So leicht

gibt Frau nicht auf …

„Tell her you’re mine
That you have been blind
Tell her it’s over
And you belong to me
Tell me to come
And like hell I will run
Back into your arms
‚Cause you belong to me
There’s a river on my skin
There’s a dragon in the dark
Nothing scares me more
Than the silence of your heart
If you wanna hold me
If you wanna know me again
If you wanna love me
Than take me home
I’ve been at the bottom
The deep end of the ocean
Barely surviving by the dark side of her street
Tell her you belong to me
She’ll never win
I’m not giving in
No matter how long
I still be hanging on
This kind of love
I’m not giving up
So tell her, tell her
Tell her you were fooling
Yeah
If you wanna hold me
If you wanna know me again
If you wanna love me
Just take me home
I’ve been at the bottom
The deep end of the ocean
Barely surviving by the dark side of her street
Tell her you belong to me“ …

Heiss oder Kalt?

Sonntag abend 21 uhr.

Hoher schnee und eises kälte… doch in ihrer gemütlichen, kleinen wohnung ist es mollig warm.

Ein kurzes klingeln lässt sie aufhorchen und ihr buch auf den tiefen couchtisch legen um zur tür zu gehen.

„ Ach nein … der gnädige herr gibt sich doch nochmal die ehre. … was machst du denn hier?“ … fragt sie mit spöttischem ton … und legt keinen wert darauf … ihn im ungewissen zu lassen … wie wenig sie mit seinem besuch noch gerechnet hat.

„ … guten abend. … störe ich?“ fragt er mit gedrückter stimme und für seine verhältnisse eher kleinlaut.

Er sieht müde aus und fast kommt es ihr vor … als wünschte er sich, dass sie ihn wieder weg schickt.

Sie gibt die tür frei und weist ihm mit ausgestreckter hand den weg ins wohnzimmer. Die warme beleuchtung … die zur hälfte aus kerzenlicht besteht … lässt alles um ein vielfaches intensiver auf ihn wirken.

das tiefe rot … im schweren weinglas auf dem kleinen tisch … den glanz ihrer haare … die unbeschreibliche reinheit ihrer augen … auch das gedeckte perlmut ihres aus reinster seide bestehenden hausanzuges … wirkt in diesem licht wie ein kunstwerk.

… ungefragt stellt sie ein zweites glas bereit und will gerade einschenken … als er dankend ablehnt. Wortlos geht sie zurück zum schrank … holt einen Whiskybecher und eine … knapp mehr als halb volle flasche 10 jahrigen Aberlour.

„Den hast du bei deinem letzten *gastspiel* nicht leer gemacht … mein bester. Da ich damals ziemlich sicher war … dich bald wieder zu sehen … habe ich ihn aufgehoben. Das er solang auf dich warten musste … dass ich solang auf dich warten musste … nun ja … wer konnte damit rechnen. Aber nun bist du ja hier … kannst mir ganz in ruhe erzählen … wo zum teufel du jetzt her kommst … und was du hier willst … bevor ich dich wieder raus in die Kälte jage …

… ihre stimme wirkt um distanz bemüht … lässt aber für ein sensibles ohr … durchaus spüren … dass sie längst nicht so kalt ist … wie sie hier zu wirken versucht. Sie lehnt sich zurück … schaut ihn offen und abwartend an …

„ Scotch … selbst ein so guter Single Malt … ist glaube ich keine so gute idee.“ räumt er ein „ … davon hatte ich an diesem wochenende schon mehr als zwei flaschen.“

„Aha. Wo warst du? … hast du wieder irgendwelchen unsinn angestellt. Ist jemand verletzt?“

… sie will jetzt provozieren. Wohl wissend, dass er nicht der typ ist … der unter alkoholeinfluss agressiv wird.

Auch wenn er durch seine massige,große, respekteinflößende erscheinung mit den kurz geschorenen haaren … in dieses klischee passt… wie die berühmte faust aufs auge … war er meist sanft wie ein lamm.

Jedenfalls … solang man ihn nicht durch irgendwelche UNtaten dazu zwang … sein friedliebendes wesen *temporär aufzugeben*.

„ Im norden war ich … und nein … ich hab nichts angestellt … nur gespielt … und zuviel getrunken.“ antwortet er wahrheitsgemäß.

Er nahm einen guten schluck des angebotenen Whiskys … bat um Cola und eiswürfel, mit denen er dann einen *guten drink* mixte.

