Was geht ab … ?

hier ganz kurz ein überblick … was zumindest hier in meinem blog … in nächster zeit abgehen soll …

morgen wird der Miniheld mit seiner mannschaft die tabellenführung verteidigen … und seine schwestern werden hoffentlich weiterhin schneller schwimmen … als manche chipsgeschädigten kids laufen können … alle drei sind in sachen musik unterwegs … auch darüber wird zu berichten sein … also was die heldenbrut so treibt … worüber sie lachen … traurig sind … was sie ausfressen … wie sich mich stolz und glücklich machen … was teilweise für KLOPPER aus ihrem KINDERMUND kommen … was überhaupt so los ist … in unserer kleinen welt …

der held selbst wird auch wieder mehr für seinen heldenkörper tun müssen … also weniger zeit am schlapptop verbringen …

trotzdem … so hoffe ich … werden noch einige stunden bleiben … die wir hier miteinander verbringen können …

so viele eurer sachen wie möglich will ich lesen … und wie scheinbar doch einige wünschen … werde ich nach und nach *wir waren noch kinder* teilweise umschreiben … und in jedem fall stück für stück weiter … bis zum ENDE bringen.

*Bodyguard II * … so habe ich manchen versprechen müssen … wird noch geschrieben … das werde ich … es könnte dauern … kann aber sein … dass ich das parallel starte …

*der neue stern am heiteren himmel* wird unregelmäßig aber beständig weiter strahlen … hoffentlich noch sehr,sehr lang …

ein wenig KNISTERN … vielleicht auch PRICKELN soll es von zeit zu zeit hier auch noch … aber das liegt natürlich nicht zuletzt an den MUSEN und ihren küssen …

auch zum tagesgeschäft … aktuellen sachen … dem täglichen wahnsinn also … werde ich sicher immer eine meinung haben … und euch regelmäßig damit belästigen … wenn ihr mich lasst …

einen schuss ROMANTIK direkt vom erzeuger … ein paar ERINNERUNGEN und wenn dann noch zeit ist, könnten euch ab und an auch wieder solche sachen wie …

*my world* … *kurz und gut* oder ähnliches ereilen …

ganz sicher gibt es auch weiterhin bei mir was auf die ohren … MUSIK wird immer  groß geschrieben … sogar hier …

wer gern mal schmunzelt … HUMOR hat … das augenzwinkern zwischen manchen zeilen lesen kann und will … sich sonstwie angesprochen fühlt … ist herzlich eingeladen … bei mir zu bleiben … oder sehr gern neu dazu zu kommen.

auch bzw. besonders freue ich mich auf eure kommentare … anregungen … feedback jeglicher art …

abschließend mal wieder ein stück … welches einblicke gibt … manche verwundert gestellte frage beantwortet … aber mindestens genau so viele neue fragen aufkommen lässt …

*manches kann man ernst nehmen … muss man aber nicht …*

in diesem sinne … wir sehn uns … demnächst … in diesem THEATER …

Wir waren noch Kinder

* … nahezu jeden tag habe ich mich gefragt … was wohl aus dir geworden ist. … wie du wohl heute, … ungefähr  15 jahre danach aussiehst. … dabei liegt ja nahe, dass aus dem schönsten mädchen der welt … irgendwann … die schönste frau der welt wird.*

… was sich so platt anhören musste, war mein totaler ernst. … wir marschierten zielsicher auf ein neues jahrtausend zu, … aber jetzt, … als ich sie nach so vielen jahren … zufällig …  wieder sah, … schien mir die zeit … in meiner kleinen heimatstadt stehen geblieben zu sein. … nicht für die stadt, … aber für sie

… meine erste … und wohl für immer unvergessliche „echte“ freundin.

* André?!?!?! … ich glaub es nicht. … was machst du denn hier … in der alten heimat? … hab nicht erwartet dich jemals wieder zu sehen. … habe gehört, … du wärst nach America gegangen.*

… ihre zurückhaltende art, ließ sie nichtmal ansatzweise auf mein  kompliment eingehen. … als sie aber feststellte, dass ich nicht in der lage war, … meinen ebenso erstaunten wie bewundernden blick von ihr loszueisen, … streicht sie verlegen eine haarsträhne aus ihrem, … mir augenblicklich wieder vertrauten gesicht, … schenkt mir ein leicht verlegenes , … aber wie in alten zeiten … entwaffnendes lächeln … und reicht mir die hand.

* … Amiland, … ja … das war aber nur ein jahr. … bin längst wieder im lande. beruflich bedingt zwar ziemlich „heimatlos“ , … aber es ist genau das leben, was ich im moment leben will. … beständigkeit wird man mir wohl irgendwann mit starken stromstößen einbleuen müssen. …und du, ….  bist nie aus diesem kaff ausgebrochen?*

… erkundige ich mich … irgendwie bemerkt keiner von uns, … dass wir uns in einem geschäft befinden, … also offensichtlich an ihrem arbeitsplatz.

* … nicht wirklich.*

… engegnet sie … als eine ungeduldig werdende kundin sie anspricht.

* sorry, … aber ich muß etwas tun. … bist du länger in der stadt?*

… fragt sie … und in diesem augenblick verschiebt sich meine abreise … auf unbestimmte zeit.

* … wann machst du feierabend?*

… frage ich während die kundin mit verständnisvoller mine, … ein paar weitere artilkel begutachtet, … um uns großzügig … noch ein paar sekunden zeit zu geben, … eine verabredung zu treffen.

*erst heut abend. 18 uhr 30.* … entgegnet sie, … mit einem blick, der darauf hindeutet, dass sie nicht wirklich damit rechnet, dass ich dann noch zeit hätte.

* fein. … wir gehen essen. … was hälst du von Lino? … ich lad dich ein und stehe um punkt 18.30 vor dem laden. … habe noch etwas geschäftliches zu erledigen und werde danach bei irgendwelchen alten bekannten die restliche wartezeit totschlagen. … ich freu mich. … bis gleich.*

… statt eine antwort abzuwarten, … entschuldige ich mich noch einmal bei der verständnisvollen kundin und bedanke mich für ihre geduld.

schnell entferne ich mich, bleibe aber zwei regale entfernt stehen, um nochmal zu ihr zurück zu blicken.

… ihr anblick ist wirklich ein genuss.

die damals noch etwas mädchenhaftere figur, … war  inzwischen in winzigen nuancen mit den weiblichen rundungen ergänzt worden, von denen ich seinerzeit schon geträumt habe, wenn wir im gedanken … „erwachsen“ wären.

… wie  teenager-bengel halt so sind. … schlank is ok, … aber an den richtigen stellen, darf „sie“ … ruhig etwas mehr haben. 

mein blick muß an diesem tag in den 90ern wohl voller sehnsucht gewesen sein.

