Bodyguard – Der letzte Job

Spätestens seit dem Film mit Whitney Houston und Kevin Costner müsste doch jedem klar sein … dass dies absoFUCKinglut kein Traumjob ist …

im Gegenteil … oft ist es sogar ein echter SCHEIß – Job …

Wobei der FILM nicht etwa übertreibt … nene … im wirklichen Leben als Bodyguard … hast du es noch mit ganz anderen *DIVEN* zu tun …

Ein sicherer Beweis wäre wohl folgender Auszug …

aus dem Telefonat zwischen einem total genervten Bodyguard … und dem sehr besorgten … dabei nicht minder vermögenden Vater … einer etwas „schwierigeren“ … gerade mal VOLL_jährigen Klientin …

Okay … SIE war damals 25 … körperlich durchaus VOLL entwickelt … aber Verhaltens mäßig DEUTLICHST REIFE verzögert … besonders … wenn SIE VOLL war … und das … war SIE oft und gern …

Diese durchgeknallte GÖRE machte von Anfang an nichts als ÄRGER … 

und EINDEUTIGE Angebote … 

vorzugsweise ihrem BODYGUARD … 

Bodyguard:

“ das war´s für mich … ich bringe diese kleine Psychopathin jetzt noch irgendwie lebendig hier raus … bevor der MOB … und das völlig zu recht … über SIE herfällt und in der Luft zerreißt … setze dieses verzogene Miststück in das nächste Taxi … und das einzige … was ich dann noch von euch sehen will … ist der Eingang meines Honorars … auf dem Geschäftskonto …

HASTA LA VISTA … ich bin RAUS …“ 

Vater/Auftraggeber:

„Heißt das … unser kleines *Enfant terrible* braucht einen neuen Beschützer …?“

Bodyguard:

“ Meiner Meinung nach … *braucht* diese Wahnsinnige mal ordentlich den Hintern versohlt …“    

Vater/Auftraggeber:

“ Tun SIE was nötig ist …

wenn ich meine Tochter letztens richtig verstanden habe … entspräche das auch durchaus ihrem ausdrücklichen Wunsch.“ 

In diesem Sinne … FROHES FEST … und AUGEN auf … bei der Berufswahl … 

TOP-JOB

Telefon klingelt …

Festnetz …

wir befinden uns also im letzten Jahrtausend …

Der Bodyguard geht dran … meldet sich … cool …

und mit ruhiger … ach was sage ich …

mit fast schon gelangweilter und dennoch unterschwellig …

leicht gereizter Stimme …

“ WER auch immer da ist …

sollte einen guten Grund haben …

mich beim ESSEN zu stören …

ALSO … was liegt an …?“

Am anderen ENDE der Leitung …

der Inhaber einer Agentur für Personenschützer im benachbarten Ausland …

“ André … DU elender WeiberHELD … hast du Zeit und Lust auf einen Job …?“

„Roooobert … DU alternder MädchenSCHÄNDER … um wen geht´s?“

„Naomi Campbell.“

Der Held … unterstellt dem gelegentlichen Geschäftspartner unterbewusst eine HUMOR-Attacke … fühlt sich leicht verarscht und entgegnet großspurig …

“ ach neee … die soll doch so ´ne Zicke sein …

lieber hätte ich CLAUDIA SCHIFFER …“ 

“ Okay … dann kriegt einer von unseren Leuten NAOMI …

und DU *nimmst* die SCHIFFER …

ich dachte zwar … DU stehst auf *echte Herausforderungen* … aber EGAL …

kannst DU morgen früh … spätestens um 10 in Paris sein …?“

MISStrauen kann bei einigen Jobs … echt von Vorteil sein … aber manchmal …

macht man(n) sich auch einfach nur … zum HORST …  

Wiedersehen

Die Tür zur Suite öffnet sich … der Hotelmanager betritt in Begleitung eines *ziemlich kräftigen* Herrn mit dunkler Sonnenbrille den Raum … 

soviel zum Thema KLISCHEE

“ MRS. H. … das ist MR. C. … er wird für ihre Sicherheit sorgen … solang sie Gast unseres Hauses sind … solang dieser Mann in ihrer Nähe ist … wird ihnen nichts passieren …“

Sie geht lächelnd einen Schritt auf den gut gekleideten *Kleiderschrank* zu … drückt die entgegen gestreckte Hand beiseite … und umarmt den Bodyguard herzlich …

„thanks for being here,Darling … DANKE … dass du gekommen bist … jetzt habe ich keine Angst mehr …“

 flüstert sie in sein Ohr … löst die Umarmung … küsst die linke … dann die rechte Wange zur Begrüßung … ehe sie wieder einen Schritt zurück macht … jedoch bei ihm stehen bleibt … seine Hand in ihrer hält … fest gedrückt …

“ Sie kennen sich bereits … ?! “

stellt der Manager sachlich … nur unterschwellig fragend fest … und fährt fort …

“ … dann muss ich ihnen nicht erklären … dass dieser Mann seine Erfahrungen mit derartig brenzlichen Situationen hat … wie wir sie hier … nach den eingegangenen Drohungen … erwarten müssen. Ihre eigenen Sicherheitskräfte bleiben selbstverständlich bei ihnen … aber für die Dauer ihres Aufenthalts … hat Mr. C. die Verantwortung …“

Sie lächelt mild und wissend … steht weiter an seiner Seite … drückt noch immer seine Hand …

“ die Jungs kennen und respektieren ihn …

auch ich verspreche …

ein *braves Mädchen* zu sein …

und ja … ich weiß … wie dieser Gentleman  arbeitet …“ 

irgendwie waren alle spürbar erleichtert … als ihre ganze Entourage und der Manager die riesige Suite verließen.

