ALARM !!!

irgendwann … gehe ich gar nicht mehr ans telefon … ich sag´s euch …

heute nachmittag … zirka 15uhr … mein letzter eintrag ist so gut wie fertig … und der held will tun … was er am besten kann … „ausruhen“.  … DENKSTE !!!

TELEFON !!! … ALARM !!! … die schule ruft an …

schnell kommen … „unfall“ im sportunterricht … sohn verletzt … kann nicht aufstehen … hat starke schmerzen … will nicht mit dem rettungswagen ins krankenhaus … PAPA soll lieber kommen .. und mit ihm erstmal zu „unserem“ DOC …

„UNSER“ DOC … könnte fast tatsächlich sein „eigener“ LEIB-ARZT sein … so oft … wie der junge fussballstar ärztliche hilfe benötigt … das würde seine kosten wahrscheinlich decken  😉  und da sind ja auch noch unsere beiden sportlichen mädels … da kommt was zusammen … die sind auch STAMMKUNDEN …  😳

im laufe einer saison … gibt´s so manche blessur … dazu kommt der ein oder andere „private“ unfall … oder eben … wie in diesem fall … SCHULSPORT … eigentlich lächerlich … für „richtige“ sportler … aber wenn „andere“ (Mitschüler) es eben so (un)geschickt anstellen … kann auch da … eine menge kaputt gehen … es wäre nicht das erste mal.  🙄

also zur sporthalle … Bursche liegt … Papa guckt sich das knie an … Lehrerin macht besorgtes gesicht … Papa tippt … KREUZBAND … und wer Papa kennt … der weisssss … Papa kennt sich aus … LEIDER …

SOHN macht verzweifeltes gesicht … kann sich über die meisterschaft und den damit verbundenen aufstieg seiner MANNSCHAFT irgendwie nicht mehr so wirklich freuen … Zwillingsschwester und guter freund kümmern sich rührend … um den … im wahrsten wortsinn „am boden“ zerstörten patienten.

Papa tröstet … die saison sei ja zu ende … und nach der sommerpause … wer weiss … vielleicht ist ja auch alles gar nicht sooo schlimm …

die wahrscheinlichere diagnose … OP und 6 bis 8 monate pause … schwebt allerdings … wie ein Damoklesschwert über unseren fieberhaft in die andere … „schwerzfreiere“ richtung denkenden köpfen …

bei „UNSEREM“ DOC angekommen … wird der STAMMGAST direkt ins CHEFZIMMER durch gewunken …

nicht lange … da guckt der DOC … erst auf´s knie … dann ernst …

kurz drauf … seine frau … ebenfalls DOC- (töse) … ebenfalls erst auf´s knie … dann ebenfalls … ERNST …

bewegung kaum möglich … dicke schwellung … trotz sofortiger kühlung … lässt nix gutes vermuten … zumal der KERL weder für wehleidigkeit bekannt ist … noch für schwellungen. sofern durch verletzungen verursacht

zur erinnerung … bei seinem im spiel gegen Solingen erlittenen Wadenbeinbruch vor gut 2 jahren … war nix geschwollen … und der soeben mal wieder erfolgreiche TORSCHÜTZEN-KÖNIG wollte am liebsten versuchen … einfach weiter zu spielen.

wir erinnern uns … *APFEL … nicht weit vom …* usw. …  🙄

*und überhaupt …*  meinen die längst mit unserer kompletten familie befreundeten MEDIZINER … bei einem SCHULUNFALL … da wäre eh der durchgangsarzt zuständig … kein RISIKO eingehen … am besten direkt zum krankenhaus … aufnahmen machen … alles abklären …

die schwestern sind inzwischen bei „unserem“ DOC angekommen … 16 uhr … schule ist aus … die Große wird 15 heute … das werden wir wohl morgen feiern müssen … verkündet Papa zerknirscht … aber die junge dame hat verständnis … und nachdem alles notwendige organisiert ist … dreht der NOBELHOBEL kurz auf … und schon sind wir im krankenhaus.

während wir warten wird MAMA per handy auf den neusten stand gebracht … und seine TRAINER … per WHATSAPP …

diese geraten in kollektive PANIK … also seine TRAINER … nicht die MAMA …  😎

ohne ihren SUPERSTAR in der leistungsklasse antreten ???  😯  … da liegt kein segen drauf … das kann nicht gut gehen … dafür ist er zu wichtig … das ist allen klar …

STIMMUNG INZWISCHEN IM ARSCH … bei allen … außer bei Sohn & Papa … wir haben gelernt … „MEDIZINKRAM“ nicht sooo eng zu sehen …

so unterhalten wir erst kurz die dame vom „empfang“ … dann die mit uns wartenden patienten … dann wieder die dame vom „empfang“ … kurz drauf die ärztin … dann die lady in der radiologie … als wir zurück sind wieder die „wartenden“ … dann nochmals die ärztin.