… als ich sie durch die regale ansah, … spürte ich … wie mein hals sich zuzog , … der schmerz , den ich schon als junge empfand, wenn wir uns am abend zum abschied küssten … und jeder bis zum nächsten morgen in der schule, … nur noch im gedanken, … bei seiner „großen liebe“  sein durfte.

jetzt waren wir erwachsen … und niemand würde uns daran hindern können, die ganze nacht miteinander zu verbringen.

NIEMAND ? … was ist , … wenn da doch jemand ist ? … eine solch wundervolle frau, … kann doch unmöglich „single“ sein.

egal. … wir haben uns wiedergefunden … und wer da auch immer auf sie warten mag, … er möge warten.

wir haben soviel zu bereden … nach all den jahren. … das dauert ewig. … falls da also jemand ist, … wird er geduld brauchen. … viel geduld.

unfassbar wie leicht man(n) sich damit tut … von anderen zu erwarten … wozu er selbst weder willens … noch in der lage wäre …

wenn es allerdings in ihr , … ähnlich aussehen sollte, … wie in mir … würde dem eventuell wartenden, … auch die ausdauernste geduld nicht helfen.

für mich ein weiteres zeichen … GEDULD wird überbewertet … nützt ja eh nix …

wie ein verliebter 16 jähriger verließ ich den laden, … schwang mich allerdings … statt aufs moped … in den offenen schwarzen TARGA … und fuhr … wohl im gedanken an das herbeigesehnte , baldige wiedersehen … ziemlich zügig von dannen.

in all den jahren, … war sie immer in meinem kopf … wahrscheinlich sogar in meinem herzen.

durch dieses zufällige wiedersehen, … richtete sie das selbe chaos in mir an, …  wie an diesem warmen sommerabend … in unserer schulzeit, … als sie zum ersten mal … ihre schüchternheit überwand … und den ersten kuss zuließ … an welchem ich schon wochen „gearbeitet“ hatte.

… irgendwas sagte mir, … als ich die musik aufdrehte … und mit einem lächeln voller vorfreude im gesicht den wagen beschleunigte bis der satte sound durch das pfeifen des turbos begleitet wurde, … dass es nochmal einen ersten kuss geben würde. … noch an diesem abend.

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nachdem das geschäftliche erledigt war, fuhr ich zu „Lino´s Restaurant“ um einen tisch für den abend mit Petra zu reservieren.

Mario, Lino´s cousin und stellvertretender geschäftsführer begrüsste mich wie immer herzlich.

* BESTIA !!! … meine gott … wie lange warst du nichte mehr hier? … du siehste aus … wie ein verdaaammte million … aber nix lire …  wie ein million schöne, harte us-dollar. … meine goott, du biste eine echte MOSTRO. … alles muskeln. incredibile.*

er umarmt mich überschwänglich, stößt mit seiner faust gegen meine brust, umfasst meinen rechten oberarm, bekundet freude, dass wir doch immer freunde waren und macht eine bemerkung, dass manche menschen auf beinen laufen müssen, die nicht unfangreicher sind … als dieser arm.

diese menschen wiegen dann wohl auch nicht mehr … als ein halbverhungerter teenager … aber lassen wir das … hier geht´s ja nicht um ernährungsberatung …

* komm, meine freund … setze disch … isch hole uns einen schönen Vecchia Romagna. … dann erzählst du mir , … was du so machst …und natürlich von dem kampf , … in London. … alle hier waren sehr stolze aufe disch. … ein paar von den alten jungs waren da. … es gab wochen keine andere thema in diese kleine kaff. … sage mir, … wie geht es dir? was machst du hier? wie  lange bleibst du , in der stadt?* … er macht wirklich keinen hehl aus seiner freude.
… da wir uns immer gut verstanden, geht es mir nicht anders. … vielleicht bin ich grad nur nicht so temperamentvoll, … wie dieser liebenswerte sizilianische vulkan.

* sag mal, mein freund … wo ist eigentlich Lino?* … erkundige ich mich verwundert, denn seit eröffnung des restaurants, habe ich nie erlebt, dass der chef sich nicht auch selbst um das wohl seiner gäste  kümmert.

Mario´s stimmung ändert sich von einer sekunde auf die andere. … sein blick friert ein, als er unsere gläser auf den kleinen tisch direkt neben dem empfang stellt.

* du weißt es noch gar nicht, BESTIA ? … Lino iste tot. … schon 2 jahre.*
so trauig wie er jetzt klingt, kommt sein akzent gar nicht mehr so lustig rüber … und auch ich habe plötzlich das gefühl, dass mir jemand in den magen getreten hat.

*wer hat das getan???*
… press ich nur noch raus, denn einen natürlichen tod, halte ich aus verschiedenen gründen … in seinem fall … einfach für abwegig.

* frag nischt, mein freund. … angeblich war es selbstmord. … selbst isch hab keine ahnung, was wirklich passiert ist. … möge er in frieden ruhen.*
… er bekreuzigt sich, küsst den familienring  … und irgendwie, ist mir klar, dass weitere fragen jetzt nicht angebracht wären.

die einzige info, die er mir noch gibt, ist das datum. … nach kurzer überlegung, stelle ich fest, dass zwischen unserem letzten treffen und Lino´s tod … keine 4 wochen lagen. … unser letztes treffen war, als er seinen Ferrari Testarossa  grad neu hatte und ich meinen ersten Supra TurboTarga. … welcher mann, … noch dazu  italiener, bringt sich um, wenn er kurz zuvor endlich seinen traumwagen gekauft hat? … einen Ferrari !!! … NIEMAND ! … NIEMALS !

das thema, ist aber ein ganz anderes … und sollte mich zu einem spätern zeitpunkt beschäftigen.

nachdem wir kurz anstoßen, endschuldigt sich Mario … weil er gebraucht wird  … und lässt mich für eine zeit mit meinen gedanken allein.

schnell sind diese gedanken wieder bei Petra, die ich vor wenigen stunden durch einen wundervollen zufall traf … und nun gehen diese gedanken zurück … ganz an den anfang … unserer ungewöhnlichen beziehung  … die begann , … als wir fast noch kinder waren. …

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… eigentlich haben wir alles Karola zu verdanken.

