Ein Sport – Ein Auto – Ein Held

Das waren noch Zeiten … als ein solches Auto noch von einem Mann gefahren wurde … oder von einer Frau (Michelle Mouton) … und nicht von irgendwelchen elektronischen Hilfen … die einem den Spaß versauen … wenn´s spannend wird …

Eine Leidenschaft … Eine Faszination … Eine Legende …

Mädchentraum

BOCHUM  !

… er verlässt die sporthalle, der stadt seiner jugend, … die sporttasche über die schulter geworfen. .. nicht mehr auf lässigkeit bedacht,  … den sieg davon getragen, …  frisch geduscht, … sich wohl fühlend, … totzdem nachdenklich, … eigentlich wie damals, … nähert er sich, … etwa 15 jahre später nicht mehr einem „moped“, …  wovon zu damaliger zeit alle träumten, … sondern einem traum auf vier rädern … einem von der sorte … schnell,schön,stark …

der kampf war weniger hart, … als er es erwartet hatte, obwohl er der meinung seiner alten kumpel, schon beim ersten aufeinandertreffen nicht wirklich folgen konnte. … dieser junge war sicher begabt, verdammt gut aussehend. … durch die erfolge der letzten jahre vielversprechend, … aber als „the HOPE“, …  ging er vor seinem unbestechlichen auge nicht wirklich durch.

im kampf selbst, … bewahrheitete sich seine anfängliche beobachtung. … dieser  „Modelathlet“ mitte 20, … bestach durch eine menge vorzüge. … die meisten, … hatte er dem jahrelangen training durch die damaligen weggefährten seines heutigen gegners zu verdanken. … sie hatten ihn wirklich gut vorbereitet. … aber dem willen des mannes, … den sie durch seine jügsten verletzungen (fast totalausfall des linken unterarms) … für das geeignete „OPFER“ hielten, … war der junge mann, zu diesem zeitpunkt, noch nicht ganz gewachsen. … im gegenteil.

… angeschlagene „Wölfe“ sind am gefährlichsten. … dieses hatte sich auch heute schon nach wenigen runden bewahrheitet. … und eine andere, … damals ,…  zu „Lobo´s“ besten zeiten aufgestellte regel. :

* ES KANN NUR EINEN GEBEN !!! *

die schlagfolge war lehrbuchhaft, …
mit einer überraschung. … wie „überraschend“.   😉

KO! … dritte runde. … nach großem punktvorteil. … das beste … und eindeutigste … result … you can get. …

nun ging er also auf seinen dunklen wagen zu , … freute sich auf die heimfahrt, .. mit musik … PINK FLOYD sollte es sein. …

als er vor der fahrertür steht … sie öffnet … stellt sich plötzlich, eine mehr als attraktive , weibliche gestalt, …  aus dem dunkel vor seinen wagen.

… nicht, dass er sie nicht schon weit vorher bemerkte, … aber  … … … als er jetzt in ihr hübsches gesicht blickt … ist er zum ersten mal froh … einen kampf … nicht kämpfen zu müssen.

*hey, Sweety.* … flötet er , …  versucht gleichgültig zu wirken … und öffnete die fahrertür … obwohl sie halb versperrt war … durch sie.

sie gibt die tür halb frei … doch sie wusste genau, … dass er sich jetzt nicht einfach ins auto werfen würde.

…  so standen sie sich , nach einem sekundenbruchteil, … an der tür des autos , … auge in auge … gegenüber.

sie funkelte ihn aus augen an, … die alles hätten sagen können ….

nur eins nicht :

*ich hab auf dich gewartet ! * … was aber exakt das ist … was seine ohren ihn hören lassen …

er nimmt sie kurz in den arm, hält sie  mit ausgestreckten händen wie zur ansicht fest, … lächelt freundlich und verwundert sie mit seinen warmen, verbindlichen worten. …

* mein Gott, … was ist nur für eine bezaubernde frau aus dir geworden. … wie geht es dir? … was ist aus deiner familie geworden? … was machen … … …

* sag nicht, … du kennst mich noch …* … unterbricht sie ihn zaghaft.  * … ich dachte, du hast damals nichtmal bemerkt,  dass es mich überhaupt gibt. … als ich von eurem geplanten kampf hörte, hab ich meinen bruder gefragt, ob er mich mitnimmt … das hat er gemacht … mich aber in die vierte reihe gesetzt … allein.*

* natürlich kenn ich dich noch. die süße kleine schwester von Peter und Isabell. du mußt ca 12 gewesen sein. … hab deine schwester immer damit aufgezogen, … dass ich mit dir durchbrenne sobald du 18 bist. … sie war manchmal fast eifersüchtig auf dich. … sie muss geahnt haben, dass du konkurenzlos schön wirst. … geht es ihr gut? … was macht sie ? … und sag schon, Sandy, … wie ist es dir ergangen?*

… er schien wirklich interessiert zu sein. … an ihr, an seiner damaligen freundin … und an ihrer sicht der dinge … von damals und heute.

* sie hat lang geweint, als du damals nach Amiland abgehauen bist … nur um ein jahr lang dort zu spielen und leute zu verhauen.  … verstanden haben es die wenigsten hier. … für viele hier warst du so eine art … HELD. … für mich auch.  13, … ich war 13 … und das mit dem durchbrennen … hab ich während der jahre … im gedanken, gefühlte 1000 mal durchgespielt … selten in der jugendfreien version.*  

* hätte ich geahnt, dass du mich mochtest, … wäre ich doch NIEMALS gegangen, Kleines. * …
er lächelt sie mit gespielter verlegenheit an, … so verschämt,  so  entwaffnend, dass sie fast versucht war  ihm zu glauben. … er beherrschte es noch immer. dieses spiel, mit allem und jedem. … für sie hatte er auch jetzt, so viele jahre nachdem er die kleine schwester seiner damaligen freundin so beeindruckte, … nicht an reiz verloren. … ja, … er war reizvoll für sie und das brachte sie mit der ganzen körpersprache … einer inzwischen erwachsenen, … sinnlichen und überaus erotischen frau zum ausdruck.  …

hier brannte die luft. … und seine kehle … denn bis auf die übliche flasche Evian … nahm er wie immer nichts mit an den ring.

da doch einige „eingeweihte“ den kleinen fight sehen wollten, sah er zwar ihren bruder unter den zuschauern, … aber sie hatte er nicht gesehen. das hätte wahrscheinlich auch nur seine konzentration gestört, … denn jetzt, … in „ruhe betrachtet“ … sah er, dass es mehr als einen guten grund gab, … bei dieser frau „unruhig“ zu werden.

* sag mal,Sandy, … hast du lust auf einen drink? … wollte eh bis morgen in der stadt bleiben. … wenn du magst, suchen wir ein hotel für mich, … machen es uns in der hotelbar gemütlich, reden über gott und die welt … über alte zeiten … und wenn du heim willst … ruf ich dir ein taxi. *

grinsend mustert sie ihn von oben bis unten … und wieder zurück.
* der Lobo, den hier alle kannten, … hätte die möglichkeit von vorn herein ausgeschlossen, dass eine frau nicht die nacht mit ihm verbringen will. *

… seine erklärung, dass viel von seinem damaligen ruf … „total“ überzogen dargestellt wurde, hörte sie gar nicht. … sie schaute auf seinen mund während er sprach … und fragte sich, … ob seine küsse wohl wirklich so atemberaubend wären, … wie sie es mehr als 1000mal von ihrer „großen“ schwester gehört hatte.

in der nächsten sekunde saßen sie in dem sportlichen auto und los ging die fahrt durch die so vertraute stadt bei nacht.
sie genoss es neben ihm durch die lichter der city stadtauswärts zu rollen und als sie das lichtermeer hinter sich hatten, erfuhr sie auch, … was so besonders an seinem fahrstil war. … so wie er fuhr, … so lebte er.  … von umsichtig , über leidenschaftlich bis rasannt. … immer einfühlsam, … immer der situation angemessen. … und die situation, … bestimmter er selbst. IMMER. …  so und so ähnlich, beschrieb ihn ihre schwester auch in anderen bereichen des lebens. … aber , … davon wollte sie sich ja selbst ein bild machen. … so viel zum plan. 

nach der kurzen, angenehmen fahrt zu einem schönen romantik-hotel etwas außerhalb der stadt … fanden sie sich schon bald an der theke , der gemütlichen kleinen hotelbar wieder. … sie nippte an ihrem  73er Chablis, er an einem Single Malt aus den Highlands.(zirka ebenso alt)

… die unterhaltung war anregend und abwechslungsreich. … viele themen lagen in der vergangenheit. … einiges aber auch im hier und jetzt. … einiges, … auch in kleinen phantasieen, die sie jetzt immer häufiger austauschten. … viele davon, drehten sich dabei um vorstellungen, … wie dieser abend weiter gehen könnte. … ein taxi, spielte weder in seinen, … noch in ihren überlegungen eine rolle. 

… längst waren sie ganz allein in der kleinen hotelbar.

