An alle Politikverdrossenen …

nicht nur mein spezieller freund Wolfgang hat schon in den 80ern kommen sehen … was die politische landschaft im laufe der jahre … an stresstests für unsere demokratisch geprägten belastbarkeitsgrenzen bereit stellen sollte … wenn auch weder ihm noch mir zu dieser zeit klar sein konnte … wie absoFUCKINGlut irre das ganze sich tatsächlich entwickeln würde …

man könnte denken … dass das folgende stück seiner zeit in der rubrik :

* unser GRUNDGESETZ … auf dem weg zum COMIC … *

veröffentlicht wurde …

DREI WÜNSCH FREI SONGTEXT

Wie off petsch ich mich en der Ärm

Wie off pack ich mir ahn Kopp

Weil neuderdings jonn Saache aff

Do köhm em Draum ich nit ens drop

Su wie’sch mir letztens
En Doos Bier opmaach

Doch russ kütt bloß en Fee

Die säuselt:
Danke großer Meister, do häss drei Wünsch‘ bei mir frei.

Ich saare: „Herrlich
Frollein
Kann ich wohl en Spur Bedenkzigg
Hann?“
Un se säht: „Logisch – nur die Ruh‘
Ich maach et Radio sulang ahn.
Do läuf jraad Werbung
Un dä Sprecher stöhnt
Als jing ihm einer aff

Dat Columbusei des Tages wööhr dä so’n‘ so Hoostesaff.

Ne andre Sender – schnell – ejal wat
Doch wie jede Naach öm Zwölf

Läuf ävverall dä Chor
Dä jet vun „Einigkeit und Freiheit“ gröhlt.!“Die Schnulze kenn ich“ – saach ich
Dat ess die Musik zurJeisterstund

Maach uss un’t Fernsehn ahn un brech zesamme:

Zimmermann en bunt.
Dä hällt en Reed
Die strotz vüür Logik
(un ich kotz vüür Sympathie)

Et jeht öm Arbeitsplatzerhaltung en der Rüstungsindustrie.
Dat zo ner Zigg
Wo dä Planet he längs ahn alle Ecke brennt

Un alle sechs Sekund e Kind verhungert irjendwo op dä Welt.

Die rüste wigger
Als wöhr janix
Met dä Wahnsinns Konsequenz

Dat mer Kreechsminister jetz Verteidijnungsminister nennt.
Dat
Obwohl wirklich rund sinn dürf: Die Nohkreechszigg es lang
Vorbei

Dat he’s die Vüürkreechszigg – un zwar die vum Weltkreech Nummer
Drei.

Gläuv wer tatsächlich ahn dä Nonsens
’s einer wirklich su borniert

Dat die Nummer met dämm Gleichjewicht em Ähnzfall funktioniert?
Sinn mir dann bloß en Lemmingshääd
Die mer nohm Abgrund dirigiert?
Et ess unfassbar
Wie freiwillig sich der Minsch selvs ussradiert.

Wo sinn die Schlachte ahn der Marne? Wo’s My Lai
Hiroshima

Die Bombernäächte
Hamburg
London
Wa’s met Beirut
Guernica?
Sinn die Massaker all verdräng
Vun Kalavrita bess Warschau?
Ich kenn vunn all dämm zwar nur Bilder
Doch die kenn ich janz jenau.

Aja
Die Fee vum Ahnfang – stemp
Do wohr vun drei Wünsch‘ jo die
Red‘

Op zwei verzicht ich jähn
Wenn blooß dä eezte en Erfüllung jeht.
Wa’sch mir jewünsch hann
Wollt ihr wesse
Deit mer leid
Dat ess
Jeheim

Weil dä Verfassungsschutz es mittlerweile och he drinn doheim.

—————————————————————————-
wer den dialekt nicht so gut versteht … aber trotzdem interessiert ist … möge fragen … wenn ich helfen kann … tu ich´s natürlich  …
bin doch gern euer … held …
————————————–
der rheinländer an sich … ist aber nicht nur nachdenklich … er kann auch lustig … guckst du hier :
Das Rheinische Grundgesetz

Das Rheinische Grundgesetz (Et rheinisch Jrundjesetz), auch et kölsche (= kölnische) Jrundjesetz, ist eine Zusammenstellung elf mundartlicher Redensarten aus dem Rheinland. Die Autoren sind, wie auch die Entstehungszeit, unbekannt geblieben. In dem Buch „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“ von Konrad Beikircher (Köln 2001) wurden die Redensarten erstmals zusammengefügt.
Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es.
(„Es ist, wie es ist.“)
Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt.
(„Es kommt, wie es kommt.“)
Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
(„Es ist bisher noch immer gut gegangen.“)
Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
Situationsabhängig auch: Wir wissen es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott.
(„Was fort ist, ist fort.“)
Jammer den Dingen nicht nach und trauer nicht um längst vergessene Dinge.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor.
(„Es bleibt nichts wie es war.“)
Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
(„Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“)
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache?
(„Was willst du machen?“)
Füg dich in dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
(„Mach es gut, aber nicht zu oft.“)
Qualität über Quantität.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu?
(„Was soll das sinnlose Gerede?“)
Stell immer die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met?
(„Trinkst du einen mit?“)
Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
(„Da lachst du dich kaputt.“)
Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.
Ergänzungen
————————————————————————————————————-
Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:
„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne.
(„Es hätte noch schlimmer kommen können.“)

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne!
(„Man muss auch gönnen können.“)
Sei weder neidisch noch missgünstig!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne!
(„Man muss sich auch etwas gönnen können.“)
Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.
Oder: Das Gebot zur Nächstenliebe bedeutet nicht, dass man den eigenen Körper und Geist lieblos behandeln soll.

Mäht nix!
(„(Es) Macht nichts.“)

Jede Jeck is anders!
(„Jeder Narr ist anders!“)
Übe Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber, im Wissen um die eigene Unvollkommenheit.

Hammer immer su jemaat!
(„Haben wir immer so gemacht!“)

Levve und levve losse!
(„Leben und leben lassen!“)

Nit alles, wat en Loch hätt, is kapott!
(„Nicht alles, was ein Loch hat, ist kaputt!“)
Lass dich vom desolaten Zustand einer Sache nicht täuschen!
Es gibt aber auch eine sexuelle Interpretation dazu.

