dieses Gespräch.

“ Ok. … wenn sie meinen ,dass ich der richtige Mann für diese Aufgabe bin, … sagen sie mir wie es laufen soll und ich mach es. Über mein Honorar machen sie sich Gedanken, wenn alles zu ihrer Zufriedenheit erledigt ist. Das spielt in ihrem fall gar keine Rolle.“ … die Bitte dieses besorgten Vaters abzulehnen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. … Der Gedanke, dass Manou etwas zustoßen könnte, … ließ schon etwas Unruhe in ihm aufkommen.

“ Danke, mein Freund. … diese und keine andere Antwort hab ich von ihnen erwartet. … was ihre „Eignung“ für diesen Job angeht, so muß ich gestehen, dass meine Leute ihren bisherigen Werdegang in diesem Tätigkeitsfeld genau nachverfolgt haben. … sehr beeindruckend muß ich sagen. … so wie ich sie damals im Autohandel kennen und schätzen gelernt habe. … was sie machen, … scheinen sie mit vollem Einsatz zu machen. … vielleicht haben wir uns deshalb vom ersten Moment an verstanden. … manche Eigenschaften , scheinen wir gemein zu haben. Am Flughafen Düsseldorf wird morgen früh ein Ticket für sie bereit liegen. … Lufthansa, … erste Klasse. In Kapstadt, wird sie Francis mit einem Wagen abholen, der ihnen von diesem Moment an für die Dauer ihres Aufenthaltes zur Verfügung steht. Francis ist etwa 2 Meter groß, wiegt zirka 150 kg und ist schwarz wie die Nacht. Ihr werdet euch verstehen. Er ist ein Juwel. … auf der fahrt zum Anwesen wird er ihnen die ganze Lage schildern. … alles was bisher passiert ist. Er wird ihnen eine Waffe aushändigen, da sie Schwierigkeiten haben könnten ihre eigenen hier in Südafrika eizuführen. Des weiteren, wird Francis ihnen eine Umschlag mit 5000 US Dollar übergeben. Die sind für ihren hiesigen Bedarf gedacht. … sollten sie mehr Bargeld benötigen, wenden sie sich einfach an Jonathan, den Verwalter unseres Anwesens. … er wird ihnen die gewünschten Mittel zur verfügung stellen. … Alle laufenden Kosten in der Heimat teilen sie bitte Alice fernmündlich oder per Fax/Mail mit. Sie wird sich zuverlässig um alles kümmern. Zeitgleich mit ihrer Abreise gehen 10.000 US Dollar auf ihr Konto ein. Für den Fall, dass ihnen irgendwas passiert, teilen sie mir bitte direkt bei ihrer Ankunft mit, wer in den Genuss der Zuwendungen kommen soll, die ich ihnen dann zukommen lassen möchte. … über ihr wirkliches Honorar, reden wir 2 in Ruhe, unter Männern bei einem guten Scotch , wenn dieser Albtraum vorbei ist.Sollte sich ihre Bankverbindung seit unserem letzten Deal geändert haben, … bitte mitteilen. … Sie fühlen sich bei uns bitte wie zuhause und konzentrieren sich bitte nur auf Manou. Ich werde mich morgen meinerseits nach Kapstadt begeben und hoffe vor ihnen einzutreffen , um sie willkommenzuheißen. Ich freue mich auf unser Wiedersehen. … bis bald und … Danke.“

“ … die Freude ist ganz meinerseits, sir. … wir sehen uns in Kapstadt. … schlafen sie gut,Bernd.“

mit den Gedanken schon tief in diesem „Auftrag“ … legt er den Hörer auf.

“ Katrin, … ich muß weg.“ …

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„ … wie , du mußt weg ? Ein neuer Auftrag?“ … erkundigte sich Katrin, die das meiste des Telefonats mitbekommen hatte.

„…ja, ich fliege nach Kapstadt. … schon morgen früh.“ … stellte er sachlich fest, nicht ohne einen unterschwellig verwunderten Gesichtsausdruck an den Tag zu legen … und fuhr fort … „ … warum sind meine Jobs eigentlich nicht einfach immer in der direkten Umgebung? … so, dass man abends heim kommt, … die füße hochlegt, ein Bier trinkt und seinen chef verflucht. … wie es die meisten „normalen“ Menschen machen.“

„… nun, … vielleicht liegt es daran, dass du nicht „normal“ bist, oder dein eigener Chef und ein selbstverliebter Egoist, der jede Gelegenheit nutzt umvon mir wegzukommen, bevor er noch zugeben muß, dass es ihn längst „erwischt“ hat?“ … Katrins Augen funkelten angriffslustig und ihre Stimme schwankte zwischen heiter und verbittert.