GUT … nur für jemanden … der auf 1 zu 1 mischungen steht … und diese auch verträgt.

dass es Sünde ist … einen guten Single Malt mit Cola zu mischen … war sogar ihr … als Weinkennerin klar … aber gerade das thema Sünde machte viel von dem Reiz aus … den dieser MANN … auf SIE ausübte …

Sie beobachtet ihn nachdenklich … dachte an vergangene zeiten … erwischte sich bei anregenden Erinnerungen und hätte sich noch im gleichen moment am liebsten selbst dafür geohrfeigt.

… zu lang hatte sie vergeblich auf irgend ein lebenszeichen von ihm gewartet.

Er war einfach weg und meldete sich nicht mehr … erwartete nach einem letzten , *klärenden* gespräch wohl einfach, dass sie ihre gemeinsame zeit vergisst und ihn aus ihrer erinnerung streicht.

Das alles … nachdem sie ihm kurz zuvor ihre liebe gestand.

Ein letztes mittel … um ihn zur umkehr zu bewegen … obwohl ihr klar war, dass sie ihn damit in schlimmste gewissenskonflikte stürzte. Ihr war auch klar, dass er eine menge für sie empfand, aber es durfte angeblich nicht mehr sein. Warum … nachdem es so lange zeit ok war … diese antwort blieb er schuldig.

An den vielen tagen ohne ihn … erklärte sie es sich 1000 mal selbst.

1000 mal gab sie sich die schuld … weil sie plötzlich das *UNWORT* benutzte.

Aber was dachte dieser idiot sich denn … ? was sollte das wohl sein … was sie füreinander empfanden … wenn nicht Liebe …

Sie geht in die küche um sich abzulenken. Sucht nach irgendwelchen knabbereien … als sie ihn plötzlich hinter sich spürt. Seine mächtigen arme umschließen sie… sein gesicht verbirgt sich in ihrer halsbeuge.

Sie spürt seinen atem … die zärtliche berührung seiner lippen … seine hände … seitenverkehrt auf ihren festen brüsten. Sofort ist sie wieder da … die wirkung … die sie eigentlich immer spürte … wenn sie sich einfach an seine brust lehnte, die augen schloss und nur noch seine berührungen auf sich wirken ließ. Einen augenblick lang gab sie dem aufsteigenden , warmen feeling in ihr nach … dann fing sie sich und drehte sich mit einer geschickten bewegung aus seiner umarmung.

„ Wie findest du meinen neuen hausanzug?“ … fragt sie leicht klirrend lachend … sich des ungeeigneten versuchs wohl im selben augenblick bewusst werdend … die situation aufzulockern.

Trotzdem auf ein kompliment wartend, dreht sie sich gekonnt wie ein fashionmodel einmal um die eigene achse … präsentiert ihr todschickes kleidungsstück und ihre atemberaubende figur … so natürlich nochmal extra deutlich.

Selbst dem blindsten Nixblicker wäre es jetzt aufgefallen …

sie war einfach wunderschön.

„ Zieh ihn aus.“ … vernahm sie seinen knappen kommentar. Während sie entgeistert auf seine kraftvollen, gepflegten hände starrt, welche sich an ihren knöpfen zu schaffen machen.

„ Sag mal, du irrer … du erwartest jetzt nicht allen ernstes, dass ich mit dir schlafe, oder?“ … mit der betonung des ODER gibt sie jeden widerstand auf … denn zeitgleich versiegelt sein mund ihre leicht geöffneten lippen mit einem ersten kuss.

Ein kuss … von der art … die sie ihrer freundin mal mit überschwänglichen worten erklärte …

* … da willst du nur noch eins … ALLES.*

Das aufgeknöpfte oberteil fällt zu boden.

Die hose streift er mit einer bewegung ab.

Seide auf Seide gleitet wirklich lautlos zu boden.

ja … ihre haut kann man nur als Seide bezeichnen.

Seine fingerkuppen und sein sein hungriger blick tasten sich gleichmäßig an ihren endlos langen beinen empor … bis sich seine hände knapp unter ihrem straffen po zusammen finden …

spielerisch hebt er ihren schlanken körper an.

Die position seiner fingerspitzen ist kein zufall. Er nutzt jede möglichkeit ihr verlangen zu steigern. Selbst jetzt … berühren seine langen finger fast ihr allerheiligstes.