Der Ausweg aus der Spaßgesellschaft

Na Suuuuper …  hörte ich mich sagen und schon stand die „schwer arbeitende“ ehefrau in der schlafzimmertür.

viiiiiel zu früh. … scheiß „gleit“ zeit. …

… soooo früh feierabend … allein zum schutz der privatsphäre … also meiner privatsphäre … sollte das weib wenigstens anrufen … wenn sie schon blau machen muss …

also ehrlich … das hätte doch richtig peinlich werden können … man(n) stelle sich vor … die gattin würde ihn beim onanieren erwischen … zum glück würde es mir nie einfallen … mich selbst um sachen zu kümmern … die in zarter hand einer willigen gespielin … wesentlich besser aufgehoben sind …

aber jetzt auch noch rumkeifen …

von wegen … “ beste freundin“ und so … also ehrlich …

ich persönlich fand die süße kleine … mit den tollen augen damals  ja viel besser … das war eine „beste freundin“ nach meinem geschmack … und sooo loyal … die gute hat sich wirklich minutenlang geziert … immer wieder betont … dass sie sowas noch niiie gemacht hat … und es auch niiie tun würde … wenn sie nicht schon in mich verknallt gewesen wäre … lang bevor sie mich damals ungeschickter weise … meiner jetzigen ehefrau vorgestellt hat …

diese selbstlosigkeit muss man (frau) erstmal aufbringen …

aber nein das arme geschöpf … war ja nur solang … ihre „beste freundin“ … bis die launische gattin … im Mai schon mal so unangemessen früh dienstschluß hatte.

und … wer ist wieder mal schuld ?

klar … wahrscheinlich ICH … oder was ? … tztztz …

jetzt wird die „betrogene“ auch noch unsachlich …

von wegen … *alles vögeln was bei 3 nicht auf dem baum ist* … so ein unfug … ich kenne wirklich einige damen … die leidenschaftlich und gern poppen … entschuldigung … „guten sex haben“ … aber nicht eine einzige … die das bedürfnis hat … mehrmals täglich auf irgendwelche bäume zu klettern … um sich eben solcher aktivitäten zu entziehen …

außerdem bin ich bei weitem nicht so flexibel … wie die arbeitszeit der jetzt ziemlich angriffslustig wirkenden gattin … das möchte ich ausdrücklich betonen …

apropos FLEXIBEL …

rückt jetzt etwa als nächste beste freundin automatisch die spaßbremse nach … die es bisher auf nur platz zwei geschafft hat ???

hmmm … das wäre DÖRTE.

alles was recht ist … aber soooo flexibel bin ich wirklich nicht … das tu ich mir nicht an … ich will meinen körper verwöhnen … und nicht verarschen …

hier ein song über Dörte … von Rainald …

der kennt sie wohl näher …

das geht also gar nicht … das siehst du doch ein … sag mal … was hast du eigentlich heute noch so vor … ?

SENSATION … der Held wird als glücklicher alter Mann sterben

hoffentlich nicht so bald … denn in kürze könnte das leben wieder richtig spaß machen … den turbo zünden … den booster aktivieren … ach was sage ich … es wird richtig nett …

wie einige … die mich länger kennen wissen … habe ich im laufe der jahre … auch durch meine frühere tätigkeit für Toyota / Lexus jeden sportwagen aus diesem konzern gefahren … und die haben früher wirklich einiges drauf gehabt … in punkto sportliche autos …

ob Celica … MR II … oder Supra … ich hatte sie alle … die meisten sogar mehrmals … die ganz große liebe war der letzte Supra Targa Twin Turbo … ein wunderbares auto … stark,schnell,schön … ach was sage ich … einfach geil war das ding …

serienmäßig 330 ps … aber nach oben gab es keine grenzen … mit 550 pferdchen … unFUCKINGfassbaren beschleunigungswerten und einer höchstgeschwindigkeit jenseits der 320km/h war ich noch unter den vernünftigen zu finden …

die richtigen freaks holen 1000 … 1300 … 1600 … sogar 2000 ps aus dem motor … seht euch die dinger auf YOUTUBE an … sonst glaubt ihr eh nicht was da geht …

die ersten 7einhalb minuten des folgenden videos erklären einiges … nur dass meiner damals … ja genau der zweite BLACK BEAUTY aus …

*wir waren noch kinder* natürlich schwarz wie die nacht war … normal links gelenkt und man konnte das Targa-dach raus nehmen … im sommer sehr angenehm … sah auch gut aus …

nachdem dieses auto kult wurde … weltweit … auch durch filme wie

die FAST & FURIOS reihe … stellte man die produktion ein … und es kam nichts mehr nach … so wartete ich jetzt fast 15 jahre … auf einen legitimen nachfolger aus dem hause TOYOTA … bis ich gestern die insider – info bekam … das der FT1 wohl doch der neue SUPRA wird … sogar schon bald …

man(n) will ja nicht unken … und überhaupt … es ist eigentlich noch zu früh … selbst der genaue preis steht noch nicht fest … allerdings wird der bei etwa 100.000 eurönchen vergleichsweise günstig ausfallen … weil es kaum vergleichbares geben wird … ich schweife mal wieder ab … jedenfalls … aufgemerkt liebe leser … was ich absoFUCKINGlut sicher weiß … einer der ersten … der deutschen asphalt unter seine breiten walzen kriegen wird … rollt direkt in meine garage … neben den *nobelhobel* … und wird erstmal standesgemäß angebetet … stundenlang … bis ich innerlich bereit bin … ihn den sterblichen … mit ihren deprimierenden gehhilfen vorzuführen …

es wird wie früher … eine liebe … so unvergleichlich … ach was sage ich … eine ORGIE der SINNE … ein wendepunkt im leben eines junkies … der endlich seinen dealer aus dem knast befreit hat … und ab sofort wieder jeden tag … bis zum pupillenstillstand mit seiner WUNDERDROGE versorgt wird …

der MINIHERO also mein ebenfalls „gaskranker“ sohn … bot schon verzückt an … bis an mein ende lieb und brav zu sein … wenn ich ihm das teil irgendwann vererbe … da wird wahrscheinlich nix draus … wegen der unsterblichkeit und so …

aaaber er soll auch einen haben … wenn er die ersten 5 jahre fahrpraxis gesammelt hat … soll er auch einen haben … das muss wohl sein … sonst wird er traurig … das kann ein liebender Vater nicht wollen … so wie ich grad drauf bin … möchte ich den beiden töchtern am liebsten auch was schönes kaufen … pferde … juwelen … eigentumswohnungen … hmmm … das ist dann wohl doch nicht wirklich im rahmen meiner möglichkeiten … kein problem … die schicken wir mit Mutti in die stadt … der schuhladen müsste sich inzwischen von ihrem letzten überfall erholt haben und die klamottenläden sollten auch wieder „am netz“ sein … das wird sie erst mal von kostenintensiveren wünschen abhalten … hoffentlich

theoretisch könnte er vielleicht auch ohne so ein teil glücklich werden … aber warum soll ihm gelingen … was sein heldenhafter erzeuger nie geschafft hat … ?