… sie tanzten einen  langsamen Blues, zu einem uralten song von  Uriah Heep, als sie den kopf von seiner schulter nahm, ihn neugierig lächelnd ansah und fragte :

* du spielst also keinen fußball mehr, leute beschützen willst du auch aufgeben, die autobranche gefällt dir auch nicht mehr, mit hunden arbeiten willst du auch nicht mehr und im ring wird man dich auch nicht mehr sehen. … offiziell.

sag mal … ist deine leidenschaft für das schöne geschlecht auch gestorben ? *

… ihr war klar, dass sie ihn damit in die enge trieb, … ihm nur noch die wahl zwischen rückzug und angriff gab. … neutral , … war jetzt keine option mehr.

… so fuhr er mit der hand über ihre warme wange, strich ihr haar aus ihren erwartungsvoll blickenden augen, … er neigte leicht ihren kopf und sie schloß auch dann ihre augen noch nicht, als sich ihre lippen zum ersten mal berührten. … diese ersten zarten, ermutigenden und unendlich sanften berührungen wollte sie noch nutzen, … in seinem gesicht zu lesen, … antworten zu suchen, was er wohl denkt. … die antworten suchte sie vergebens, … aber als sie die augen schloss, … ihren mund leicht öffnete, zuließ, … dass dieser kuß zu einem intensiven, sinnlichen erlebnis wurde, … da ersetzte ihr gefühl jede antwort, auf alle fragen , … die sie hätte stellen können.

… ihre beine wollten tatsächlich einen moment lang nachgeben und es war mindestens so „kitschig“ , … wie sich es sich so oft erträumt hatte. … eine angenehme wärme … und ein wohliges kribbeln stieg in ihr auf.
… dieser kuß wurde so innig, … als hätten sie sich nach all den jahren endlich gefunden. … so vertraut.
… dieser kuß war aber zugleich so spannend und elektrisierend, … als wäre sie diesem kerl erst grad in diesem moment zum ersten mal begegnet … und ihm im ersten augenblick verfallen. … und er ihr.

ungeniert gaben sich beide dem moment hin. … die küsse genießend, … mit vorsichtigen, neugierigen händen untermauerten sie das erleben, … indem sie einander behutsam erforschten. … sie zeichnete mit sanften, fast zitternden fingern seine gesichtskonturen nach, … spürte lächelnd seinen 3-tage-bart von dem sie nie gedacht hätte, sowas mal an einem mann attraktiv zu finden. … dass sein kopf ähnlich gut „rasiert“ war, … fand aber auf anhieb ihr gefallen. … alles in allem, … musste er wohl so „respekt einflößend“ aussehen, … allein um seine weiche, zärtliche seite zu kaschieren. … sie lächelte zum wiederholten mal innerlich … amüsiert von ihrer eigenen „erklärung“.

… ihre hände wanderten weiter, über seine gewaltige brust und seine breiten schultern. … letzlich hielt sie sich mit ihren händen an seinen muskulösen oberarmen fest. … als sie seine zärtlichen hände über ihren rücken „schweben“ spürte … und er wie zufällig mit der außenseite seiner rechten hand ihren linken brustansatz streifte, … merkte sie, dass da ein ziemliches verlangen in ihr aufkam.

… zum glück , war der nächste song noch langsamer und so tanzten sie weiter, bzw. … bewegten sie sich kaum wahrnehmbar zur musik,  … küssten und streichelten sich und irgendwann, … während er zärtlich ihren hals küsste, hörte sie die frage, … die sie , … falls sie nicht bald gekommen wäre , … selbst gestellt hätte …

* … willst du die nacht mit mir verbringen?* … fragte er mit ruhiger stimme … und sie antwortete mit einem leidenschaftlichen kuss, der auf die hingabe schließen ließ, … mit der sie sich ihm kurze zeit später schenken wollte.

der freundliche barkeeper gab ihnen die gewünschte flasche Glenmorangie und den eiskühler mit der neugeöffneten flasche Chablis mit, … schrieb alles auf die rechnung und verabschiedete sich mit der hoffnung auf eine „angenehme“ nacht.

* … sag mal, Sandy … war er wie du es erwartet hast? * … erkundigte er sich und sah ihr tief in ihre strahlenden augen.

* … wer war wie ? * … fragte sie, als hätte sie keine ahnung , worauf er nur hinaus wollte.

* … der kuß. … unser erster kuß. … du sagtest vorher mal, … du hast dir oft vorgestellt , wie es wäre, wenn wir uns küssen.*

… er schien es wirklich wissen zu wollen. … männer brauchen wohl alle bestätigung die sie kriegen können, lächelte sie wieder innerlich und antwortete mit einem flüchtigen kuss und den worten: …

* … perfect, sir. … absolut perfect. … ich frage mich, starker mann, … was zum teufel du tun willst, um das irgendwie zu toppen? *

wieder war eine leichte provokation in ihrer stimme, die durch ihr minenspiel und ihre fast angriffslustig funkelnden augen unterstrichen wurde. … ein fast tröstlich wirkender kuss folgte, mit dem gehauchten bekenntnis an seinem ohr :

* manches, … kann man auch gar nicht toppen. … muss man auch gar nicht.*

* manches aber auch doch. … wenn du viel , viel zeit hast, … können wir es ja mal versuchen.* … während dieser worte, hob er sie mit spielerischer leichtigkeit an, trug sie durch das goßzügig ausgelegte zimmer, legte sie behutsam auf das riesige King-size-bett und seine sanften hände versprachen ihr eine steigerung von „absolut allem“ … was sie sich bisher ausmalte. … es war unglaublich, was diese hände bei ihr auslösten.

den armen kerl im Boxring schickten sie schlafen und bei ihr weckten sie so ziemlich jeden wunsch nach erfüllung, … den sie in ihren phantasievollsten träumen hatte.

woimmer diese hände sie berührten, … legten sie kleine brände. … seine finger schickten sich an, … ein feuer nach dem anderen zu entfachen … sein mund erreichte jeden „brandherd“ … nur kurze zeit später. … wie sie schnell feststellte , … nicht um zu löschen. …

ihr erster orgasmus „überraschte“ sie selbst. … sie war nicht einmal komplett ausgezogen, als sie sich fast an ihm festkrallte, … nahezu ungläubig stammelte:

* ich glaub das nicht. … das ist der wahnsinn. … ich halt das nicht aus.*

… mit liebevollem blick schaute er sie an. … registrierte zufrieden wie die anspannung aus ihrem wundervollen körper wich.
er betrachtete ihre ganze schönheit, … als nehme er sie erst jetzt so richtig wahr, … atmete sie tief ein, als wollte er ihren betörenden duft für immer „speichern“.   spätestens in diesem augenblick fasste er den entschluss, diese nacht für sie genau so unvergesslich werden zu lassen, … wie ihr anblick es für ihn war …

* … das nehm ich als kompliment, Sandy … als großes , … sehr großes kompliment. … und als verpflichtung … verdammt ja … als die verpflichtung dir etwas außergewöhnliches zu schenken. … schenken ist nicht das richtige wort … lass uns tauschen … wir tauschen einen traum … gegen eine erinnerung … eine unvergessliche erinnerung* … hörte sie seine ruhige dunkle stimme sagen …  während er fortfuhr die innenseiten ihrer oberschenkel zu küssen … und sie von ihrem zweiten … noch verbliebenen halterlosen strumpf zu befreien … ihrem inzwischen letzten kleidungsstück …

Kindermund 2011

am sommerlichen wochenende … auf dem weg zur Oma in Bochum … fuhren wir „über Land“ … weil ab Wuppertal die autobahn gesperrt war.

… so kamen wir zuerst an einem MINIGOLFPLATZ … kurz drauf … an einem richtigen golfplatz vorbei.

beim minigolfplatz klärte Heldentochter (6j.) auf:

* manche denken … minigolf ist nur was für kinder … stimmt gar nicht … spielen auch viele große gern.*

mischt sich der zwillingsbruder ein:

* es gibt aber auch RIESENGOLF …*

Papa … leicht abgelenkt … und mit den gedanken mal wieder selbst auf dem golfplatz … versteht KRISENGOLF und korrigiert:

* du meinst GOLFKRISE,mein sohn.*

darauf der kleine mann:

* … egal … jedenfalls spielst DU immer mit anderen großen …*

SENSATION … der Held wird als glücklicher alter Mann sterben

hoffentlich nicht so bald … denn in kürze könnte das leben wieder richtig spaß machen … den turbo zünden … den booster aktivieren … ach was sage ich … es wird richtig nett …

wie einige … die mich länger kennen wissen … habe ich im laufe der jahre … auch durch meine frühere tätigkeit für Toyota / Lexus jeden sportwagen aus diesem konzern gefahren … und die haben früher wirklich einiges drauf gehabt … in punkto sportliche autos …

ob Celica … MR II … oder Supra … ich hatte sie alle … die meisten sogar mehrmals … die ganz große liebe war der letzte Supra Targa Twin Turbo … ein wunderbares auto … stark,schnell,schön … ach was sage ich … einfach geil war das ding …

serienmäßig 330 ps … aber nach oben gab es keine grenzen … mit 550 pferdchen … unFUCKINGfassbaren beschleunigungswerten und einer höchstgeschwindigkeit jenseits der 320km/h war ich noch unter den vernünftigen zu finden …

die richtigen freaks holen 1000 … 1300 … 1600 … sogar 2000 ps aus dem motor … seht euch die dinger auf YOUTUBE an … sonst glaubt ihr eh nicht was da geht …

die ersten 7einhalb minuten des folgenden videos erklären einiges … nur dass meiner damals … ja genau der zweite BLACK BEAUTY aus …

