Gegensätze – … ziehen sich an …

* Geliebter Kerl … ich würde jetzt gern mit dir schlafen … ich will dich LIEBEN … am besten bis in die frühen Morgenstunden …* 

*daraus wird wohl nichts …*

*WARUM denn nicht?*

*Weil DU … ein *ONE-HIT-Wonder* bist … meine SCHÖNE …*

*?was heißt das … also ich weiß schon was das … in deiner … also in der WELT der MUSIK bedeutet … aber in Verbindung mit SEX … ???*

* DU „brauchst“ nur einen einzigen … (heftigen) ORGASMUS …*

Im Gegensatz …  😉  

ROCK AND ROLL ALL NIGHT

you show us everything you’ve got
you keep on dancing and the room gets hotand
you drive us wild, we’ll drive you crazy
and you say you wanna go for a spin
the party’s just begun, we’ll let you in
you drive us wild, we’ll drive you crazy

you keep on shouting, you keep on shouting

come on…

ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day

you keep on saying you’ll be mine for a while
you’re looking fancy and I like your styleand
you drive us wild, we’ll drive you crazy
and you show us everything you’ve got
uh baby, baby that’s quite a lotand
you drive us wild, we’ll drive you crazy

you keep on shouting, you keep on shouting

I can’t hear…

ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day

you keep on shouting, you keep on shouting

what?…

ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day
ahh! I wanna rock and roll all night
and party every day …

———————————-

PARTY … (the FUCK) … ON …  😎

Alles für die Katz IV

Zitat: 

„Der Mensch ist eine selbstsüchtige Bestie, die irgendwann einmal sterben muss und solange er Geld in den Fingern hat, gibt es nur eins für ihn: Er muss kaufen. Ich glaube der Grund dafür, warum er kauft, ist die wahnsinnige Idee irgendwo in seinem Hinterkopf, er könne sich das ewige Leben kaufen. Das ist ein unerfüllbarer Traum. Brick, du hast mich vorhin nicht mehr Big Daddy genannt, sondern Vater. Wenn dir ein Vater gefehlt hat, warum bist du dann nicht zu mir gekommen? Warum musstest du dich auf Skipper verlassen? Warum nicht auf mich? Ich bin dein Vater und ich bin auch Big Daddy. Warum bist du nicht zu deiner Familie gegangen? Warum bist du nicht zu den Leuten gegangen, die dich lieben?“
„Du hast ja keine Ahnung, was Liebe ist. Das ist ein Wort für dich mit fünf Buchstaben.“
„Du scheinst dein Gedächtnis verloren zu haben, Brick. Habe ich dir nicht jeden Wunsch erfüllt? Habe ich dir nicht immer alles gekauft, was du haben wolltest?“
„Man kann Liebe nicht kaufen! Du hast dir für eine Million Schund gekauft.“
„Für wen habe ich es denn gekauft, das Haus, Grund und Boden? Für mich alleine etwa?“
„Ich brauche etwas anderes! … Verschwendung! Das ist alles überflüssig! Wertlos! Wertlos! Wertlos! … Kannst du das nicht verstehen? Ich habe mir nie was aus deinem Besitz gemacht, auch nicht aus deinem Geld. Ich will nicht, ich brauche das nicht. Ich hätte einen Vater gebraucht, aber keinen millionenschweren Chef. Ich hätte gewollt, dass du mich liebst.“
„Habe ich das nicht getan?“
„Nein, weder Cooper noch mich und noch nicht mal unsere Mutter.“
„Das ist eine Lüge! Ich habe sie geliebt. Ich habe ihr alles gegeben, was sie wollte.“
„Ja, Dinge, Dinge, die man kaufen kann, die bekam sie. Ein Haus, eine Reise nach Europa, all diesen Kram und Juwelen und Geschenke. Du hast ihr Geld gegeben, aber nicht Liebe.“
„Ich habe ihr ein Reich gegeben.“
„Wodurch gehört es dir eigentlich? Ich habe dich draußen gesehen, in deinem Reich. Du kennst es ja gar nicht. Andere Leute arbeiten für dich. Du weißt ja nicht mal ihre Namen. Weißt du, ob sie Kinder haben und glücklich sind? Du hast ihnen noch nie ins Gesicht gesehen.“
„Und wenn schon. Was sind Gesichter? Man baut kein Reich auf, in dem man sich die Gesichter ansieht. Ich sage dir, mein Junge, in zwei Jahren wird es ganz anders aussehen.“
„Vielleicht, aber auch die Männer, die Reiche aufbauen, die werden einmal aussterben. Und dann sterben ihre Reiche auch aus.“
„Nein, das darf nicht sein! Dafür habe ich ja dich und Cooper.“
„Sieh dir doch Cooper mal an! Du hast es mir doch selbst gesagt: ’Ich bin ein dreißigjähriges Kind, und das wird sich auch nicht ändern, wenn ich fünfzig bin.’ Ich weiß nicht, woran ich glauben soll. Und was ist der Sinn des Lebens, wenn man nichts hat, an das man glauben kann?! Aber es muss doch etwas geben: einen Wert, einen Glauben, einen Sinn. Sieh mich an, bevor du endlich begreifst, wer ich bin, bevor es zu spät ist! Ich bitte dich! Mach dir ein Mal die Mühe und sieh mich an! Na, sieh mich an! Ich bin ein Nichts, Vater. Ich bin ein Trinker. Im normalen Beruf würde ich nichts erreichen. Ich bin eine Null, zu nichts zu gebrauchen!“
„Du und Cooper und ihr alle macht mich für alles verantwortlich, oder?“
„Nein, Vater, das tun wir nicht. Aber wir kennen uns schon ein ganzes Leben und sind uns doch fremd geblieben. Du besitzt zehn Millionen. Du besitzt auch Wertpapiere. Du besitzt eine Frau und zwei Kinder. Du besitzt uns, aber du liebst uns nicht.“
„Auf meine Weise doch.“
„Das ist nicht wahr. Menschen sind dir gleichgültig. Du hast von Cooper und mir verlangt, dass wir Kinder in die Welt setzen sollen. Warum?“
„Weil ich will, dass etwas von mir weiterlebt. Es soll mit dem Tod nicht alles vorbei sein. Mein Vater hat mir einen einzigen, armseligen alten Koffer hinterlassen. Und soll ich dir sagen, was darin gewesen ist? Nur eine zerrissene, alte Uniform aus dem spanisch-amerikanischen Krieg. Das war sein einziges Vermächtnis, also gleich Null. Und dann habe ich diese Plantage aus dem nichts aufgebaut.“
„Ist das alles, was er dir hinterlassen hat?“
„Ja, er war ein Landstreicher. Der bekannteste Vagabund, der die Güterwagen unsicher machte. Manchmal hat er auch als Landarbeiter gearbeitet. Ich war immer bei ihm. Ich saß auf der Erde und wartete, dass er mir was zu Essen bringen würde. Ich kannte nur Hunger. Das seltsame war, ich habe mich für ihn geschämt. Ich war neun Jahre alt, da fuhren wir mit Güterwagen durchs ganze Land. Das ist dir erspart geblieben und vieles andere auch. Du wirst mich nicht einmal so begraben müssen, wie ich ihn. Ich habe ihn auf einer Wiese neben dem Bahngleis begraben. Wir rannten einem Güterzug hinterher, als sein Herz versagte. Du wirst es nicht glauben: Er hat gelacht, als er starb.“
„Worüber hat er gelacht?“
„Vermutlich über sich selbst. Ein richtiger Vagabund, nur leere Taschen, kein Geld drin, keine Zukunft, keine Vergangenheit.“
„Vielleicht hat er deswegen gelacht, weil er glücklich gewesen ist, Vater. Glücklich, weil du bei ihm warst. Das machte ihn froh, weil er wusste, dass er gar nicht einsam sein konnte.“
„Ach, ich will nicht darüber sprechen. Ja, ich habe ihn geliebt. Solange ich denken kann, habe ich nichts mehr geliebt als diesen alten Vagabunden.“
„Und du sagst, er hat dir nichts weiteres hinterlassen, als einen schäbigen Koffer mit einer zerrissenen, alten Uniform?“
„Und ein paar Erinnerungen.“
„Und Liebe.“
„Ja, das natürlich auch. Ich habe jetzt keine Angst vor dem sterben mehr. Ich habe den Mut zu sterben. Aber hast du auch den Mut zu leben?“
„Ich weiß es nicht.“
„Wir könnten es versuchen. Wir wollen damit anfangen, dass wir uns gegenseitig die Treppe hinauf helfen …“