eigentlich lachen jetzt alle … außer den bangenden TRAINERN die an ihren handys auf weitere nachrichten warten … aber mein kleiner HELD lacht … und das ist viel wichtiger.

die aufnahmen habe ich mir ausdrucken lassen … und hoffe nun … dass die ärztin zu keinem „DRAMATISCH“ anderen ergebnis kommt … als ich.

diese hat die bilder inzwischen längst auf dem schirm …

ENTWARNUNG !!! … die DOCTÖSE lächelt … es wäre klar … dass diese verletzung schmerzhaft ist … und es ist zwar nicht „gänzlich auszuschließen“ … dass auch eine bänderverletzung vorliegt … aber sie geht NICHT davon aus … und überhaupt … einfach beeindruckende knochen hätte der junge … „BESTES MATERIAL“.

wir erinnern uns … richtig an den … berühmten APFEL …  😉 

glückselig geben Papa&SOHN auch bei den TRAINERN entwarnung …

allgemeine erleichterung … die scheinbar plötzlich streng gläubigen ÜBUNGSLEITER … preisen sämtliche heiligen … bedauern schon jetzt alle zukünftigen gegner … und geben … irgendwie ziemlich erleichtert … das saisonziel für die nächste spielzeit  bekannt …

DIE MEISTERSCHAFT … wie jedes jahr … !!!    sehr bescheiden  

der blonde MINNI-MESSI wird´s schon wieder richten … wie immer …  🙄

und irgendwie … geht plötzlich … bei aller erleichterung … so manches wieder in eine richtung … die mir … nicht wirklich gefällt …

EGAL … jetzt wird sich erstmal gefreut … DANKE gesagt … und nach hause gedüst.

dort angekommen wird die große schwester doch noch gefeiert … und genügend kuchen … hat der MINNI-HELD auch noch abgekriegt.

 

ZUGABE !!!

ein RUF … der jeden „künstler“ mehr oder weniger erfreut … ganz egal … ob er jetzt mehr oder weniger „künstler“ ist …

da mir heute „unterstellt“ wurde … EINER zu sein … also ein „künstler“ … (kein GROßER …  😳  aber diese einschränkung kommt von mir selbst) … fühle ich mich natürlich extrem geehrt.

und weil ich echt viel spaß hatte … mit EUCH lesern … an diesem schönen TAG … will ich DANKE sagen … mit mit diesem STÜCK … das ich einfach mag …

das war sie … meine kleine ZUGABE … der dritte und letzte beitrag von mir … für heute … keine angst also … ich gebe jetzt RUHE.

mit ABBA vor allem mit AGNETHA hätte ich auch gern was gemacht … aber ich bin nun mal nicht MIKE OLDFIELD … wahrscheinlich hat mich deshalb keiner gefragt.  😦

dann geh ich eben wieder in den KELLER … und spiel mit mir selbst …  😳

jaja … ich kann euer FEIXEN „buchstäblich“ hören …  😉

 

An alle Politikverdrossenen …

nicht nur mein spezieller freund Wolfgang hat schon in den 80ern kommen sehen … was die politische landschaft im laufe der jahre … an stresstests für unsere demokratisch geprägten belastbarkeitsgrenzen bereit stellen sollte … wenn auch weder ihm noch mir zu dieser zeit klar sein konnte … wie absoFUCKINGlut irre das ganze sich tatsächlich entwickeln würde …

man könnte denken … dass das folgende stück seiner zeit in der rubrik :

* unser GRUNDGESETZ … auf dem weg zum COMIC … *

veröffentlicht wurde …

DREI WÜNSCH FREI SONGTEXT

Wie off petsch ich mich en der Ärm

Wie off pack ich mir ahn Kopp

Weil neuderdings jonn Saache aff

Do köhm em Draum ich nit ens drop

Su wie’sch mir letztens
En Doos Bier opmaach

Doch russ kütt bloß en Fee

Die säuselt:
Danke großer Meister, do häss drei Wünsch‘ bei mir frei.

Ich saare: „Herrlich
Frollein
Kann ich wohl en Spur Bedenkzigg
Hann?“
Un se säht: „Logisch – nur die Ruh‘
Ich maach et Radio sulang ahn.
Do läuf jraad Werbung
Un dä Sprecher stöhnt
Als jing ihm einer aff

Dat Columbusei des Tages wööhr dä so’n‘ so Hoostesaff.