*wir waren noch kinder* natürlich schwarz wie die nacht war … normal links gelenkt und man konnte das Targa-dach raus nehmen … im sommer sehr angenehm … sah auch gut aus …

nachdem dieses auto kult wurde … weltweit … auch durch filme wie

die FAST & FURIOS reihe … stellte man die produktion ein … und es kam nichts mehr nach … so wartete ich jetzt fast 15 jahre … auf einen legitimen nachfolger aus dem hause TOYOTA … bis ich gestern die insider – info bekam … das der FT1 wohl doch der neue SUPRA wird … sogar schon bald …

man(n) will ja nicht unken … und überhaupt … es ist eigentlich noch zu früh … selbst der genaue preis steht noch nicht fest … allerdings wird der bei etwa 100.000 eurönchen vergleichsweise günstig ausfallen … weil es kaum vergleichbares geben wird … ich schweife mal wieder ab … jedenfalls … aufgemerkt liebe leser … was ich absoFUCKINGlut sicher weiß … einer der ersten … der deutschen asphalt unter seine breiten walzen kriegen wird … rollt direkt in meine garage … neben den *nobelhobel* … und wird erstmal standesgemäß angebetet … stundenlang … bis ich innerlich bereit bin … ihn den sterblichen … mit ihren deprimierenden gehhilfen vorzuführen …

es wird wie früher … eine liebe … so unvergleichlich … ach was sage ich … eine ORGIE der SINNE … ein wendepunkt im leben eines junkies … der endlich seinen dealer aus dem knast befreit hat … und ab sofort wieder jeden tag … bis zum pupillenstillstand mit seiner WUNDERDROGE versorgt wird …

der MINIHERO also mein ebenfalls „gaskranker“ sohn … bot schon verzückt an … bis an mein ende lieb und brav zu sein … wenn ich ihm das teil irgendwann vererbe … da wird wahrscheinlich nix draus … wegen der unsterblichkeit und so …

aaaber er soll auch einen haben … wenn er die ersten 5 jahre fahrpraxis gesammelt hat … soll er auch einen haben … das muss wohl sein … sonst wird er traurig … das kann ein liebender Vater nicht wollen … so wie ich grad drauf bin … möchte ich den beiden töchtern am liebsten auch was schönes kaufen … pferde … juwelen … eigentumswohnungen … hmmm … das ist dann wohl doch nicht wirklich im rahmen meiner möglichkeiten … kein problem … die schicken wir mit Mutti in die stadt … der schuhladen müsste sich inzwischen von ihrem letzten überfall erholt haben und die klamottenläden sollten auch wieder „am netz“ sein … das wird sie erst mal von kostenintensiveren wünschen abhalten … hoffentlich

theoretisch könnte er vielleicht auch ohne so ein teil glücklich werden … aber warum soll ihm gelingen … was sein heldenhafter erzeuger nie geschafft hat … ?

nach meinem LORIOTähnlichen lebensmotto:

*ein leben ohne SUPRA ist theoretisch vorstellbar … aber das sind ATOMKRIEGE auch … und sowas kann auch keiner wollen …*

bis dahin kann er üben … guckst du hier …

so … hoffentlich seid ihr jetzt ein wenig neugierig geworden …

guckst du hier …

habt ihr den leuten … die für dieses WUNDER verantwortlich sind zugehört …?

so ticken wir … ja … ich sage wieder mit stolz WIR … die mit ganzem herzen auf das gewartet haben … was da auf die TOYOTA FAMILY  zu kommt …

also der fall ist klar … die kiste wird bestellt … soon as possible … unsterblichkeit und heldentum dürfen nicht zu langeweile führen … man(n) gönnt sich ja sonst nix … naaa gut … kaum was …

was nützt die ewigkeit … wenn du sie nicht nutzt … ?*

die frage erübrigt sich … wo zum geier muss ich unterschreiben ?

wenn das hier ein traum ist … will ich nicht mehr wach werden …

also seid leise … ihr lieben … licht aus ruhe jetzt …

keep racing …

Das Pendel braucht wohl die Extreme

… denn in der mitte steht es still.

oder anders gesagt:

wenn es dem esel zu wohl wird … geht er auf´s eis.

stimmt vielleicht alles … bei mir ist das aber anders …

nicht wenn´s mir gut geht … sondern wenn es mir richtig dreckig geht … dann muss etwas passieren … dann braucht der held den ritt auf der rasierklinge … dann brauche ich irgendwas … was nicht nur kitzelt … sondern richtig beißt …

und irgendwie … war es mal wieder so weit …

dieses wochenende stand nichts an … der MINNIMESSI hatte spielfrei … die tabellenführung bleibt bestehen … und da der hartnäckigste verfolger sein nachholspiel verloren hat … könnte man den direkten vergleich sogar verlieren … muss man aber nicht … und wenn es nach sohnemann geht … verlieren sie diese saison kein einziges spiel.

das gab es schon mal 2013 … da hat PAPA das team noch trainiert … und der sohn redet heute davon … wie ein alternder fussballstar …

der sich an DIE GUTE ALTE ZEIT erinnert …

irgendwie lustig … aber wenn ein 10 jähriger schon auf rund 150 meisterschaftsspiele zurück blickt … fast 6 jahre fussball … mit 4 meisterschaften … jedes jahr torschützenkönig … jedes jahr die meisten torvorlagen … wertvollster spieler … turniersiege … pokale … medaillen … auszeichnungen … dann hat der kleine mann tatsächlich schon einiges erlebt in seinem sport … schönes … und leider auch schon weniger angenehme sachen … wie unzählige fouls … teilweise schmerzhaft … bis hin zum absichtlichen wadenbeinbruch …

Papa hatte ihn gewarnt … dass dieser sport dir zwar unfassbar viel geben kann … aber auch eine menge schattenseiten hat … als er mit 4einhalb jahren plötzlich vor mir stand … mit der festen aussage : * Papa … ich will auch fussballer werden*

nun ja … jetzt ist er ein „gestandener fussballer“ … und wenn er in diesem tempo weiter macht … werden papas erfolge von einst … die ihn heute noch motivieren … sehr bald verblassen …

bei den mädels stand auch nix an … also konnten alle mit der Heldenkidsmutter zu den schwiegereltern fahren … und die stolzen großeltern auf den neusten stand bringen …

die große hat ihr goldenes schwimmabzeichen gemacht … wird als eine von zweien zur „junior-retterin“ ausgebildet … (nur 2 von 22 teilnehmern haben sich qualifiziert) und auch die kleine … zwillingsschwester vom fussballstar … hat längst ihr silber … steht inzwischen auch kurz vor gold …

die beiden schwimmen inzwischen so schnell … dass sie in ihren altersklassen im DLRG-bereich keine ernstzunehmende konkurrenz mehr haben …

da stehen zukünftig wohl einige wettbewerbe im leistungsbereich an … Mutti war auch in der jugend leistungsschwimmerin … da kann also was kommen … wenn die beiden das wirklich machen wollen …

musik machen alle 3 Heldenkids … sind auch schon in der schulband aktiv … diese „seuche“ haben sie vom papa geerbt … ohne musik geht gar nix … unser ganzes leben ROCKT around the clock …

texte soll momentan noch papa schreiben … mittelfristig will die kleine das aber übernehmen … und es soll nicht nur bei songtexten bleiben … sie hat das in sich … das spüre ich schon jetzt …

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nun gut … die family war also beschäftigt … so konnte der held einen versuch unternehmen … die riesige leere in sich … zu bekämpfen … sprich … sich mal wieder selbst zu bekämpfen …

wenn ich derart mies drauf bin … wie in den letzten tagen … dann kommt der alte mann auf die lustigsten sachen.

freitag bis sonntag … das reicht für eine menge action … da kann man(n) sich locker umbringen … schaun ´mer mal … ob der schutzengel noch auf zack ist.