„ … selbstverliebt stimmt nicht … und das ist dir auch klar.“ … lachte er ihr entgegen und knuffte sie halb freundschaftlich, halb liebevoll in die Seite.

„ … dürfte dir auch schwer fallen. … wie könnte irgendwer, sowas wie dich lieben?“ … neckte sie zurück und wehrte seine Hände immer wieder mit geschickten Bewegungen ab. … plötzlich , sah sie ihn an, küsste ihn flüchtig auf den Mund uns flüsterte : „ … ich werd dich vermissen;Cowboy.“

in diesem Moment stubste sein treuer Begleiter, ein stattlicher Rottweiler mit allerbesten Manieren mit seiner kühlen Nase zwischen die beiden. Der erst zweijährige, aber schon überaus erfolgreiche Schutzhund hatte sich nach dem gemeinsamen 5 Kilometerlauf mit seinem „Mensch“ wie schon gewohnt ,auf seinen Platz im Büro des Chefs gelegt und war seit dem nicht mehr aufgestanden.

„ Drago! … Tierchen, an dich hab ich ja gar nicht gedacht. Da müssen wir mal schnell die gute Alice anrufen, dass sie dir auch noch einen Platz bucht. … Superrotti fliegt natürlich auch erster Klassen zu den Löwen. … Onkel Fendrig mag Hunde und hat viel Geld. … Da muß ich nicht wieder mit dir im Gepäckraum fliegen, mein kleiner Welpe.“

… albern beschmust er den inzwischen längst ausgewachsenen, muskelbepackten Hund, der sich tatsächlich wie ein verspielter Welpe über die humorigen Anwandlungen seines Chefs freut. Wer die beiden so lustig miteinander spielen sah, erkannte unmöglich, dass es sich hier um wirklich abgebrühte Profis handelte. … Drago hatte erst 2 wochen zuvor, als jüngster Rottweiler aller zeiten, an der Weltmeisterschaft für Schutzhunde teilgenommen und alle anderen mehr oder weniger „alt“ aussehen lassen. Der erfahrene Hundeführer war mächtig stolz auf das Erreichte und liebte seinen Prachtkerl wie nichts anderes.

„ … gut, dann mach ich mich mal aus dem Staub. Es gibt noch einiges zu erledigen.“ wollte sich der „Beauftragte“ schnell und ohne emotionalen Abschied vom Acker machen.

„ … wir werden diese Nacht nicht zusammen verbringen?“ reagierte Katrin leicht verstört.

„ … nun, … ich hab keine Ahnung, wie lange ich brauche um meinen Kram zu erledigen. … soll ich danach zu dir kommen, oder kommst du zu mir?“ … man konnte förmlich spüren, dass er lieber allein geblieben wäre, in den letzten Stunden vor der Abreise.

„ André, ich werde sicher nicht darum betteln, dass du bei oder mit mir schläfst. … wenn du aber, ohne die letzten Stunden mit mir zu verbringen, auf unbestimmte Zeit ans andere Ende der Welt verschwindest, … dann kannst du bleiben wo der Pfeffer wächst, du elender Mistkerl.“ … ihre Worte waren deutlich und auch genau so gemeint.

Nun war der „Angefahrene“ sichtlich um deeskalierende Worte bemüht, nahm sie in die Arme und während er sie … ganz „beiläufig“ an teilweise „wichtigen“ Stellen streichelte, stammelte er unbeholfen charmant eine improvisierte Entschuldigung zusammen, an deren Ende er sein späteres Erscheinen zusicherte.

„ … nimm sofort deine Hand da weg, du Triebtäter. … sonst trete ich dir dahin, wo es gar nicht gut tut. … auch wenn dein Body-Rotti mich dann zerreißen wird.“ … giftet sie ihn gespielt ernst an, um im gleichen Augenblick durchblicken zu lassen, wie sie die zärtlichen Berührungen genießt.