nach meinem LORIOTähnlichen lebensmotto:

*ein leben ohne SUPRA ist theoretisch vorstellbar … aber das sind ATOMKRIEGE auch … und sowas kann auch keiner wollen …*

bis dahin kann er üben … guckst du hier …

so … hoffentlich seid ihr jetzt ein wenig neugierig geworden …

guckst du hier …

habt ihr den leuten … die für dieses WUNDER verantwortlich sind zugehört …?

so ticken wir … ja … ich sage wieder mit stolz WIR … die mit ganzem herzen auf das gewartet haben … was da auf die TOYOTA FAMILY  zu kommt …

also der fall ist klar … die kiste wird bestellt … soon as possible … unsterblichkeit und heldentum dürfen nicht zu langeweile führen … man(n) gönnt sich ja sonst nix … naaa gut … kaum was …

was nützt die ewigkeit … wenn du sie nicht nutzt … ?*

die frage erübrigt sich … wo zum geier muss ich unterschreiben ?

wenn das hier ein traum ist … will ich nicht mehr wach werden …

also seid leise … ihr lieben … licht aus ruhe jetzt …

keep racing …

Elternabend … auf Koks

diese regelmäßige „zusammenkunft“ der stolzen erzeugergemeinschaft des jahrgangs meiner anbetungswürdigen zwillinge … oder auch der großen tochter … egal … im vergleich zum grausamen durschnitt dieser (lehr)-anstalt sind meine kids wirklich anbetungswürdig … das wurde mir inzwischen klar … ich schweife schon wieder ab …jedenfalls … die nerven … diese hirntoten bälger und ihre debilen erziehungsverweigerer …da graust mir jedes mal vor … das dauert für gewöhnlich keine 5 minuten … da wird mir klar … wie blöd die meisten doch sind … die da rumeiern … um sich die geistigen totalausfälle ihrer brut pädagogisch wertvoll erklären zu lassen … und das vieles dafür spräche … solchen hirnis die fortpflanzung gesetzlich zu untersagen …

das kann der doch so nicht sagen … werden jetzt wieder einige sagen … aber ich sage euch … irgendjemand sollte denen sagen … das es sagenhaft gut für dieses land wäre … wenn irgendwer sagen würde … wir sagen diesen idioten jetzt … was gesagt werden muss … nämlich ohne H … :

*LEUTE … IHR SEIT SO DOOF … IHR DÜRFT AB SOFORT NICHT MEHR VÖGELN … SCHON GAR NICHT EURE EIGENEN VERWANDTEN *

überhaupt … für manche ist zuverlässige verhütung wirklich ein MUSS

klassenpflegschaftsversammlungen … sind wirklich nicht minder belastend … und so habe ich mich mehr als einmal gefragt … was zum geier man sich einpfeifen muss … um sich dort zur verfügung zu stellen …

wie so oft … finden wir auch in diesem fall … antworten in den heiligen schriften des von mir hoch geschätzten „kollegen“ … Torsten Sträter …

habt eine schöne woche … lasst euch nicht ärgern … nehmt nichts … was ich mir nicht auch geben würde … jedenfalls nicht in abnormer dosierung … seid nett zu euren mitmenschen … es muss ja nicht gleich zum äußersten kommen

falls mich jemand sucht … ich schau mal kurz nach der wäsche …

Raumfahrt im Wandel der Zeit

*alles ändert sich … nur nichts wird besser*

… diesen spruch habe ich vor zirka 3 jahren geprägt … und seit dem wirklich inflationär um mich geworfen …

nicht weil ich ein pessimist bin … der andere gern ihrer illusionen beraubt … ok das macht natürlich spaß … oder weil ich ein realist bin … der seine illusionen stück für stück zu grabe trägt … das auch irgendwie … aber … was viel schlimmer ist … weil ES STIMMT .

ob das auch für leute gilt … die zum mond fliegen … also menschen die allgemein ja auch für sowas wie HELDEN gehalten werden … beurteilt bitte selbst …

das waren die 80er … eine zeit … die seiner zeit auch fast jeder für übel gehalten hat … während heute die meisten gern wieder in dieser dekade leben würden …

und nun … zum vergleich … ein aktuelles bild der Himmelsstürmer …

der held von heute wünscht guten flug … durch die nacht … den tag … die realität … eure träume … auf die nase … ins all … oder wo ihr sonst noch hin wollt …

Asche über mein Haupt … Mea culpa … mea maxima culpa …

*seufz* … ich habe glatt vergessen … wem ich noch die antworten schuldig bin … für die letzte nominierung … dieser AWARD … diese vorstufe auf dem weg zum NOBELPREIS …

ein lieber mensch wartet auf antwort … und ich trottel weiß nicht mehr WER …

die mail mit der benachrichtigung ist versehentlich gelöscht … ich hatte versprochen einen eintrag zu machen … und nun steh ich da …

das hat man davon … wenn man ein versprechen nicht direkt einlöst … obwohl man das kurzzeit- gedächtnis einer eintagsfliege hat …

irgendwer ist jetzt sauer auf mich …

peinlich sowas … echt peinlich … 😳

wenn du das liest … BITTE MELDE DICH !

zur STRAFE habe ich mir dieses video 2 mal angetan …

und dabei natürlich nur auf den text geachtet …

VERZEIH MIR …

Wir waren noch Kinder VIII … Ein ruhiger Abend

… wenige minuten später … saßen wir im auto und fuhren richtung HOMEBASE.

zwar wollten wir nicht mehr ausgehen, aber weil wir beide diese gemeinsamen fahrten so genießen, fahren wir zwar grob die richtung, … aber seeeehr indirekt.

manchmal schwiegen wir, … dann wieder plauderten wir belangloses zeug, … teilweise wurden auch ernstere themen gestreift, … wir alberten rum, … hatten spaß, … gaben gas, … hörten abwechselnd laut musik, … oder einfach nur den fahrtwind, … der uns erfrischend bei geöffneten targadach über die köpfe wehte.

ab und an … machte ich mir einen spaß daraus, … heftig zu beschleunigen, … was mit satten motorsound … und ängstlichem drücken, … meiner hand, … die meist auf der schaltung lag … oder meines rechten beines … quittiert wurde.

irgendwann gestand Petra eine gewisse neugier auf meine behausung ein … und so nahmen wir endlich direkten kurs auf das … was damals mein … zuhause war.

———

während ich meinen gast überall im haus herum führte, … bekam ich komplimente, … für die geschmackvolle einrichtung, die sauberkeit … und die ordnung, … die meine erstaunte jugendliebe … in dieser form … wohl in einem junggesellenhaushalt nicht erwartet hätte.