zuerst wird ein alter kumpel angerufen …

held : * mach mal ´nen gegner klar … in deinem GYM … aber einen … wo die gefahr besteht … dass der auch zurück haut … *

guter kumpel : * da hast du glück … alter mann … wir haben da einen jungen wahnsinnigen (25j.) der hat mich vor kurzem noch nach dir gefragt … *

held : * was hat er gefragt? *

guter kumpel : * ob ich nicht einen kennen würde … der doof genug ist … gegen ihn zu kämpfen … *

held : * was hast du gesagt ? *

guter kumpel : * das du wahrscheinlich schon tot bist … weil du dich lange nicht gemeldet hast … du dich in unregelmässigen abständen ja schon immer umbringen wolltest … und du vielleicht endlich den passenden „sterbehelfer“ gefunden hast … *

held : * jaja … mach klar den jungen … 3 runden vollkontakt … und gib ihm was vernünftiges zu essen. … hast du lust danach noch unsere alte lieblingsstrecke zu fahren? … mit deiner heckschleuder würde ich gern mal wieder … ein paar runden … im grenzbereich ums eck ballern … *

gesagt … getan …

was soll ich sagen … sooo taufrisch … ist der „LOBO/wolf“ wohl wirklich nicht mehr … jedenfalls hat dieser junge bursche sich ganz gut gehalten … wurde sogar in der zweiten runde richtig frech … da war dann aber auch ENDE GELÄNDE … die jungs können mit hoher schlagfrequenz austeilen … wenn dann aber richtig was zurück kommt … is schnell feierabend … mit druck kann der junge mann jedenfalls nicht wirklich gut umgehen … ich meine sogar … ein klein wenig angst in seinem bangen auge gesehen zu haben … als die letzten drei heftigeren treffer einschlugen …

nun hat der alte wolf zwar das gefühl … von einem kleineren LKW angefahren worden zu sein … so schmerzen die morschen knochen bzw. das … was noch an muskeln vorhanden ist … am reifen heldenkörper … der junge herr allerdings … hat nach eigener aussage aber das gefühl vor einen vollbesetzten bus gerannt zu sein … und das mehrfach …

das racing mit des kumpels Porsche … war wundervoll … dieses ding will einfach gequält werden … da haben wir was gemein … könnte der außenstehende denken  … das teilchen hat charakter … schreit nach drehzahl … und solche rufe bleiben bei mir nicht ungehört …

meine lieblingskurve ist mit wirklich hoher geschwindigkeit fahrbar … wenn man es kann … irgendwann driftet man allerdings nach außen … kommt im power-slide bis an den rand … macht aber nix … solang man nicht verkanntet …

dann drehst du dich nämlich nicht nur einige male … dann überschlägst du dich dafür ein paar mal … und das muss ja nicht sein …

ob mein kumpel jetzt aus angst um sein auto so gezittert hat … oder ob er der meinung war … dass ich das fahren zwischenzeitlich verlernt haben könnte … kann ich nicht sagen … allerdings wirkte er sichtlich erleichtert … als ich mich nach 90 minuten genug abreagiert hatte … und seinen Porsche zwar mit knisterndem turbo … und glühenden bremsen … ansonsten jedoch völlig unbeschädigt abstellte …

mein schutzengel sucht sich wohl ´nen ruhigeren job … der is irgendwie mit den nerven runter … das war wohl alles etwas viel für ein wochenende …

etwas auf der rolle war ich mit meinem guten kumpel aus vergangenen tagen dann noch … ein wenig musik haben wir alten herren auch noch gemacht … sogar für teilweise gar nicht so alte mädchen …

zwei dieser jungen damen hatten ein wirklich gutes herz … und haben uns bis zum frühen morgen … gar nicht spüren lassen … wie alt wir wirklich sind … ach was sage ich … sie waren so nett … uns glauben zu lassen … wir wären sogar wesentlich jünger … als wir uns fühlen … zumindest jünger … als ich mich heute fühle

gebracht hat es mir nicht viel … dieses spätpubertäre männerwochenende …  besser fühle ich mich jedenfalls nicht … da muss  mehr kommen …

mal sehen … wann ich hier wieder weg kann …

Wir waren noch Kinder VIII … Ein ruhiger Abend

… wenige minuten später … saßen wir im auto und fuhren richtung HOMEBASE.

zwar wollten wir nicht mehr ausgehen, aber weil wir beide diese gemeinsamen fahrten so genießen, fahren wir zwar grob die richtung, … aber seeeehr indirekt.

manchmal schwiegen wir, … dann wieder plauderten wir belangloses zeug, … teilweise wurden auch ernstere themen gestreift, … wir alberten rum, … hatten spaß, … gaben gas, … hörten abwechselnd laut musik, … oder einfach nur den fahrtwind, … der uns erfrischend bei geöffneten targadach über die köpfe wehte.

ab und an … machte ich mir einen spaß daraus, … heftig zu beschleunigen, … was mit satten motorsound … und ängstlichem drücken, … meiner hand, … die meist auf der schaltung lag … oder meines rechten beines … quittiert wurde.

irgendwann gestand Petra eine gewisse neugier auf meine behausung ein … und so nahmen wir endlich direkten kurs auf das … was damals mein … zuhause war.

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während ich meinen gast überall im haus herum führte, … bekam ich komplimente, … für die geschmackvolle einrichtung, die sauberkeit … und die ordnung, … die meine erstaunte jugendliebe … in dieser form … wohl in einem junggesellenhaushalt nicht erwartet hätte.

überflüssig zu erwähnen … dass ich nicht das geringste damit zu tun hatte …

“ … und in diesem protzbau lebst du ganz allein? … welch eine verschwendung. … zumal du doch eh selten hier bist. … wenn du mal nicht arbeitest, … bist du auf TRALLALLA … oder bei irgendwelchen … Ladys … wie UWE mir grad berrichtete, .. ohne dass ich danach gefragt hätte.“  … wieder funkelten ihre sonst so bambimäßigen rehaugen leicht angriffslustig.

“ … dann hätte dir dein neuer verehrer aber auch sagen sollen, dass mir hier nichts gehört, … außer die musikanlage. … die firma hat mir das haus zur verfügung gestellt. … wenn meine mission hier erfüllt ist, … hat es sich erledigt mit … eigenem pool, … fitnessraum, … sauna, … solarium, … terasse mit 1500 quadratmeter garten, … blubberblasenriesenwanne, … kamin … und all dem schickimickikram. … sie meinten damals, dass es auf die dauer meines engagements hier preiswerter wäre … als mich für zirka ein jahr … in einem hotel einzuquartieren. … das haus gehört dem firmeninhaber … du hast Karl-Heinz ja heute kennengelernt.

… es wurde grad frei, weil der vormieter beruflich mit seiner frau in die staaten ging. … tja, … und die ordnung, .. die hab ich Maria zu verdanken. … diese Perle hab ich zum glück übernommen. … sie kommt 2 mal in der woche. … das reicht. … bin ja oft wirklich nur zum schlafen hier … und allein … mach ich wenig unordnung.*  … so leicht erklärt ein workoholik eine bude … die eigentlich viel zu dekadent für seine verhältnisse ist …

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nach kurzer absprache verschwanden wir in getrennten badezimmern, … duschten, … warfen uns in bequeme klamotten … um uns in der offenen amiküche wieder zu treffen, … wo ich mich anschickte, … meinem gast das versprochene abendessen zuzubereiten. …

“ … kann ich dich mit einem wirklich guten roten california dazu bringen … mir gesellschaft zu leisten, … während ich für unser abendesssen schufte? “  … fragte ich schmunzelnd, … zog den korken aus der flasche und schenkte ohne ihre antwort abzuwarten … den edlen, rubinroten wein in die überdimensionalen gläser, … wovon ich ihr eines reiche … um mit ihr auf einen … ruhigen abend … anzustoßen.

“ … wenn der so schmeckt, … wie er duftet, … helf ich dir sogar beim salat … und mach den abwasch.“ … ihr lächeln war freundlich, natürlich … und wirkte auf mich wie immer … verführerisch.

“ … er ist wirklich lecker … und den salat darfst du gern übernehmen. … den abwasch erledigt BERTA … die treue …  spülmaschine.* … ein kurzes CHIN-CHIN … ein kleiner schluck … ihr anerkennendes lächeln abgewartet, … ein freundschaftlich harmloser (mini)kuß … und schon mache ich mich ans werk.

es gibt tausend wege eine frau zu beeindrucken. … ihr ein gutes menu zu kreieren gehört zu denen … die ich wirklich beherrsche. …

nachdem ich mit großen augen bei meinem treiben beobachtet werde, … sie bei jedem abschmecken geradezu lustvolle geräusche von sich gibt (der hunger treibt´s rein) …  nach einer menge spaß und viel herzlichem lachen … sitzen wir am liebevoll … von ihr gedeckten tisch, lassen uns von einem weiteren glas wein und guter musik … endgültig auf genuss programieren … und genießen … fast andächtig … was wir da fabriziert haben.

es gibt …gratinierte jakobsmuscheln auf safranreis mit ingwer-curry-rahmsauce

und gegrillte scampis mit Petras salat.

zum nachtisch … anerkenende worte ( ach schau, … das kann er also auch) … einer sichtlich beeindruckten und zufrieden lächelnden Lady, … die das ganze menu … mit einem kuß krönt, … der zwar nicht mehr als rein freundschaftlich … aber auf meiner skala noch als *harmlos* zu bezeichnen ist. … und als … ausbaufähig. …

Petra bleibt beim wein, … ich bekomme meinen heiß ersehnten Chivas mit Eis und Cola von ihr gemixt … und so wird der abend … mit guter musik, … anregenden  gesprächen … und durchaus liebevoller nähe, …  fortgeführt.

auf mein nachfragen bezüglich ihrer andeutungen beim ersten wiedersehen, … erzählt sie mir voller vorfreude über ihre beruflichen pläne.

gekündigt hat sie zum nächsten ersten …  dann steigt sie bei ihrer freundin, einer gemeinsamen früheren schulkammeradin … in ihre kleine boutique ein … um dort unter anderem … auch ihre selbstentworfenen sachen anzubieten. … reich will sie gar nicht werden … aber glücklich … und das leuchten in ihren augen verrät … dass sie auf einem guten … für sie erfüllenden weg ist.