Viel gab es zu bereden … einiges zu klären … 

Endlich war SIE allein … mit *ihrem* Bodyguard …

Fortsetzung der Fortsetzung

in der folge würde ich eine andere überschrift bevorzugen … sonst wird diese länger und länger … was bei manchen lesern … die länge der konzentrationsbereitschaft negativ beeinflussen könnte.  🙄

wir haben teil 1 und 2 noch „gespeichert“ … ?!  (erscheiningsdatum: 26.06. und heute)

sehr schön … dann geht´s jetzt weiter …

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Bodyguard

leben und sterben lassen …  Teil 3

 

“ Gar nicht … “

hörte sie ihn fast beiläufig sagen … traute allerdings ihren ohren kaum …

schlagartig änderte sich die stimmung …

nun waren sie … im hier und jetzt angekommen.

“ du willst den DEAL nicht? “

fragt sie ungläubig.

“ du sagst es … es wäre ein DEAL … deals erfordern kompromisse … und auch die sind nicht … meine Welt. 

es fängt schon beim „nachbearbeiten“ an … das bin ich nicht … ich schreibe was mir in den kopf kommt … hau es raus … fertig … da wird nix *nachgehübscht* … sogar die rechtschreibfehler bleiben drin … du kennst das … und du sagst selbst … DU liebst das … nur so … kann und will ich schreiben … Geld interessiert mich nicht … „verhungern“ werden wir in diesem leben nicht mehr …“

erklärt er seinen standpunkt … und geht davon aus … dass damit das Thema durch ist.

Weit gefehlt …

“ sagen SIE mal Mister Hemingway … hast DU deine Tage ???

 … noch mehr DIVA geht ja wohl gar nicht mehr …

ein LEKTOR dürfte aber schon noch „drüber schauen“ … bevor das WERK in druck geht … um sämtliche LITERATUR-preise einzusammeln … von den ganzen Oskars wollen wir noch gar nicht reden … hast du schon beschlossen wer den Helden spielt ??? … NEIN lass mich raten … das machst du selbst …

bitte sag sofort … dass das ein SCHERZ ist … du morgen da anrufst … einen neuen termin machst … und diesen Wahnsinns-vertrag unterschreibst …

dann kommen wir wieder zur ruhe … vögeln ein bisschen … und alles … wird gut. „

in einer mischung aus verzweiflung … erwartung … und der hoffnung … das wörtchen *vögeln* würde den doch eigentlich immer interessierten … zur Vernunft bringen … erwartet sie eine Wende … in die … ihrer meinung nach … richtige Richtung.

was hast du eigentlich … gegen menstruierende schreiberlinge ???  … ok … anderes thema … naja … LEKTOR wäre schon ok … solang der nur die fehler klaut … niemals die 3 punkte gegen ein KOMMA tauscht … jederzeit auch deutlich das schreibt … was zwischen den zeilen steht und nur das GROß schreibt … was ich GROß schreiben will …

but – sorry … my dear … aber das wird wohl nix … denn auch wenn ich dir gern den gefallen tun würde … mir das ein oder andere … an deinem Traum vom Glück durchaus gefällt … kurze denkpause  aber – … der kerl den du angeblich so liebst … den solltest du lieben wie er ist … nicht erwarten … dass er von heute auf morgen … ein anderer mensch wird … das würde jedenfalls unsere chancen … zusammen alt zu werden … merklich erhöhen … “

nun ist die luft komplett raus … aus der NUMMER und ihr enttäuschter blick … lässt ihn davon ausgehen … dass es wenig sinn macht … nochmal nachzufragen … was denn nun ist … mit dem bisschen vögeln.

sie steht auf … verlässt die bequeme sitzgruppe … geht zum *KING-size-fridge* wie sie das ungetüm von kühlschrank schon beim kauf getauft hatte … kehrt kurz drauf mit einem tablett zurück …

darauf befindlich … eine flasche Ginger Ale … eiswürfel aus dem integrierten spender des kühlen Koloss … zwei halbhohe whisky-pötte … kleine limetten stücke … und … last not least … die flasche Glenmorangie von letzter nacht … noch gut zur hälfte voll.

“ mach uns mal bitte einen drink.“

fordert sie ihn ruhig auf.

“ 11 uhr 42 … “  stellt er beim blick auf seine geschmackvolle uhr sachlich fest … macht sich aber sofort daran … ihrem wunsch nachzukommen …

“ irgendwo auf der welt … ist genau jetzt … der richtige zeitpunkt … für einen guten Drink … und überhaupt … für einen wirklich guten drink … gibt es gar keinen schlechten zeitpunkt. “ 

philosophiert er … während er ihr das eine glas reicht.

sie prosten sich andeutungsweise zu … es folgt ein erster schluck … ein zärtlicher kuss … blicke treffen sich … versuchen augenscheinlich den jeweils anderen zu verstehen …

ein zweiter schluck … ein längerer kuss … nur unwesentlich länger … denn ihre hand drückt in diesem augenblick … abwehrend gegen seine muskulöse brust …

“ wir müssen reden … “

sagt sie … und ihre augen unterstreichen ihre aussage …

Okay … reden wir … „

willigt er ein …

als er sich zurück fallen lässt … und die Zeitung sieht … die urplötzlich … neben den Drinks … auf dem kleinen tisch liegt …