… sie fiel mir irgendwann auf, als ich mit einigen jungs aus der nachbarschaft fußball spielte. … sie war wirklich hübsch und der schon immer ziemlich weibstolle André musste natürlich sofort seine fühler ausstrecken. … sie hatte allerdings schon einen freund, (fuhr damal das geilste moped der stadt) und der zwar recht erwachsen wirkende, aber erst 13!!! jährige bewunderer musste eine seiner wenigen abfuhren akzeptieren. … dafür gewann er aber eine sehr gute freundin, die ihm nur wenig später eröffnete, … dass es da ein mädchen gibt, … die seit wochen nur noch ein thema hat. … eben diesen André.

unsere geschickte kupplerin arrangierte recht zeitnah ein treffen … und als ich dieses süße wesen zum ersten mal sah, … war mir fast klar, dass mein leben schon bald … einige drastische veränderungen erfahren würde.

anfangs amüsierte mich das total unschuldige , extrem schüchterne aber schon damals unglaublich schöne mädchen, die mich mit vielen kleinen sticheleien pisackte. … so rieb sie mir ständig unter die nase, dass sie zwar unerfahren und schüchtern, aber immerhin stolze  … einen monat und 8 tage älter war als ich. … zudem erinnerte sie mich ständig, an die schwarzen schwäne, … die an dem kleinen see ihr zuhause hatten, wo sie später … das erst mal … nicht mehr … ihre   zierlichen  hände vor ihr engelsgleiches gesicht schlug, … wenn ich sie küssen wollte.

für diesen RUNNING-GAG … fehlte mir seiner zeit noch der nötige humor … es war wirklich eine qual … jedes mal … wenn ich sicher war … sie endlich küssen zu dürfen … bedeckte sie das gesicht mit ihren händen … obwohl sie … wie ich später erfahren durfte … es auch längst wollte …

ob ich es nicht leid wurde … dieses kindische verhalten … tja … ich wurde ja nicht mal leid … mich immer … und immer wieder … zum HORST zu machen …

kein mitleid bitte … das warten hat sich gelohnt … und wie …

den duft ihrer haare, den intensiven blick ihrer rehbraunen augen, die erste berührung unserer lippen , … dieses unvergleichliche gefühl …  das gar nicht mehr aufhören wollte … all das … werde ich nie vergessen. … zig jahre später , muß ich mir noch eingestehen, dass ein kuss von ihr … mir mehr bedeutet … als manches abenteuer mit anderen frauen, um die mich viele meiner geschlechtsgenossen wohl beneiden.

… als erwachsener, hab ich oft bezweifelt, überhaupt wirklich liebe empfinden zu können. … in diesem zarten alter , … von 13 – … 14 jahren … konnte ich es noch. … bis über jede (schmerz-) grenze. …

was sie in mir auslöste, … zu welchem unvernünftigen verhalten uns diese junge liebe trieb, … welch traumhaft schöne, exzessive zeit … wir miteinander erleben sollten … und wie fast schon tragisch … alles enden sollte … davon haben wir zu diesem zeitpunkt wohl beide nicht geträumt.

nachdem mein vater nicht bereit war, mich von meiner „elite“ schule zu nehmen … und mich freiwillig an der „lehranstallt“ anzumelden, … die Petra besuchte, zog ich entschlossen andere seiten auf … und provozierte kurzerhand meinen rauswurf.
mein fußballteam und den wohl besten lehrer der welt (englisch&sport), musste ich opfern, … dafür liess ich einen haufen perverser, verzogener bengels hinter mir, … die trotz eignener krankenstation im internat … für fast tägliche besuche des rettungswagens sorgten. … jaja, … wir jungs aus „gutem“ hause. …

nachdem ich selbst durch absolute leistungsverweigerung und konsequente einstellung der mitarbeit , … keine „freigabe“ erwirken konnte, … kam mir der angriff meines zuverlässigen aggressors grad recht, … um  bei meiner „letzten schlacht“  das klassenzimmer, den lieben Peter … und den bemitleidenswerten lehrer , der uns trennen wollte, … dermaßen zu verwüsten, dass auch mein lieblingslehrer, (gleichzeitig konrektor und trainer unseres fußballteams) … mich gehen lassen mußte. …

einer der Padres … sagte meinem vater bei meiner entlassung, … er hätte den teufel in meinen augen gesehen, als ich angeblich „durchdrehte“.
… dass ich nichtmal eine chance hatte, dem aufgezwungenen kampf aus dem weg zu gehen, … und dass das … was er in meinen augen sah, … einfach liebe … und die sucht nach freiheit war … konnte er als katholischer geistlicher sicher nicht beurteilen. … allerdings nahm ich seine version die dinge zu sehen gern an … nur so kam ich da weg.

den montag drauf … wurde ich in meiner neuen klasse vorgestellt. … leider nur  der parallelklasse meiner „traumfrau“. …

das spießrutenlaufen in den folgenden wochen … hab ich kaum wahrgenommen.

da meine mitschüler, wohl der ansicht waren, … dass ich zum ersten, wegen mangelndem grips … an den hohen anforderungen meiner ehemaligen PRIVATEN KATHOLISCHEN  schule (nur für jungs) gescheitert war und zum zweiten wohl bestens als prügelknabe und „opfer“  für deren aggressionen herhalten sollte … war ihr staunen groß, … als sich die „harten jungs“ … einer nach dem anderen … erst verbale niederlagen … dann teilweise … blutige nasen und beulen abholen mussten …

als sie dann auch noch feststellten, dass sich mit mir das schulteam anschickte … die stadtmeisterschaft zu gewinnen, … war ich auch schon fast … einer von ihnen. … FAST !

das einzige, was mich interessierte, war der ständige kontakt mit Petra. … wir verbrachten jede freie minute miteinander und teilten unser leben wie ein ehepaar. … außer die nächte. …

mein vater machte sie noch immer für die zerstörung meiner (seiner) zukunft verantwortlich … und ihre eltern mochten mich zwar, … stimmten aber ihren wiederholten wünschen … mich bei ihr schlafen zu lassen … anfangs nicht zu. …

so blieb uns nichts anderes, … als den austausch unserer zärtlichkeiten … auf den nachmittag zu begrenzen,den wir meist … mit meiner ersten schäferhündin „Silly“ verbrachten.

zum ersten mal in meinem leben, fühlte ich mich geliebt … das war neu … es tat gut … manchmal weh … aber überwiegend gut … und was dieses mädchen damit auslöste, … war natürlich in der form nicht absehbar.

wie sich diese sucht … nach der zuneigung von frauen später entwickeln sollte … ahnte ich damals nicht … sonst hätte ich was dagegen genommen … ganz ehrlich … zur not … von RATIOPHARM …

nachdem wir über ein jahr zusammen waren … und immer weiter gingen … in unserer jungen liebe … stand irgendwann das erste mal an. …

warum wir es damit eilig hatten erschließt sich mir heute nicht mehr … weil das … was wir bis dahin „praktizierten“ … war sicher von höherer „qualität“ … als das … was sich in den schlafzimmern mancher eltern abspielte …

eines schönen sommertages, sagte sie mir, dass sie bald bereit wäre … und dass sie mir ein zeichen geben würde , .. wenn es soweit wäre.