… auf die zukunft … CHEERS.

als sie die zwei gitarren in einer ecke des wohnzimmers, … neben einer der 4 marmorboxen stehen sieht … klatscht sie halb begeistert, halb bettelnd in die hände …

“ spielst du einmal … *wish you were here* … für mich? … wie früher? … biiiitteeee … einmaaal. … unplugged … wie in den  alten zeiten. … nur für mich. … biiiitteeee … “

weil es zur stimmung passt, … nehme ich die „stromlose“ vom ständer und komme ihrem wunsch gern nach.

zu sehen … wie sie sich über sowas freut … wie glücklich sie strahlt … bringt mich innerlich zum schmunzeln.

ein jetzt wesentlich intensiverer kuss motiviert zusätzlich …

als wäre das nötig … denke ich mir … verlange aber direkt nach einer zugabe …

*erst der song …* … legt sie die regeln fest … * dann werden wir sehen … wie weit die belohnung geht …*

wie beim fussball lohnt sich auch in der liebe eine gewisse hartnäckigkeit … das ist auch mir klar … also versuche ich meiner forderung mittels „sehnsuchtsblick“ … nachdruck zu verleihen …

bis heute bin ich mir sicher … dabei ziemlich dümmlich aus der wäsche geglotzt zu haben … aber eben nicht erfolglos … so folgt dem kuss … eine kleine serie weiterer verspielter zärtlichkeiten …

… während ich mich gedankenverloren einklimpere … driften meine gedanken nochmals ab … in die zeit, … als ich das letzte mal … dieses lied für sie spielte … vor einem lagerfeuer … nur für sie …

Wir waren noch Kinder VII … MOMENTS …

… irgendwie scheint meine grad noch so entspannt wirkende begleitung, … plötzlich gar nicht mehr so … in sich ruhend.

man könnte sogar vermuten, dass die frau, …  für die nicht wenige männer wohl eine menge dummheiten begehen würden … etwas unheilvolles kommen sieht.

mit einer mischung aus unsicherheit und wut , … wirft sie Thomas und seinen handlangern unfairness vor. … von wegen 4 gegen einen … und dass sowas typisch für ihn sei. …

* … ich denke, dein superheld ist so ein HAMMER. … da brauchst du doch keine angst um ihn zu haben. … wir machen nur ein paar kleine „bruchtests“ mit ihm … und außerdem, … in ein paar wochen, kann er sicher wieder feste  nahrung zu sich nehmen.*  … beifallheischend sucht der feige sack … seine kumpels durch dieses dumme gelaber zu motivieren. …

da ich die beifahrertür inzwischen aufhalte … bringe ich die etwas verzweifelt wirkende … mit einer runden bewegung … zum einsteigen. … dann richte ich grinsend … ein paar beruhigende worte an sie, … absichtlich  für alle anwesenden vernehmbar. …

* … kann sein, dass es nicht ganz fair ist, Rehauge … aber ich habe keine zeit zu warten, … bis Tom alle seine freunde zusammengetrommelt hat. … er hat nur drei mitgebracht, … er dachte sicher … das reicht. *

langsam bewege ich mich auf die jungs zu … die … wie sie es im film gelernt haben … beginnen sich zu verteilen … und ihr „opfer“ zu umkreisen … dabei lässig mit den Baseball-Schlägern in die offene handfläche schlagen.

… richtig cool wirken die jungs. … falls das hier irgendwann verfilmt wird … müssen  unbedingt die originaldarsteller besetzt werden, … denke ich so bei mir … als ich aus dem augenwinkel sehe, … wie der typ rechts von mir ausholt … und mir seinen masivholzknüppel über den schädel ziehen will … während Tommy … heiser vor hass ankündigt …

* … dein großes maul, … wird dir gleich gestopft, Arschloch … du hast ja keine Ahnung … wie es steht. *

aus einer schnellen drehung bringe ich einen stabilen block zustande … der schläger fällt zu boden, … mein rechter ellbogen kracht in die rippen des angreifers, … der linke handballen knallt blitzartig gegen sein kinn … beschleunigt seinen kopf maximal rückwärts … bis ein unflexibler stahlträger … die beschleunigung stoppt. … das ist nicht wirklich gesund … so fällt auch der schlägerschwinger selbst zu boden … und beginnt still … zu bluten.

* … eins zu null würde ich sagen. *  … stelle ich  ruhig …  meine sicht der dinge dar.

die drei verbliebenen … schauen leicht irritiert auf ihren … bewusstlos am boden liegenden kollegen … also nutze ich die allgemeine verwirrung … um mich in eine bessere position zu Martin, … den von mir als besten kämpfer eingestuften kerl … zu bringen …

einen spruch hab ich … schon wegen der zusätzlichen verunsicherung … auch noch … für Thomas … der sich den auftakt   …   scheinbar   anders vorgestellt hat. …

* … wo wir grad bei FEHLEINSCHÄTZUNGEN sind, … lieber freund … du irrst dich … wenn du glaubst, … dass ich hier mit euch eingesperrt bin. … ihr seit … mit mir eingesperrt. *

im selben augenblick … hab ich die gewünschte nähe zu Martin erreicht … und beim dritten einschlag … verabschiedet auch er sich … in richtung … boden. … nicht bewusstlos, … aber wegen der zielpunkte der ersten beiden treffer … ein wenig … „ungleichmäßig“ atmend. … dieser zustand, … hält für gewöhnlich eine zeit an … und lässt die vermutung zu , … dass sich der (fast)2 meter hühne am rest dieses kleinen … geplänkels … nicht mehr entscheident beteiligen wird. …

auch seinen schläger hebe ich nicht auf,  … sondern muntere mit einer einladenden geste, … den dritten kerl auf … jetzt seinerseits … sein glück zu versuchen. …

der hornochse lässt sich auch nicht zweimal bitten … und stürzt sich … wie vom  wilden affen gebissen …  laut schreiend … auf einen sich schon während der attacke … königlich amüsierenden André. …

entwaffnen, … zwei schläge in die rippen, … ( autsch … das knacken lässt nichts wirklich gutes erahnen) … ein wuchtiger sidekick … krachend gegen die rechte gesichtshälfte … und dann … knallt das knie doch tatsächlich mitten in sein … entgegenkommendes gesicht. …

hübscher wird er davon zwar auch nicht, aber  auch für ihn gilt …  FEIERABEND   … licht aus … gaaanz ruhig weiter bluten.

jetzt stehe ich vor einem merklich zurückhaltenderen,  … muskulösen ,  rotblonden häufchen elend …   das sich wahrscheinlich … spätestens in diesem augenblick … wünscht … irgendeinen anderen unsinn … an diesem Samstagmorgen verzapft zu haben.

* … lernst du grad dieses gefühl kennen, … einem kerl gegenüber zu  stehen, … dem du besser nicht ans bein gepinkelt hättest, Thomas ?  … nun, … ich bin so ein kerl … und ich bringe die dinge gern zuende. … allein.*

meine worte hört er noch, … aber die einschläge sieht er scheinbar gar nicht kommen. … reagiert hat er jedenfalls nicht großartig. … außer mit umfallen und etwas blut spucken. …

während ich auf den schalter drücke, der das garagentor wieder öffnet, … richte ich noch ein paar „versöhnliche“ worte .. an die vor wenigen augenblicken noch so siegesgewissen kleinstadtschläger. …

* … nun hört mal auf hier rumzubluten, ihr Simulanten. … geht nach haus … zu den armen mädels … die es mit euch schlaffis treiben müssen, … erzählt ihnen eine wilde story … von der brutalen rockerbande, die euch hinterrücks überfallen hat, … die ihr aber im heldenhaften kampf … am ende … bis zum letzten mann niedergeprügelt habt. … jaja, … ihr seid HELDEN. … wenn euch mal wieder der sinn nach etwas abwechslung steht … bringt noch ein paar freunde mit. …  es war zwar nett mit euch, … aber irgendwie … bin ich nicht richtig warm geworden.*

mit lässigem gruß verabschiedet der held sich in sein gefährt, … lächelt seiner verdutzt aus der wäsche schauenden herzdame zu … gibt gas … und verlässt die tiefgarage … vom   satten klang der  auspuffanlage begleitet.

nach wenigen hundert metern, … hat sich die noch immer … leicht geschockte schönheit so weit gefangen, … dass sie eine erstaunte frage formulieren kann. …

* … sag mal, … was war das denn  grad  ? *

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… wie soll man auf eine scheinbar rhetorische frage antworten, die doch vermuten lässt, dass das gerade geschehene … die fragende … sagen wir mal … ein wenig ins grübeln bringt?

wenn sie dann noch entgeistert, gelegentlich ungläubig ihren kopf schüttelnd, … kerzengerade aus dem … sich inzwischen zügig davon bewegenden auto starrt, … immer wieder vor sich hinflüsternd :

* 4 mann … mit baseballschlägern …  und der kerl hat keinen kratzer. … im gegenteil … er scheint richtig belustigt. … tztztz.*

… versucht man doch besser ein wenig aufklärungsarbeit zu leisten.

* weißt du, Rehauge … seit der letzten schulhofrangelei … ist  raufereitechnisch … einiges passiert … *

dann folgt der versuch, …  relativ sachlich einen lebensabschnitt zu schildern, … in dem kampf … und kampfsport … eine nicht unwesentliche rolle gespielt hat.

in der jugend … neben dem fußball … Boxtraining in Bochum.