Die Katze auf dem heißen Blechdach – 1958

 

Alles für die Katz III

Zitat:  

„Ich habe doch schon gesagt, dass ihr mich mit diesem Mist in Ruhe lassen sollt!“
„Ich habe dir nicht erlaubt, in diesen Ton mit uns zu reden, nicht mal an deinem Geburtstag!“
„Ich rede so, wie es mir passt, an meinem Geburtstag und an jedem gottverdammten Tag im Jahr. Und wem das nicht passt, der soll machen, dass er hier rauskommt!“
„Das kann doch nicht dein Ernst sein.“
„Du hast doch keine Ahnung. Du hast noch nie was begriffen.“
„Ich weiß, dass du es nicht so meinst.“
„Und ich meine es doch so. Ich habe einen Haufen Mist über mich ergehen lassen müssen, weil ich dachte, ich würde sterben, und du dachtest das auch. Deshalb hast du alte Wichtigtuerin mit deiner lauten Stimme ja schon das Kommando über die gesamte Familie übernommen. In alles hast du deine Nase gesteckt und hast angegeben, als wärst du der Chef. Aber das bin ich noch immer, verstehst du? Ich habe diese Plantage ohne irgendwelche Hilfe von dir aufgebaut und ich werde diese Plantage leiten, bis zu dem Tag, an dem ich sterbe. Also, ist dir das klar? Habe ich mich deutlich genug ausgedrückt? Ich bin nämlich noch nicht am sterben. Mir fehlt nichts, bis auf die Magenkrämpfe, und wo die herkommen, das weiß ich. Das sind Krämpfe aus Ekel. Ekel, vor den verdammten Lügen, die ich mir hab anhören müssen. Und dann Ekel über die Heuchelei in den 40 Jahren, in dem ich mit dir zusammenleben musste. Also blas die Kerzen aus. Hol einmal tief Luft, damit die dämliche Geburtstagstorte nicht anbrennt!“
„Oh, Big Daddy, in all den Jahren hast du mir nie geglaubt, dass ich dich liebe. Dabei habe ich dich geliebt. Und das ist die Wahrheit. Aber du hast sie beiseite geschoben. Ich habe sogar deinen Hass und deine Härte geliebt und verstanden.“

Die Katze auf dem heißen Blechdach – 1958