Interview (denkwürdig)

once upon a time … in LONDON …

eine kleine horde junger „HUNNEN“ … „big fucking germans“ … „KRAUTS“ also „deutsche“ im weitesten sinn … bewaffnet mit Instrumenten erobern seit ein paar wochen …  clubs&pubs der umgebung.

nach einem unvergesslichen GIG … stellt ein „lokal-reporter“ einige fragen …

natürlich auf englisch … aber am wochenanfang wollen wir hier niemanden zum umdenken“ zwingen. (weitestgehend)

die meisten antworten … gibt ein … angeblich nicht ganz talentfreier gitarrist … inzwischen selbst von den einheimischen kurz „HERO“ genannt …

WARUM? … naja … vielleicht weil er sich in der landessprache ziemlich wohl fühlt … immer was „zu sagen“ hat … offensichtlich mehr alkohol verträgt als die anderen band-mitglieder … und … weil er einfach eine große Klappe hat …

„local“ Reporter:

„ihr macht musik nur zum spass … covert zumeist … wollt niemandem „eine/eure botschaft“ unterjubeln … habt keine finanziellen interesseen … was ist für euch ERFOLG bzw. woran macht ihr euren erfolg fest …?

(Guitar)- „HERO“ :

„nun … wenn wir am freitag abend in diesem laden hier spielen … vor anfangs zirka 80 leuten … woraus im verlauf der round about 2 stunden … nach und nach über 200  Maniacs werden … dann ist das für uns eine feine sache … die man als Erfolg bezeichnen könnte …

wenn wir dann einen abend später … vor mehr als 400 leuten „antreten“ … die sich … auf wundersame weise … auch wieder binnen 2 stunden „sichtbar vermehren“ … ist das für uns Fucking cool.

wenn diese leute dann auch noch abgehen … als wären wir Pink Floyd oder die verdammten Beatles dann ist das fuckin awesome.

local – reporter:

“ du erwähnst speziell diese beiden gruppen … was eure gewaltige „Range“  (BAND-breite)  😉 widerspiegeln würde …

sind Pink Floyd und die Beatles deine/eure großen vorbilder?“

(guitar)- „HERO“ :

“ Pink Floyd sind die größten … sicher das beste .. was je auf diesem planeten in sachen MUSIK unterwegs war und ist … das sind keine vorbilder … das sind „Götter“ …

aber die Beatles … nun … wie soll ich es sagen … ohne einen dritten WELTKRIEG auszulösen … ???

… sagen wir es so … wenn wir solche töne von uns geben würden … würde ich erst … die anderen band-mitglieder erwürgen … und mir dann … „gepflegt“ in den kopf schießen …

dieses ansinnen hat ja später dann … der unvergessene KURT COBAIN in die tat umgesetzt … wobei ich ihm in keinster weise „Beatles-nähe“ unterstellen würde …

local REPORTER:

„after all … was nimmst du persönlich … nach den auftritten hier mit … was bleibt dir im KOPF?“ der bis heute nicht gepflegt … ääähhmm … beschossen wurde…

(guitar)- HERO“ :

 diese unfassbaren LEUTE … wie sie abgehen … wie sie dich spüren lassen … das ihnen gefällt was du da machst … und wie sie dich „einladen“ … ein teil von ihnen zu werden …

wie jeder einzelne von ihnen … dich nach dem konzert … auf einen DRINK einladen will … vorzugsweise WHISKY … und sich die wenigsten davon abhalten lassen …  🙂

ist das gesund für die LEBER …?

fuckin NO !!!

but it´s damn good … for the SOUL …“   

(könnte auch sein … dass das publikum den letzten song als anspielung verstanden hat … oder … sie haben einfach gemerkt … dass die BAND … DURST hat … immer …) CHEERS !!!

8 Gedanken zu “Interview (denkwürdig)

  1. Ja, perfekt diese Aussagen auf die Fragen des Reporters. Diese reine Freude am Tun ohne das Schielen auf bescheuerte Ranking kann ja kaum noch einer nachvollziehen. Am besten gefällt mir der Satz zu den Beatles, der mir aus dem Herzen spricht. Das meiste finde ich so langweilig. Wenn man da Led Zeppelin, Frank Zappa, Stones, Doors u. a. aus der Zeit in Bezug setzt, sieht man – na ja, alles eben.

    Gefällt 2 Personen

        1. du sprichst mir wirklich aus der seele …

          mir liegt es fern … da irgendwie „werten“ zu wollen … das steht mir auch gar nicht zu … aber wenn diese jungs wirklich soooo talentiert waren … 🙄 … hätten sie ihr talent „DRAMATISCH“ besser nutzen können …

          Gefällt 1 Person

          1. Möglich, dass der Anfangshype sie so getragen hat, dass sie erstmal keine Notwendigkeit sahen, etwas zu ändern. Und was dann aus dem Ashram kam, war bis auf einige wenige interessante Sitar- Anwendungen auch nicht meins. Na klar, es gibt sicher viele Menschen, denen auch diese Musik etwas gegeben hat und die schöne Erinnerungen damit verbinden. Nicht jeder schätzt die höchsten Höhen von Leidenschaftlichkeit. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich und kann auch schon mal Angst machen. Nur ich möchte nicht anders leben.

            Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s