… nachdem der trainer ein gewisses „talent“ ausgemacht hat … einige kämpfe.

im jugendbereich ein kampfrekord von 26 kämpfen … bei 26 siegen … 23 durch Ko.

langeweile stellte sich ein. … neuer trainer (asiat), neuer sport. … Muay Thai … vollkontakt. … extrem training. … einige herausforderungen. … keine abgelehnt.

national und international … 22 legale kämpfe, plus … ein paar  mehr … etwas weniger legale.

niederlagen … keine.

dazwischen, … dienstzeit bei der bundeswehr. …  Sondereinheit … ausbildung an allen waffensysthemen, … anti-terror-kampf … spezialausbildung im kampf ohne waffen.

als freizeitgestalltung … mitgründung einer kleinen … aber feinen … privaten … „academy of fight and martial arts“.

philosophie und technik werden in diesem kreis von meistern der verschiedenen  kampfsportarten untereinander gelehrt und ausgetauscht.

in der gemeinschaft wird eine neue kampftechnik entwickelt, … die sich aus verschiedenen alten kampfkünsten zusammensetzt  … und zur modernen antwort auf die frage nach der ultimativen selbstverteidigung wird.

regelmäßige teilnahme am turnier der  7 meister.

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* das erklärt einiges.*

… gibt sich die kurzinformierte mit den angaben zufrieden … und erspart mir so … auf einige weniger lustige kapitel dieser „kampfbetonten“ zeit … seit unserem letzten treffen … in der schulzeit … einzugehen.

irgendwie habe ich das gefühl … dass sie sich nach und nach immer mehr entspannt … die erlebte situation verarbeitet … innerlich wieder zur ruhe kommt.

als wir die firma erreichen, … führe ich sie überall rum, … stelle ihr einige mitarbeiter vor … und zeige ihr mein „lieblingsauto“ ,

… einen Celica turbo 4X4 Carlos Sainz … limited edition.

dieser steht grad zur vorbereitung auf eine Rally in der werkstatt … und so … stelle ich ihr auch meinen „lieblingsschrauber“ Uwe vor.

Uwe ist ein herzensguter mensch. … gearbeitet hat er immer zuviel.

… das bisschen freizeit , was ihm blieb, … hat er stehts mit

freiwilliger mehrarbeit an unseren motorsportautos verbracht.

und … mit dem ausgiebigen feiern nach zahlreichen erfolgen.

seit er seine frau nach einer solchen feier …  mit seinem besten kumpel im gemeinsamen ehebett vorfand … lebte er in der kleinen gästewohnung auf dem firmengelände.

dort haben wir oft auf die erkenntnis, …. dass viele frauen sowas gutes wie ihn gar nicht verdient haben … angestoßen … dass sie aber eine dermaßen harte strafe wie mich verdient haben … wollte ihm trotz seiner enttäuschung und mehrfach überdosiertem Single Malt nie über die lippen kommen …

jetzt blickt er von seiner arbeit am Rallyauto auf, … schaut freundlich in Petras gesicht … schüttelt ihr versonnen die hand … und macht ihr in wenigen sekunden alle komplimente … die ich ihm für die suche nach seiner nächsten traumfrau empfohlen habe. …

irgendwie … komme ich mir grad ziemlich überflüssig vor. …

… da ich den termin mit herrn A. … von der firma A.& K. … jetzt  wahrnehmen musste … verabschiedete ich mich … und ging in mein verkaufsbüro. …

meine gedanken kreisen … welch wunder … mal wieder um Rehauge … für die ich … zumindest nach meiner EINSCHÄTZUNG … schon bald wieder … DER mann in ihrem leben werden sollte.

was macht sie statt dessen … flirtet süffisant mit unserem Uwe … tztztz …

was war denn das ? … versteckte kamera ???

———

die verhandlungen fanden schnell ihren abschluss, … da schon unter der woche weitestgehend einigkeit erziehlt wurde. …

* wo ist denn jetzt das (der) BONBON … „den“ sie bei unserem letzten gespräch in aussicht gestellt haben, herr A.C. ? *

kindliche neugier blitzte in den augen … des doch so reifen geschäftsinhabers. …

* nun, herr Abraham, … da sie sich nach langen jahren des PORSCHETUMS … endlich  endschließen konnten … auf die richtige seite … „der macht“  zu wechseln … habe ich mir gedacht, … sie wären vielleicht gern unser gast beim 24-stunden-rennen … auf dem ring.

… übrigens , … ihr bruder , … als beinahe … PORSCHE-GRÜNDUNGSMITGLIED … ist auch dabei. … wahrscheinlich hat er ihnen schon mitgeteilt, … dass er mein privatauto gekauft hat.*. …

ein gewisser stolz, … war nicht mehr zu leugnen.

… zumindest einer … der brüder,  … die in den vergangenen tagen

… zu  begeisterten … SUPRARISTI wurden …

war bis zu dieser woche … der  ansicht,

… dass ein mann ohne PORSCHE … kein glücklicher mann ist.

jetzt warteten beide … auf ihre ganz persönliche  … glückseeligkeit.

———–

… noch zweimal … wurde ich am weggehen gehindert …

es war wie immer.

… alltag. …

immer … noch ein kunde.

.. immer noch eine frage. …

immer noch … ein paar minuten. …

inzwischen wurde es dunkel. …

———

endlich kommt Petra aus der werkstatt, … in die sie … nach sich wiederholenden vertröstungen … immer wieder …  „geflüchtet“ … war … und sieht mich provozierend an. …

* … na, …  wie fühlt sich das an ? *

* wie fühlt sich was an ? * … erkundige ich mich … nur scheinbar unwissend.

* … dir sind sämtliche gesichtzüge entgleist, … als Uwe mich angehimmelt hat.

kannst du dir jetzt vorstellen … wie ich mich fühle … wenn nahezu jedes weibliche wesen … welches dir begegnet … egal ob ich dabei bin oder nicht … fast automatisch zum dankbaren ziel deiner charme-offensiven wird ?

übrigens … es gab mitarbeiter, … die sich zum ersten mal gedanken … um die coolness ihres „vorturners“ gemacht haben.

… manche wetten auf mich, … als die frau … die den WOLF … zur strecke bringt. *

sie lächelt vielsagend … und was ich als „kleinen sturm im wasserglas“ sehen will … könnte man(n) auch als so etwas wie eine offene KAMPFANSAGE verstehen …

Rehauge gewinnt zusehens „oberwasser“.

indem ich sie ansehe, … wird mir schnell klar, dass das  … was ich jetzt sagen werde … einem harmonischen wochenende  … alles andere als … zuträglich ist.

die klappe halten kann ich trottel trotzdem nicht …

* Dann enttäusch mal deine fans nicht.* …

Wir waren noch Kinder VI … * KONNICHI WA, BITCHES ! *

zurück in der gemütlichen,kleinen wohnung reicht sie mir mit gespielt vorwurfsvollem blick … einen neuen drink.

* … war das unbedingt nötig? * … lassen anflüge einer rüge nicht lang auf sich warten.

* nicht wirklich. … aber wie du sicher bemerkt hast, habe ich nicht angefangen. … ich fange nie an. *  … rechtfertige ich mich halbherzig.

* … ist mir klar. … angefangen hast du nie, … aber zweimal bitten lässt du dich auch selten. … woher kommt diese latente aggressivität? … ich kenne dich ganz anders. … zu mir warst du immer sehr … sanft. *  … ihr schmunzeln verrät mir, dass es hier eigentlich keiner antwort bedarf.

* … mag daran liegen, dass ich für andere, … überwiegend männliche mitmenschen, … nicht wirklich … die erforderliche nächstenliebe aufbringen kann. … besonders wenn sie meinen … mich provozieren zu müssen. … sag mal, Rehauge … willst du mich abfüllen? … das ist schon der vierte Chivas … und meine mischung hast du auch schon raus. … wenn du mich hier komplett fertig machst, … bringt mich nicht mal ein taxi  heim. * … beende ich das thema … mit lässigem schwung … auf das sofa.

sie nimmt neben mir platz, … ziemlich nah, … schaut mir direkt in die augen und macht mir ein … mit einschränkung … verlockendes angebot. …

* … wenn du versprichst brav zu sein, … lassen wir den abend irgendwann ausklingen … und du darfst hier bleiben.*

* … wie brav … hättest du mich denn gern? *  … bitte ich um klare anweisungen.

* nun, … es würde schon reichen, wenn du akzeptierst , dass ich nicht mit dir schlafen werde.* … ihre mimik duldet keinen widerspruch, bleibt aber charmant.

* … das habe ich auch nicht erwartet. * … gebe ich zu.

* … ach, … wäre das so abwegig? * … erkundigt sie sich.

* … keine ahnung. … hab einfach nicht erwartet, dass du es willst. … außerdem brauchen wir das nicht näher erörtern. … nach deiner versicherung, … mich nie mehr in dein herz zu lassen, … stellt sich da keine frage. … mit dir könnte ich nicht einfach nur sex haben. … ohne liebe. … das würde alles zerstören. * … werde ich jetzt sogar los  … was mich die ganze zeit beschäftigt.

* … oha ! … was will mein held mir denn damit sagen? … soll ich etwa denken, dass die alte flamme bei ihm wieder aufflammen will? … will er mir einmal mehr … das gefühl geben, … etwas gaaaanz besonderes für ihn zu sein? … damit er mir das herz, in das er ja unbedingt wieder will … endgültig zerfetzen kann? * … leichte bitterkeit umspielt ihre sonst so süßen lippen …

* … selbst vollidioten … werden irgendwann erwachsen, Petra. * … gebe ich zu bedenken.