… natürlich war ich neugierig, .. aber ich konnte mir kaum vorstellen, dass es noch eine steigerung zu dem geben könnte, … was wir inzwischen fast täglich miteinander erlebten

. … wir waren noch keine 15 und hatten regelmäßige höhepunkte miteinander.
… man hört von  paaren, die mehrjährig verheiratet sind … und weniger erfreuliches zu berichten haben. …

alles war stets zärtlich, innig , … einfühlsam und leidenschaftlich … ich bin wirklich froh, dass meine sexualität durch diese gemeinsame zeit mit diesem hochsensiblen mädchen geprägt wurde.

damals waren andere zeiten … naja … wenn wir ehrlich sind … waren es schon wilde zeite … aber für die meisten jungs in meiner schulklasse … war ein höhepunkt der moment … in dem wir ein tor geschossen haben … stimmt … das war auch GEIL … aber doch irgendwie anders.

nachdem ich schlaukopf ihr „zeichen“  (zustecken von scheidenzäpfchen und Kondomen auf dem schulhof) erstmal in die hosentasche meiner hautengen jeans steckte … und total perplex war, dass zumindest die zäpfchen bei einer außentenperatur, die exakt meiner körpertemperatur glich (36grad), am nachmittag als zuverlässiger schutz ausfallen sollten … … verschob sich das erste mal noch um einige tage.

…  dann allerdings, belehrte mich diese unbeschreiblich liebevolle, junge frau … eines besseren. … alles kann besser werden. … nur wahrscheinlich nicht das, was wir an diesem … „unserem“ tag erlebten. …

als es vorbei war … und das war nicht mal klar, weil dieses unbeschreibliche gefühl einfach nicht abflachen wollte … hab ich in ihren glücklichen augen das wohl schönste gesehen, … was sich ein junge in vergleichbarer situation wünschen kann. …

problematisch war nur, dass Petra mit ihren „guten“ freundinnen … oft über unsere schönen momente sprach.

das weckte begehrlichkeiten … bei den damen … und da ich wie ein süchtiger nach jeder form von zuneigung griff, die ich von einem hübschen mädchen bekommen konnte, … kam ich bald in teufels küche.

dort war es zwar ungemütlich, aber auch heiß … und welche die letzte konsequenz meiner untreue sein sollte, … konnte ich mir damals nichtmal ansatzweise vorstellen.

… geliebt hab ich doch nur sie … und selbst nach der geburtstagsparty von Sabine S. … wo sage und schreibe  … „8“ !!!  junge damen zugegen waren, .. die sich im laufe der zeit … selbst von Petras  ausführungen überzeugen wollten, …  konnte ich mein süßes Rehauge, davon überzeugen, dass ich nur bei ihr … wirklich etwas empfand.

das vertrauen in meine bedingungslose liebe,war ihrerseits alledings nachhaltig erschüttert und als sich mein weggang abzeichnete, … muss irgendwas in ihr zerbrochen sein. … keiner nimmt die liebe zweier „kinder“ in diesem alter wirklich ernst.
… wenn man dann noch einen vater hat, der selbst jeden rock gestürmt  hat, der bei 3 auf keinem baum war … und seinem filius predigt, dass er erfahrungen sammeln muss … und sich um himmels willen nicht zu früh binden darf …. dann wünscht man sich nur noch … endlich volljährig zu sein … und die geliebte einfach mitzunehmen … auf den vorgezeichneten weg.

als mein vater dann noch sterbens krank wurde … und ich nicht mehr davon ausgehen konnte, dass er diese krise überlebt, … neigte ich das angebot aus Bochum anzunehmen, … und zukünftig dort fussball zu spielen … wo meine mutter mit ihrer neuen familie lebte.

… bei einem meiner besuche dort, war ich einem verantwortlichen des vereins aufgefallen … der mir darauf hin eine große zukunft in aussicht stellte, … wenn ich mich gegen den „nachbarverein“  entscheide.

Schalke war nie wirklich eine option … also ging alles seinen weg … einen teilweise rasanten weg …

die situation mit meiner stiefmutter wurde unerträglich … vater drohte zu sterben  … der druck von allen seiten wurde überdimensional … wir fanden nicht mehr wirklich  zueinander … redeten nicht mehr … sie schluckte tabletten … und meine mitschüler wollten mich lynchen.

so lief ich mitten in der schulzeit weg … nachdem ihr abschiedsbrief gefunden wurde … und sich alle zum ziel gesetzt hatten mich für all das, .. was ich ihr angetan habe … zu bestrafen.

es war das erste und einzige mal. … weg zu laufen … so sollte sich ´raus stellen … war nichts für mich …

so lief ich … ohne eine pause … die zirka 30 kilometer .. bis zu meiner mutter … weinend, … weil ich zu dem zeitpunkt davon ausging, dass ihr selbstmordversuch  erfolgreich war.

… was in diesen stunden, der FLUCHT … in mir vorging, kann ich bis heute nicht beschreiben. … ich musste davon ausgehen, für den tod des einzigen menschen verantwortlich zu sein, den ich wirklich aus tiefstem herzen geliebt hatte.

egal wie schnell ich lief … es fühlte sich an … als käme ich nicht von der stelle.

endlich in Bochum angekommen, stand ich vor verschlossener tür.

wie immer, wenn ich wirklich jemanden gebraucht hätte, … war ich allein.

das war der moment, an dem ich mich entschied … nie mehr wegzulaufen. …

nachbarn sahen mich … ermöglichten mir ein telefonat, … wo ich erfuhr, dass sie lebte … und ich rannte den ganzen weg wieder zurück. …  als ich nach stunden endlich bei ihr ankam, hat man mich nicht mehr zu ihr gelassen. … selbst ihre mutter, … die sonst immer auf unserer seite war, … hatte jetzt angst … vor dem, … was als so romantischer kitsch angefangen hatte. ….

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Mario nähert sich meinem kleinen tisch … und fragt, ob ich etwas essen will.

ein blick auf die uhr … 18uhr20 …

*reserviere bitte unseren alten tisch. … ich hole Petra. … bis gleich.* …

wer will mehr davon lesen?