überflüssig zu erwähnen … dass ich nicht das geringste damit zu tun hatte …

“ … und in diesem protzbau lebst du ganz allein? … welch eine verschwendung. … zumal du doch eh selten hier bist. … wenn du mal nicht arbeitest, … bist du auf TRALLALLA … oder bei irgendwelchen … Ladys … wie UWE mir grad berrichtete, .. ohne dass ich danach gefragt hätte.“  … wieder funkelten ihre sonst so bambimäßigen rehaugen leicht angriffslustig.

“ … dann hätte dir dein neuer verehrer aber auch sagen sollen, dass mir hier nichts gehört, … außer die musikanlage. … die firma hat mir das haus zur verfügung gestellt. … wenn meine mission hier erfüllt ist, … hat es sich erledigt mit … eigenem pool, … fitnessraum, … sauna, … solarium, … terasse mit 1500 quadratmeter garten, … blubberblasenriesenwanne, … kamin … und all dem schickimickikram. … sie meinten damals, dass es auf die dauer meines engagements hier preiswerter wäre … als mich für zirka ein jahr … in einem hotel einzuquartieren. … das haus gehört dem firmeninhaber … du hast Karl-Heinz ja heute kennengelernt.

… es wurde grad frei, weil der vormieter beruflich mit seiner frau in die staaten ging. … tja, … und die ordnung, .. die hab ich Maria zu verdanken. … diese Perle hab ich zum glück übernommen. … sie kommt 2 mal in der woche. … das reicht. … bin ja oft wirklich nur zum schlafen hier … und allein … mach ich wenig unordnung.*  … so leicht erklärt ein workoholik eine bude … die eigentlich viel zu dekadent für seine verhältnisse ist …

———

nach kurzer absprache verschwanden wir in getrennten badezimmern, … duschten, … warfen uns in bequeme klamotten … um uns in der offenen amiküche wieder zu treffen, … wo ich mich anschickte, … meinem gast das versprochene abendessen zuzubereiten. …

“ … kann ich dich mit einem wirklich guten roten california dazu bringen … mir gesellschaft zu leisten, … während ich für unser abendesssen schufte? “  … fragte ich schmunzelnd, … zog den korken aus der flasche und schenkte ohne ihre antwort abzuwarten … den edlen, rubinroten wein in die überdimensionalen gläser, … wovon ich ihr eines reiche … um mit ihr auf einen … ruhigen abend … anzustoßen.

“ … wenn der so schmeckt, … wie er duftet, … helf ich dir sogar beim salat … und mach den abwasch.“ … ihr lächeln war freundlich, natürlich … und wirkte auf mich wie immer … verführerisch.

“ … er ist wirklich lecker … und den salat darfst du gern übernehmen. … den abwasch erledigt BERTA … die treue …  spülmaschine.* … ein kurzes CHIN-CHIN … ein kleiner schluck … ihr anerkennendes lächeln abgewartet, … ein freundschaftlich harmloser (mini)kuß … und schon mache ich mich ans werk.

es gibt tausend wege eine frau zu beeindrucken. … ihr ein gutes menu zu kreieren gehört zu denen … die ich wirklich beherrsche. …

nachdem ich mit großen augen bei meinem treiben beobachtet werde, … sie bei jedem abschmecken geradezu lustvolle geräusche von sich gibt (der hunger treibt´s rein) …  nach einer menge spaß und viel herzlichem lachen … sitzen wir am liebevoll … von ihr gedeckten tisch, lassen uns von einem weiteren glas wein und guter musik … endgültig auf genuss programieren … und genießen … fast andächtig … was wir da fabriziert haben.

es gibt …gratinierte jakobsmuscheln auf safranreis mit ingwer-curry-rahmsauce

und gegrillte scampis mit Petras salat.

zum nachtisch … anerkenende worte ( ach schau, … das kann er also auch) … einer sichtlich beeindruckten und zufrieden lächelnden Lady, … die das ganze menu … mit einem kuß krönt, … der zwar nicht mehr als rein freundschaftlich … aber auf meiner skala noch als *harmlos* zu bezeichnen ist. … und als … ausbaufähig. …

Petra bleibt beim wein, … ich bekomme meinen heiß ersehnten Chivas mit Eis und Cola von ihr gemixt … und so wird der abend … mit guter musik, … anregenden  gesprächen … und durchaus liebevoller nähe, …  fortgeführt.

auf mein nachfragen bezüglich ihrer andeutungen beim ersten wiedersehen, … erzählt sie mir voller vorfreude über ihre beruflichen pläne.

gekündigt hat sie zum nächsten ersten …  dann steigt sie bei ihrer freundin, einer gemeinsamen früheren schulkammeradin … in ihre kleine boutique ein … um dort unter anderem … auch ihre selbstentworfenen sachen anzubieten. … reich will sie gar nicht werden … aber glücklich … und das leuchten in ihren augen verrät … dass sie auf einem guten … für sie erfüllenden weg ist.

… auf die zukunft … CHEERS.

als sie die zwei gitarren in einer ecke des wohnzimmers, … neben einer der 4 marmorboxen stehen sieht … klatscht sie halb begeistert, halb bettelnd in die hände …

“ spielst du einmal … *wish you were here* … für mich? … wie früher? … biiiitteeee … einmaaal. … unplugged … wie in den  alten zeiten. … nur für mich. … biiiitteeee … “

weil es zur stimmung passt, … nehme ich die „stromlose“ vom ständer und komme ihrem wunsch gern nach.

zu sehen … wie sie sich über sowas freut … wie glücklich sie strahlt … bringt mich innerlich zum schmunzeln.

ein jetzt wesentlich intensiverer kuss motiviert zusätzlich …

als wäre das nötig … denke ich mir … verlange aber direkt nach einer zugabe …

*erst der song …* … legt sie die regeln fest … * dann werden wir sehen … wie weit die belohnung geht …*

wie beim fussball lohnt sich auch in der liebe eine gewisse hartnäckigkeit … das ist auch mir klar … also versuche ich meiner forderung mittels „sehnsuchtsblick“ … nachdruck zu verleihen …

bis heute bin ich mir sicher … dabei ziemlich dümmlich aus der wäsche geglotzt zu haben … aber eben nicht erfolglos … so folgt dem kuss … eine kleine serie weiterer verspielter zärtlichkeiten …

… während ich mich gedankenverloren einklimpere … driften meine gedanken nochmals ab … in die zeit, … als ich das letzte mal … dieses lied für sie spielte … vor einem lagerfeuer … nur für sie …