* … du bist kein idiot … du bist ein unverbesserlicher „weiber“-held. … du musst jeder frau gefallen. … zwanghaft.  … mit 14 … heute  … und wahrscheinlich auch noch mit 94 … wenn dich vorher keine deiner abgelegten gespielinnen vergiftet.* erklärt sie mir … scheinbar emotionslos.

* … das würde mir gefallen. … allen frauen gefallen. … aber von dir … würde ich geliebt werden wollen. … *  … gebe ich … versonnen aus der wäsche guckend  zu.

* … vielleicht wirst du das ja. … wer weiß? * … fängt sie ein neues spiel an …

* … tatsache ist, … du willst nicht mit mir schlafen. … das akzeptiere ich natürlich. … und wie gesagt, ohne … dass wir wieder richtig zusammen wären, … kommt das für mich auch nicht in frage.* … meine gedanken wirbeln durcheinander. … habe ich das jetzt wirklich laut gesagt??? … bin ich denn total durch den wind? … bring ich mich hier grad um die nummer meines lebens? … oh my goodness, … ich hab doch wohl keine ernstzunehmenden gefühle … oder wie diese krankheit heißt.?

* … vielleicht KANN ich ja nicht … mit dir schlafen … * … gibt sie zu bedenken.

* … religiöse gründe? * … versuche ich sie zur abwechslung auch mal zu veralbern.

* … nein, … ganz natürliche. * … bleibt sie mehr oder … weniger … geheimnisvoll.

an dieser stelle …wechsel ich das thema nochmals … und ein bunter strauß neuer … sehr unterhaltsamer themen … bescheren uns einen … wirklich interessanten gedankenaustausch, … einen mehr als angenehmen abend, … mit vielen lustigen … aber auch nachdenklichen momenten. … ja, … es wurde viel gelacht … und gedacht.

ein letzter drink, … inzwischen habe ich aufgehört mitzuzählen. … sie nippt immernoch an ihrem dritten glas Merlot. … eine letzte zigarette für beide … dann darf ich zuerst unter die dusche … während sie noch aufräumt und mir mein nachtlager … in dem kleinen trainingsraum … der auch als gästezimmer genutzt wird … zurecht macht.

als ich … so frisch … wie man(n) nach einem langen tag … und einem langen, … wenn auch wundervollen abend sein kann … aus dem bad komme, … werde ich mit einem gehauchten gute nacht kuß … und einem verschlossenen brief als nachtlektüre … in mein bett verabschiedet.

* … diesen brief, hab ich dir in einer nacht  geschrieben, … als die sehnsucht besonders groß war. … ich habe dir viele solcher briefe geschrieben … im laufe der jahre. … abgeschickt habe ich keinen. … gut, dass ich nie wusste … wo du überhaupt bist. … in jeder dieser nächte … hättest du … gott weiß was … mit mir anstellen können. … wenn du nur bei mir gewesen wärst. … wie gesagt, … gut dass du nie erreichbar gewesen bist. … schlaf gut … und träum was schmutziges.*

leicht feixend … aber auch mit einem nachdenklichen lächeln … verabschiedet sie sich ins bad.

——–

noch immer zögernd, …halte ich den verschlossenen brief in händen … als sie etwa zwanzig minuten später … nochmals an mein bett tritt.

ein auftritt, … wie im film.

haare hochgesteckt. … slip, seidenhemdchen mit superdünnen trägern, … die samtweiche, sonnenverwöhnte haut …  wohlduftend …

* ist es halbwegs bequem für dich, mein großer ? * … erkundigt sie sich … ganz bemühte gastgeberin.

* alles bestens. *  … bedanke ich mich.

* … hmmm, … ich habe nachgedacht. … wir haben doch ganz früher auch manchmal … einfach nur löffelchen dagelegen … und miteinander geträumt. … und du hast ja gesagt, … dass du brav bist … * …druckst sie rum …

* wie ein lamm. * … sagt der typ … den die meisten LOBO nennen.

sie nimmt mich an die hand, … führt mich durch den kurzen flur in ihr schlafzimmer … und augenblicke später … liegen wir … wie zwei verliebte, … aber zurückhaltende teenies … löffelmäßig in ihrem satinbezogenen doppelbett.

* … gut, dass du den brief noch nicht gelesen hast. … sonst würdest du vielleicht falsch verstehen , … was ich jetzt mache.* … sagt sie … während sie meine rechte hand auf ihre linke brust legt , … diese umschließende hand sanft streichelt, … drückt … und im einschlafen … noch ein wenig mit mir redet.

* … was hat es eigentlich mit deiner neuen, … scheinbar für kerle formulierten lieblingsbegrüßung auf sich, … die in deinen erzählungen heut abend immer wieder vorkam? * … will sie noch wissen … und ich bin mir nicht sicher, ob sie meine antwort noch registriert hat.

* Konnichi wa, Bitches!? … so hab ich als „saucooler halbgangster“  immer die Amijungs begrüsst … um ihnen entweder im spaß, … oder ganz im ernst … klarzumachen, … dass sie sich nicht wirklch … meines unlimitierten respekts erfreuen.  … die japanische komponente, hat sie wahrscheinlich mehr irritiert, … als der fakt, … „schlampen“ genannt zu werden.*  … gebe ich schmunzelnd auskunft, … schmiege mich an die … jetzt offenbar träumende schönheit in meinem arm … und schlafe schon bald selbst, … wie ein glückliches, zufriedenes kind. …

———-

nach kurzem, aber erholsamen schlaf, entschließt sich … eine ungeschminkte, … wie immer betörend … natürliche schönheit ausstrahlende … und irgendwie … nicht wirklich unglücklich wirkende, junge frau spontan … mich in die firma zu begleiten … wo ich noch 2 termine wahrnehmen muß … um dann erst richtig … in ein schönes, … gemeinsames wochenende zu starten.

in der tiefgarage, … die ich im spaß als vergleichbare location … zu der des „HIGHLANDER“ films bezeichne … finde ich einen zettel unter dem scheibenwischer des schwarzen Targa.

# … du bist tot, ARSCHLOCH !!! # … informiert mich diese knappe mitteilung … kurz aber herzlich.

„komisch denke ich laut … dabei fühle ich mich grad heut morgen erstaunlich lebendig“

Petras lächeln friert spontan ein, … als sich das garagenrolltor wieder schließt … und Thomas, … samt dreier  „gleichgesinnter“ … in bundeswehr-kampfanzüge gewandet … und mit witzigen Baseball-schlägern bewaffnet … aus dem halbdunkel auftaucht … wie im … schlechten,  … „hau-sie-alle“ C-Movie.

durch den anblick … der bemüht grimmig dreinblickenden belustigt, … nicht ohne eine, … offen zur schau gestellte … gewisse  vorfreude … begrüße ich … die scheinbar wild entschlossenen …

* KONNICHI WA, BITCHES ! * …

was denken die sich nur … diese sterblichen ?

Wir waren noch Kinder V … Nicht jedes Wiedersehen macht Freude

… * es ist das gleiche kleid … nur in 36.* …  mit einladender geste lässt sie mich ein und dreht sich, … zwecks präsentation  … gekonnt einmal um die eigene achse.

* … du bist nichtmal 30.* … stelle ich mich mühelos … noch blöder als ich eh schon bin.

* … 36 ist die größe, du unwissender. … hat nichts mit dem alter zu tun.*
… geht sie ohne probleme … milde lächelnd … auf meine selbst(dumm)darstellung ein.

* … unfug! … ich kenn nur C, D … und doppel-D.* … treib ich´s auf die spitze.

* … ach, … mit B gibt der herr sich erst gar nicht mehr zufrieden? … das war mal anders. … als du mir damals die 34 ausgezogen hast, .. hat dir noch alles gefallen … was du endeckt hast.*  … nun werde ich fast getadelt. … allein durch ihren vorwurfsvollen ton.

fast komm ich ins grübeln. … wenn ich sie so ansehe, … kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass sich überhaupt irgendwas verändert hat an ihr. … sie ist wie damals, … ein junges mädchen, … das auf mich wirkt wie eine junge , begehrenswerte frau. … oder umgekehrt? … oder beides? …  hat MUTTI mir den gar nichts beigebracht? … doch! … Mama hat mir mal gesagt, … eine frau … fängt erst ab 30 wirklich an … eine frau zu sein.

über meine eigenen gedanken schmunzelnd … stelle ich fest, dass  das aus der sicht meiner Mum vielleicht stimmen mag, … aber dieses zauberwesen, … war definitiv eine dieser lobenswerten ausnahmen, … die so manche regel bestätigen.

nachdem ich ihr glaubhaft versichern konnte, dass sie in jeder hinsicht für mich immer das NON PLUS ULTRA  … war,  … ist …  und ewig bleiben wird … wird ihr lächeln milder und sie führt mich stolz durch ihre kleine, … aber … sehr geschmackvoll eingerichtete wohnung.

vor dem modernen hellen wohnzimmerschrank, … in dem sich ein gerahmtes foto unserer damaligen schulfußballmannschaft befindet … bleiben wir stehen.