„ … wenn du jetzt aufhörst SCHREI ich … flüstert sie, bevor sie seinen anfangs noch vorsichtigen Kuß leidenschaftlich erwiedert.

Die Fortsetzung zu späterer Stunde, bescherte den beiden, einmal mehr eine leidenschaftliche Nacht, in der sie, wie so oft , … einander alles gaben, wovon jedes sich liebende Paar auf dem Planeten träumt. … aber NEIN … ein Paar … DAS waren sie ja nicht.

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„ … WOW ! … Südafrika! … pretty warm … haben die es hier, stimmts Tierchen?“ … sprach er zu seinem Hund , als sie die Lufthansamaschine verließen.

… wenige Minuten später erblickte er den angekündigten großen schwarzen Mann, mit dem er sich, wie von seinem Auftraggeber angekündigt, wirklich auf anhieb gut verstehen sollte. … sie kommunizierten auf Englisch, bis sich nach kurzer Zeit herausstellte, dass Francis ein absolut einwandfreies Deutsch sprach und es auch liebte sich in dieser Sprache zu verständigen.

„welcome to , South-Africa,sir.“ … begrüßte der etwa 35 jährige Big-Guy den frisch angekommenen,Kollegen.

„ … einen SIR hab ich zwar nicht mitgebracht, aber ihn hier … His name is Drago and I´m André.“ stellte er sich und seinen haarigen Begleiter vor und gleich klar, dass er mehr auf kollegiale Zusammenarbeit, als auf Höflichkeitsfloskeln wert legt. … „ nice to meet you.“ … kam es von beiden „starken jungs“ gleichzeitig und der offene, feste Händedruck ließ ahnen, dass sich hier 2 Männer mit ausgeprägtem Charakter begegneten.

Kurz nachdem die Fahrt in dem Land-Cruiser los ging, übergab Francis die halbautomatische Waffe, Munition und den (Rand)- vollen Geldumschlag, welchen der Verwalter bereits in der gültigen Landeswährung gefüllt hatte. Dann folgte die Erläuterung der Lage und es war unschwer zu erkennen, dass diese mehr als besorgniserregend war. Manou´s Ehemann war schon kuz nach der Eheschließung zum Drogendealer geworden und kurz drauf zu seinem besten Kunden. Die Exzesse häuften sich, die Ehe zerbrach, Manou flüchtete, ihr Mann Chuck, ein gebürtiger Amerikaner, unternahm alles „legale“ um sie zur Rückkehr zu bewegen … und als das nicht funktionierte, … ging der Terror los. Er schickte seine zwielichtigen Gestallten mehr als einmal, um seine Frau von dem Anwesen ihres Vaters zu entführen und hätten Francis und seine 3 Mitarbeiter nicht einen wirklich guten Job gemacht, wäre sie längst wieder bei dem skrupellosen Kriminellen. … oder tot.

Jetzt war Chuck selbst nach Kapstadt gereist, um die sache persönlich in die Hand zu nehmen. Das brachte ihren Vater dazu, sich „Verstärkung“ zu holen, denn für Francis und seine Leute , war es kaum noch möglich für die Sicherheit seiner Tochter zu garantieren. … zu sehr entzog sie sich immer wieder der Bewachung durch den pflichtbewussten und ihrem Vater treu ergebenen, dunklen Muskelberg. … während die Gegenseite immer weiter aufrüstete.

„ ok, Francis … danke für die Infos. Das hört sich ja an, wie ein verdammter Hollywoodstreifen.“ versuchte der weiße, den schwarzen Personenschützer etwas aufzuheitern.

„yep, … nur das hier kein Kunstblut fließt…. inzwischen waren alle meine Männer mehr als einmal verletzt. … auch ich selbst hab es bei den ständigen Auseiandersetzungen mit diesen Verbrechern nicht immer schadlos überstanden. … es muß was passieren, André. Der Big-Boss zählt auf dich. Er hat mir von einigen deiner bisherigen Fälle berichtet. RESPECT. … man nennt dich Lobo, Peacemaker … oder Held. … nun, … wir können hier alle 3 gebrauchen. … einen Wolf der das Rudel anführt, einen … der uns den Frieden wieder bringt … und einen , der bereit ist, mehr zu tun, als es normal sterbliche können. … denn das hier wird nicht leicht. … auch für einen Helden.“

… der Südafrikaner blieb ruhig und sachlich, aber man konnte spüren, dass er selbst besorgt war. … nicht um sich selbst. … er wäre für den Mann, der ihn nach dem Tod seiner Eltern aufnahm, ihm eine hervorragende Ausbildung und einen anständig bezahlten Job gab, ohne zu zögern durchs Feuer gegangen. … aber um Manou machte er sich große Sorgen und sein von ihm oft befragter „Medizinmann“ und „Seher“ … hatte großes Unheil kommen sehen.