“ THE BODY “ … DER KÖRPER des Helden … und was ihn sonst noch auszeichnet …

wenn sogar im blogland schon vereinzelt die ansicht vertreten wurde … dass der held in letzter zeit zwar viel für die lieben leser … aber zu wenig für den heldenkörper getan hat … dann wurde es zeit … dieses zu ändern …

der weibliche „FAN“ … vor allem die #Muse … hat das recht auf einen helden … der nicht nur ihren ständig nach neuem “ stoff „dürstenden GEIST … sondern natürlich auch ihren lustvoll verlangenden KÖRPER anspricht …

schnell war klar … der held legt  ´ne sonderschicht ein … SPORT wird gemacht … und zwar reichlich … es wird geklotzt … nicht gekleckert … am besten bis es weh tut … und dann erst recht

DISZIPLIN war nun gefragt … und die bereitschaft sich zu quälen …

nachdem also einige tonnen eisen bewegt … die „kleine birne“ sowie der 120kg-boxsack gefühlte stunden schwer misshandelt wurden … in wahnwitziger geschwindigkeit eine laufstrecke absolviert war … für die normal sterbliche gern das auto … ach was sage ich … das flugzeug nehmen … und auf dem ergometer die TOUR de France einmal hin und zurück geradelt war … stellt sich der held  … leicht erschöpft … aber ziemlich zufrieden mit sich … vor die große spiegelwand … um seinen feucht glänzenden … massigen … frisch gestählten BODY zu begutachten …

was er sah … ließ ihn zu der einsicht gelangen … das die göttliche schöpfung wirklich perfekt ist …

zwar konnte ich selbst bei noch so genauem hinsehen … nicht mehr viel von DEM wohlgeformten heldenkörper erkennen … der mich noch vor relativ „wenigen“ jahren auszeichnete …

um so klarer wurde mir allerdings … warum GOTT mich schon damals mit diesem wirklich „belastbaren“ HUMOR ausstattete …

IHM/IHR wird schon zu dieser zeit … ziemlich klar gewesen sein,dass ich eben diesen robusten HUMOR irgendwann … BRAUCHEN würde …

Wir waren noch Kinder VII … MOMENTS …

… irgendwie scheint meine grad noch so entspannt wirkende begleitung, … plötzlich gar nicht mehr so … in sich ruhend.

man könnte sogar vermuten, dass die frau, …  für die nicht wenige männer wohl eine menge dummheiten begehen würden … etwas unheilvolles kommen sieht.

mit einer mischung aus unsicherheit und wut , … wirft sie Thomas und seinen handlangern unfairness vor. … von wegen 4 gegen einen … und dass sowas typisch für ihn sei. …

* … ich denke, dein superheld ist so ein HAMMER. … da brauchst du doch keine angst um ihn zu haben. … wir machen nur ein paar kleine „bruchtests“ mit ihm … und außerdem, … in ein paar wochen, kann er sicher wieder feste  nahrung zu sich nehmen.*  … beifallheischend sucht der feige sack … seine kumpels durch dieses dumme gelaber zu motivieren. …

da ich die beifahrertür inzwischen aufhalte … bringe ich die etwas verzweifelt wirkende … mit einer runden bewegung … zum einsteigen. … dann richte ich grinsend … ein paar beruhigende worte an sie, … absichtlich  für alle anwesenden vernehmbar. …

* … kann sein, dass es nicht ganz fair ist, Rehauge … aber ich habe keine zeit zu warten, … bis Tom alle seine freunde zusammengetrommelt hat. … er hat nur drei mitgebracht, … er dachte sicher … das reicht. *

langsam bewege ich mich auf die jungs zu … die … wie sie es im film gelernt haben … beginnen sich zu verteilen … und ihr „opfer“ zu umkreisen … dabei lässig mit den Baseball-Schlägern in die offene handfläche schlagen.

… richtig cool wirken die jungs. … falls das hier irgendwann verfilmt wird … müssen  unbedingt die originaldarsteller besetzt werden, … denke ich so bei mir … als ich aus dem augenwinkel sehe, … wie der typ rechts von mir ausholt … und mir seinen masivholzknüppel über den schädel ziehen will … während Tommy … heiser vor hass ankündigt …

* … dein großes maul, … wird dir gleich gestopft, Arschloch … du hast ja keine Ahnung … wie es steht. *

aus einer schnellen drehung bringe ich einen stabilen block zustande … der schläger fällt zu boden, … mein rechter ellbogen kracht in die rippen des angreifers, … der linke handballen knallt blitzartig gegen sein kinn … beschleunigt seinen kopf maximal rückwärts … bis ein unflexibler stahlträger … die beschleunigung stoppt. … das ist nicht wirklich gesund … so fällt auch der schlägerschwinger selbst zu boden … und beginnt still … zu bluten.

* … eins zu null würde ich sagen. *  … stelle ich  ruhig …  meine sicht der dinge dar.

die drei verbliebenen … schauen leicht irritiert auf ihren … bewusstlos am boden liegenden kollegen … also nutze ich die allgemeine verwirrung … um mich in eine bessere position zu Martin, … den von mir als besten kämpfer eingestuften kerl … zu bringen …

einen spruch hab ich … schon wegen der zusätzlichen verunsicherung … auch noch … für Thomas … der sich den auftakt   …   scheinbar   anders vorgestellt hat. …

* … wo wir grad bei FEHLEINSCHÄTZUNGEN sind, … lieber freund … du irrst dich … wenn du glaubst, … dass ich hier mit euch eingesperrt bin. … ihr seit … mit mir eingesperrt. *

im selben augenblick … hab ich die gewünschte nähe zu Martin erreicht … und beim dritten einschlag … verabschiedet auch er sich … in richtung … boden. … nicht bewusstlos, … aber wegen der zielpunkte der ersten beiden treffer … ein wenig … „ungleichmäßig“ atmend. … dieser zustand, … hält für gewöhnlich eine zeit an … und lässt die vermutung zu , … dass sich der (fast)2 meter hühne am rest dieses kleinen … geplänkels … nicht mehr entscheident beteiligen wird. …

auch seinen schläger hebe ich nicht auf,  … sondern muntere mit einer einladenden geste, … den dritten kerl auf … jetzt seinerseits … sein glück zu versuchen. …

der hornochse lässt sich auch nicht zweimal bitten … und stürzt sich … wie vom  wilden affen gebissen …  laut schreiend … auf einen sich schon während der attacke … königlich amüsierenden André. …

entwaffnen, … zwei schläge in die rippen, … ( autsch … das knacken lässt nichts wirklich gutes erahnen) … ein wuchtiger sidekick … krachend gegen die rechte gesichtshälfte … und dann … knallt das knie doch tatsächlich mitten in sein … entgegenkommendes gesicht. …

hübscher wird er davon zwar auch nicht, aber  auch für ihn gilt …  FEIERABEND   … licht aus … gaaanz ruhig weiter bluten.

jetzt stehe ich vor einem merklich zurückhaltenderen,  … muskulösen ,  rotblonden häufchen elend …   das sich wahrscheinlich … spätestens in diesem augenblick … wünscht … irgendeinen anderen unsinn … an diesem Samstagmorgen verzapft zu haben.