WARNUNG: das ist eine verflucht lange geschichte … also noch sehr viele teile

… den *Bodyguard* schreibe ich auch noch weiter … dazu wurde ich MUSENMÄßIG verurteilt …

Abschied und Rückzug

freut euch nicht zu früh … noch seid ihr mich nicht los … es gibt nur mal wieder was zu lesen … also … holt euch nahrung … was zu trinken … hygieneartikel … das dauert jetzt was …

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Abschied und Rückzug

once upon a time …

die zeiten ändern sich … das gute bleibt … sagt man. … aber der held geht. …

in dieser woche, war der abschied in der kampfsportschule fällig, … in der ich nicht nur lange trainiert,unterrichtet und gelehrt habe, … sondern auch teilhaber bin. …

die letzte amtshandlung war der abschluss der „liga der kleinen helden“. … das letzte gemeinsame training, … die letzte lektion, … die letzten denkanstöße, … wie die kleinen helden durch ihr leben gehen wollen, … wie sie das erlernte umsetzen wollen, … wie sie mit ihrer verantwortung umgehen sollten, … was sie für ziele verfolgen … im sport … und im leben. …

… die verabschiedung, endete wie nach jedem treffen … mir der gegenseitigen respektsbekundung auf asiatische art … diesmal ergänzt … mit einer herzlichen umarmung … für jeden einzelnen der kleinen helden … und begleitet … von ein paar persönlichen worten und wünschen … die ich während dieses kurzen zweisamen moments … jedem kind … leise ins ohr … und hoffentlich auch … in die seele sprach. …

fast alle kämpften (wie ich) tapfer gegen die tränen an, als sie ihr abschiedspräsent, eine dvd mit den stufen ihrer ausbildung und einem zusammenschnitt einiger szenen aus meinen fights , die sie sich von mir gewünscht hatten … erhielten. … manchen gelang das mit den tränen nicht sehr gut, … darunter nicht wenige mamis und sogar zwei papis … die der abschiedszeremonie beiwohnten. ;) … keiner konnte verstehen, warum ich mich für immer zurückziehe … aber jeder bestätigte mir, daß ich sicher gute gründe hätte, … die mich so kurzfristig zu dieser … nicht leichten entscheidung … bewogen haben. …

als alle gegangen waren, … kamen zwei der trainerinnen in den großen übungsraum, den ich darauf schnell verließ … um kurz während einer kleinen spritztour den kopf frei zu bekommen. … später, wenn Katrin, den treuen lesern meines zeugs besser als meine „NAHKAMPFPARTNERIN“ bekannt … und ihre freundin Petra mit ihren übungen fertig wären, … wollte ich zurück kommen … und das videotape der letzten übungseinheit mit meinen kleinen helden auswerten. …

nach 2 stunden entspannender und zügiger fahrt mit dem sportnobelhobel, …voller gedanken und erinnerungen kehrte ich in die verlassenen hallen zurück. … nachdem ich nochmal durch alle räumlichkeiten geschlichen war, … mir in jedem raum gedanken an sportliche und genau soviele … „andere“ erlebnisse, … mit Katrin, … in den sinn kamen … machte ich mich an das aufzeichnungsgerät … um mir alles nochmal in ruhe anzusehen. …

als das band … an der stelle war … wo ich die halle verlasse … und nur noch Katrin und Petra … im übungsraum sind … WIRD ES SEHR INTERESSANT. … :crazy:

Petra: … ich kann immernoch nicht glauben, daß es hier in zukunft … ohne André weitergeht. … bin richtig traurig. … ob er wenigstens ab und an mal nach uns sieht? …

Nahkampfpartnerin Katrin: … hab keine ahnung. … :yawn:

Petra: … wie jetzt? … ihr schlaft miteinander, … da wird er dir doch die gründe und seine weiteren pläne … verraten … … :??:

Katrin: … hat er nicht. … und wenn du es genau wissen willst … wir sind nicht mehr zusammen. … falls wir das je waren. ..(sie senkt den kopf … und wirkt ziemlich bedrückt)

Petra: … Maus du weinst ja. … was um himmels willen ist denn los? … hat er schluß gemacht? … mit dir auch? … wie mit dem ganzen laden hier? … das kann er doch nicht machen. … ist der arsch denn jetzt total durchgedreht? (nimmt sie in den arm und kramt ein tempotuch aus der tasche ihres kampfanzugs)

Katrin: … da wir ja in dem sinne nie richtig zusammen waren, war das nicht nötig. … er hat einfach aufgehört … mit mir zu vögeln. … so einfach ist das. … auch nach jahren.
… wenn du mich fragst, … er hat ne andere. … deshalb geht er auch. … >:XX

Petra: … eine von den schreibtussies? … von diesem blogschwachsinn … den er neuerdings so „intensiv“ betreibt? (verdreht die augen verächtlich) … der flirtet doch nur mit denen. … wie mit allen anderen frauen auch. … der kann doch nicht anders. … das ist ein reflex bei dem kerl. … wie die gegenreaktion, … wenn ihn einer angreift. … nur nicht so heftig. … (versucht Katrin zum mitschmunzeln zu bewegen)

Katrin: … da ist mehr. … statt mit mir zu schlafen, … hat er die letzten 2 wochen , mehr über seine „musen“ oder „heldinnen“ gelabert … als über Drago … oder seine kids.

Petra: … autsch …

Katrin: … du kannst davon ausgehen, … daß er eine davon fickt. … und er fickt sie nicht nur. … neeee, … der held … ist ja plötzlich … sowas von „verirgendwast“. …

Petra: … „ver-irgend-waaaast“ ??? … wasn das? … :crazy:

Katrin: … keine ahnung. … hab ihn direkt gefragt, … was los ist. … wer sie ist, was da läuft … und was er für sie empfindet. …

Petra: … und? … was sagt er ? …

Katrin: … er behauptet, … er fickt niemand. … und auf meine frage ob er verliebt ist oder was … sagt er: … „verirgendwast“. …

Petra: … ja ist der denn total durch den wind? … merkt der denn gar nix mehr? … ob der arsch dir wohl weh tut? … booooaaaahhh … dem soll der pimmel abfallen. … >:-[ :>

Katrin: … sag bescheid, … wenn du ihn findest … :oops:

Petra: … hääää ??? … wen oder was? …

Katrin: … seinen schwanz. … dumme kuh. … (schluchzt und versucht zu lächeln)

Petra: … das ist es also? … tatsächlich? … sein schwanz? … (schaut veständnislos auf die freundin, die wie ein häufchen elend auf einem medizinball hockt)

Katrin: … ach quatsch. … es ist viel mehr als das. … obwohl ich genau wußte, … daß ich ihn nie für mich haben werde … war es in jeder sekunde … als gäbe es nur uns 2. …
es war … so … intensiv. … so ernsthaft, … so … traumhaft gut. … er war, … er ist … alles für mich. … für die momente mit ihm … hab ich gelebt. … und dafür … will ich weiterleben. … auch wenn ich nie seinen namen tragen werde. … oder ein kind … von ihm. … (fängt wieder mehr zu weinen an)

Petra: … Kätzchen, jetzt sag mir bitte nicht … du bist schwanger. … (besorgter mutterblick, … wie wenn bei der hochtalentierten tochter … ein jahr vor dem abi … die ob´s überflüssig werden) :no:

Katrin: … schön wärs. …

Petra: … bist du jetzt auch schon … aus der spur,gnädigste? … der mann geht. … und du bereust , … daß du keinen minihelden von ihm allein großziehen darfst? … so richtig gut gehts deinem verstand aber auch nicht. … oder? … :crazy:

Katrin: … wenn ich schwanger wäre, … würde er niemals gehen. … dafür kennst du ihn doch auch gut genug. … er könnte zwar nicht ganz zu mir … aber er würde nicht gehen. … alles würde bleiben wie es ist …

Petra: … und das würde dir reichen ? … im ernst jetzt? …

Katrin: … ich liebe ihn. … das ist mir immer klarer geworden. … mit jedem augenblick den wir geteilt haben. … und in den endlosen stunden … in denen ich auf ihn gewartet habe. … in denen ich versucht habe … mir klarzumachen, … daß wir keine zukunft haben.