„ … mach dir keinen Kopp, mein Bester. … wir werden die OMA schon schubbsen, dat Kind schon schaukeln, dem Fiesen Möpp schön zeigen … wo der Bartel den Most holt.“ … verbreitet der „Held“ gutgelaunt neuen Optimismus.

„PARDON ???“ irritiert schaut der große schwarze Mann seinen neuen Kollegen an. …

„ I just told ya … don´t worry … be happy.“ … nun lachten beide und der Deutsche beschleunigte den hochmotorisierten Geländewagen auf unzulässige Geschwindigkeit um das nahende Ziel möglichst bald zu erreichen.

„ … sag mal, mein Großer … hast du jemanden beauftragt uns zu eskortieren?“

„no.“

„ dann werden wir verfolgt,Francis. … der graue Nissan folgt uns schon die ganze Zeit, hat jetzt auch schnell beschleunigt um den Kontakt nicht zu verlieren.“

Francis dreht sich um und schaut auf den hartnäckigen Verfolger.

„ das sind sicher wieder Chuck´s Leute. … das gibt Ärger. Pass gut auf, weißer Freund.“

Schon in der nächsten Kurve, setzt sich der graue Nissan neben den schwarzen Land-Cruiser und versucht ihn seitlich zu rammen. … dieses Manöver ahnt der Held aber voraus, tritt beherzt auf die Bremse und die Angreifer fliegen erst von der Strecke und dann in einen gut 2 Meter tiefen Graben.

„ Hoppla ! … so richtig gut Autofahren … können die Jungs aber nicht.“ … stellt der Bodyguard sachlich fest und beschleunigt nachdem er sich kurz vergewissert hat, dass keinem etwas ernstes passiert ist den Wagen wieder zügig hoch. „ Das muß wohl das Empfangskomitee gewesen sein.

Nun gut, … bis jetzt bin ich noch nicht wirklich beeindruckt.“

10 Minuten nach diesem Zwischenfall erreichen sie das märchenhafte Familienanwesen.

Als sie … inklusive Hund … das Fahrzeug verlassen und sich dem Hauptgebäude nähern, öffnet sich die Tür und der Hausherr tritt mit einem mächtigen Schritt in die Sonne.

Der Selfmade- (multi)Millionär ist das , was frau wohl einen Traummann nennen würde. Groß, breitschultrig mit markant männlichem Gesicht, leicht angegraute Schläfen, tiefblaue Augen, charmantes Lächeln, beste Umgangsformen und nicht zu vernachlässigen … Geld wie Heu. Er hat einfach alles. …

„ welcome to Casa-Fendrig.“ … begrüßt er die ankommenden … und umarmt den deutschen Gast herzlich. „ ich hoffe, dass sie einen wirklich schönen Aufenthalt in diesem herrlichen Land und natürlich auch in meinem bescheidenen Heim haben werden. … wenn auch die Umstände, die uns zusammen führen, wenig erfreulich sind, … bin ich sehr froh sie einmal hier zu begrüßen,André.“

„ vielen Dank, Bernd. … auch ich freue mich hier zu sein und sie nach so langer Zeit zu sehen.“

Der Besitzer des traumhaften Anwesens gibt die Tür frei und bittet nachdem er sich kurz über den respekteinflößenden Hund informieren lässt ins Haus. „ Prachtkerl.“ … ist sein kurzer, anerkennender Kommentar nachdem er das Tier mit fachmännischem Blick gemustert hat.

„Manou freut sich auch schon, … sie endlich mal wieder zu sehen. Sie hat allerdings noch keine Ahnung, was der Anlass ihres Besuches ist, mein Freund. … das sollten sie ihr besser selbst erklären, dachte ich.“ … grinst der besorgte Vater verschlagen.

