Eine ganz andere Geschichte (3)

Bevor es jetzt weiter geht … als SERVICE für NEU-Einsteiger …

Hier die LINKS zu den bisherigen Teilen …

https://andre37komma5.wordpress.com/2019/04/18/vive-la-france-eine-ganz-andere-geschichte/

https://andre37komma5.wordpress.com/2019/04/19/engelheld-eine-ganz-andere-geschichte/

Weiter im Text …

Teil III

Die nächste Begegnung

… fand schon einen Tag später statt …

Wie ich am Nachmittag von Marcus erfuhr … beabsichtigte ENGEL am frühen Abend wieder zu uns zu stoßen … um einem gewissen Helden … wie SIE sich ausdrückte … *mal richtig auf den Zahn zu fühlen* … was mich gleichermaßen amüsierte wie auch verwunderte … da ich mir absoFUCKinglut nicht vorstellen konnte … was mein *Zahnstatus* über die eventuelle Qualifikation aussagen könnte … IHR *Freund* zu werden …

Meiner Freude über ihr erneutes Erscheinen tat das allerdings keinen Abbruch … als SIE wenig später … mit großem HALLO von der ganzen Clique auf der Terrasse des Petit Café begrüßt wurde.

Im Normalfall … war der Held ja kein großer Freund dieser Schicki-Micki-Begrüßung mit Umarmung … Küsschen links … Küsschen rechts … und so weiter … aber da es zum guten Ton innerhalb der Gemeinschaft gehörte … machte er stets mit … und heute … besonders gern … da es eine Möglichkeit war … diesem unnahbaren ENGEL ein wenig näher zu kommen … wenn auch nur … für einen relativ kurzen Augenblick …

Also erhob er sich … als er an der Reihe war … als letzter … von seinem bequemen Stammplatz … machte einen Schritt auf SIE zu … lächelte … umarmte SIE … zum allerersten mal … mit weit reichenden Folgen … wie sich noch zeigen sollte …

Die erste Berührung … Körperkontakt … ihren Duft einatmen … ihr geflüstertes Kompliment („DU riechst gut“) … ihre Wangen küssen … ihr Blick … als man sich wieder *trennt* … und plötzlich ist nichts mehr … wie es war … vorher … also bevor der BLITZ einschlug …

Fast abwesend biete ich ihr den Platz neben mir an … erkundige mich … was SIE trinken möchte … bestelle das gewünschte … sitze da … betrachte SIE … und bin  fasziniert … von ihr … ihrem Charme … ihrer Schönheit …

Gefühlte Minuten vergehen … bis ich wieder in der Lage bin … am regen Gespräch der Runde teilzunehmen … immer wieder sehe ich SIE an … und erwische mein Herz …. wie es sich überschlägt … mehrfach 

Tausend Gedanken peitschen durch meinen Schädel … und FRAGEN … viiiele Fragen … Himmel und Hölle … was zum Henker passiert hier … wo ist meine Gelassenheit hin … wer ist dieser KASPER in meinem Körper … und was hat er mit dem coolen Kerl gemacht … der bisher darin *lebte* ???

Was auch immer sich unser Freund Marcus dabei gedacht hat … als er es für eine gute Idee hielt … uns zwei „aufeinander anzusetzen“ … sein Diabolischer Plan schien zu funktionieren …

Später sollte ich aus der Runde erfahren … wie es ALLE amüsierte … zu beobachten … wie sowohl ENGEL als auch HELD sich MÜHE gaben … den Blickkontakt miteinander zu vermeiden …

BLICKE trafen sich trotzdem immer wieder … und diese Blicke hatten … laut Aussagen der Freunde BOTSCHAFTEN … wie … :

*lass uns heiraten … Kinder zeugen … AUSWANDERN … Hauptsache WEG hier … ich will mit DIR allein sein …*

So weit … war es allerdings noch lange nicht … denn zumindest diese Frau … hatte sich stets im Griff … wirkte für den Geschmack des Helden geradezu UNnahbar … wenn auch interessiert … und teilweise wollte er schon an die Legende glauben … dass dieses zauberhafte Wesen … noch nie ein Mann *berühren* durfte …

Ob dem so war … konnte er schlecht fragen … doch das spielte keine Rolle … denn für IHN … war SIE eh längst eine *HEILIGE* … die es anzubeten galt …

*HEY DU … stimmt es … dass DU noch JUNGFRAU bist … und wenn ja … wann unternehmen WIR etwas dagegen …?* … dieser SPRUCH schoss zwar blitzARTig durch des Helden Schädel … doch zum GLÜCK … blieb es bei dem GEDANKEN …  😉