Die leidenschaftlichen küsse tun ihr übriges. Ein erstes leises seufzen verlässt ihre lippen. Sie umfasst seinen hinterkopf mit beiden händen … zieht sein gesicht noch enger an sich … um ihren kuss nochmals leidenschaftlicher werden zu lassen.

Im türbogen zum schlafzimmer hält sie sich kurz am rahmen fest. Er lässt sie auf den boden runter … sie beginnt sich über seinen hals … seine brust an ihm herab zu küssen.

„ oh nein.“ versucht er ihr auf den letzten zentimetern noch einhalt zu gebieten …

„oh doch.“ entgegnet sie schmunzelnd … und das nächste was er spührt … ist ihr warmer feuchter mund … an seiner empfindlichsten stelle.

Wie schon früher machte sie ihn auf die gleiche weise vollkommen unfähig ihr zu widerstehen.

Kurz ganz zurückhaltend … dann tief und gleichmäßig … verwöhnt sie ihn.

Er schließt die augen und der laut … den er jetzt … fast wie unter schmerzen durch seine zusammengekniffenen lippen presst … wirkt auf sie dann doch … wie ein gnadengesuch.

So lässt sie sich auf ihr bett werfen … zieht ihn gleich mit und empfängt ihn mit leicht gespreizten schenkeln und einem sehnsuchtsvollen blick.

Obwohl er sich mit beiden händen abfängt … somit das gewicht seines körpers gar nicht auf sie einwirken kann … spürt sie seine erregung deutlich … ganz nah am zentrum ihrer eigenen lust.

Mit beiden händen beschwert sie seinen festen hintern … und langsam … unendlich langsam … aber gleichmäßig dringt er so in sie.

Trotzdem sie vor lust fast zerfließt … ein unglaublich intensives erlebnis.

Nicht nur körperlich … auch seelisch erfüllt … gesteht sie ihr verlangen und ihre große sehnsucht nach diesem moment.

„ denkst du … mir ging es anders? … es verging nicht ein tag … an dem ich mich nicht in dich gewünscht hab … keine nacht … in der ich nicht wach lag und mit offenen augen von dir geträumt habe. Es war schlimm ohne dich. Jeder verdammte tag … war eine qual, meine schöne.“ … seine worte sind ruhig, warm und ehrlich.

Seine augen verraten nur noch unstillbares verlangen.

Um so mehr irritiert sie sein zögernder rückzug.

Ungläubig, fast fassungslos schaut sie ihn an.

„entspann dich, mein engel. Lass dich fallen … und genieße einfach nur.“ fordert er sie auf und beginnt sie im selben moment mit leidenschaftlicher hingabe oral zu stimulieren. Gleichzeitig spürt sie seine elektrisierenden hände überall auf ihrem verlangenden körper. Sich zentimeter für zentimeter an ihr hochzüngelnd legt er plötzlich ihre arme um und bindet … mit hilfe des gürtels aus seiner jeans ihre hände an der kopfseite des großen bettes fest. Nicht besonders fest … aber auch ohne ihr spürbaren spielraum zu lassen. Dann nimmt er den seidenschal … den sie über die kleine lampe geworfen hatte und verbindet ihr die augen.

Die eine lampe wird gelöscht … die andere ist jetzt die einzige lichtquelle im ganzen raum. Eigentlich mag sie es … ihn beim liebesspiel zu sehen … doch sie lässt ihn gewähren.

Oft hatte sie sich ihm voller vertrauen … bedingungslos hingegeben …

Bereut hatte sie es nie.

Ob es daran lag, dass sie körperliche liebe so lange schmerzlich vermisst hatte, ob es daran lag, dass sie der umstand zusätzlich erregte, ihm so schutzlos ausgeliefert zu sein, ob vielleicht auch etwas wahres daran war, dass der körper mehr spürt, wenn das auge weniger sieht … irgendwas muss die erklärung für das … was sie in dieser sonntagnacht erlebte gewesen sein.

Immer hatte sie den sex mit ihm in vollen zügen genossen … war mehr als glücklich … tief befriedigt danach in seinen armen eingeschlafen und wenn möglich auch voller neuer lust und leidenschaft wieder mit ihm erwacht …

Heute allerdings … in dieser nacht … war jede beührung ein geschenk … welches nicht mehr mit irgendeiner form von selbstverständlichkeit hingenommen wurde … sondern auch als solches verstanden wurde.

Als geschenk … als liebesbeweis … eben als beweis seiner liebe.

