Wir waren noch Kinder IV … Das Sommerkleid

… selbst auf der fahrt zu ihr … am freitag abend … gingen mir diese worte noch durch den kopf. …

“ … vielleicht an den körper … aber nie mehr in ihr herz !? “

das kann … das darf nicht ihr ernst sein.

… wie zum teufel stellt sie sich das denn vor?

… nicht, dass ausgerechnet ich einer wäre, der schwierigkeiten damit hätte … sex und liebe zu trennen. … aber bei ihr ???

… dadurch würde die schönste erinnerung meines bis dahin stattgefundenen liebeslebens … zerstört.

… und mal ehrlich … wie sollte ich mir selbst … das chaos in meiner birne erklären … welches just in dem moment wieder einsetzte … als ich sie an ihrem arbeitsplatz … nach … round about  „15“ jahren wieder sah.

mein herz schlug bis zum hals … ihr anblick … schickte mich direkt in „unsere“ , gemeinsame zeit zurück … und hielt mich dort gefangen. … ehrlich gesagt, verging bis zu diesem wiedersehen auch kaum ein tag … an dem ich nicht an sie und diese zeit dachte … aber jetzt … bestimmten die gedanken an sie meinen tag. … meine wünsche, meine träume.

welche andere erklärung könnte es dafür geben … als die … dass  sie vielleicht nie aus meinem herzen verschwunden war?   … und nun erklärt sie mir durch die blume, dass sie gern zeit mit mir verbringt ? … gern etwas mit mir unternimmt ? … vielleicht auch gern mal die ein oder andere nacht mit mir verbringt ? … HAAAALLOOOO !? … geht´s noch ?

wenn die junge dame … mich nicht mehr in ihr herz lassen will … dann braucht sie mich auch nirgendwo anders hin,dran oder rein zu lassen …

verdammt … sie will ich doch nicht einfach nur vögeln … ich will sie lieben. … so wie früher. … so unglaublich intensiv und innig  … wie früher … volles programm … HOLLYWOOD …

wie damals, will ich  wieder „alles“ mit ihr haben. … die zuverlässigste freundschaft … die prickelnde lust … das größte begehren … das unglaublichste verlangen,  den erfüllendsten sex,  die absolut beste zeit unseres lebens  und die tiefste liebe. … no more … no less.

sowas sollte aber auf gegenseitigkeit beruhen … und wenn gnädigste eben nicht so fühlt ???

PAHH … dann lassen wir es halt.

… außer einer  freundschaft … wird es dann halt nix geben. … keinen kuss, keinen sex … kein …  was weiß ich denn ? … nix eben. … gar nix.

nenene … ich dreh ab …

und wenn sie sich in ´nen anderen kerl verliebt ??? … hab ich gar kein problem mit … solang der richter mir glaubt, dass es ein unfall war … ein wirklich tragischer unfall …

———————–

nachdem ich den wagen vor dem haus mit der nummer 22 geparkt hatte … während  ich noch in diesen  … festen gedanken und unumstößlichen vorsätzen … verweilte … öffnet sie mir die tür.

die untergehende, glutrote  sonne … im fenster hinter ihr … durchflutet den raum … taucht ihn … in ein warmes licht … und umgibt ihre zarte gestallt … mit einer glänzenden … schimmernden … fast greifbaren „aura“.

sie trägt ihr haar offen … ebenso ihr lächeln … und zu ihrer sonnengebräunten haut … ein weißes SOMMERKLEID … nicht wirklich transparent … doch durch das licht … und die erinnerungen … mehr inspirierend … als verbergend.

… und schon ist er da … der nächste FLASHBACK.

# … du liegst neben mir auf unserer großen (kuschel)- decke im schatten der riesigen kastanie. … es ist warm … doch ein angenehm kühlender windhauch … umspielt uns.

meine finger streicheln langsam an deinen beinen hoch … und schieben dabei … dein weißes Sommerkleid … zentimeter um zentimeter … höher … während wir uns unter liebevollen blicken … immer und immer wieder küssen.

… das kleid rutscht über dein knie … über den oberschenkel … du genießt meine blicke … die stille bewunderung deiner schönheit … das begehren, welches in mir aufsteigt … meine küsse die grad noch deine glänzenden lippen und deinen empfindlich reagierenden hals zum ziel hatten … und nun nach und nach … deinen ganzen körper bedecken.

das kleid gibt immer mehr deines erwartenden körpers frei.

…  deinen flachen bauch … den süßen kleinen bauchnabel … die leistengegend … der brustansatz … die gesamte brust … nichts bleibt unberührt … ungestreichelt … ungeküsst.

irgendwann liegt das weiße sommerkleid … über deinem kopf … im hohen, kräftig grünen gras … und du … nur noch mit einem winzigen seidenslip bekleidet vor mir.

meine küsse und finger wandern abwärts … und du lässt mich auch dieses letzte … kleine „hindernis“  beseitigen.

als ich über dir bin … und fragend in deine braunen augen schaue … knöpfst du langsam mein hemd auf, streifst es über die breiten schultern ab … umfast sie … dann auch … die durch das abfangen meines eigenen gewichts angespannten oberarme …  küsst mich … öffnest den ledergürtel … knöpfst meine jeans auf … „wirfst“ mich zur seite … und die jeans zu deinem Sommerkleid.

deine küsse wandern an mir abwärts … und kurze zeit später .. liegt auch … das einzige … mir bis dahin gebliebene textil … im grünen gras. … meine augen schließen sich ohne mein zutun.

… nicht mehr sehen … nur noch fühlen. … genießen …

unsere küsse werden intensiver … wie auch das streicheln … erforschen … suchen und finden unserer hände.

meine finger … irgendwann an deiner intimsten stelle … erst verspielt … dann  intensiver … lockend … fordernd … zögernd … forcierend … reizend … eindringlich … im steten wechsel … zwischen sanft und leidenschaftlich.   … meine lippen dabei erst am ansatz deiner jugendlich straffen brust … dann wieder in deiner sensiblen halsbeuge … auf deinen lippen …

dein atem an meinem ohr … schneller werdend … dein körper der sich … noch einmal anspannt … fast aufbäumt … ein kleiner … lustvoller schrei … ein fast erleichtert wirkender seufzer … totale entspannung … leiser, sich beruhigender atem. … eine geflüssterte liebeserklärung … ein kuss.

schweigend … und unserer musik lauschend … liegen wir eine weile da. …  unsere hände fassen … wie zur bestätigung eines bündnisses ineinander.

einige zeit später …

wieder bin ich über dir … auf meine hände gestützt … dich neckend … anstrahlend … mich an deinem anblick erfreuend.

… du küsst mich … sanft … ziehst mich weiter zu dir …

* … KOMM ZU MIR * … forderst du mich auf. … * näher … noch näher …

ICH LIEBE DICH.*

… du umfasst mich mit allem was du hast … umklammerst mich … schließt die glänzenden augen … und lässt es geschehen … zum ersten mal. … #

– – – –

* … komm rein, André … schön dass du endlich da bist.*

… ihre stimme holt mich in´s jetzt zurück … und ihr atemberaubender anblick … entschädigt mich für den plötzlichen abschied aus der erinnerung … an diesen BESONDEREN tag.

fast ungläubig und nicht wirklich eine positive antwort erwartend …  frage ich …

* sag mal, REHAUGE … ist dies … „das“ … SOMMERKLEID ? *

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29 Gedanken zu “Wir waren noch Kinder IV … Das Sommerkleid

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