Ne andre Sender – schnell – ejal wat
Doch wie jede Naach öm Zwölf

Läuf ävverall dä Chor
Dä jet vun „Einigkeit und Freiheit“ gröhlt.!“Die Schnulze kenn ich“ – saach ich
Dat ess die Musik zurJeisterstund

Maach uss un’t Fernsehn ahn un brech zesamme:

Zimmermann en bunt.
Dä hällt en Reed
Die strotz vüür Logik
(un ich kotz vüür Sympathie)

Et jeht öm Arbeitsplatzerhaltung en der Rüstungsindustrie.
Dat zo ner Zigg
Wo dä Planet he längs ahn alle Ecke brennt

Un alle sechs Sekund e Kind verhungert irjendwo op dä Welt.

Die rüste wigger
Als wöhr janix
Met dä Wahnsinns Konsequenz

Dat mer Kreechsminister jetz Verteidijnungsminister nennt.
Dat
Obwohl wirklich rund sinn dürf: Die Nohkreechszigg es lang
Vorbei

Dat he’s die Vüürkreechszigg – un zwar die vum Weltkreech Nummer
Drei.

Gläuv wer tatsächlich ahn dä Nonsens
’s einer wirklich su borniert

Dat die Nummer met dämm Gleichjewicht em Ähnzfall funktioniert?
Sinn mir dann bloß en Lemmingshääd
Die mer nohm Abgrund dirigiert?
Et ess unfassbar
Wie freiwillig sich der Minsch selvs ussradiert.

Wo sinn die Schlachte ahn der Marne? Wo’s My Lai
Hiroshima

Die Bombernäächte
Hamburg
London
Wa’s met Beirut
Guernica?
Sinn die Massaker all verdräng
Vun Kalavrita bess Warschau?
Ich kenn vunn all dämm zwar nur Bilder
Doch die kenn ich janz jenau.

Aja
Die Fee vum Ahnfang – stemp
Do wohr vun drei Wünsch‘ jo die
Red‘

Op zwei verzicht ich jähn
Wenn blooß dä eezte en Erfüllung jeht.
Wa’sch mir jewünsch hann
Wollt ihr wesse
Deit mer leid
Dat ess
Jeheim

Weil dä Verfassungsschutz es mittlerweile och he drinn doheim.

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wer den dialekt nicht so gut versteht … aber trotzdem interessiert ist … möge fragen … wenn ich helfen kann … tu ich´s natürlich  …
bin doch gern euer … held …
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der rheinländer an sich … ist aber nicht nur nachdenklich … er kann auch lustig … guckst du hier :
Das Rheinische Grundgesetz

Das Rheinische Grundgesetz (Et rheinisch Jrundjesetz), auch et kölsche (= kölnische) Jrundjesetz, ist eine Zusammenstellung elf mundartlicher Redensarten aus dem Rheinland. Die Autoren sind, wie auch die Entstehungszeit, unbekannt geblieben. In dem Buch „Et kütt wie et kütt – Das Rheinische Grundgesetz“ von Konrad Beikircher (Köln 2001) wurden die Redensarten erstmals zusammengefügt.
Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es.
(„Es ist, wie es ist.“)
Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt.
(„Es kommt, wie es kommt.“)
Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
(„Es ist bisher noch immer gut gegangen.“)
Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
Situationsabhängig auch: Wir wissen es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott.
(„Was fort ist, ist fort.“)
Jammer den Dingen nicht nach und trauer nicht um längst vergessene Dinge.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor.
(„Es bleibt nichts wie es war.“)
Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
(„Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“)
Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache?
(„Was willst du machen?“)
Füg dich in dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
(„Mach es gut, aber nicht zu oft.“)
Qualität über Quantität.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu?
(„Was soll das sinnlose Gerede?“)
Stell immer die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met?
(„Trinkst du einen mit?“)
Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
(„Da lachst du dich kaputt.“)
Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.
Ergänzungen
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Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:
„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne.
(„Es hätte noch schlimmer kommen können.“)

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne!
(„Man muss auch gönnen können.“)
Sei weder neidisch noch missgünstig!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne!
(„Man muss sich auch etwas gönnen können.“)
Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.
Oder: Das Gebot zur Nächstenliebe bedeutet nicht, dass man den eigenen Körper und Geist lieblos behandeln soll.

Mäht nix!
(„(Es) Macht nichts.“)

Jede Jeck is anders!
(„Jeder Narr ist anders!“)
Übe Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber, im Wissen um die eigene Unvollkommenheit.

Hammer immer su jemaat!
(„Haben wir immer so gemacht!“)

Levve und levve losse!
(„Leben und leben lassen!“)

Nit alles, wat en Loch hätt, is kapott!
(„Nicht alles, was ein Loch hat, ist kaputt!“)
Lass dich vom desolaten Zustand einer Sache nicht täuschen!
Es gibt aber auch eine sexuelle Interpretation dazu.