Mit leichten fingern streichelte er die innere fläche ihres linken armes entlang …

folgte … mit mal gehauchten … dann mit leicht saugenden küssen der strecke … die seine fingerspitzen vorgezeigt hatten … bis zum ansatz ihrer linken brust … welcher die erregung deutlich anzumerken war.

Ein letztes vorsichtiges streicheln … sanftes massieren … ein ausgiebiges verwöhnprogramm der ART … welches mit dem von ihr so geliebten saugen und spielerischem umkreisen ihrer brustwarze mit seiner geschickten zungenspitze endete.

… dann die andere seite.

Erst ihr rechter arm vom puls bis in die achsel … den halben weg zurück … anschließend  die rechte brust.

… ohne zeitliches limit verwöhnte ihr zurück gekehrter liebhaber stück für stück ihren leicht bebenden körper und ließ nichts aus … was ihre lust steigern konnte.

Wenn eine körperpartie zu ihrem recht gekommen war … unterbrach ein inniger kuss die erkundungstour … bevor die kleinen brände an nächster stelle gelegt wurden.

So küsst und streichelt er ihren flachen bauch … bevor er sie umdreht … um ihren rücken mit der gleichen hingabe zu behandeln … ihre perfekt geformte kehrseite liebevoll zu umsorgen und letzendlich sanft mit seinen händen von hinten … zwischen ihre schenkel fasst.

Die spannung ihres ganzen leibes ist kurz vor dem zerreißen als sie spürt … wie der daumen seiner rechten hand … vorsichtig in ihre vagina eindringt.

„ du machst mich irre, du wahnsinniger. Erlös mich , bitte. … ich fleh dich an. … lass mich kommen.“

nun rekelt sie sich verführerisch mit ihrem sexy-po hoch… bis sie auf ihren knien angelangt ist.

Von diesem moment an … quitiert sie jeden sanften … aber auch die festeren stöße seiner finger mit kleinen lustvollen seufzern … und als sie den daumen tief in sich … gleichzeitig seinen zeigefinger an ihrer leicht geschwollenen klitoris spürt … überkommt sie ihr erster orgasmus … der sie so heftig trifft … dass sie ihre lust geradezu mit einem spitzen schrei raus lässt …

Wieder auf dem bauch liegend … genießt sie seine liebevolle nachsorge …

Seine streichelnden hände … die ihren rücken und ihren knackigen apfelhintern massieren … seine zärtlichen küsse … die er vom po über das rückrad … bis hinauf zwischen ihre schultern … zu ihrem hals plaziert.

Ein inniger kuss erfordert es … sie in die ursprüngliche lage zurück zu versetzen.

wieder auf dem rücken liegend … bemerkt sie so erst seine heiße zunge in ihrer leistengegend … dann sein gesicht auf ihrem venushügel … ohne das kleinste anzeichen von bewegung. Mit seiner wange bleibt er sanft auf dieser intimen stelle liegen und lässt sie … sich von ihrem ersten höhepunkt an diesem abend erholen.

Nach einigen minuten der entspannung, beginnt er fast beiläufig ihren schambereich mit kleinen küssen und anderen zärtlichkeiten zu erwecken … streichelt die innenseiten ihrer oberschenkel hinauf … und als sie sich fast keine steigerung des kribbelns mehr vorstellen kann … setzt sein … den weg der finger nachzeichnender mund noch eine kleine spitze oben drauf.

Als er zusätzlich zur oralen stimulation noch … anfangs sehr vorsichtig, später durchaus leidenschaftlich mit einem, manchmal auch zwei fingern ihre vagina stimuliert … löst eben dieses zusammenspiel aus züngeln, lecken, saugen, intensiven fingern und den heissssen worten … die wie durch eine wattewand an ihre schon rauschenden ohren dringen … ihren zweiten höhepunkt aus.

Ihre atmung ist schnell, ihr herz rast und ihre stimme überschlägt sich fast … als sie von ihm verlangt …

„nimm mich,du Mistkerl. … bitte … nimm mich endlich. … zeig mir, dass du mich willst. … ich will dir gehören …“

„ und wie ich dich will. Mehr als alles auf der welt … will ich dich.“ … keucht er fast gequält in ihr ohr … bevor er sie fordernd küsst und tief in sie eindringt.

Als wäre sie von seiner heftigkeit überrascht worden, stößt sie einen erneut recht spitz wirkenden … leisen schrei aus. Nach mehreren tiefen stößen unterfasst er ihr becken und findet nun zwischen ihren weit geöffneten schenkeln … rasch zu einem wilden …  viel heftigeren rhythmus.