* … lernst du grad dieses gefühl kennen, … einem kerl gegenüber zu  stehen, … dem du besser nicht ans bein gepinkelt hättest, Thomas ?  … nun, … ich bin so ein kerl … und ich bringe die dinge gern zuende. … allein.*

meine worte hört er noch, … aber die einschläge sieht er scheinbar gar nicht kommen. … reagiert hat er jedenfalls nicht großartig. … außer mit umfallen und etwas blut spucken. …

während ich auf den schalter drücke, der das garagentor wieder öffnet, … richte ich noch ein paar „versöhnliche“ worte .. an die vor wenigen augenblicken noch so siegesgewissen kleinstadtschläger. …

* … nun hört mal auf hier rumzubluten, ihr Simulanten. … geht nach haus … zu den armen mädels … die es mit euch schlaffis treiben müssen, … erzählt ihnen eine wilde story … von der brutalen rockerbande, die euch hinterrücks überfallen hat, … die ihr aber im heldenhaften kampf … am ende … bis zum letzten mann niedergeprügelt habt. … jaja, … ihr seid HELDEN. … wenn euch mal wieder der sinn nach etwas abwechslung steht … bringt noch ein paar freunde mit. …  es war zwar nett mit euch, … aber irgendwie … bin ich nicht richtig warm geworden.*

mit lässigem gruß verabschiedet der held sich in sein gefährt, … lächelt seiner verdutzt aus der wäsche schauenden herzdame zu … gibt gas … und verlässt die tiefgarage … vom   satten klang der  auspuffanlage begleitet.

nach wenigen hundert metern, … hat sich die noch immer … leicht geschockte schönheit so weit gefangen, … dass sie eine erstaunte frage formulieren kann. …

* … sag mal, … was war das denn  grad  ? *

—————————————————

… wie soll man auf eine scheinbar rhetorische frage antworten, die doch vermuten lässt, dass das gerade geschehene … die fragende … sagen wir mal … ein wenig ins grübeln bringt?

wenn sie dann noch entgeistert, gelegentlich ungläubig ihren kopf schüttelnd, … kerzengerade aus dem … sich inzwischen zügig davon bewegenden auto starrt, … immer wieder vor sich hinflüsternd :

* 4 mann … mit baseballschlägern …  und der kerl hat keinen kratzer. … im gegenteil … er scheint richtig belustigt. … tztztz.*

… versucht man doch besser ein wenig aufklärungsarbeit zu leisten.

* weißt du, Rehauge … seit der letzten schulhofrangelei … ist  raufereitechnisch … einiges passiert … *

dann folgt der versuch, …  relativ sachlich einen lebensabschnitt zu schildern, … in dem kampf … und kampfsport … eine nicht unwesentliche rolle gespielt hat.

in der jugend … neben dem fußball … Boxtraining in Bochum.

… nachdem der trainer ein gewisses „talent“ ausgemacht hat … einige kämpfe.

im jugendbereich ein kampfrekord von 26 kämpfen … bei 26 siegen … 23 durch Ko.

langeweile stellte sich ein. … neuer trainer (asiat), neuer sport. … Muay Thai … vollkontakt. … extrem training. … einige herausforderungen. … keine abgelehnt.

national und international … 22 legale kämpfe, plus … ein paar  mehr … etwas weniger legale.

niederlagen … keine.

dazwischen, … dienstzeit bei der bundeswehr. …  Sondereinheit … ausbildung an allen waffensysthemen, … anti-terror-kampf … spezialausbildung im kampf ohne waffen.

als freizeitgestalltung … mitgründung einer kleinen … aber feinen … privaten … „academy of fight and martial arts“.

philosophie und technik werden in diesem kreis von meistern der verschiedenen  kampfsportarten untereinander gelehrt und ausgetauscht.

in der gemeinschaft wird eine neue kampftechnik entwickelt, … die sich aus verschiedenen alten kampfkünsten zusammensetzt  … und zur modernen antwort auf die frage nach der ultimativen selbstverteidigung wird.

regelmäßige teilnahme am turnier der  7 meister.

————

* das erklärt einiges.*

… gibt sich die kurzinformierte mit den angaben zufrieden … und erspart mir so … auf einige weniger lustige kapitel dieser „kampfbetonten“ zeit … seit unserem letzten treffen … in der schulzeit … einzugehen.

irgendwie habe ich das gefühl … dass sie sich nach und nach immer mehr entspannt … die erlebte situation verarbeitet … innerlich wieder zur ruhe kommt.

als wir die firma erreichen, … führe ich sie überall rum, … stelle ihr einige mitarbeiter vor … und zeige ihr mein „lieblingsauto“ ,

… einen Celica turbo 4X4 Carlos Sainz … limited edition.

dieser steht grad zur vorbereitung auf eine Rally in der werkstatt … und so … stelle ich ihr auch meinen „lieblingsschrauber“ Uwe vor.

Uwe ist ein herzensguter mensch. … gearbeitet hat er immer zuviel.

… das bisschen freizeit , was ihm blieb, … hat er stehts mit

freiwilliger mehrarbeit an unseren motorsportautos verbracht.

und … mit dem ausgiebigen feiern nach zahlreichen erfolgen.

seit er seine frau nach einer solchen feier …  mit seinem besten kumpel im gemeinsamen ehebett vorfand … lebte er in der kleinen gästewohnung auf dem firmengelände.

dort haben wir oft auf die erkenntnis, …. dass viele frauen sowas gutes wie ihn gar nicht verdient haben … angestoßen … dass sie aber eine dermaßen harte strafe wie mich verdient haben … wollte ihm trotz seiner enttäuschung und mehrfach überdosiertem Single Malt nie über die lippen kommen …

jetzt blickt er von seiner arbeit am Rallyauto auf, … schaut freundlich in Petras gesicht … schüttelt ihr versonnen die hand … und macht ihr in wenigen sekunden alle komplimente … die ich ihm für die suche nach seiner nächsten traumfrau empfohlen habe. …

irgendwie … komme ich mir grad ziemlich überflüssig vor. …

… da ich den termin mit herrn A. … von der firma A.& K. … jetzt  wahrnehmen musste … verabschiedete ich mich … und ging in mein verkaufsbüro. …

meine gedanken kreisen … welch wunder … mal wieder um Rehauge … für die ich … zumindest nach meiner EINSCHÄTZUNG … schon bald wieder … DER mann in ihrem leben werden sollte.

was macht sie statt dessen … flirtet süffisant mit unserem Uwe … tztztz …

was war denn das ? … versteckte kamera ???