Mit dem *verlieben* hatte ER nie ein Problem …

das konnte aufgrund seiner UNreife durchaus mehrmals im Jahr passieren … aber das hier … war … *EINE ganz ANDERE GESCHICHTE* … und diese Geschichte nahm jetzt und hier ihren Anfang … und schon bald … RASANT Fahrt auf … 

Man sagt ja … dass das … was man(n) zuerst TRÄUMT … wenn man frisch verliebt ist … WAHR wird … und ich weiß noch heute … was ich in der folgenden Nacht … schlaflos auf dem Gästebett meines BEST BUDDY *Speedy* liegend … mit offenen Augen träumte … nachdem wir noch Stundenlang über ENGEL und die LIEBE an sich sprachen … wobei wir eine vorzügliche Flasche Single Malt leerten …

 fast wie ERWACHSENE … naja … immerhin war ich erwachsen genug … danach nicht mehr nach Hause zu fahren …

wobei … wo war das … eigentlich … in dieser Zeit … MEIN zu Hause ? …

aber das war wieder … *eine ganz andere Geschichte* … 

Also zurück zum TRAUM :

Der Held steht auf einer RIESEN-BÜHNE … singt und spielt wie in TRANCE Gitarre … mit seinen Jungs … und PINK FLOYD … WELCOME TO THE MACHINE …

Die Menge ist begeistert … ihre Herzen … fliegen ihm sprichwörtlich und tatsächlich zu … alles ist voll Blut … aber keiner spürt Schmerz …

Nur ENGEL … steht in der ersten Reihe … schaut ihn die ganze Zeit melancholisch und prüfend an … bevor SIE am ENDE des SONGS einen Schritt auf ihn zugeht … und ihm ihr blutendes … schlagendes Herz … vorsichtig in seine Hände legt … 


Fortsetzung folgt …

WELCOME TO THE MACHINE

Welcome my son
Welcome to the machine
Where have you been?
It’s alright we know where you’ve beenYou’ve been in the pipeline
Filling in time
Provided with toys and scouting for boys
You bought a guitar to punish your ma

… you didn’t like school
And you know you’re nobody’s fool
So welcome to the machine …

Welcome my son
Welcome to the machine
What did you dream?
It’s alright we told you what to dream

You dreamed of a big star
He played a mean guitar
He always ate in the Steak Bar
He loved to drive in his Jaguar
So welcome to the machine …

—————————–

 ÜBERSETZUNG:  

Willkommen mein Sohn,
Willkommen in der Maschine.
Wo bist du gewesen?
Es ist in Ordnung, wir wissen wo du gewesen bist.Du warst in der Pipeline,
um Zeit totzuschlagen
Ausgestattet mit *Spielzeug* und auf der suche nach Jungs  *(für die Band)
Du kauftest eine Gitarre um deine Mutter zu strafen

… du mochtest die Schule nicht.

Und du weißt du warst für niemanden der Trottel,
Also willkommen in der Maschine.

Willkommen mein Sohn.
Willkommen in der Maschine.
Was hast du geträumt?
Es ist in Ordnung … wir haben dir gesagt … was du zu träumen hast …

Du träumtest von einem großen Star.
Er spielte eine schäbige Gitarre.
Er aß immer in der Steak-Bar.
Er liebte es in seinem Jaguar zu fahren.
Also willkommen in der Maschine …

Bodyguard IV

*teil 1 : *es geht weiter …* am 26.06.2017

*teil 2: *fortsetzung* 28.06.2017

*teil 3:  *fortsetzung der fortsetzung* 28.06.2017

Bodyguard

leben … und sterben lassen …

Teil IV … Geständnisse

Bevor es sich die beiden zum reden „gemütlich“ machen … „klingelt“ sein handy.

Es folgt ein kurzes gespräch mit Dwayne … der einfach mal sagen will … wie gut das wetter in Los Angeles ist … und sich fast beiläufig erkundigt … wie es seinem Kollegen /  Best Buddy einen tag nach dem kleinen Zwischenfall geht.

um das telefonat noch kürzer werden zu lassen … lässt der deutsche Bodyguard durchblicken … dass ein klärendes gespräch mit seiner liebsten … unmittelbar bevor steht … bei dem er beabsichtigt … die hosen runter zu lassen …

was bei dem amerikanischen Bodyguard einen kurzen fluck … ähm FLUCH … und eine freundschaftliche mahnung zur folge hat …

„überlege dir gut … was du ihr sagst … mein Freund … so ein gespräch hat Konsequenzen …“

gibt Dwayne zu bedenken … auf lässigstem „CALIFORNIA – Style – English“ … was sich natürlich wesentlich cooler anhört.