… noch im großzügig ausgelegten Empfangsbereich stehend, werden erste Erfrischungen gereicht.

Mit gut gekühlten Gläsern prosten sich die 3 Männer zu und auch der dankbare Hund, macht sich durstig über die große Schüssel mit eiskaltem Wasser her.

Wie eine Erscheinung steht SIE plötzlich auf der Treppe und für einen Moment, fällt ihrem zukünftigen Beschützer wieder ein, … welch überwälltigenden Eindruck sie schon damals, in Düsseldorf, bei ihrer ersten Begegnung auf ihn machte. Während er in seiner engen,weißen Jeans und dazu passendem Poloshirt für manch weibliches Auge wohl ganz appetitlich aussah, war sie in absolut identischer Aufmachung nur mit einem Wort zu beschreiben.

ATEMBERAUBEND.   (des helden lieblingswort)

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Schwarze lange Haare, aufregende Figur, dunkler Hauttyp,(sonnengebräunt), … romantisch,verträumter Gesichtsausdruck, sinnlicher Mund, süße Stubbsnase, unendlich tiefe braune Augen und ein entzückendes Grübchen … bei jedem … auch nur angedeutetem Lächeln.

… Ihre leibliche Mutter musste ebenfalls eine wahnsinnig schöne Frau gewesen sein. … Leider starb sie, auf tragische Weise, im sechten Monat schwanger mit einem Jungen, … als Manou 2 jahre alt war. … Dieser Schicksalsschlag brachte Bernd Fendrig damals dazu nach Südafrika zu gehen um ein neues, … überaus erfolgreiches Leben anzufangen. … Ohne seine geliebte Frau und ohne den heiß ersehnten Sohn, … den er nie bekommen sollte.

… Zügig und strahlend geht sie auf ihn zu …

“ Welcome Stranger !“ … Sie umarmt ihn wie einen alten Freund, schenkt ihm ein offenes Lächeln und fügt leise an seinem Ohr hinzu … “ … ich hab schon nicht mehr daran geglaubt, dass wir uns wiedersehen. … schön, dass du da bist.“

“ Auch ich freu mich sehr, fremde Schönheit. … you´re looking … breathtaking.“ … geht er schmunzelnd auf die #wir-kennen -uns-ja-kaum-Nummer # ein und fügt dann für alle hörbar hinzu welch schöne Nacht sie doch nach der Übergabe-Probefahrt mit ihrem neuen Auto, damals im Zweitwohnsitz seines Vaters in Haltern am See verbracht haben. Küßchen links, Küßchen rechts, Küßchen links …

“ … da dachte ich immer, ein Gentleman genießt und schweigt.“ … rügt sie ihn grinsemd.

der leicht irritierte Vater begehrt Aufklärung …

“ … ihr wollt doch wohl nicht sagen, … ihr habt damals … … ?“ …

“ nein, Paps … wollen wir nicht … und du willst auch nicht fragen.“ … fällt sie ihrem gespielt verärgert fragenden Vater ins Wort.

Nun mischt sich auch der vermeitliche „Entehrer“ ein. …

“ No, sir … ihre tugendhafte Tochter hat sich nichts vorzuwerfen. … wir nutzten damals lediglich die „Jungfernfahrt“ mit ihrem großzügigen Geschenk, um im Haus meines Vaters nach dem rechten zu sehen. Er lebte zur damaligen Zeit überwiegend in Spanien und Manou war so freundlich mit mir nach Haltern zu fahren. … Dort haben wir dann geredet und geredet, … uns irgendwann entschieden über Nacht dort zu bleiben, einige gute Tropfen aus Vaters Beständen vernichtet, … tja, … und dann, … nachdem wir uns müde diskutiert hatten , … ist ihre zauberhafte Tochter irgendwann eingeschlafen. … Das spricht natürlich eine deutliche Sprache, … was meinen Unterhaltungswert angeht.“

“ Dein Unterhaltungswert war eine glatte 10 auf der nach oben geschlossenen Bespaßungsskala. … Aber mit den diversen Drinks und in deinen starken Arm gekuschelt, … da kann ein Mädchen schon mal ins träumen geraten. … und am besten träumt es sich nun mal mit geschlossenen Augen. … Da bin ich dann wohl eingeschlafen. Es war ein wunderschöner Abend.“ … verkündet sie augenzwinkernd, sichtlich über ihren verwirrten Vater amüsiert.