Petra: … du mußt mit ihm reden. … du mußt ihm sagen , was du fühlst. … dann kann er unmöglich gehen. …

Katrin: … das ist nicht nötig. … das muß er auch so wissen. … wenn er das nicht gespürt hat, … wenn wir … … … :roll:

Petra: … sag mal ganz ehrlich, … ist er wirklich so … … :.

Katrin: … ist er wie? … (halb belustigtes lächeln, … über die verschämte frage)

Petra: … na du weiß schon … sag doch mal, … mennoooo … ich bin deine freundin. … wenn auch noch nicht lange. … (anmerkung der redaktion: … Petra kam erst vor wenigen wochen zu uns. … von einer befreundeten kampfschule in süddeutschland)

Katrin: … es ist magisch. … immer. … er ist genau so zärtlich wie leidenschaftlich. … genau so verspielt wie ernsthaft. … genau so erfahren wie experimentierfreudig. … genau so dominant … wie einfühlsam. … genau so behutsam wie wild … … …

Petra: … hör auf. … sofort aufhören … ich werd feucht hier. … sofort schluß damit. … ( beide lachen herzlich und sind sich einig, … „mit kerlen is nicht auszukommen … ohne noch weniger)

Katrin: … die allerschönsten momente waren … in seinen armen aufzuwachen, … zu wissen … er bleibt noch … und … der neue tag … wird genau so wunderschön … wie der vergangene. … ich wollte nie irgendjemandes geliebte sein. … seit ich das erste mal mit ihm aufgewacht bin … wollte ich nichts anderes mehr sein. … als seine geliebte. …

Petra: … das du sowas sagst … ich kenn dich nicht wieder,Maus. … du mußt irre sein. … irre verrückt … nach dem kerl. … aber damit scheinst du ja nicht allein zu sein. … wie wacht man eigentlich mit einem helden auf, … der doch angeblich niemals schläft? …

Katrin: … glücklich. …

…… sssssstop. …

an dieser stelle halte ich das band an. … ca. … 35 minuten sind noch drauf. … der kloß in meinem hals … sagt mir, … *du hast genug gehört,mein freund. … und wenn du tatsächlich hier weg willst, … von diesem laden, … von deinem partner, … von deinen schülern, … deinen trainings- und kampfgefährten, … von dieser wunderbaren und über alle maßen schönen frau, … die dich wirklich und wahrhaftig … aus tiefstem herzen zu lieben scheint … dann geh. … jetzt.* …

als ich die sporttasche mit dem videotape auf dem noch immer … die ungesehenen 35 minuten sind … in den wagen werfe, … ins auto spring … die musik aufdrehe … und in wenigen sekunden … auf eine geschwindigkeit beschleunige … die manche autos nicht als höchstgeschwindigkeit erreichen, … erscheint eine mitteilung auf dem display. …
* sms … von Katrin* …

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.. über 200 km/h auf der landstraße, … feuchte, brennende augen, höllische schmerzen seit wochen, schlafmangel seit monaten, depri- mood wegen der aufzeichnung und schlechtes gewissen … weil man sich wie ein arsch vorkommt, … weil man mit den gefühlen eines menschen zu spielen scheint, … obwohl man diesem speziellen menschen … nie weh tun wollte. …

… und dann … kommt noch die sms von der frau … die per videoaufzeichnung … binnen minuten … von einer unkomplizierten … sagen wir mal “ sinnlichkeits-ausleb-gespielin “ … zu einer  “ geh nicht fort-verlangerin “  wurde. … 

verlangen,  gestand ich ihr immer zu. … freute mich diebisch, wenn diese sinnliche und überaus begehrenswerte frau nicht genug kriegen konnte .. von mir, … von unseren momenten … in denen alles erlaubt war, … was anderen nicht weh tun konnte … weil sie es nicht wussten. … in diesen momenten, … versprachen wir uns mehr als einmal … einander niemals weh zu tun … und sie versprach mir immer, … nicht unter der situation zu leiden, … die meine art zu leben mit sich bringt , …  mich nie halten zu wollen … wenn es mich aus egal welchen gründen eines tages … fort ziehen würde. … … …. soweit der plan. … 

abrupt  verzögert sich der vortrieb. … wenn man bei dieser kompression vom gas geht … wirkt das … wie wenn ein GOLF ne vollbremsung macht. …
* SMS vorlesen * … die navi-audio-telekomunikation – ich kann alles außer toasten und kaffee kochen maschine … liest auf sprachbefehl exakt die worte vor … die der held erwartet. … * wir müssen reden, André. … please, give me a call.* … einmal ungemach androhen, … indem sie mich beim namen nennt (sehr ungewöhnlich) … andererseits, … entwarnung geben … durch den gebrauch der englischen sprache, … die für uns  … eine von 3 sprachen war … in der wir uns immer liebe sachen sagten … auch wenn andere dabei waren. … die hatten dann entweder einsprachig zu sein, oder einfach die ohren auf durchzug zu stellen. …

antwort auf sms … an Katrin : * melde mich sobald ich den kopf etwas frei habe. sei nicht bös. kann jetzt nicht. …
dich auf die stirn küsst,  André. * …

in der jetzigen verfassung , hätte eine aussprache wenig sinn, zumal ich nichtmal klar sagen kann, ob ich zugeben sollte, diese zufallsaufzeichnung gesehen zu haben. … und zweitens, … will ich mir zu diesem zeitpunkt … noch darüber gedanken machen … ob es vernünftig wäre, … die restlichen 35 minuten des bandes … auch noch zu sichten. …  also, … wieder zügig hochbeschleunigt … und sich der illusion hingegeben , …. dass ein kerl … der so eine höllenkraftmotormaschine dominiert … auch alle anderen „kleinigkeiten“ des lebens beherrscht. … haben wir gelacht. … 

endlich in den eigenen vier wänden angekommen, … lapy angeworfen, … versuche alles zu verdrängen, … aber die eine oder ach die andere … merkt , … mit dem reserve-casanova … ist heut nicht viel los. … dass dies ,des helden persönliches kryptonit ist … wissen die heldinnen und musen nicht wirklich. … ist aber so. … wenn ihm ein attraktives weibliches wesen … mit sagen wir mal , … einer gewissen „gleichgültigkeit“ begegnet … stürzt des helden welt zusammen. … wie, … die ladys sind ihm nicht verfallen ??? … ALARM … zu spät … jetzt kommt der blues. … aber sowas von. … gedemütigt … weil keine ihn verbal aufgerichtet hat … schlittert der held ins nächste unglück … das ehebett. … „WATERLOO“ for André … die fortsetzung. … 