Wie in extase geben sich die liebenden alles und kurz vor dem gemeinsamen höhepunkt …  löst er im letzten moment ihre fesseln …

Wie im rausch umklammern sie einander und geben sich völlig entkräftet ihrer erfüllung hin …

„lass mich nie mehr solang ohne dich sein … elender Rumtreiber.“

*befiehlt* SIE … etwas außer atem und mit feucht glänzenden augen.

Er schließt die leicht zitternde schönheit in seine kräftigen arme … streicht ihr eine verschwitzte haarsträhne aus dem nun mehr glücklich als verunsichert wirkenden gesicht … verspricht mit ruhiger stimme … einem fast tröstlichen lächeln … und einem sanften kuss …

„geh mal davon aus … dass selbst typen wie ich … in der lage sind … dazuzulernen …“


 

also … HEISS oder KALT ?? 

mehr davon … oder nicht … ??

If paradise is half as nice … oder … die Reise zum Mittelpunkt der Erde …

… dieses wunderschöne fleckchen erde wollte er ihr unbedingt zeigen.

die frage, … ob und wie es  weitergeht mit ihnen war jetzt nicht mehr wichtig. … minutenlang hatten sie nur schweigend auf dem warmen felsen gegenüber des herrlichen kleinen wasserfalls in dieser einsamen bucht gesessen. … ohne ein wort, ohne einen gedanken über die vergangene zeit zu verlieren, die sie beide auf so unnötige art belastet hatte.  … nur die natur genießend, in sich … dem wasserfall lauschend, … einmal nur sich selbst … und sich gegenseitig zu gehören, … auch deshalb waren sie hier.

die wärmende sonne strahlt  auf die beiden nieder, als wäre sie zufrieden, dass die liebenden hier und jetzt, … endlich ihre ruhe gefunden haben.

wenig später standen sie sich unter dem kleinen wasserfall gegenüber.  … ihre kleidung , sowie ihre scheu einander zärtlichkeiten zu schenken hatten sie längst abgelegt. … sie waren allein in dieser idylle, die kaum ein mensch vor ihnen je gesehen hatte.

es waren augenblicke der begegnung. … ihre blicke trafen sich, ihre hände trafen sich, … die sich wie verabredet hoch über den kopf dieser betörend schönen frau empor hoben, … damit sich ihre nassen körper noch enger treffen konnten.  ihre lippen trafen sich, … um küsse zu tauschen, die beide wohl nie vergessen werden, … selbst wenn sie noch 50 jahre leben sollten. ihre gedanken trafen sich, … ihre wünsche, … ihre sehnsucht, … ihre lust … und damit ihr übereinstimmen, dass sie das, … was sie verband nie aufgeben wollten.

ihr geist vereinigte sich in diesen stunden an dem „fall of fears“ … ebenso intensiv , wie ihre körper, … welche sich immer wieder suchten … und fanden.

auf den perfekten,sonnigen tag, folgte eine wundervolle, sternenklare sommernacht, bei vollmond … in der weder das ihnen so lieb gewordene rauschen des wasserfalls, … noch der mitreißende rausch ihrer sinne, … auch nur die kleinste unterbrechung erfuhren …

Ich träum‘ ich treff‘ dich ganz tief unten
der tiefste Punkt der Erde, Mariannengrabenn, Meeresgrund
Zwischen Nanga Parbat, K2 und Everest,
das Dach der Welt dort geb‘ ich dir ein Fest
Wo nichts mehr mir die Sicht verstellt
Wenn du kommst, seh‘ ich dich kommen schon vom Rand der Welt
Es gibt nichts Interessantes hier
Die Ruinen von Atlantis nur
Aber keine Spur von dir
Ich glaub‘ du kommst nicht mehr

wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich, ich dich
Keine Angst, ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst

Über’s Eis in Richtung Nordpol dort werd‘ ich dich erwarten
Werde an der Achse steh’n
Aus Feuerland in harter Traumarbeit zum Pol
wird alles dort sich nur um uns noch dreh’n
Der Polarstern direkt über mir
Dies ist der Pol ich warte hier
Nur dich kann ich weit und breit noch nirgends kommen seh’n