Nachdem Francis sich dezent bis auf weiteres verabschiedete, um sich in seinen Bungalow auf dem Anwesen zurück zu ziehen und der Hausherr wegen dringender Geschäfte in sein Arbeitszimmer verschwand um zu telefonieren, zeigte die gutgelaunte „Zielperson“ ihrem zukünftigen Beschützer seine Unterkunft.

“ Wir haben dir das kleine Gästehaus zugedacht, weil es für dich und Drago mehr als groß genug sein dürfte und einfach näher am Haupthaus liegt. … Ich hoffe das ist dir recht.“ … nahm sie das Gespräch wieder auf nachdem sie schweigend zu dem sogar mit einem eigenen Pool ausgestatteten, weißen Bungalow gegangen waren. Nach und nach zeigte sie ihm, dass wirklich alles vorhanden war, um ihm den Aufenthalt zu versüßen, … sogar Drago´s von zuhaus gewohntes Hochleistungsfutter war vorhanden, von den vielen Leckereien wie Kalbsknochen und jeder Menge frischem Rindfleisch ganz zu schweigen. “ Ich hoffe ihr 2 fühlt euch wohl. Wenn ihr irgendwas braucht, … ein Wort reicht. … die vielen hilfreichen Seelen hier, werden alles möglich machen.“

„Eure Gastfreundschaft steht eurer Anmut in nichts nach,verehrte Dame.“ … bedankte sich der von der Großzügigkeit und dem Luxus beeindruckte Gast und verbeugte sich , passend zu seinen geschwollenen Worten mit mittelalterlicher Geste.

“ … avec Plaisir, edler Ritter.“ erwiederte sie auf seine Albernheit eingehend und deutete sogar einen Knicks an. … Die teuren Privatschulen in der Schweiz und England gehen eben an niemandem spurlos vorbei.

Nach kurzem, oberflächlichen Smalltalk, setzte er etwas nach und wie sich von einer schweren Last befreien wollend, vertraute sie ihm ihre ganze unerfreuliche Geschichte an. Ruhig, sachlich, auf den Punkt, fast geschäftsmäßig und emotionslos schilderte sie ihre Sicht der Dinge. Mit ihrem Ehemann hatte sie abgeschlossen und Angst, hatte sie nicht. Zum einen gut, zum anderen, sollte sich das noch als ziemlich gefährliche Fehleinschätzung der Lage herausstellen.

“ … und bis vor kurzem, musste ich noch zittern, nicht von diesem Dreckskerl schwanger zu sein.“ beschloss sie ihre Ausführungen.

„Sorry, aber das versteh ich nicht. … Du hast noch mit ihm geschlafen??? … nach all dem. … ?“ hakte er irritiert nach. … Sie wurde sehr ruhig, … wirkte kurz nachdenklich, … als wolle sie für einen Moment das Gespräch abbrechen.

“ … nicht freiwillig. Das kannst du mir glauben. Ich hatte schon über ein Jahr nichts mehr mit ihm zu schaffen. … bis er dann beim letzten Exzess völlig ausrastete. … Daraufhin bin ich dann sozusagen geflüchtet. … Bis zu diesem Vorfall, wollte ich alles vertuschen, … wollte nicht, dass Papa von all dem Mist erfährt. Aber ich lasse mich weder vergewalltigen noch quälen. Weder körperlich … noch seelisch.“

Er nahm sie tröstend in die Arme und drückte sie behutsam an seine Brust. … In diesem Augenblick brachen alle Dämme … und die grad noch so kontrolliert wirkende, 28jährige Schönheit weinte bitterlich. Völlig aufgelöst und heftig schluchzend … hörte sie seine beruhigende, dunkle Stimme … wie durch eine Wattewand …

“ … er wird dir nie wieder wehtun, Manou. … nie mehr … und er wird noch bereuen, was er dir angetan hat. Alles. … sehr sogar..“

Sollte es je ein „Job“ gewesen sein, … so hatte sich das spätestens nach der offenen Schilderung ihres Martyriums geändert. Ab sofort war es für ihren innerlich kochenden Beschützer … eine „persönliche angelegenheit“ …

sehr persönlich …

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tja … und wäre der leser nicht längst eingeschlafen …

dann ginge die geschichte jetzt los …