… wieder kommen erinnerungen hoch. … sie hatte diese aufnahme selbst gemacht, … nachdem wir ein hallenturnier gewonnen hatten. … direkt neben mir steht THOMAS, … der junge, der schon immer scharf auf sie war, … sich nach meinem verschwinden damals an sie heftete … und sich nach ihrer aussage … bis dato nicht mehr wirklich abschütteln ließ.

meine anfängliche verwunderung,  dieses bild … in ihrem glasschrank zu finden weicht plötzlich dem bewusstsein, dass er schließlich hier ein und aus ging. … er war ihr lebensgefährte … all die jahre … und von männern, die ihnen etwas bedeuten, … pflegen frauen nun mal gelegentlich auch bilder aufzustellen.

* Thomas hat echt gut gespielt bei dem turnier damals in der Stadtsporthalle.* … lobe ich meinen damaligen mitspieler.

* … ach, … der hat auch mitgespielt ?* … antwortet Petra lapidar mit einer gegenfrage … während sie … einen strauß langstieliger,schwarzroter rosen … welchen ich ihr … noch gedankenversunken …  schon an der tür überreichte … in eine extravagante, riesige kristallbodenvase stellt.

* … frag nicht so. … ich denke mal, … du hast das foto wohl wegen ihm hier aufgestellt … und nicht um dich ewig daran zu erinnern, dass du mich während des turniers für jedes tor mit einem kuß belohnt hast.* … stelle ich … eine nicht sonderlich gewagte behauptung auf.

* … das dachte er wohl auch.* … kommt die spontane antwort … noch cooler … als der drink … den sie mir jetzt reicht.

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minuten später … taucht Thomas … wie verabredet auf, um seine restlichen sachen abzuholen.

wie auch früher schon immer, … begleitet  von seinen beiden besten kumpels. (Jörg+Martin)

das bild, … war schon zur schulzeit lustig. … Thomas, … eh schon ziemlich klein gewachsen, … zwischen zwei (2jahre älteren) klassenkameraden … die zu der zeit schon … fast 2 meter groß waren … naja … 1.89m und 1.91m …

Bodybuilder … sind sie jetzt alle drei, … was den anblick eigentlich noch ulkiger werden lässt.

spontan entdecke ich eine formel … zur berechnung des IQ in 2 von 3 fällen.

:   #  länge + breite  durch 2 minus lebensjahre. #

bei Martin und Thomas … müsste das ergebnis ziemlich präzise sein.

in ihrer weisheit, … haben die beiden idioten wohl auch beschlossen, … mich zu ignorieren. … nur Jörg, der zur damaligen zeit auch irgendwie mein freund war , … begrüßt mich freundschaftlich und fordert mich auf, für eine zigarettenlänge mit ihm auf den balkon zu gehen.

die beiden anderen fangen an, Tommy´s  habseligkeiten aus dem kleinen trainingsraum,  zu holen und sie in einen vor dem haus geparkten VW Transporter zu verladen.

die wohnungseigentümerin scheint auch keine lust auf konversation mit ihrem ex zu haben und schließt sich unserer kleinen zigarettenpause an. … da sie mir freundlicherweise meinen dritten Chivas mit eis und Cola anbietet, … nehme ich  die von Jörg angebotene Camel-Filter … sowie auch Petras einladung meinen wagen gleich in der tiefgagarge abzustellen an.

*  ok,  lasset uns rauchen und saufen. … so jung sehen wir uns nie wieder … und ich komme auch mit ´nem taxi nach haus.*
freue ich mich über das treffen mit Jörg … und ziehe genüsslich an meinem schon 5ten glimmstengel in dieser woche.
* … jaja, … wenn ausnahmen zur regel werden.* … scherze ich noch, obwohl ich schon zu der zeit … mehr „nicht“- … als raucher war.

als die gastgeberin kurz „nachschub“ holt, … nutzt Jörg den ungestörten augenblick um mich vor fiesen übergriffen ihres rachsüchtigen exfreundes zu warnen.

amüsiert nehme ich zur kenntnis, was im kranken hirn eines enttäuschten mannes alles so vorgehen kann, … versichere meinem ebenso kräftigen … wie besorgten informanten aber, … dass seine sorge um mich … eher weniger begründet sein dürfte.

* ach Jörg, … solang du nicht auf seiner seite bist, … ist es mir ziemlich egal … wem und wie vielen seiner spießgesellen … ich in den arsch treten muß.* … versichere ich dem dunklen riesen selbstsicher.

als alle sachen von Thomas im VW verstaut sind … begleitet mich eine spürbar erleichterte braune schönheit zu meiner schwarzen schönheit auf 4 rädern … um mir den platz in der tiefgarage anzuweisen.

wie auf bestellung, kommen dann doch noch ein paar dumme wortwechsel zweier kerle zustande, … die eigentlich doch zumindest eines gemeinsam haben, … denn, … dass auch er sie geliebt hat, … daran zweifelte ich nie. … erst recht jetzt nicht, … als mir sein hass und seine verachtung offen entgegenschlägt.

*  … hab mir gleich gedacht, dass die ANGEBERSCHLEUDER dir gehört. … oder is die karre nur geliehen, .. um hier auf dicke hose zu machen? * … startet er einen mäßig originellen versuch mich zu provozieren.

nun ja, … was soll ich sagen, … es gibt leute, … denen verzeihe ich ihren kümmerlichen geist … und steige begeistert ein. … teilweise sogar auf ihrem niveau.

* … warum der neid,TOM ? … wie ich hörte, bist du busfahrer. … da fährst du doch auch ein auto mit vielen PS. *

*  Petra, pass auf. … mit seiner Scheißkarre in deiner garage fängt es an … und ehe du dich umsiehst … nistet er sich bei dir ein. … * … will er munter weiter hetzen, .. doch Sie unterbricht ihn schnell …

*  lass gut sein Thomas … ich hab versucht dir zu erklären, dass es nichts mit ihm zu tun hat. … auch wenn es dich schon lang nichts mehr angeht. … falls du es nicht bemerkt haben solltest, … du und ich … das gibt´s nicht mehr.  das gab es nie wirklich.*

ihre letzten worte haben ihn sichtbar getroffen … und wenn sie mir nicht ihr martyrium ziemlich ausführlich geschildert hätte, … würde er mir jetzt leid tun.  … um seinen schmerz zu dämpfen … biete ich ihm schnell neue angriffsfläche … und ziehe seine agression wieder auf mich.

* … mach dir keinen kopf, alter freund … was ein „nest“ angeht, … bin ich recht gut versorgt. … im ganz bescheidenen rahmen natürlich nur. … keine 200 quadratmeter wohnfläche … nichtmal einen gescheiten partykeller … wegen dem blödsinnigen pool da unten … und in die mickrige garage krieg ich auch nicht mehr als den schwarzen Targa, … den Land-Cruiser … und die fast untermotorisierte Kawasaki.*

soviel zum thema … niveau … und meiner vielgelobten anpassungsfähigkeit.

Petra wendet sich zum himmel blickend ab … und ich habe für einen winzigen moment das gefühl, … dass der hinweis auf meine zu dem zeitpunkt doch wahrlich bescheidenen wirtschaftlichen verhältnisse … nicht unbedingt nötig gewesen wären.

Spaß … hat´s aber doch gemacht … und seine reaktion … bestätigt mich mal wieder in der meinung, … dass er´s genau so braucht.

* dann brauchst du ja nur noch ´ne schlampe .. die sich von deiner schickimickifassade blenden lässt und das glück ist komplett. … da stört es auch gar nicht mehr, dass du weder in der nationalmannschaft, … noch bei einem großen club gelandet bist. … im kampfsport hat´s auch schon bessere gegeben, … aber du kannst ja wieder hier, … bei deinem ersten verein spielen und boxen. … für die blinden, … bist selbst du versager noch ein held.*

ein günstiger augenblick aus dem gespräch auszusteigen … und als der klügere angesehen zu werden, … der nachgibt? … nicht für mich.

* … weißt du, leuchtender held des berufsverkehrs … ich hab es halt weder mit schlampen,  … noch habe ich diesen ehrgeiz aufgebracht, … mich auf eine sache so zu konzentrieren, … wie du auf deine unvergleichliche karriere im öffentlichen nahverkehr. … mit meiner unprofessionellen einstellung … vieles im leben einfach mal ausprobieren zu wollen …   kommt man(n) zwar nicht weit  … aber ich kann damit leben. *

* wir sehen uns noch. … verlass dich drauf.* … zischt er hasserfüllt und wirft wütend die tür des Transporters zu.

* wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich mich darauf freue, … hört sich das wahrscheinlich so cool an, … wie in den schlechten filmen im bahnhofskino, … die du schon damals dem regelmäßigen schulbesuch vorgezogen hast, … aber dann müsste ich lügen.*
…  reagiere ich nochmals auf sein … wie sich bald herausstellen sollte … nicht ganz so leeres versprechen.

* … auf das, was dich erwartet, lieber André  … kannst du dich auch nicht wirklich freuen. … es gibt nämlich ein paar leute, … die behaupten, … dass du gar nicht so stark bist, … wie du aussiehst.*
versucht er noch sowas wie eine drohung loszuwerden … bevor er mit durchdrehenden reifen … den schauplatz verlässt.

meine letzen 2 worte hört er nicht mehr …

* … die lügen.*