Ich wart‘ am falschen Pol

Wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich finde dich
Bevor du noch von selbst erwachst

bitte, bitte weck‘ mich nicht
solang ich träum‘ nur gibt es dich…

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst

Lass‘ mich schlafend heuern auf ein Schiff
Kurs: Eldorado, Punt das ist dein Heimatort
Warte an der Küste such‘ am Horizont
bis endlich ich sehe deine Segel dort
Doch der Käpt’n ist betrunken
und meistens unter Deck
Ich kann im Traum das Schiff nicht steuern
eine Klippe schlägt es Leck
Im Nordmeer ist es dann gesunken
Ein Eisberg treibt mich weg

Ich glaub‘ ich werde lange warten
Punt bleibt unentdeckt

Wir haben uns im Traum verpasst

Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich weck‘ dich nicht
Bevor du nicht von selbst erwachst
Du träumst mich ich dich
Keine Angst ich finde dich
Am Halbschlafittchen pack‘ ich dich
und ziehe dich zu mir
Denn du träumst mich, ich dich
ich träum‘ dich, du mich
Wir träumen uns beide wach

Der Ausweg aus der Spaßgesellschaft

Na Suuuuper …  hörte ich mich sagen und schon stand die „schwer arbeitende“ ehefrau in der schlafzimmertür.

viiiiiel zu früh. … scheiß „gleit“ zeit. …

… soooo früh feierabend … allein zum schutz der privatsphäre … also meiner privatsphäre … sollte das weib wenigstens anrufen … wenn sie schon blau machen muss …

also ehrlich … das hätte doch richtig peinlich werden können … man(n) stelle sich vor … die gattin würde ihn beim onanieren erwischen … zum glück würde es mir nie einfallen … mich selbst um sachen zu kümmern … die in zarter hand einer willigen gespielin … wesentlich besser aufgehoben sind …

aber jetzt auch noch rumkeifen …

von wegen … “ beste freundin“ und so … also ehrlich …

ich persönlich fand die süße kleine … mit den tollen augen damals  ja viel besser … das war eine „beste freundin“ nach meinem geschmack … und sooo loyal … die gute hat sich wirklich minutenlang geziert … immer wieder betont … dass sie sowas noch niiie gemacht hat … und es auch niiie tun würde … wenn sie nicht schon in mich verknallt gewesen wäre … lang bevor sie mich damals ungeschickter weise … meiner jetzigen ehefrau vorgestellt hat …

diese selbstlosigkeit muss man (frau) erstmal aufbringen …

aber nein das arme geschöpf … war ja nur solang … ihre „beste freundin“ … bis die launische gattin … im Mai schon mal so unangemessen früh dienstschluß hatte.

und … wer ist wieder mal schuld ?

klar … wahrscheinlich ICH … oder was ? … tztztz …

jetzt wird die „betrogene“ auch noch unsachlich …

von wegen … *alles vögeln was bei 3 nicht auf dem baum ist* … so ein unfug … ich kenne wirklich einige damen … die leidenschaftlich und gern poppen … entschuldigung … „guten sex haben“ … aber nicht eine einzige … die das bedürfnis hat … mehrmals täglich auf irgendwelche bäume zu klettern … um sich eben solcher aktivitäten zu entziehen …

außerdem bin ich bei weitem nicht so flexibel … wie die arbeitszeit der jetzt ziemlich angriffslustig wirkenden gattin … das möchte ich ausdrücklich betonen …

apropos FLEXIBEL …

rückt jetzt etwa als nächste beste freundin automatisch die spaßbremse nach … die es bisher auf nur platz zwei geschafft hat ???

hmmm … das wäre DÖRTE.

alles was recht ist … aber soooo flexibel bin ich wirklich nicht … das tu ich mir nicht an … ich will meinen körper verwöhnen … und nicht verarschen …

hier ein song über Dörte … von Rainald …

der kennt sie wohl näher …

das geht also gar nicht … das siehst du doch ein … sag mal … was hast du eigentlich heute noch so vor … ?

* absoFUCKINGlut *

wenn du jetzt bei mir wärst …

nähme ich mir ein herz …

natürlich auch deins …

aber erst einmal meins …

dann würd ich dir sagen …

wir sollten es wagen …

uns endlich zu sagen …

was wir längst beide wissen …

dann würd ich dich küssen …

wir würden´s genießen …

gern darfst du zerfließen …

mag sein ,dass wir scherzen …

mit bebenden herzen …

lass dich ruhig drauf ein …

´s wird wundervoll sein …

wir könnten doch eigentlich …

uns wirklich jetzt spüren …

wenn wir dann vermeintlich …

einander verführen …

drum streiten und lachen …

wer wen jetzt verführt …

im spaß wär´n wir zwei oft …

zu tränen gerührt …

dem song könnten wir lauschen …

den Marius einst sang …

noch mehr küsse tauschen …

ganz frei , ohne zwang …

an morgen zu denken …

das hirn uns verrenken … – … !?