“ es gibt nur eine wahrheit und die schulde ich ihr … irgendwie …“

mit diesen worten … die sich … zugegeben …

in der (umGANGs)-sprache der (beiden) helden … auch erheblich entspannter vernehmen lassen … beendet der angerufene den CALL.

er entschuldigt sich kurz für die kleine störung und widmet sich augenblicklich … voll und ganz der wartenden Lady … welcher er jetzt schon anmerkt … dass sich sich sehr bemühen wird … die Ruhe zu behalten.

„du musstest jemanden töten?“

„nicht zum ersten … und sehr wahrscheinlich auch nicht … zum letzten mal“

„wie lebst du damit?“

„es gehört zum job“

„der job eines Bodyguard ist zu schützen … nicht zu töten … wenn ich da nicht völlig falsch informiert wurde“

„bis zu einem gewissen punkt … habe ich dich da richtig informiert.

was ich dir … bisher aus guten gründen erspart habe … ist die tatsache … dass sich das *Berufsbild* … speziell meines … nicht gerade unwesentlich verändert hat“

Nun schluckt sie erstmal … ahnend … dass diese unterhaltung in eine richtung gehen könnte … in deren verlauf einiges ans licht kommen würde … wovon sie nicht sicher war … ob sie das alles wissen wollte … oder sollte.

„sollte ich fragen stellen?“

tastet sie sich vorsichtig zurück ins gespräch.

„besser nicht.“

versucht er … ihr die tür zum rückzug offen zu halten.

„du bist mein held … und ich gestehe … ich liebe dich … wahrscheinlich mehr als gut für mich ist … aber ich muss dich einfach bitten … mit dem was du tust aufzuhören.

wir brauchen diesen „JOB“ nicht … du hast tausend andere talente … du bist nicht arm … hast diese arbeit nicht nötig … und selbst wenn … verdiene ich inzwischen mehr als genug für uns beide.

bitte … bleib einfach bei mir … *beschütze* nur noch mich … ich will mir nicht ständig gedanken machen … will nicht ohne dich sein … will nicht dauernd Angst um dich haben … oder um andere …“

bei den letzten worten huscht endlich wieder ein lächeln über ihr gesicht … wenn auch nur ein seeehr flüchtiges.

sie sucht seine hände … greift beide … schaut flehend in seine augen … küsst ihn sanft … weicht ein kleines stück zurück … um wieder Blickkontakt aufzunehmen.

„du bist meine schöne Malerin … meine heldin sowieso … das gestehe ich … und dass du mir *nicht ganz gleichgültig* bist … ist dir sicher auch kaum entgangen …“

bis hierher gefällt ihr was sie hört … besonders das lustige *nicht ganz gleichgültig* … vernimmt sie mit freude … quittiert es mit einem … wenn auch leicht … tränchen überspielendem schmunzeln.

“ … aber ich kann nicht einfach aufhören.“

sein bedauernder blick kann sie nun auch nicht mehr dazu bringen … ihre Enttäuschung verbergen zu wollen.

„du bist dein eigener herr … du kannst … tun und lassen … was immer du willst.

sei also wenigstens so ehrlich … zu sagen … *dass du nicht WILLST* … wegen mir … musst du dir keinen *abbrechen* … ich komm schon klar.“

einen moment lässt er verstreichen … wartet ab … beobachtet sie … wie sie ihren blick abwendet … schluckt … eine träne wegwischt … ihr haar aus dem gesicht streicht … versucht ein signal zu finden … welches ihm sagt … dass es weiter gehen kann … dass sie bereit ist … für die Wahrheit …

Dann holt er tief luft … und versucht ihr alles zu erklären …

“ hör zu meine schöne … es hat sich so viel geändert …

anfangs war dieser job für mich mehr oder weniger ein EGO-trip … ein weiteres mal … wo ich mit dem … was mir spass macht … geld verdiene … und weil ich nicht so schlecht bin .. in dem was ich tue … sogar ziemlich gutes geld.

es ist aber wenig befriedigend … Probleme nur zu verschieben … und nichts anderes macht ein „klassischer“ Bodyguard …

er beschützt die Zielperson(en) so gut er kann … so lange er damit beauftragt wird … aber die menschen … die ernstere Probleme haben … sind danach wieder schutzlos … denen ausgeliefert … die ihnen böses wollen …

Viele Menschen … für die ich tätig war … und die ich … bei bester gesundheit verlassen habe … weil sie dachten … die bedrohung wäre nun vorbei … leben heute nicht mehr … bzw. … sind einfach verschwunden.

das wollte ich so nie akzeptieren … und so wurde ich … durch Dwayne

vom Problem-Verschieber … zum Problem-Löser.“

Ruhig hört sie zu … und auch jetzt … wo er seinen erklärungsversuch kurz unterbricht … um sich und ihr einen neuen drink zu machen … schweigt sie.

ihr herz schlägt schneller … ihre gedanken fahren achterbahn … aber nach einem schluck … deutet sie ihm nur still an … fortzufahren …