———

die verhandlungen fanden schnell ihren abschluss, … da schon unter der woche weitestgehend einigkeit erziehlt wurde. …

* wo ist denn jetzt das (der) BONBON … „den“ sie bei unserem letzten gespräch in aussicht gestellt haben, herr A.C. ? *

kindliche neugier blitzte in den augen … des doch so reifen geschäftsinhabers. …

* nun, herr Abraham, … da sie sich nach langen jahren des PORSCHETUMS … endlich  endschließen konnten … auf die richtige seite … „der macht“  zu wechseln … habe ich mir gedacht, … sie wären vielleicht gern unser gast beim 24-stunden-rennen … auf dem ring.

… übrigens , … ihr bruder , … als beinahe … PORSCHE-GRÜNDUNGSMITGLIED … ist auch dabei. … wahrscheinlich hat er ihnen schon mitgeteilt, … dass er mein privatauto gekauft hat.*. …

ein gewisser stolz, … war nicht mehr zu leugnen.

… zumindest einer … der brüder,  … die in den vergangenen tagen

… zu  begeisterten … SUPRARISTI wurden …

war bis zu dieser woche … der  ansicht,

… dass ein mann ohne PORSCHE … kein glücklicher mann ist.

jetzt warteten beide … auf ihre ganz persönliche  … glückseeligkeit.

———–

… noch zweimal … wurde ich am weggehen gehindert …

es war wie immer.

… alltag. …

immer … noch ein kunde.

.. immer noch eine frage. …

immer noch … ein paar minuten. …

inzwischen wurde es dunkel. …

———

endlich kommt Petra aus der werkstatt, … in die sie … nach sich wiederholenden vertröstungen … immer wieder …  „geflüchtet“ … war … und sieht mich provozierend an. …

* … na, …  wie fühlt sich das an ? *

* wie fühlt sich was an ? * … erkundige ich mich … nur scheinbar unwissend.

* … dir sind sämtliche gesichtzüge entgleist, … als Uwe mich angehimmelt hat.

kannst du dir jetzt vorstellen … wie ich mich fühle … wenn nahezu jedes weibliche wesen … welches dir begegnet … egal ob ich dabei bin oder nicht … fast automatisch zum dankbaren ziel deiner charme-offensiven wird ?

übrigens … es gab mitarbeiter, … die sich zum ersten mal gedanken … um die coolness ihres „vorturners“ gemacht haben.

… manche wetten auf mich, … als die frau … die den WOLF … zur strecke bringt. *

sie lächelt vielsagend … und was ich als „kleinen sturm im wasserglas“ sehen will … könnte man(n) auch als so etwas wie eine offene KAMPFANSAGE verstehen …

Rehauge gewinnt zusehens „oberwasser“.

indem ich sie ansehe, … wird mir schnell klar, dass das  … was ich jetzt sagen werde … einem harmonischen wochenende  … alles andere als … zuträglich ist.

die klappe halten kann ich trottel trotzdem nicht …

* Dann enttäusch mal deine fans nicht.* …

Wir waren noch Kinder VI … * KONNICHI WA, BITCHES ! *

zurück in der gemütlichen,kleinen wohnung reicht sie mir mit gespielt vorwurfsvollem blick … einen neuen drink.

* … war das unbedingt nötig? * … lassen anflüge einer rüge nicht lang auf sich warten.

* nicht wirklich. … aber wie du sicher bemerkt hast, habe ich nicht angefangen. … ich fange nie an. *  … rechtfertige ich mich halbherzig.

* … ist mir klar. … angefangen hast du nie, … aber zweimal bitten lässt du dich auch selten. … woher kommt diese latente aggressivität? … ich kenne dich ganz anders. … zu mir warst du immer sehr … sanft. *  … ihr schmunzeln verrät mir, dass es hier eigentlich keiner antwort bedarf.

* … mag daran liegen, dass ich für andere, … überwiegend männliche mitmenschen, … nicht wirklich … die erforderliche nächstenliebe aufbringen kann. … besonders wenn sie meinen … mich provozieren zu müssen. … sag mal, Rehauge … willst du mich abfüllen? … das ist schon der vierte Chivas … und meine mischung hast du auch schon raus. … wenn du mich hier komplett fertig machst, … bringt mich nicht mal ein taxi  heim. * … beende ich das thema … mit lässigem schwung … auf das sofa.

sie nimmt neben mir platz, … ziemlich nah, … schaut mir direkt in die augen und macht mir ein … mit einschränkung … verlockendes angebot. …

* … wenn du versprichst brav zu sein, … lassen wir den abend irgendwann ausklingen … und du darfst hier bleiben.*

* … wie brav … hättest du mich denn gern? *  … bitte ich um klare anweisungen.

* nun, … es würde schon reichen, wenn du akzeptierst , dass ich nicht mit dir schlafen werde.* … ihre mimik duldet keinen widerspruch, bleibt aber charmant.

* … das habe ich auch nicht erwartet. * … gebe ich zu.

* … ach, … wäre das so abwegig? * … erkundigt sie sich.

* … keine ahnung. … hab einfach nicht erwartet, dass du es willst. … außerdem brauchen wir das nicht näher erörtern. … nach deiner versicherung, … mich nie mehr in dein herz zu lassen, … stellt sich da keine frage. … mit dir könnte ich nicht einfach nur sex haben. … ohne liebe. … das würde alles zerstören. * … werde ich jetzt sogar los  … was mich die ganze zeit beschäftigt.

* … oha ! … was will mein held mir denn damit sagen? … soll ich etwa denken, dass die alte flamme bei ihm wieder aufflammen will? … will er mir einmal mehr … das gefühl geben, … etwas gaaaanz besonderes für ihn zu sein? … damit er mir das herz, in das er ja unbedingt wieder will … endgültig zerfetzen kann? * … leichte bitterkeit umspielt ihre sonst so süßen lippen …

* … selbst vollidioten … werden irgendwann erwachsen, Petra. * … gebe ich zu bedenken.

* … du bist kein idiot … du bist ein unverbesserlicher „weiber“-held. … du musst jeder frau gefallen. … zwanghaft.  … mit 14 … heute  … und wahrscheinlich auch noch mit 94 … wenn dich vorher keine deiner abgelegten gespielinnen vergiftet.* erklärt sie mir … scheinbar emotionslos.