– … spätestens wenn sich der erste ungeile gedanke in unsere köpfe schleichen will … werde ich dir schnellstmöglich deine letzten kleidungsstücke vom leib „zaubern“ … dich schwindelig knutschen … und all das mit dir machen … wovon du grad träumst …

dein hirn dürfte vor tagesanbruch nicht mehr richtig durchblutet werden …

und es wird dir absoFUCKINGlut egal sein … ob sich hier irgendwas gereimt hat …

oder nicht …

Wir waren noch Kinder VIII … Ein ruhiger Abend

… wenige minuten später … saßen wir im auto und fuhren richtung HOMEBASE.

zwar wollten wir nicht mehr ausgehen, aber weil wir beide diese gemeinsamen fahrten so genießen, fahren wir zwar grob die richtung, … aber seeeehr indirekt.

manchmal schwiegen wir, … dann wieder plauderten wir belangloses zeug, … teilweise wurden auch ernstere themen gestreift, … wir alberten rum, … hatten spaß, … gaben gas, … hörten abwechselnd laut musik, … oder einfach nur den fahrtwind, … der uns erfrischend bei geöffneten targadach über die köpfe wehte.

ab und an … machte ich mir einen spaß daraus, … heftig zu beschleunigen, … was mit satten motorsound … und ängstlichem drücken, … meiner hand, … die meist auf der schaltung lag … oder meines rechten beines … quittiert wurde.

irgendwann gestand Petra eine gewisse neugier auf meine behausung ein … und so nahmen wir endlich direkten kurs auf das … was damals mein … zuhause war.

———

während ich meinen gast überall im haus herum führte, … bekam ich komplimente, … für die geschmackvolle einrichtung, die sauberkeit … und die ordnung, … die meine erstaunte jugendliebe … in dieser form … wohl in einem junggesellenhaushalt nicht erwartet hätte.

überflüssig zu erwähnen … dass ich nicht das geringste damit zu tun hatte …

“ … und in diesem protzbau lebst du ganz allein? … welch eine verschwendung. … zumal du doch eh selten hier bist. … wenn du mal nicht arbeitest, … bist du auf TRALLALLA … oder bei irgendwelchen … Ladys … wie UWE mir grad berrichtete, .. ohne dass ich danach gefragt hätte.“  … wieder funkelten ihre sonst so bambimäßigen rehaugen leicht angriffslustig.

“ … dann hätte dir dein neuer verehrer aber auch sagen sollen, dass mir hier nichts gehört, … außer die musikanlage. … die firma hat mir das haus zur verfügung gestellt. … wenn meine mission hier erfüllt ist, … hat es sich erledigt mit … eigenem pool, … fitnessraum, … sauna, … solarium, … terasse mit 1500 quadratmeter garten, … blubberblasenriesenwanne, … kamin … und all dem schickimickikram. … sie meinten damals, dass es auf die dauer meines engagements hier preiswerter wäre … als mich für zirka ein jahr … in einem hotel einzuquartieren. … das haus gehört dem firmeninhaber … du hast Karl-Heinz ja heute kennengelernt.

… es wurde grad frei, weil der vormieter beruflich mit seiner frau in die staaten ging. … tja, … und die ordnung, .. die hab ich Maria zu verdanken. … diese Perle hab ich zum glück übernommen. … sie kommt 2 mal in der woche. … das reicht. … bin ja oft wirklich nur zum schlafen hier … und allein … mach ich wenig unordnung.*  … so leicht erklärt ein workoholik eine bude … die eigentlich viel zu dekadent für seine verhältnisse ist …

———

nach kurzer absprache verschwanden wir in getrennten badezimmern, … duschten, … warfen uns in bequeme klamotten … um uns in der offenen amiküche wieder zu treffen, … wo ich mich anschickte, … meinem gast das versprochene abendessen zuzubereiten. …

“ … kann ich dich mit einem wirklich guten roten california dazu bringen … mir gesellschaft zu leisten, … während ich für unser abendesssen schufte? “  … fragte ich schmunzelnd, … zog den korken aus der flasche und schenkte ohne ihre antwort abzuwarten … den edlen, rubinroten wein in die überdimensionalen gläser, … wovon ich ihr eines reiche … um mit ihr auf einen … ruhigen abend … anzustoßen.