“ also gut … es ist so …

Dwayne ist weltweit unglaublich gut vernetzt … arbeitet mit einem unfassbar reichen Weltverbesserer … der sich dem kampf gegen das „Böse“ verschrieben hat … zusammen.

die Ressourcen … sind unerschöpflich … die Kontakte reichen in höchste kreise aller länder dieser erde … und so konnte mich der gute Dwayne … schnell davon überzeugen … mich ebenfalls in den dienst … der guten Sache zu stellen.

wir verschieben seit ein paar monaten keine probleme mehr … wir lösen sie jetzt.

egal was nötig ist … wir kriegen die mittel und möglichkeiten … Bedrohungen auszuschalten … und nach getaner arbeit … wird hinter uns „aufgeräumt“ … als wäre nie ein problem da gewesen …“

nach einem etwas größeren schluck … fragt sie … inzwischen sichtlich verwirrt nach …

„DU bist ein KILLER!?“

bittersüß lächelnd … versucht er weiter für klarheit zu sorgen.

„so würde ich das nicht ausdrücken … sagen wir lieber … ich mache den wirklichen KILLERn … das leben … respektive ihre arbeit schwer … und im Extremfall … wenn sie sich so gar nicht *überzeugen* lassen wollen … beende ich es auch … zum wohle der menschen … die einfach nur in FRIEDEN … weiter leben wollen.“

seine lässigkeit … mit der er dieses thema behandelt … wirkt auf sie zu gleichen teilen verstörend … wie auch verunsichernd.

„du bekämpfst also die *BÖSEN*!?

„exakt“

„wer bestimmt … was gut und was böse ist?“

„das ist in jedem fall geklärt. … eindeutig und zweifelsfrei.“

„wer ist dieser mysteriöse MR.RICH … der da die fäden zieht?“

„du weißt eh schon viel zu viel … aber das wissen selbst wir nicht.

Kontakt erfolgt nur über seine Leute.

er zieht auch keine fäden … sondern stellt nur sein komplettes netzwerk und all seine *unbegrenzten möglichkeiten* zur verfügung.

ein anruf genügt … und ALLES was ich brauche … steht zur verfügung … bzw. wird erledigt … egal was … es ist wie Zauberei … ich kann mich völlig auf das wesentliche konzentrieren … alles andere … wird mir/uns abgenommen.“

ihr interesse wird immer größer …

„Dwayne und du … ihr arbeitet immer zusammen?“

„nein … manchmal ja … manchmal arbeite ich allein … manchmal sind wir auch *ein paar mehr*“

„und zu diesem MR. RICH … gibt es keinen richtigen kontakt.?“

„NÖ … keine ahnung wer der vogel ist … er könnte der Papst sein … oder das totale gegenteil … also … du weißt schon … irgendwer aus der hohen politik …“

wieder versucht er die situation zu entkrampfen …

der nächste drink … soll dabei helfen …

nach einem erneut etwas kräftigeren schluck … umspielt ein zaghaftes lächeln ihre feuchten lippen … die sogar mal wieder … nach einem kuss verlangen …

bevor diese annäherungen jedoch den angenehmeren teil des tages *einläuten* können … kommt sie abermals … zurück zum thema.

„und was ist da jetzt gestern passiert? … was war das für ein auftrag? … ich dachte … es ging nur darum … Sandra zu beschützen …“

nachdenklich und mit seinen gedanken plötzlich wieder ganz weit weg … antwortet er …

„was da abgegangen ist … müssen wir noch raus finden … vielleicht war der typ einfach nur irre …

es ging wirklich um nichts anderes … das war praktisch ein freundschaftsdienst …

eine sache … die allerdings wahrscheinlich einen hintergrund hat … von dem wir bisher keine ahnung haben.

deshalb muss ich auch bald wieder rüber … da gibt es noch einiges zu klären …“

inzwischen ist sie ganz nah bei ihm … nimmt sein glas aus seiner hand … küsst ihn … und ist scheinbar von einer sekunde zur anderen … auf Verführungs-Modus umgestellt.

„im augenblick bist du aber hier … bei mir … und das … will ich jetzt spüren …“

„unFUCKINGfassbar … was für eine wirkung das zeug auf dich hat … meine schöne …“

stellt er begeistert fest … und ist froh … dass diese aussprache wohl langsam ihr vorübergehendes ende findet …

„weiß ich jetzt alles … was ich wissen muss … mein held?“

„viel zuviel … deshalb muss ich dich auch töten … leider …“

„oh ja … *le petit mort* … danach wäre mir jetzt …“

fordert sie lassziv … baldige befriedigung ein …

„willst du einen *schnellen Tod*?“

fragt er … während er ihren warmen körper … langsam mit zärtlichkeiten bedeckt …