* … das würde mir gefallen. … allen frauen gefallen. … aber von dir … würde ich geliebt werden wollen. … *  … gebe ich … versonnen aus der wäsche guckend  zu.

* … vielleicht wirst du das ja. … wer weiß? * … fängt sie ein neues spiel an …

* … tatsache ist, … du willst nicht mit mir schlafen. … das akzeptiere ich natürlich. … und wie gesagt, ohne … dass wir wieder richtig zusammen wären, … kommt das für mich auch nicht in frage.* … meine gedanken wirbeln durcheinander. … habe ich das jetzt wirklich laut gesagt??? … bin ich denn total durch den wind? … bring ich mich hier grad um die nummer meines lebens? … oh my goodness, … ich hab doch wohl keine ernstzunehmenden gefühle … oder wie diese krankheit heißt.?

* … vielleicht KANN ich ja nicht … mit dir schlafen … * … gibt sie zu bedenken.

* … religiöse gründe? * … versuche ich sie zur abwechslung auch mal zu veralbern.

* … nein, … ganz natürliche. * … bleibt sie mehr oder … weniger … geheimnisvoll.

an dieser stelle …wechsel ich das thema nochmals … und ein bunter strauß neuer … sehr unterhaltsamer themen … bescheren uns einen … wirklich interessanten gedankenaustausch, … einen mehr als angenehmen abend, … mit vielen lustigen … aber auch nachdenklichen momenten. … ja, … es wurde viel gelacht … und gedacht.

ein letzter drink, … inzwischen habe ich aufgehört mitzuzählen. … sie nippt immernoch an ihrem dritten glas Merlot. … eine letzte zigarette für beide … dann darf ich zuerst unter die dusche … während sie noch aufräumt und mir mein nachtlager … in dem kleinen trainingsraum … der auch als gästezimmer genutzt wird … zurecht macht.

als ich … so frisch … wie man(n) nach einem langen tag … und einem langen, … wenn auch wundervollen abend sein kann … aus dem bad komme, … werde ich mit einem gehauchten gute nacht kuß … und einem verschlossenen brief als nachtlektüre … in mein bett verabschiedet.

* … diesen brief, hab ich dir in einer nacht  geschrieben, … als die sehnsucht besonders groß war. … ich habe dir viele solcher briefe geschrieben … im laufe der jahre. … abgeschickt habe ich keinen. … gut, dass ich nie wusste … wo du überhaupt bist. … in jeder dieser nächte … hättest du … gott weiß was … mit mir anstellen können. … wenn du nur bei mir gewesen wärst. … wie gesagt, … gut dass du nie erreichbar gewesen bist. … schlaf gut … und träum was schmutziges.*

leicht feixend … aber auch mit einem nachdenklichen lächeln … verabschiedet sie sich ins bad.

——–

noch immer zögernd, …halte ich den verschlossenen brief in händen … als sie etwa zwanzig minuten später … nochmals an mein bett tritt.

ein auftritt, … wie im film.

haare hochgesteckt. … slip, seidenhemdchen mit superdünnen trägern, … die samtweiche, sonnenverwöhnte haut …  wohlduftend …

* ist es halbwegs bequem für dich, mein großer ? * … erkundigt sie sich … ganz bemühte gastgeberin.

* alles bestens. *  … bedanke ich mich.

* … hmmm, … ich habe nachgedacht. … wir haben doch ganz früher auch manchmal … einfach nur löffelchen dagelegen … und miteinander geträumt. … und du hast ja gesagt, … dass du brav bist … * …druckst sie rum …

* wie ein lamm. * … sagt der typ … den die meisten LOBO nennen.

sie nimmt mich an die hand, … führt mich durch den kurzen flur in ihr schlafzimmer … und augenblicke später … liegen wir … wie zwei verliebte, … aber zurückhaltende teenies … löffelmäßig in ihrem satinbezogenen doppelbett.

* … gut, dass du den brief noch nicht gelesen hast. … sonst würdest du vielleicht falsch verstehen , … was ich jetzt mache.* … sagt sie … während sie meine rechte hand auf ihre linke brust legt , … diese umschließende hand sanft streichelt, … drückt … und im einschlafen … noch ein wenig mit mir redet.

* … was hat es eigentlich mit deiner neuen, … scheinbar für kerle formulierten lieblingsbegrüßung auf sich, … die in deinen erzählungen heut abend immer wieder vorkam? * … will sie noch wissen … und ich bin mir nicht sicher, ob sie meine antwort noch registriert hat.

* Konnichi wa, Bitches!? … so hab ich als „saucooler halbgangster“  immer die Amijungs begrüsst … um ihnen entweder im spaß, … oder ganz im ernst … klarzumachen, … dass sie sich nicht wirklch … meines unlimitierten respekts erfreuen.  … die japanische komponente, hat sie wahrscheinlich mehr irritiert, … als der fakt, … „schlampen“ genannt zu werden.*  … gebe ich schmunzelnd auskunft, … schmiege mich an die … jetzt offenbar träumende schönheit in meinem arm … und schlafe schon bald selbst, … wie ein glückliches, zufriedenes kind. …

———-

nach kurzem, aber erholsamen schlaf, entschließt sich … eine ungeschminkte, … wie immer betörend … natürliche schönheit ausstrahlende … und irgendwie … nicht wirklich unglücklich wirkende, junge frau spontan … mich in die firma zu begleiten … wo ich noch 2 termine wahrnehmen muß … um dann erst richtig … in ein schönes, … gemeinsames wochenende zu starten.

in der tiefgarage, … die ich im spaß als vergleichbare location … zu der des „HIGHLANDER“ films bezeichne … finde ich einen zettel unter dem scheibenwischer des schwarzen Targa.

# … du bist tot, ARSCHLOCH !!! # … informiert mich diese knappe mitteilung … kurz aber herzlich.

„komisch denke ich laut … dabei fühle ich mich grad heut morgen erstaunlich lebendig“

Petras lächeln friert spontan ein, … als sich das garagenrolltor wieder schließt … und Thomas, … samt dreier  „gleichgesinnter“ … in bundeswehr-kampfanzüge gewandet … und mit witzigen Baseball-schlägern bewaffnet … aus dem halbdunkel auftaucht … wie im … schlechten,  … „hau-sie-alle“ C-Movie.

durch den anblick … der bemüht grimmig dreinblickenden belustigt, … nicht ohne eine, … offen zur schau gestellte … gewisse  vorfreude … begrüße ich … die scheinbar wild entschlossenen …

* KONNICHI WA, BITCHES ! * …

was denken die sich nur … diese sterblichen ?