“ … wenn der so schmeckt, … wie er duftet, … helf ich dir sogar beim salat … und mach den abwasch.“ … ihr lächeln war freundlich, natürlich … und wirkte auf mich wie immer … verführerisch.

“ … er ist wirklich lecker … und den salat darfst du gern übernehmen. … den abwasch erledigt BERTA … die treue …  spülmaschine.* … ein kurzes CHIN-CHIN … ein kleiner schluck … ihr anerkennendes lächeln abgewartet, … ein freundschaftlich harmloser (mini)kuß … und schon mache ich mich ans werk.

es gibt tausend wege eine frau zu beeindrucken. … ihr ein gutes menu zu kreieren gehört zu denen … die ich wirklich beherrsche. …

nachdem ich mit großen augen bei meinem treiben beobachtet werde, … sie bei jedem abschmecken geradezu lustvolle geräusche von sich gibt (der hunger treibt´s rein) …  nach einer menge spaß und viel herzlichem lachen … sitzen wir am liebevoll … von ihr gedeckten tisch, lassen uns von einem weiteren glas wein und guter musik … endgültig auf genuss programieren … und genießen … fast andächtig … was wir da fabriziert haben.

es gibt …gratinierte jakobsmuscheln auf safranreis mit ingwer-curry-rahmsauce

und gegrillte scampis mit Petras salat.

zum nachtisch … anerkenende worte ( ach schau, … das kann er also auch) … einer sichtlich beeindruckten und zufrieden lächelnden Lady, … die das ganze menu … mit einem kuß krönt, … der zwar nicht mehr als rein freundschaftlich … aber auf meiner skala noch als *harmlos* zu bezeichnen ist. … und als … ausbaufähig. …

Petra bleibt beim wein, … ich bekomme meinen heiß ersehnten Chivas mit Eis und Cola von ihr gemixt … und so wird der abend … mit guter musik, … anregenden  gesprächen … und durchaus liebevoller nähe, …  fortgeführt.

auf mein nachfragen bezüglich ihrer andeutungen beim ersten wiedersehen, … erzählt sie mir voller vorfreude über ihre beruflichen pläne.

gekündigt hat sie zum nächsten ersten …  dann steigt sie bei ihrer freundin, einer gemeinsamen früheren schulkammeradin … in ihre kleine boutique ein … um dort unter anderem … auch ihre selbstentworfenen sachen anzubieten. … reich will sie gar nicht werden … aber glücklich … und das leuchten in ihren augen verrät … dass sie auf einem guten … für sie erfüllenden weg ist.

… auf die zukunft … CHEERS.

als sie die zwei gitarren in einer ecke des wohnzimmers, … neben einer der 4 marmorboxen stehen sieht … klatscht sie halb begeistert, halb bettelnd in die hände …

“ spielst du einmal … *wish you were here* … für mich? … wie früher? … biiiitteeee … einmaaal. … unplugged … wie in den  alten zeiten. … nur für mich. … biiiitteeee … “

weil es zur stimmung passt, … nehme ich die „stromlose“ vom ständer und komme ihrem wunsch gern nach.

zu sehen … wie sie sich über sowas freut … wie glücklich sie strahlt … bringt mich innerlich zum schmunzeln.

ein jetzt wesentlich intensiverer kuss motiviert zusätzlich …

als wäre das nötig … denke ich mir … verlange aber direkt nach einer zugabe …

*erst der song …* … legt sie die regeln fest … * dann werden wir sehen … wie weit die belohnung geht …*

wie beim fussball lohnt sich auch in der liebe eine gewisse hartnäckigkeit … das ist auch mir klar … also versuche ich meiner forderung mittels „sehnsuchtsblick“ … nachdruck zu verleihen …

bis heute bin ich mir sicher … dabei ziemlich dümmlich aus der wäsche geglotzt zu haben … aber eben nicht erfolglos … so folgt dem kuss … eine kleine serie weiterer verspielter zärtlichkeiten …

… während ich mich gedankenverloren einklimpere … driften meine gedanken nochmals ab … in die zeit, … als ich das letzte mal … dieses lied für sie spielte … vor einem lagerfeuer … nur für sie …