er kuschelt sich löffelmäßig ans eheweib … spürt ihre haut … nimmt ihren duft wahr …. fühlt und tastet … und findet sich , in dem ihm plötzlich genial anmutenden gedanken wieder : … schlaf ich doch einfach mit „meiner“ frau … das tut immer gut. … und diese mörder-erektion … wird sie von der dringlichen notwendigkeit schnell überzeugen. … weit gefehlt mein freund … weil erstens … arbeitet diese frau zu viel, … hat dann auch noch 3 kinder … die sich nach „feierabend“ auf sie freuen, einen haushalt, … für den seit monaten schon keine putzhilfe mehr zur verfügung steht (auf eigenen wunsch) und zu allem überfluss … geht´s ihr auch grad nicht wirklich prickelnd. …  der held, einfühlsam wie er in diesem moment grad ist … ignoriert ihre lustlosigkeit und führt ihre hand doch einfach mal dahin … wo es „ihm“ gut tut. … sie tastet … wenig interessiert … äußert ein gequältes … *wow, schön … und jetzt ?* …  er ist iritiert … * mehr fällt dir dazu nicht ein?* fragt er … immernoch wirklich davon ausgehend, … dass der „kleine“ das mit ihrer lustlosigkeit schon richten wird. …  aber statt dessen … haut sie ihm eine ansage rein … die seinem image wohl in keinster weise … zu neuen höhenflügen verhelfen wird. … *ich bin krank, … wir haben heut morgen schon … die kids schlafen heut unruhig, … ich bin kaputt, …. geh zu deinen mädels … mit denen du auch sonst die nächte verbringst. … da wird sich schon eine freuen.* … so sieht es also aus, … wenn man(n) abblitzt. … autsch !!!  … 

da so eine „verhärtung“ , … auch nach längerer zeit … nicht wirklich langweilig … höchstens schmerzhaft wird … und der held nach seinem ersten mal abblitzen … nicht auch noch das betteln anfangen will … beschließt er tatsächlich … einer dame seines vertrauens … seine dienste anzubieten. … aber wem? … 2.30 uhr … die eiskalte lady aus düsseldorf … die er längst als wirkliche herausforderung eingestuft, … aber leider bisher … noch nie „gehabt“ hat … fällt um diese zeit wohl aus. … selbst im stadium … der sich langsam aber sicher ins unermessliche steigernden geilheit … will er sich noch von den wilden tieren unterscheiden. (warum eigentlich? ist er sich doch ziemlich sicher, dass sie es genau so mag) … egal, … die süße hexe … aus der stadt in der die straßenbahnen fliegen … solls auch nicht sein, … weil die will er ja unbedingt eines tages davon überzeugen , … dass es mit viel gefühl … doch am allerbesten ist. … da käme es übel, … wenn er sie jetzt, … über ihren schreibtisch beugen würde … und mit diesem teil … so heftig von hinten durchnehmen würde, … dass er froh sein könnte, … wenn sie ihn nicht hinterher … wegen mißhandlung anzeigt. … die eine … oder auch andere, …. in die er eventuell „verirgendwast“  sein könnte … ist einfach zu weit weg … und auch da … würde er sich … ein romantisches wochenende wünschen …. und keinen …. ich fick dich bist du quiiiikst- marathon. …. damn it …. what the fuck … should i do ??? … wo sind die ganzen bedürftigen ladys, … die ja so auf richtige kerle stehen? … die sich einfach nehmen … was sie brauchen ??? … siehste alter ? … sag ich doch … alles lull und lall . … 

handy klingelt … Katrin ruft an …  * was machst du grad?* … fragt sie leise.  …. *an dich denken.* … ist ja nicht gelogen, … gedacht hab ich wirklich an sie.  … aber sie ist ja wohl nicht wirklich eine option. … in dieser situation. …

Katrin: … kannst du kommen?

André: … maus, … ich kann jetzt nicht mit dir darüber reden. … ich muß erst klar kommen. …. ich melde mich sobald .. … ..

Katrin unterbricht : … ich will nicht reden.

André : … das hälst du jetzt nicht wirklich für eine gute idee …

Katrin : … ich will dich nur spüren … nichts weiter … nur mit dir einschlafen  …. ja, … und … es wäre schön … wenn wir miteinander aufwachen könnten. … geht das ? …

André sagt , … was auch immer ihn da geritten hat … : … ok, … bin gleich bei dir,kleines. …

wie bekloppt kann ein kerl allein nur sein??? … der typ hat einen stahlharten … ich will euch alle -anfall …. und fährt zu seinem nächsten albtraum. … so sieht sie also aus, … des helden sprichwörtliche souveränität, … mit der er elegant jede noch so heikle situation meistert. … wenn das mal nicht der untergang wird. …

20 minuten später steh ich ihr in ihrem schlafzimmer gegenüber. … panties und seidenhemdchen … und selbst die fallen wie selbsverständlich … schnell zu boden. … … sie ist einfach traumhaft schön … der körper einer jungen sportlichen frau … die von der natur so verwöhnt wurde, … dass sie über den düsseldorfer …“ ich bin ein model – also lass ich mich operieren wahn“ nur lächeln kann. … sie macht einen schritt auf mich zu … lässt meine jeans zu boden fallen … und da sich mein kleiner freund … zwischenzeitlich dann doch endlich etwas abgeregt hat … fällt die sonst sicher nicht so „entspannte“ retro … gleich hinterher. …
sie schmiegt sich an mich … ich spüre ihre prallen, festen brüste, … ihre zarte haut, ihre körperwärme , … die winzigen häärchen ihres schambereichs (ja, sowas gibts noch … und das ist auch gut so) … umfasse mit beiden händen ihren knackigen po … vergrabe meinen mund an ihrem hals … atme sie ein und küsse sie sanft … erst am hals … dann ihren mund. … nur kurz. …

wir kuscheln uns ins bett … und während ich sie liebevoll streichel … schläft sie langsam ein … ohne. dass wir in versuchung kommen … diesen moment … tatsächlich durch das zu nichte zu machen, … was vor weniger als einer stunde … noch all meine gedanken bestimmt hat. … aber ganz ohne charakter … möcht ich dann wohl doch nicht leben. …

sie zu betrachten ist magisch. …  immer und immer wieder , … wandern meine augen, … meine finger, hände und mein mund über ihren erotischen körper, … der zu den sinnlichsten versuchungen gehört … die ein mann sich vorstellen kann. … morgen , wenn sie aufwacht, … werden wir reden. … bis dahin, … werde ich wissen … ob ich ihr wirklich auf dauer … wiederstehen kann … oder will. … wir werden sehen … oder fühlen … wie es weiter geht. …

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.. *guten morgen, mein held.* … sie öffnet ihre augen … um sofort lustig zu blinzeln … weil die sonne sie etwas blendet … und zum anderen, … weil sie genau weiß … wie süß der angesprochene das findet. …

… * wie bitte soll denn dieser morgen gut sein? *…  grantel ich mit gespielter verärgerung zurück. … *schließlich wurde ich von einer attraktiven jungen lady, … mitten in der nacht her zitiert und durfte sie dann … beim schlafen beobachten. * …. ein bittersüßes lächeln … kann ich mir dabei nicht verkneifen. … von wegen …  guter schauspieler. …

… *der genuss, hat dir also doch nicht gereicht, … dann nimm dir … was du begehrst.* … sagt sie … und schlägt die bettdecke zur seite. …

bei dem anblick, … hätten wohl sonst nur stockschwule geschlechtsgenossen an sich halten können, … aber … ich will die sache nicht unnötig komplizieren, … decke sie wieder zu … und hauche ihr einen flüchtigen kuß … auf die süße nasenspitze. …

… * hmmm … das war eine beleidigung. … aber … wenn du meinst. … dann danke, dass du gekommen … und geblieben bist. … und das … auch noch … so selbstlos. * … ihre stimme erstickt fast … an den tränen, die ihr plötzlich in die augen schießen. …

… *verzeih mir, … aber vielleicht …. sollten wir … reden ?!? …* … versuche ich die kurve zu kriegen … und kann kaum den blick von ihr wenden. … sie wirkt so … verletzt. … und ich bin schuld. … hätte sie irgendjemand anders …. so traurig gemacht, … wahrscheinlich … hätte ich ihr … seinen kopf … auf einem silbertablett serviert. …

… * nicht wir werden reden, mein freund … du wirst reden. … und zwar klartext. … ich will wissen, was zum teufel mit dir los ist, … was dich geritten hat hier alles hinzuschmeißen, … wie genau deine pläne sind, … ob es eine andere gibt, oder mehrere … und ob, …. und wenn ja wie … es mit uns weitergeht. * … klare ansagen denke ich mir … sie hat sich gefangen. … auffordernd signalisiert sie aufnahmebereitschaft. …

also gut, … show down  …

…  * … mit dem sport und mir der Bodyguard spielerei ist schluß … weil ich mich vor schmerzen manchmal kaum bewegen kann. …. es ist einfach vorbei. … der körper macht den scheiß nicht mehr mit. …  das geld, was ich in dem laden stecken hab bleibt. … für euch bleibt also alles beim alten. … nur meinen part … streicht ihr einfach. …* ….ohne irgendwelche kommentare abzuwarten … setze ich meinen monolog fort. … der anfang , … war das schwierigste … denke ich mir … und jetzt … mach ich reinen tisch. … endlich. …

…. * … mir hunden werde ich außer mit Timbo auch wahrscheinlich nicht mehr arbeiten. … Dwayne wird wie er mir telefonisch mitgeteilt hat … nicht nach deutschland kommen um an der meisterschaft teilzunehmen. … er ist bei einem einsatz in hollywood verletzt worden … und konnte so nicht an den trails teilnehmen. … also, werde ich wahrscheinlich auch nicht nach niedersachsen fahren. … seit Drago nicht mehr ist … geht mir der ganze hundesport auch am arsch vorbei. …

… den einen auftrag in Paris, werd ich noch machen … weil ich Babe nicht entäuschen will. …  danach, werde ich mit ihr nach california fliegen … um ein paar tage im valley zu verbringen … und meine weinsammlung bei einer versteigerung zu geld zu machen. … der erlös … geht an eine organisation … die totkranken kindern letzte wünsche erfüllt. … die armen teufel … sollen wenigstens ein paar schöne erinnerungen mit rüber nehmen. … wenn sie schon sonst nichts als schmerz und leid erlebt haben … in dieser beschissenen welt. … der BMW, den ich da neben der weinsammlung noch habe … wird auch verkauft … und das geld dem gleichen zweck zugeführt. … nachdem ich Patrick die letzte ehre erwiesen habe, … werde ich mich auch von Babe verabschieden. … for ever. …

… wenn ich zurück bin, … werde ich den sportnobelhobel abgeben. … der graue combi läuft auch 250 … und man kann mit einem hintern eh nur ein auto fahren. … mein Fireblade hab ich übrigens schon verkauft. … der typ hat sich direkt eine woche später damit totgefahren. … dabei hab ich ihn so gewarnt. … hatte gleich kein gutes gefühl … einem kerl mit begrenzter erfahrung, … ein zweiradteil zu geben … das weit mehr als 300km/h topspeed geht. …

… über sex , … hab ich weder große lust mehr zu reden, … noch zu schreiben, … noch es zu tun. … weder mit bekannten , … noch mit fremden ladys.. … weder aus dem blogland … noch aus grönland. … i´m sick of it. … it´s boring … fürn checker gehalten zu werden, … der alle vögelt … die sich bei 3 nicht auf nen baum gerettet haben. … erstens ,  … wollen sich die meisten gar nicht retten … und zweitens, … hab ich es satt, … dass du … liebe Katrin … oder mein holdes eheweib … oder sonst irgendeine schnepfe … mir dauernd unterstellt . … dass meine flrterei … nur mittel zum zweck ist. … ja, … ich hab immer gern geflirtet. … aber wenn ich jede möglichkeit zum poppen nutzen würde … wär der kleine schon abradiert. …  (nun schmunzelt sie wenigstens)

… was ich wieder öfter machen sollte ist pokern. … nachdem ich dieses jahr schon mehr als 70tsd. dollar gewonnen hatte, … hab ich in letzter zeit so gut wie gar nicht mehr gespielt. .. bei den paar unkonzentrierten versuchen … hab ich schon 12 tsd. in den sand gesetzt. … ich verlier nicht gern, … also … werd ich es zurück holen. …

…. was dich angeht, … gibt es irgendwas … das du mir sagen möchtest ? …* … mehr input, will ich ihr erstmal nicht zumuten.

… nun schaut sie mich abwartend an, … schweigt einen moment … um dann ganz leise … aber doch deutlich und verständlich zu sagen : … * … ich habe es fast so tapfer ausgeschwiegen wie du, weil ich wusste, dass dir dieses thema nicht besonders liegt, … aber jetzt sag ich es dir … in aller deutlichkeit … und aus tiefstem herzen … ICH LIEBE DICH. …. mach damit … was immer du willst. * …

sie wendet den fast flehenden blick ab , … lässt mich ohne ein weiteres wort zurück … und verschwindet im bad. …

im hintergrund : … Phil Collins … groovy kind of love …

und plötzlich spürt der held SCHMERZ … und schmeckt eine salzige träne …

und … fortsetzung …?